NEUE HOCHSCHULE. NEUE STADT.

Ein neuer Arbeitsplatz, eine neue Stadt.
Ab Frühling 2014: Halle an der Saale. Ich entdecke die Stadt, während ich Abschied nehme von Dresden.
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FLURGESPRÄCHE_13

Wir möchten die Gäste der FLURGESPRÄCHE zur Teilnahme an einem Zeitreise-Experiment einladen. Wenn die soziologische These von der »Nächsten Gesellschaft« (Dirk Baecker) zutrifft, können die Folgen des Auftauchens des Computers und weltweiter Datennetze für Struktur und Kultur der Gesellschaft gar nicht überschätzt werden. Auch die Institutionen der Erziehung, Schulen und Unterricht, werden auf die anstehenden Veränderungen reagieren (müssen). Es sollen gemeinsam realistische Szenarien und relevante Schlüsselfaktoren identifiziert und daran anschließend überlegt werden, was an ihnen möglicherweise schon heute gelernt werden kann. Konkrete Prototypen und ihre Auswirkungen für die [Kunst-]Pädagogik der Zukunft sollen die Basis für den weiteren Verlauf des FLURGESPRÄCHES sein.


ZUKUNFT 2050

6. November – 5. Dezember 2010

Nach der erfolgreichen Präsentation der ersten Ausstellung zum Begriff Luxus, ist jetzt die zweite Ausstellung im Projekt zu sehen. Gemeinsam gewähltes Thema ist die Zukunft, experimentell wird in das Jahr 2050 voraus geschaut, eine für alle am Projekt Beteiligten noch erlebbare Zeit. Persönliche Hoffnungen und gemeinsame Ideale, Utopien aber auch berechtigte Zweifel an solchen, die Frage des Bewahrens von Werten und der Gültigkeit von Gestaltung und Architektur sind Gegenstand der architektonischen und gestalterischen Entwürfe sowie der künstlerischen Projekte und Raumgestaltungen, die in der Ausstellung zu sehen sind.
Ist die Zukunft rund oder eckig, fragte sich die Gruppe der Architekten und entwarf eine komplexe geometrische Außenfassade in dynamischer Leichtbauweise, welche die Container in ein opakes Raumschiff verwandelt und die Besucher einlädt, darin gemeinsam in die Zukunft zu schweben. Die Reise beginnt bereits im Eingangsbereich mit der Wandzeichnung eines futuristischen Flughafens, der Start- und Landepunkt verschiedener Zukunftsreisen in den Comiczeichnungen der Gruppe um Karoline Schmidt ist. Mit der Gegenwart und was von ihr für die Zukunft bewahrt werden sollte setzte sich das Team mit dem Bildhauer Tobias Köbsch auseinander. Entstanden ist der Ausschnitt eines heutigen Jugendzimmers, dessen Schreibtisch in ein museales Display verwandelt wurde, indem alle darauf platzierten Dinge für die Ewigkeit in Wachs konserviert wurden. So blickt man mit den Augen eines zukünftigen Museumsbesuchers auf die jugendlichen Werte von 2010. Auch das Team des Filmemachers Bernd Kilian hat nicht in die Zukunft geblickt, sondern umgekehrt heutige urbane und soziale Situationen auf ihre Befremdlichkeit hin befragt, ebenso den Blick aus der Zukunft auf das heute gesucht. Drei Kurzfilme zu Bewegung, Kommunikation und Geld sind gedreht worden und werden synchron als Dreifachprojektion gezeigt. Außerdem sind die Schritte und Ergebnisse des Lern- und Arbeitsprozesses der grafischen Gestaltung in einem in kleiner Auflage erschienenen Magazin festgehalten, das neben aufwendig konzipierten Postern ebenfalls in der Ausstellung gezeigt wird.
(Text von der Website des Projekts)

Website: http://www.white-cube-black-box.de
Blog: http://wcbb.tumblr.com

Öffnungszeiten
6. November – 5. Dezember 2010
Do / Fr: 16 – 19 Uhr
Sa / So: 14 – 19 Uhr

Eintritt frei!

30. Mittelschule
Hechtstraße 55
01097 Dresden
Schulhof hinter dem Schulgebäude
Zugang auch über die Johann-Meyer-Straße