Halle im Dezember

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Kunstpädagogisches Kolloquium

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Dr. Marc Fritzsche

Zugriff und Filter.
Interfaces im kunstpädagogischen Kontext

In der kunstpädagogischen Debatte zu digitalen Medien spielen Interfaces seit 30 Jahren immer wieder eine herausgehobene Rolle. Ausgehend von seiner Dissertation schlägt Marc Fritzsche eine Ordnung dieses Diskurses und verschiedene Weiterentwicklungsmöglichkeiten vor. Zudem erläutert er eine eigene künstlerische Forschung und seinen Umgang mit weiteren Inspirationsquellen. Dazu zählen u. a. ein Text von Lewis Carroll (1893), Marie Sesters Installation „Access“ (2003) und der Tricorder (frühes 23. Jh.).

Montag, 12.12.2016
16:15-17:45 Uhr
Hermes, 1. Etage (Seminarraum)

Die Veranstaltung ist hochschulöffentlich.

Dr. Marc Fritzsche (*1969) ist Akademischer Rat am Institut für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seine Dissertation wurde 2016 unter dem Titel „Interfaces. Digitale Medien und Kunstpädagogik. Theoretische Grundlegung und fachspezifische Praxis“ veröffentlicht.


Symposium: Perspektiven der textilen Künste

Begleitend zur Ausstellung Der unerledigte Gobelin und im Rahmen des Textilen Herbstes in Halle (Saale) findet am 18. und 19. November 2016 das international besetzte Symposium Perspektiven der textilen Künste im Volkspark, im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) sowie im Kunstverein ”Talstrasse“ e. V. Halle (Saale) statt. Ausrichter des Symposiums ist die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, konzipiert und organisiert durch Prof. Ulrich Reimkasten (Malerei/ Textile Künste) und Dr. Jule Reuter (Kuratorin, Burg Galerie im Volkspark). Damit zeigen die Organisatoren als Vertreter einer Kunsthochschule mit textilen Fachrichtungen auf, dass neben der Ausstellungstätigkeit auch die theoretische und künstlerische Reflexion und Diskussion ein wichtiges Feld der eigenen Aktivitäten darstellt.

Das Symposium nimmt am Freitag, 18. November 2016 im ersten Teil der Veranstaltung die aktuelle Bedeutung der textilen Künste in Lehre, Forschung, künstlerischer Produktion und Museumspraxis in den Blick. Dazu sprechen – sowohl als Professoren wie auch als Künstler tätig – die Referenten Prof. Dr. Anna Goebel (Poznań) und Prof. Felix Haspel (Wien).
Prof. Dr. Birgit Schneider (Potsdam) erörtert aus der Sicht der Bildwissenschaften bildtextile Ordnungen und neue Forschungsfragen. Dr. Friedrich Meschede, Leiter der Kunsthalle Bielefeld, stellt seine Erfahrungen mit dem Textilen als Museumskurator vor.
In zweiten Teil des Symposiums am 18. November 2016 steht der Bildteppich im Zentrum und wird als zeitgenössische Kunstform und mediale Schnittstelle untersucht. Der bildende Künstler Via Lewandowsky (Berlin) diskutiert dies anhand seiner Arbeit Roter Teppich, die sich im Bundesministerium für Verteidigung befindet. Dr. Beat Stutzer (Chur) geht in seinem kunsthistorischen Vortrag der Frage der Eigengesetzlichkeit textiler Kunst im Verhältnis zur Malerei am Beispiel von Ernst Ludwig Kirchners Arbeiten nach. Dr. Christian Philipsen (Halle) stellt den Bildteppich Luthers letzte Reise – von dem ein Teilstück in der Ausstellung zu sehen ist – im Kontext von Architektur, Erinnerung und Geschichte vor.
Zum Abschluss des ersten Tages hält der Kunsthistoriker und Kurator Dr. Eckhart Gillen (Berlin) um 19 Uhr den Festvortrag zum Halleschen Bildteppich. Hierbei verdeutlicht er die Verbindungen zwischen der Ausstellung Gewebte Träume im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) und der europäischen Tapisserietradition.
Am Samstag, 19. November 2016, im zweiten Teil der Veranstaltung, spricht Giselle Eberhard Cotton, Direktorin und Konservatorin der Fondation Toms Pauli in Lausanne, über die Geschichte der internationalen Biennale der Tapisserie in Lausanne und diskutiert die Entwicklung und Situation der Textilkunst nach der Klassischen Moderne. Danach wird das Symposium mit gemeinsamen Ausstellungsbesichtigungen und Diskussionen in der Burg Galerie im Volkspark und in der Kunsthalle ”Talstrasse“ fortgesetzt.

ZUM PROGRAMM + WEITERE INFORMATIONEN

Das Symposium Perspektiven der textilen Künste ist ein Kooperationsprojekt der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle mit dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) und wird unterstützt vom Kunstverein ”Talstrasse“ e.V. und dem SEPIA-Institut für Textile Künste.


Jour Fixe: Prof. Dr. Hanne Seitz – „May I ask you a question?“

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Hanne Seitz, Dr. phil, Professorin für Theorie und Praxis Ästhetischer Bildung an der Fachhochschule Potsdam, lädt zum kritischen Nachdenken über das Primat der Partizipation in Kunst, Gesellschaft und Bildung ein.

Die von der historischen Avantgarde geforderte Verbindung von Kunst und Leben scheint durch die Verlagerung des Produktionsprozesses hin zur Betrachterin bzw. zum Betrachter heutzutage immer wahrscheinlicher zu werden. Kommunikation und Interaktion und besonders auch das Handeln sind gefragt. Auch die Künstler Xavier Le Roy und Tino Sehgal suchen Besucher/-innen in ihre Kunst einzubinden, aber sie befragen auch den Performancedruck in unserer Gesellschaft, indem sie das Nichthandeln und die Unterlassung thematisieren.

Die Veranstaltung hochschulöffentlich und findet am Dienstag, den 18. Oktober, um 18 Uhr im Raum 103/104, Villa, Neuwerk 7 statt.


Workshop+Seminar zur Ausstellung „Der unerledigte Gobelin“

Aufbau der Ausstellung (Inka Schottdorf: Vom Werden und Vergehen, 2015 © Inka Schottdorf). Foto: Sara Burkhardt

 

Die Ausstellung „Der unerledigte Gobelin“ präsentiert vom 13. Oktober bis 20. November 2016 in der BURG Galerie im Volkspark zeitgenössische Tapisserien, Jacquardgewebe, Stickereien, Wandmalereien, textile Plastiken, Videoarbeiten, Malerei und Zeichnungen der Klasse Malerei/Textile Künste von Prof. Ulrich Reimkasten.
In Auseinandersetzung mit den konkreten Arbeiten vor Ort entwickeln wir im Seminar ein Vermittlungsprogramm zur Ausstellung. Dies beinhaltet vor allem dialogische Sonntagsführungen und Angebote für Schulklassen. Das Textile als Medium, Technik und Material rückt ins Zentrum der Betrachtungen. Hinzu kommt eine Vielfalt an unterschiedlichen künstlerischen Fomen, die Tradition mit Zeitgenossenschaft verknüpfen. In der Auseinandersetzung mit den Arbeiten in der Ausstellung und in Gesprächen mit Studierenden der Klasse werden im Seminar Vermittlungsformate erfunden und praktisch erprobt, die der Hybridität und Transdisziplinarität der Arbeiten gerecht werden. In der zweiten Hälfte des Semesters werden die durchgeführten und dokumentierten Vermittlungssituationen kontextualisiert und diskutiert.

1. Termin (Workshop): Mi, 5. Oktober, 13-18 Uhr in der BURG Galerie im Volkspark
Da die Ausstellung bereits am 12. Oktober eröffnet wird, führe ich mit allen Teilnehmenden des Seminars am 5.10. einen Workshop in den Galerieräumen durch, um vor den Arbeiten erste Ideen für die Vermittlung zu entwickeln. Dies geschieht in Teilen gemeinsam mit Studierenden der Klasse Malerei/Textile Künste, um notwendiges Wissen zu erlangen, Fragen zu stellen und sich den Arbeiten im Dialog anzunähern.
Das Seminar richtet sich an BURG-Studierende der Studiengänge Kunst (Lehramt) und Kunstpädagogik (Diplom) im Hauptstudium. Anmeldung per Mail an sburkhardt(at)burg-halle.de


Rückblick in Bildern: KUNSTUNTERRICHT digital_vernetzt_mobil

KUNSTUNTERRICHT
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2.-3. September 2016
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Campus Design, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale)

Eine voranschreitende Digitalisierung des Alltags bringt kulturelle Phänomene hervor, die durch ortsunabhängige Verfügbarkeit von Daten, vernetztes Lernen und mobile Endgeräte geprägt sind. Im Unterricht haben Lernende wie Lehrende Zugriff auf Ausstattungen und Programme, die kollaborative Arbeitsweisen fördern und die Bewältigung komplexer Produktionsprozesse ermöglichen. Die Rezeption von Kunstwerken wird durch virtuelle Museumsrundgänge und der Digitalisierung von Sammlungen, die jederzeit online verfügbar sind, verändert. Dies wirft neue Fragen bezüglich Originalität, Kopie und Bildumgang auf. Die Produktion und fast zeitgleiche Verbreitung von fotografischen und filmischen Bildern mit dem Smartphone oder Tablet ist nun überall spontan möglich. Sie ist stark in der Lebenswelt Jugendlicher verankert, gewinnt im Alltag an Bedeutung und fordert eine visuelle Bildung in der Schule.
Was bedeutet dies für den Kunstunterricht?
Wie kann auf Basis solcher Phänomene Unterricht entwickelt und durchgeführt werden? Welche Möglichkeiten digitaler Endgeräte und Anwendungen eignen sich für handlungsorientiertes Arbeiten? Welche Aufgabenstellungen und Arbeitsformen erweisen sich als sinnvoll?
Auf der Tagung wird diesen Fragen mit Präsentationen von Unterrichtsbeispielen und in praxisorientierten Workshops nachgegangen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben so die Gelegenheit, digitale, vernetzte und mobile Arbeitsweisen mit Blick auf Kunstunterricht kennenzulernen und auszuprobieren.


Programm

2.09.2016
Ab 13:00 BURG Bibliothek: Eintreffen+Ankommen

14:00 Begrüßung

14:30 Eröffnungsvortrag
Digital vernetzte Lebenswelten — Die Schule als lernendes System.
Dr. Lars Zumbansen

15:30 Kaffeepause

16:00 Präsentation
Entdecken, Ordnen, Präsentieren — Digitales Sammeln als künstlerische Strategie
Carolin Wiese

16:30 Präsentation
How to do… Raumaneignung. Zwischen digital und analog
Robert Hausmann | Matthias Laabs

17:00 Präsentation
SINNE SMART SCHULEN
Christina Jendrzok | Dana Schällert | Julia Staatz

17:30 Präsentation
Filmisch denken. Visuelle Inszenierungen von Körpererfahrungen
Constanze Schmidt

18:00 Gemeinsamer Imbiss / Gespräche

3.09.2016
9:00 Villa Neuwerk: Eintreffen+Ankommen

09:30-12:00 Workshops 1-4 parallel

12:00-13:00 Mittagspause

13:00-15:30 Workshops 1-4 parallel

15:30 Abschlusspräsentationen mit Kaffee in der Villa


Präsentationen und Workshops

Workshop 1: Entdecken, Ordnen, Präsentieren — Digitales Sammeln als künstlerische Strategie
Carolin Wiese
Im Kunstunterricht bietet das Sammeln digitaler Artefakte vielseitige schülernahe Einsatzmöglichkeiten. So lässt sich zum Beispiel der Stadtraum durch thematische Fotosammlungen erforschen oder Schülergruppen produzieren collageartige Filme. Im Workshop werden verschiedene Formen des digitalen Sammelns praxisnah ausprobiert und diskutiert.

Workshop 2: How to do… Raumaneignung. Zwischen digital und analog
Robert Hausmann | Matthias Laabs
Der Workshop rückt die interaktive Aneignung von digital-analogen Räumen in den Mittelpunkt. Tradierte, analoge Denkmuster und Handlungen werden nicht als gegeben hingenommen, sondern hinterfragt. Schwerpunkte bilden verschiedene praktische Übungen, die ausgewählte Strategien der Raumaneignung aufgreifen. Zudem wird deren konkrete Übertragung in den Kunstunterricht mit digitalen Endgeräten in den Formaten Foto, Gif-Animation und Tutorial fokussiert.

Workshop 3: SINNE SMART SCHULEN
Christina Jendrzok | Julia Staatz
Das Unterrichtsvorhaben „SINNEseindrücke mit dem SMARTphone in Rundgängen an SCHULEN verbildlichen“ artikuliert den ersten Arbeitsschwerpunkt des Workshops: Es geht darum, ausgehend von Wahrnehmungsaufträgen auf einem Rundgang (hier exemplarisch über das Gelände des Campus Design der Hochschule) primäre Sinneseindrücke zu sammeln. Diese sollen dann mit dem Smartphone dokumentiert werden. Die experimentelle Verbildlichung der Eindrücke durch künstlerische Verdichtung mithilfe von Apps stellt einen zweiten Arbeitsschwerpunkt dar.

Workshop 4: Filmisch denken. Visuelle Inszenierungen von Körpererfahrungen
Constanze Schmidt
Körperliche Empfindungen als „das Persönlichste, das Allernächste“ bieten die Chance einer sehr subjektiven Visualisierung: Im Workshop nutzen wir die Mobilität und den subjektiven Gestus der Handykamera, um eigene filmische Übersetzungen für Körperzustände wie z.B. Verliebtsein oder Panik zu finden. In der Montage des Materials wird erprobt, wie wir für Betrachtende der Videos die ursprüngliche Erfahrung nachvollziehbar gestalten, um sie an der Filmhandlung teilhaben zu lassen.


Referentinnen und Referenten

Robert Hausmann (*1986), Lehrkraft im Vorbereitungsdienst für die Fächer Kunst und Geschichte am Ökumenischen Domgymnasium Magdeburg | 2007–2014 Studium der Kunstpädagogik und Geschichte an der TU Dresden | 2010/11 kiss-Stipendiat der Siemens-Stiftung | 2011 Medienpädagogischer Preis des Landes Sachsen für das Projekt „Processing2010. Cultural Hacking und Kunstunterricht 2.0“ mit Matthias Laabs | 2015 wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kunst und ihre Didaktik (Prof. Dr. Torsten Meyer), Universität zu Köln. | r.hausmann(at)domschulen-magdeburg.de

Christina Jendrzok (*1989), Referendarin für Kunst und Geschichte am Studienseminar Salzgitter (Gymnasiallehramt), Christian-von-Dohm-Gymnasium Goslar. I 2008 Abitur am Europagymnasium Thale I 2008 – 2015 Studium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | christina_jendrzok(at)t-online.de

Matthias Laabs (*1982), Studienrat am Luisen-Gymnasium in Hamburg | Studium der Kunstpädagogik und Geografie an der Technischen Universität Dresden und der Universidad de Sevilla | 2010 kiss-Stipendiat der Siemens-Stiftung | 2011 Medienpädagogischer Preis des Landes Sachsen für das Projekt „Processing2010. Cultural Hacking und Kunstunterricht 2.0“ mit Robert Hausmann | 2011-13 Studienreferendar am Sächsischen Landesgymnasium für Musik Dresden | m.laabs(at)luinet.de

Constanze Schmidt (*1975): Studienrätin für Kunst und Theater am Gymnasium Grootmoor in Hamburg |  Stipendiatin im künstlerisch-wissenschaftlichen Graduiertenkolleg Performing Citizenship der Institutionen HafenCity Universität, K3 – Zentrum für Choreografie, FUNDUSTHEATER/Forschungstheater, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg | Studium Kunst, Germanistik, Darstellendes Spiel (Lehramt Gymnasium) | Meisterschülerin im Bereich Videoinstallation | constanzeschmidt(at)hotmail.com

Julia Staatz (*1989), Referendarin für Deutsch und Kunst am Studienseminar Salzgitter (Gymnasiallehramt), Werner-von-Siemens-Gymnasium Bad Harzburg. I 2008 Abitur am Gymnasium Oschersleben I 2008-2009 FSJ St. Josef Haus Halberstadt I 2009- 2015 Studium an der Universität Leipzig

Carolin Wiese (*1984), Studienrätin am Ratsgymnasium Minden und abgeordnete Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Bielefeld | Jungstudentin an der HMTM Hannover | Studium Kunst und Musik (Höheres Lehramt) in Oldenburg | 2010-2014 Studienrätin am Görres Gymnasium Düsseldorf | WiSe 2013/2014 Lehrbeauftragte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg | carolin.wiese(at)uni-bielefeld.de

Lars Zumbansen (*1977), Dr. phil.: Oberstudienrat für Kunst und Deutsch am Gymnasium Harsewinkel | Studium der Germanistik, Kunst und Erziehungswissenschaft | 2005-2007 wissenschaftlicher Assistent und seit 2008 Lehrbeauftragter im Fach Kunst an der Universität Paderborn | 2008 Promotion über die ästhetischen Kodes und konsumkulturellen Wertkonzepte in Bildschirmspielen | schulischer Ausbildungsbeauftragter für die Referendarsausbildung und Koordinator für kulturelle Schulentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit | Mitherausgeber der Fachzeitschrift Kunst+Unterricht | lzum(at)gym-hsw.de

Veranstalter
Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
in Kooperation mit dem Medienreferat des BDK e.V. – Fachverband für Kunstpädagogik und dem BDK e.V. – Landesverband Sachsen-Anhalt

Konzeption und Moderation
Prof. Dr. Sara Burkhardt | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle | kupaed@burg-halle.de
Klaus Küchmeister | Medienreferent des BDK e.V.
Verona Petermann | Medienreferentin des BDK e.V. Landesverband Sachsen-Anhalt

Die Veranstaltung wird als Fortbildung für Lehrer/-innen in Sachsen-Anhalt unter der Nummer WT 2016-021-03 geführt (Ergänzungsangebot ohne Kostenerstattung). Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei und Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung.


Noch bis zum 21.08. anmelden: KUNSTUNTERRICHT digital_vernetzt_mobil

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Tagung und Fortbildung für Kunstlehrer/-innen
2.-3. September 2016
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Campus Design, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale)

Eine voranschreitende Digitalisierung des Alltags bringt kulturelle Phänomene hervor, die durch ortsunabhängige Verfügbarkeit von Daten, vernetztes Lernen und mobile Endgeräte geprägt sind. Im Unterricht haben Lernende wie Lehrende Zugriff auf Ausstattungen und Programme, die kollaborative Arbeitsweisen fördern und die Bewältigung komplexer Produktionsprozesse ermöglichen. Die Rezeption von Kunstwerken wird durch virtuelle Museumsrundgänge und der Digitalisierung von Sammlungen, die jederzeit online verfügbar sind, verändert. Dies wirft neue Fragen bezüglich Originalität, Kopie und Bildumgang auf. Die Produktion und fast zeitgleiche Verbreitung von fotografischen und filmischen Bildern mit dem Smartphone oder Tablet ist nun überall spontan möglich. Sie ist stark in der Lebenswelt Jugendlicher verankert, gewinnt im Alltag an Bedeutung und fordert eine visuelle Bildung in der Schule.
Was bedeutet dies für Kunstunterricht?
Wie kann auf Basis solcher Phänomene Unterricht entwickelt und durchgeführt werden? Welche Möglichkeiten digitaler Endgeräte und Anwendungen eignen sich für handlungsorientiertes Arbeiten? Welche Aufgabenstellungen und Arbeitsformen erweisen sich als sinnvoll?
Auf der Tagung wird diesen Fragen mit Präsentationen von Unterrichtsbeispielen und in praxisorientierten Workshops nachgegangen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben so die Gelegenheit, digitale, vernetzte und mobile Arbeitsweisen mit Blick auf Kunstunterricht kennenzulernen und auszuprobieren.

Veranstalter
Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der BURG
in Kooperation mit dem Medienreferat des BDK e.V. – Fachverband für Kunstpädagogik
und dem BDK e.V. – Landesverband Sachsen-Anhalt

Konzeption und Moderation
Prof. Dr. Sara Burkhardt | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Klaus Küchmeister | Medienreferent des BDK e.V.
Verona Petermann | Medienreferentin des BDK e.V. Landesverband Sachsen-Anhalt

Kontakt: kupaed@burg-halle.de

Programm und Anmeldung
https://bdk-sachsen-anhalt.info/veranstaltungen/