Noch bis zum 21.08. anmelden: KUNSTUNTERRICHT digital_vernetzt_mobil

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Tagung und Fortbildung für Kunstlehrer/-innen
2.-3. September 2016
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Campus Design, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale)

Eine voranschreitende Digitalisierung des Alltags bringt kulturelle Phänomene hervor, die durch ortsunabhängige Verfügbarkeit von Daten, vernetztes Lernen und mobile Endgeräte geprägt sind. Im Unterricht haben Lernende wie Lehrende Zugriff auf Ausstattungen und Programme, die kollaborative Arbeitsweisen fördern und die Bewältigung komplexer Produktionsprozesse ermöglichen. Die Rezeption von Kunstwerken wird durch virtuelle Museumsrundgänge und der Digitalisierung von Sammlungen, die jederzeit online verfügbar sind, verändert. Dies wirft neue Fragen bezüglich Originalität, Kopie und Bildumgang auf. Die Produktion und fast zeitgleiche Verbreitung von fotografischen und filmischen Bildern mit dem Smartphone oder Tablet ist nun überall spontan möglich. Sie ist stark in der Lebenswelt Jugendlicher verankert, gewinnt im Alltag an Bedeutung und fordert eine visuelle Bildung in der Schule.
Was bedeutet dies für Kunstunterricht?
Wie kann auf Basis solcher Phänomene Unterricht entwickelt und durchgeführt werden? Welche Möglichkeiten digitaler Endgeräte und Anwendungen eignen sich für handlungsorientiertes Arbeiten? Welche Aufgabenstellungen und Arbeitsformen erweisen sich als sinnvoll?
Auf der Tagung wird diesen Fragen mit Präsentationen von Unterrichtsbeispielen und in praxisorientierten Workshops nachgegangen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben so die Gelegenheit, digitale, vernetzte und mobile Arbeitsweisen mit Blick auf Kunstunterricht kennenzulernen und auszuprobieren.

Veranstalter
Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der BURG
in Kooperation mit dem Medienreferat des BDK e.V. – Fachverband für Kunstpädagogik
und dem BDK e.V. – Landesverband Sachsen-Anhalt

Konzeption und Moderation
Prof. Dr. Sara Burkhardt | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Klaus Küchmeister | Medienreferent des BDK e.V.
Verona Petermann | Medienreferentin des BDK e.V. Landesverband Sachsen-Anhalt

Kontakt: kupaed@burg-halle.de

Programm und Anmeldung
https://bdk-sachsen-anhalt.info/veranstaltungen/


Tagung in Paderborn: SKULPTUR LEHREN

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„Was kennzeichnet eine Skulptur? Diese Frage stellt sich angesichts zunehmender Entgrenzungstendenzen in der zeitgenössischen Kunst verstärkt und lässt es zunächst fragwürdig erscheinen, weiterhin in traditionellen Gattungen wie Zeichnung, Malerei, Skulptur, Film, Fotografie oder Performance zu denken. Mit dieser Erweiterung des Skulpturalen ergeben sich neue Blickwinkel auf Lehr- und Lernprozesse in der Kunst. In Bezug auf die veränderten Erlebnisqualitäten des im Erfahrungsraum des Subjekts verorteten Kunstwerks soll gemeinsam über die Lehre der Bildhauerei nachgedacht werden. Welche Perspektiven lassen sich für eine Didaktik der Bildhauerei eröffnen? Wie hängen diese mit der Veränderung des Kunstbegriffs der letzten Jahrzehnte zusammen? Welche skulpturalen Fragen lassen sich kunstwissenschaftlich oder künstlerisch aufwerfen und inwiefern besitzen sie kunstpädagogische Relevanz? Welche Elemente der Skulptur existieren dabei immer schon und welche sind im Zuge der verschiedenen Entgrenzungstendenzen neu hinzugekommen? Wie wirkt sich dies auf die künstlerische Lehre von Bildhauerinnen und Bildhauern aus?

Mit diesen Fragestellungen werden sich 20 Referentinnen und Referenten aus Kunstwissenschaft, Kunst und Kunstpädagogik auseinandersetzen. Ihre Beiträge sind sechs Sektionen zugeordnet, innerhalb derer diese Perspektiven im Hinblick auf vier Aspekte von Entgrenzung diskutiert werden: Skulptur und Raum, Skulptur und Material, Skulptur und Zeit sowie Skulptur und Betrachter. Die Eingeladenen erörtern verschiedene Formen skulpturalen Denkens und Handelns im Kontext des Themas „Skulptur lehren“.“ (Sara Hornäk)

 

PLANUNG
Sara Hornäk unter Mitarbeit von Susanne Henning

MODERATION
Sara Hornäk, Susanne Henning, Lisa Kuntze-Fechner, Anna Penning


Forschungstag 2015

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Kunstpädagogische Forschungsfelder zwischen Theorie und Praxis
Forschungstag für Nachwuchswissenschaftler_innen
12.-13. Februar 2015
Universität Mozarteum Salzburg

Kunstpädagogik hat viele Bezugskontexte, wie die Zusammensetzung aus Kunst und Pädagogik es bereits nahe legt. Diese Kontexte haben sowohl mit pädagogischer Praxis in Bildungsinstitutionen oder vermittelnder Praxis in Kunstinstitutionen zu tun, wie auch mit Theoriebildungen und einem sich ständig wandelnden wissenschaftlichen Selbstverständnis. So gibt es zunehmend Forschungen im Design der empirischen Sozialwissenschaften, wobei zumeist qualitative Forschungen, aber auch quantitative oder diskursanalytische Studien durchgeführt werden. Und es gibt die Erwartung des Praxisfeldes, dass kunstpädagogische Forschung Aussagen zur Praxis machen sollte – sowie die Erwartungen der Politik bezüglich numerischer Fakten.
Wissenschaftliche Empirie bedeutet aber noch mehr: Kunstpädagogische Forschungen orientieren sich an philosophischen und kulturwissenschaftlichen Begriffen, die für eine kunstpädagogische Theoriebildung angewandt werden und zu neuen Modellbildungen führen. Oder spezifische Herangehensweisen der Bildenden Kunst, der Medienkunst oder der Alltagskultur führen zu innovativen Praxisentwürfen, deren Wirkungsweisen und Bedingungsgefüge wissenschaftlich dargestellt werden.
Mit der Thematisierung des Spannungsfeldes zwischen Theorie und Praxis werden die teilnehmenden Forschenden dazu aufgefordert, die eigene Fragestellung in diesem Feld zu verorten. Damit soll sich ein Raum der Positionen und der unterschiedlichen wissenschaftlichen Herangehensweisen abzeichnen. Gleichzeitig können sich Möglichkeiten des Transfers zeigen.

Der gemeinsame Forschungstag des BDK, des BÖKWE und des lbg findet als Auftakt zum Kongress „Blinde Flecken“ 2015 in Salzburg statt. Zentrales Anliegen der Veranstaltung ist die Vernetzung von Nachwuchswissenschaftler_innen und Kunstpädagog_innen, die ein wissenschaftliches Interesse am Fach verfolgen und aktuell im Kontext der Kunstpädagogik forschen oder die Absicht haben, eine Forschung zu beginnen. Ziel des Forschungstages ist es, Nachwuchswissenschaftler_innen ein Forum zu bieten. So wird es am ersten Tag Möglichkeiten des Austausches und der gemeinsamen Arbeit am Material geben, des Kennenlernens von Methoden und Arbeitsweisen. Am zweiten Tag stellen Nachwuchswissenschaftler_innen ihre vor kurzem abgeschlossenen kunstpädagogischen Forschungsprojekte vor und zur Diskussion.

Konzeption und Organisation
Prof. Dr. Sara Burkhardt (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle / Hochschulreferentin des BDK), Prof. Dr. Christine Heil (Universität Duisburg-Essen)


Programm

// Do, 12.02.2015

ab 12:00 Ankommen // Anmeldung
13:00 Begrüßung // Kennenlernen
13:30-15:30 Workshops 1-6
15:30-16:00 Kaffeepause
16:00-18:00 Workshops 1-6
ab 18:00 Poster-Rundgang bei Brot+Getränken / get together

// Fr, 13.02.2015

09:00 Begrüßung
09:15-09:45 Dr. Sidonie Engels: Kunstbetrachtung in der Schule. Theoriebildung zwischen 1953 und 1979 im ‚Handbuch der Kunst- und Werkerziehung’ – ein Grundstein der Kunstpädagogik.
09:45-10:15 Marc Fritzsche: Interfaces. Eine Medientheorie und ihre Anwendung in der Kunstpädagogik.
10:15-10:45 Kaffeepause
10:45-11:15 Katharina Schneider: Ästhetische Erfahrung in Spielpraktiken 2- bis 6-jähriger Kinder. Eine ethnografische Studie im Elementarbereich.
11:15-11:45 Dr. Anne Zimmermann: Fake. Kunst. Bildung. Die künstlerische Strategie Fake aus kunstpädagogischer Perspektive.
Abschlussdiskussion
Ende 12.15 Uhr


Workshops
Eine Übersicht über die Workshops incl. Beschreibungen finden Sie HIER

1  Bild-Nachbarschaften in qualitativ empirischen Fallanalysen: Fotografien in Reihen, Clustern und visuellen Kontexten rekonstruieren.
Sabine Sutter (Universität Duisburg-Essen), Dr. Jörg Grütjen (UNESCO-Schule in Kamp-Lintfort)

2  Diskursanalyse
Esther Richthammer (Otto-Schott-Gymnasium Mainz)

3  Ethnografische Forschung und Grounded Theory.
Exemplarisch im Feld der frühkindlichen ästhetischen Bildung
Katharina Schneider (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg)  

4  Experimente mit künstlerischen Verfahren in teambasierten Forschungsprozessen
Anne Gruber, Anna Schürch und Sascha Willenbacher (Teambasiertes Forschungsprojekt “Kalkül und Kontingenz” am IAE an der ZHDK Zürich)

5  forschung macht unterschiede
un/doing differences in kunstpädagogischen Forschungsprozessen
Marion Thuswald (akademie der bildenden künste wien)

6  Visuelle Netzwerkforschung
Visuelle Erhebung von sozialen Netzwerken mit Hilfe der Software VennMaker
Dr. Markus Gamper (Universität zu Köln)


Anmeldung
Mit diesem FORMULAR können Sie sich für den Forschungstag anmelden.

Call for Posters
Der Forschungstag bietet neben Workshops und Vorträgen auch die Möglichkeit, noch nicht abgeschlossene Forschungsarbeiten und Entwicklungsvorhaben in Form von Postern vorzustellen. Ziel ist es, mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen. Angenommen werden nur solche Arbeiten, die noch nicht publiziert oder in anderer Form veröffentlicht sind. Der Call for Posters richtet sich in erster Linie an Doktorandinnen und Doktoranden. Hier finden Sie den CALL FOR POSTERS als pdf.

Werbung machen:
HIER Download des Plakats (A3)

Austausch und Diskussion:
http://bdk-forschungstag.mixxt.de

Aktuelles auf der Seite von BuKo15 und unter http://www.facebook.com/BDKForschungstag

Kontakt: forschungstag(at)bdk-online.info


Eindrücke vom Symposium

Dem Link folgen …. Eindrücke vom Symposium // 3. Tag….

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Performance in der Schule | 5. Kunstsymposium in Meißen | 28.-30.03.2014

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Im Mittelpunkt des Symposiums steht die Frage, wie man performative Prozesse und Performance an Schulen lehren und bewerten kann. Denn in den Lehrplänen des Faches Kunst ist die performative künstlerische Arbeit mit Heranwachsenden aller Altersstufen deutlich ausgewiesen. Das Symposium wird zeigen, wie Performancearbeit an die Lebenswirklichkeit und die individuellen Biografien der Schüler/-innen anknüpft und sie mit speziellen Methoden und Übungen für einen experimentellen und entdeckenden Umgang mit dem eigenen Körper, mit den sie umgebenden Räumen sowie mit einer Vielzahl von Materialien und Handlungsformen öffnet.
Das Symposium zielt darauf ab, aktuelle Performancepositionen sowie unterschiedliche didaktische Modelle des Lehrens von Performance aus Sicht unterschiedlicher Künstler/-innen und Kunstvermittler/-innen vorzustellen und diese mit den Teilnehmer/-innen in Workshops zu üben. Dabei wird an den tradierten kunstpädagogischen Umgang mit Bildern und Farben, Skulpturen, Materialien und Räumen angeknüpft.
Wissenschaftlich wie künstlerisch fundierte Vorträge im Plenum wechseln sich mit kunstpraxisorientierten Workshops und Diskussionsrunden ab, in denen die eigenen performativen Erfahrungen aber auch die während des Symposiums aufgeführten Schüler- und Künstlerperformances diskutiert und bewertet werden.

Weitere Informationen und Anmeldung: http://performancesymposiummeissen.net/


Kunst | denken | lernen. Tagung der Studierenden der Kunstpädagogik


CALL FOR PARTICIPATION

> Bitte beachten: FAQ zum Call
> Der Call als PDF-Download: BuKo12_Call_for_Square.pdf

Ende 2009 hat sich die Initiativgruppe BuKo12 zur Ausrichtung des Bundeskongresses der Kunstpädagogik 2010-2012 gebildet, um eine in inhaltlicher, struktureller wie personeller Hinsicht partizipatorisch und plural orientierte Kongressform zu entwickeln, welche der Breite des kunstpädagogischen Feldes gerecht wird.

Partizipation ist eine Herausforderung. Sie umfasst gesellschaftlich relevante Fragen, neue Formen der Kommunikation, der Medienkultur, aktuelle Forderungen der Pädagogik gemäß einer „Bildung in der Demokratie“ und Handlungsweisen in der zeitgenössischen Kunst. Daraus ergeben sich inhaltliche wie strukturelle Impulse der Kongresskonzeption. Damit Partizipation stattfinden kann, ist die Weiterentwicklung kunstpädagogischer Tagungskultur notwendig.

Die BuKo12 Parts 01-08 haben in den Jahren 2010-2012 auf unterschiedlichste Weisen partizipatorische Formate und Inhalte untersucht. Dabei gingen sie exemplarisch und an bestimmten Leitfragen orientiert vor. Das Themenspektrum ist durch große Heterogenität gekennzeichnet und auf dieser Website dokumentiert.

Für die Abschlussveranstaltung von BuKo12, den Kongress „Kunst Pädagogik Partizipation“ vom 19.-21.10.2012 in Dresden, werden nun Beiträge im Kontext Kunstpädagogik/ Kunstvermittlung gesucht, die das BuKo-Rahmenthema „Partizipation“ auf eine Weise würdigen, welche in den Parts 01 bis 08 unterrepräsentiert war. Was wurde bislang übersehen, welche weiteren Aspekte sollten einen „Schauplatz“ erhalten? Um diese Lücken zu schließen, rufen die VeranstalterInnen kunstpädagogisch Interessierte zur Einreichung entsprechender Beiträge auf. Um die verschiedenartigen Beiträge in eine Form zu bringen, wird als symbolische Lücke ein „Square“, jeweils 1 Meter x 1 Meter, verfügbar gemacht, der in allen denkbaren Varianten bespielt werden und für unterschiedliche Präsentationsformen dienen kann. Denkbar sind hier beispielsweise eine Ein-Quadratmeter-Posterpräsentation an einer Wandfläche, ein Vortrag, bei dem Sie am Samstag, den 20.10.2012, den Quadratmeter als „Bühne“ für Ihr Statement nutzen, messeähnliche Situationen mit einem Stand, Aktionen, Installationen etc. Die mannigfaltigen Squares sollen auf dem Kongress in Dresden in verschiedenen Formen präsentiert werden, um auf diesem Wege partizipativ die bislang vorhandenen Leerstellen des Themas zu füllen und weitere interessante Ansätze im Kontext von Kunst, Pädagogik und Partizipation auszuloten.

Dieser „Call for Square“ richtet sich an alle an der Koppelung von Kunst & Pädagogik Interessierten. Sie können diesen Aufruf als Möglichkeit eigener Positionierung künstlerischer oder diskursiver Art verstehen oder auch als Aufruf, um mit SchülerInnen oder Studierenden den Quadratmeter als Form gemeinsamer gestalterischer Herausforderung zu begreifen.

Bitte erläutern Sie in max. 500 Wörtern (ca. eine Seite Text), worin die Lücke Ihrer Ansicht nach besteht und warum Ihr Beitrag geeignet ist, sie zu füllen. Nehmen Sie dabei Bezug auf die Informationen, die auf der BuKo12-Website veröffentlicht sind. Beschreiben Sie, in welcher Weise Sie den Quadratmeter nutzen möchten. Dies kann auch ergänzend durch bildliche Skizzen geschehen.

Bitte reichen Sie Ihre Darstellung im PDF-Format bis zum 15.5.2012 per Mail an cfp@buko12.de ein. Achten Sie darauf, dass jedes Dokument Ihren Namen, Anschrift und Mail-Adresse nennt. Weitere Informatinen zum Einreicheverfahren finde Sie in den FAQs. Sie erhalten eine Rückmeldung bis Mitte Juni.

Die eingereichten Beiträge werden von folgender Jury begutachtet:
Anna Frauendorf (Helene-Lange-Schule Hannover), Marc Fritzsche (Justus-Liebig Universität Gießen), Martin Klinkner (BDK-Bundesvorstand), Carolin Knebel (ZKM Karlsruhe), Rudolf Preuss (Jugendkunstschule & Kulturzentrum balou e.V. Dortmund), Mario Urlaß (PH Heidelberg).

Die Initiativgruppe BuKo12 ist gespannt und freut sich auf Ihre Beiträge.
Lassen Sie einen Quadratmeter zu Ihrem Schauplatz werden!