Frisch erschienen: Tatort Küche

2009 November 9

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Blohm, Manfred / Burkhardt, Sara / Heil, Christine (Hg.): Tatort Küche – Kunst, Kulturvermittlung, Museum. Die Küche als Lebens- und Erfahrungsraum. Schriftenreihe Medien – Kunst – Pädagogik, Band 3. Flensburg: Flensburg University Press, 2009. ISBN 978-3-939858-12-6

Die Küche: ein Ort, wo gebrutzelt, gebröselt, zerhackt, gedämpft, gezupft und gebacken wird, wo viele Dinge und Geräte ihren Platz erhalten, wo Sinnsprüche an den Wänden hängen oder im Handtuch eingewebt sind, wo gelagert, gepökelt, eingefroren, wiederverwertet oder weggeschmissen wird. Für Einige ist dies der Ort, an dem sie bei bestimmten Gerüchen in Erinnerungsbilder eintauchen. Andere legen Wert auf eine Hightech-Küche, ohne dass die Geräte dabei in vollem Umfang genutzt werden.

Dieses Buch enthält keine Anweisungen zum Kochen. 30 Autorinnen und Autoren beleuchten die Küche aus unterschiedlichen Perspektiven: Alltag, Familientradition, kauziger oder gepflegter Individualismus und Hochkultur, Nationales und Regionales wie auch globales Kochen, Gewürzhandel in der kolonialen „Vorkartoffelzeit“, Kücheninszenierungen in der Kunst, der Kunstpädagogik und in der Kulturvermittlung im Museum.

Kurz: Die Küche wird als Ort der Tat untersucht, als Ort, an dem auf kulturell und individuell unterschiedliche Weisen Leben stattfindet. In den Untersuchungen zu diesem „Tatort“ lassen sich nicht nur Kultur- und Sozialgeschichte rekonstruieren, sondern auch Lebensweisen ablesen. Das Buch soll den Leser oder die Leserin dazu anregen, eigene Wege im Kulturraum Küche zu gehen oder an anderen Alltagsorten kulturelle Verschiebungen und Forschungen vorzunehmen.

Kongress in Düsseldorf

2009 Oktober 29

Der Bundeskongress „Orientierung: Kunstpädagogik“ fand vom 23.-25.10. in Düsseldorf statt. Im Zuge des Kongresses gab es Irritationen, die hier von Torsten Meyer erläutert werden – und der Kommentierung bzw. weiteren Diskussion bedürfen.
Eine Diskussion der auf dem Kongress angerissenen Themen soll auch in den BDK-Mitteilungen stattfinden.
Georg Peez und Klaus-Peter Busse erläutern, wie die Redaktion der BDK-Mitteilungen mit Äußerungen zum Kongress weiter verfahren will:

Kerstin Asmussen und Jörg Grütjen schreiben dankenswerterweise einen Tagungsbericht. Dieser Text soll alle informieren, die nicht in Düsseldorf dabei waren. Wir gehen davon aus, dass es eine Buchveröffentlichung mit den originalen Kongressbeiträgen geben wird.
Im Anschluss an diesen Tagungsbericht von Kerstin Asmussen und Jörg Grütjen stehen dann die Meinungsäußerungen zum Kongress. Diese Kurzbeiträge können direkt an uns, die Redaktion, geschickt werden (klaus.peter.busse(at)t-online.de, mail(at)georgpeez.de). Das gesamte Material wird von der Redaktion dann aufbereitet, d.h. in eine Reihenfolge gestellt, mit Abbildungen versehen usw.
Die Länge eines solchen Beitrags sollte max. ca. 5000 – 6000 Zeichen incl. Leerzeichen umfassen.
Die Kommentare zum Blog-Beitrag “Bundeskongress Kunstpädagogik 2009 – Hallo Welt!?!” von Torsten Meyer sollen nicht Kurz-Beiträge in den BDK-Mitteilungen werden. Diese Texte sind ja bereits veröffentlicht und für jeden zu lesen, sie haben auch eine spezifische Form. Kolleginnen und Kollegen, die im Blog kommentierten, können selbstverständlich auch nochmals für die BDK-Mitteilungen etwas verfassen.
Redaktionsschluss für Heft 1 2010 ist der 01. Dez. 2009. Was später kommt, kann dann in Heft 2 2010 veröffentlicht werden.

    BS-VISITE

    2009 Oktober 20

    bs_visite

    aha, Blomeier, Brandt, Bruch, Diezmann, Droste, Edelmann, extraschrot, Feser, Gehlen, Guse, Heidenpeter, Hippler, Hotz, Janik, Jansen, Jüttner, Kater, Kim, Kim, Köppe, Langer, Lottje, Maiwald, Mittelstaedt, Mosel, Nashunbatu, Neesen, Neuenhausen, Nitsch, Nitsche, Olbrich, Opolka, Rohlfing, Shinn, Ssykor

    Buch zeigen

    2009 Oktober 15

    Auch eine Art, Werbung für ein (leider sehr teures) Buch zu machen…

    Ausstellung

    2009 Oktober 15

    ausstellung_places_netz

    Ausstellung im Flur des Fachbereichs Kunstpädagogik / Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden, August-Bebel-Straße 20

    BLU: MUTO

    2009 Oktober 5
    von Sara

    IMAGINING MEDIA@ZKM

    2009 Oktober 2

    Bild 1
    Zu seinem zwanzigjährigen Gründungsjubiläum präsentiert das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe ab dem 10. Oktober 2009 seine besten künstlerischen Produktionen in einer groß angelegten Überblicksschau. Seit seiner Gründung 1989 hat das ZKM Karlsruhe als ein digitales Bauhaus und Medienlabor mit künstlerischen und wissenschaftlichen Forschungen, Produktionen und Präsentationen auf die schnellen Entwicklungen der Kommunikations- und Informationstechnologien und den damit verbundenen gesellschaftlichen Wandel geantwortet. In seinen Forschungsinstituten haben mehr als 500 Gastkünstler aus aller Welt eine Vielzahl hochbeachteter Werke hervorgebracht, die nach ihrer Präsentation in Karlsruhe weltweit in Biennalen, Festivals und in Ausstellungen gewürdigt worden sind und somit seit zwei Jahrzehnten das Gesicht der Medienkunst entscheidend mitgeprägt haben. Durch die kontinuierliche Übernahme dieser Werke in die Anfang der neunziger Jahre vom Gründungsdirektor Heinrich Klotz begonnene ZKM_Sammlung hat Karlsruhe heute die weltweit bedeutendste Sammlung internationaler Medienkunst.
    Was wäre zum Jubiläum der politisch und kulturell so weitsichtigen Gründung des ZKM angemessener, als seine vielbeachteten Produktionen in einer groß angelegten Überblicksschau und begleitenden Aufführungen zu präsentieren. So zielt die im Oktober 2009 eröffnende Ausstellung IMAGINING MEDIA@ZKM auf nichts Geringeres als die internationale Entwicklung der Medienkunst anhand der besten Produktionen aus dem ZKM nachzuvollziehen. Während das ZKM als Avantgardelabor seinen Gastkünstlern innovative Hard- und Software für die professionelle Entwicklung künstlerischer Werke an die Hand geben konnte, werden gleichzeitig die entstandenen Werke durch eben diesen schnellen Fortschritt in ihrem Bestand gefährdet. Vom rasanten Wandel der Datenarchitekturen, Trägermedien und des elektronischen Equipments sind insbesondere die interaktiven Werke der Medienkunst betroffen, beruhen doch ihre medialen Qualitäten auf dem perfekten Ineinandergreifen von Soft- und Hardware an der Schnittstelle von Mensch-Maschine.
    Da also aus zwingenden technischen Gründen die Bewahrung der Medienkunst nicht auf künftige Generationen verschoben werden kann, stellt sich das Projekt IMAGINING MEDIA@ZKM eine doppelte Aufgabe: Zum einen sollen die besten Werke aus ZKM_Produktion rekonstruiert und in der Ausstellung IMAGINING MEDIA@ZKM dauerhaft einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Zum anderen sollen gemeinsam mit den kompetentesten internationalen Partnern in einer internationalen Konferenz, die im Oktober 2009 am ZKM stattfindet, die Methoden analysiert und festgelegt werden, die es uns erlauben, diese Werke für die Zukunft zugänglich zu machen.
    Kuratoren: Peter Weibel und Bernhard Serexhe

    Robin Rhode & Leif Ove Andsnes

    2009 September 24

    rhode

    Sie haben es wieder getan…

    2009 September 21

    092109fakepost
    Diese Spezialausgabe der New York Post wurde heute morgen von etwa 2000 freiwilligen Helfern der Yes Men und anderer Aktivisten in New York City ausgetragen. Die Schlagzeilen verkündeten, dass die Stadt womöglich von tödlichen Hitzewellen, extremen Überschwemmungen und anderen Auswirkungen der globalen Erwärmung heimgesucht werden wird…
    Morgen beginnt ein UN-Gipfel bei dem sich 100 Politiker aus aller Welt in Vorbereitung der Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember eine Reduzierung der Kohlenstoffemisionen einigen wollen.
    Obwohl die 32seitige New York Post ein Fake ist, ist ihr Inhalt wahr, denn alle Fakten wurden sorgfältig von Herausgbern und Klimaexperten geprüft.

    „This could be, and should be, a real New York Post,“ sagte Andy Bichlbaum, einer der Yes Men. „Climate change is the biggest threat civilization has ever faced, and it should be in the headlines of every paper, every day until we solve the problem.“

    80+1 Schulprojekte

    2009 September 11

    ars_80plus_kl

    http://www.80plus1.org/de/school-projects
    Im Rahmen von 80+1 verknüpft die ars electronica Mittelschulen in Österreich mit Schulen in der ganzen Welt. Zielsetzungen des Projekts sind einerseits ein kultureller Austausch und andererseits Gemeinschaftsprojekte, die auf die 20 Themen der ars Bezug nimmt.
    Der kulturelle Austausch erfolgt über sogenannte „Stuff Boxes“. Die Schüler der Partnerschulen werden um einen Beitrag in Form eines kleinen, persönlichen, interessanten und preiswerten Gegenstands gebeten, der in einer kurzen Geschichte beschrieben werden soll. Diese Dinge und ihre Beschreibungen werden dann an die jeweilige Partnerschule geschickt. Zum vereinbarten Zeitpunkt werden die Stuff Boxes an beiden Orten geöffnet, das Material wird dokumentiert und auf die Website hochgeladen.