Langer Abend der Galerien in Halle

 

Beim Langen Abend der Galerien am 2. Dezember 2017 finden Gespräche zu einzelnen Werken in der aktuellen Ausstellung Bitte stehen lassen; eine Versuchung. der Klasse Bildhauerei/Metall von Prof. Andrea Zaumseil in der BURG Galerie im Volkspark statt. Die Gespräche mit Studierenden der Klasse Zaumseil werden von Studierenden der kunstpädagogischen Studiengänge (Seminar „Materialproben“) moderiert. Das erste Gespräch beginnt um 19 Uhr, ab dann beginnen die Gespräche im Halbstundentakt.

Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Die Ausstellung Bitte stehen lassen; eine Versuchung. der Klasse Bildhauerei/Metall von Prof. Andrea Zaumseil gibt vom 23. November 2017 bis 11. Januar 2018 Einblick in die Vielfalt der künstlerischen Positionen, die in dieser Klasse erarbeitet, erprobt, diskutiert, manifestiert oder auch in Frage gestellt werden. Die in der Burg Galerie im Volkspark präsentierten Arbeiten kreisen um ein weites Themenfeld: Sie handeln von Identität, Erinnerung, Verletzlichkeit, Veränderung, Gewalt, von inneren Bildern, Norm, Struktur und Abweichung. Dabei bedienen sich die 22 Studierenden der Studienrichtung Bildhauerei/Metall der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle unterschiedlichster Medien und Materialien.

2. Dezember 2017
19.00 bis 22.00 Uhr
BURG Galerie im Volkspark
Schleifweg 8a
Halle (Saale)


Workshop+Seminar zur Ausstellung „Der unerledigte Gobelin“

Aufbau der Ausstellung (Inka Schottdorf: Vom Werden und Vergehen, 2015 © Inka Schottdorf). Foto: Sara Burkhardt

 

Die Ausstellung „Der unerledigte Gobelin“ präsentiert vom 13. Oktober bis 20. November 2016 in der BURG Galerie im Volkspark zeitgenössische Tapisserien, Jacquardgewebe, Stickereien, Wandmalereien, textile Plastiken, Videoarbeiten, Malerei und Zeichnungen der Klasse Malerei/Textile Künste von Prof. Ulrich Reimkasten.
In Auseinandersetzung mit den konkreten Arbeiten vor Ort entwickeln wir im Seminar ein Vermittlungsprogramm zur Ausstellung. Dies beinhaltet vor allem dialogische Sonntagsführungen und Angebote für Schulklassen. Das Textile als Medium, Technik und Material rückt ins Zentrum der Betrachtungen. Hinzu kommt eine Vielfalt an unterschiedlichen künstlerischen Fomen, die Tradition mit Zeitgenossenschaft verknüpfen. In der Auseinandersetzung mit den Arbeiten in der Ausstellung und in Gesprächen mit Studierenden der Klasse werden im Seminar Vermittlungsformate erfunden und praktisch erprobt, die der Hybridität und Transdisziplinarität der Arbeiten gerecht werden. In der zweiten Hälfte des Semesters werden die durchgeführten und dokumentierten Vermittlungssituationen kontextualisiert und diskutiert.

1. Termin (Workshop): Mi, 5. Oktober, 13-18 Uhr in der BURG Galerie im Volkspark
Da die Ausstellung bereits am 12. Oktober eröffnet wird, führe ich mit allen Teilnehmenden des Seminars am 5.10. einen Workshop in den Galerieräumen durch, um vor den Arbeiten erste Ideen für die Vermittlung zu entwickeln. Dies geschieht in Teilen gemeinsam mit Studierenden der Klasse Malerei/Textile Künste, um notwendiges Wissen zu erlangen, Fragen zu stellen und sich den Arbeiten im Dialog anzunähern.
Das Seminar richtet sich an BURG-Studierende der Studiengänge Kunst (Lehramt) und Kunstpädagogik (Diplom) im Hauptstudium. Anmeldung per Mail an sburkhardt(at)burg-halle.de


Frisch erschienen: Wunderkammer(n)

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Im Seminar „Assoziationsraum Wunderkammer. Vermittlungskonzepte in Theorie und Praxis“ von Sara Burkhardt wurden auf der Basis aktueller Theorien und kunstdidaktischer Ansätze Vermittlungskonzepte für die Arbeit vor Ort erarbeitet. Die künstlerischen Arbeiten in der Ausstellung und die historische Wunderkammer als Bezugsraum wurden zum Ausgangspunkt für die Konzeption von Vermittlungsformaten. Ziel war es, anhand unterschiedlicher Methoden Zugänge zu den Werken der zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler zu schaffen, aber auch Verknüpfungen zur historischen Wunderkammer herzustellen

Unterschiedliche Handlungsweisen wurden von den Studierenden ins Zentrum ihrer jeweiligen Vermittlungssituationen gerückt, es ging um das Imaginieren, das Erfinden von Geschichten oder das Präsentieren eigener Assoziationsräume.

Im Workshop „Assoziationsraum Wunderkammer. Erkundungen – Bildzugänge – Vermittlung“ von Antje Dudek entwickelten Studierende Konzepte für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern. Exemplarisch anhand einiger Ausstellungsstücke wurden Bildzugänge in der Gruppe erprobt.

In der anschließenden Auseinandersetzung mit den gewählten Werken vertieften die Studierenden ihre Vertrautheit mit verschiedenen schreibenden, (auf-)zeichnenden oder dialogischen Bildzugängen. So entwickelten sie eigene Zugangsmethoden, auf denen Vermittlungskonzepte aufbauten, die erprobt und diskutiert wurden. Schülergruppen einer 7. Klasse des Georg-Cantor-Gymnasiums Halle streiften in einer individualisierten Führung durch die Ausstellung, führten einander blind durch die historische Wunderkammer oder entwickelten Geschichten zu einzelnen Werken.

Den Abschluss der Publikation bildet ein Text des Kunstpädagogen Mario Urlaß, basierend auf einem Vortrag, den er auf dem Symposium „Wundersame Erkenntnismodelle“ im Juni 2015 im Volkspark Halle hielt. Urlaß beleuchtet darin die Rolle des Staunens und Wunderns in kunstpädagogischen und künstlerischen Prozessen. Er schlägt eine Verbindung zwischen den Erfahrungen und Erkenntnissen, zu denen Schülerinnen und Schüler im Unterricht angeregt werden und den Prozessen, die Studierende im Studium durchlaufen.

Mit Beiträgen von:
Sara Burkhardt, Laura Drolshagen, Antje Dudek, Kristina Kramer, Therese Lippold, Marie Newid, Daniel Persy, Berit Scheerer, Vanessa Schmitz, Matthias Schützelt und Mario Urlaß

Die Reihe Kunstpädagogische Knotenpunkte gibt Einblick in Lehre und Forschung der Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die einzelnen Hefte beinhalten Texte und Dokumentationen von Studierenden und Lehrenden sowie Gastbeiträge von Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen. Sie sollen Impulse für Vermittlungspraxis und didaktische Überlegungen geben sowie theoretische Verknüpfungen herstellen.

Die Reihe wird herausgegeben von Sara Burkhardt und Antje Dudek.

Kunstpädagogische Knotenpunkte 01 – Wunderkammer(n)
Verlag der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (Saale)

ISBN
978-3-86019-124-8

Herausgeberinnen
Sara Burkhardt, Antje Dudek, Marie Newid

Gestaltung
Franziska Stübgen

Format / Umfang
16 × 22,5 cm, 98 Seiten, farbige Abbildungen, geheftet

Sprache
Deutsch

Preis
5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Erscheinungsjahr
2016

Mehr Informationen und Bestellmöglichkeit: http://www.burg-halle.de/kunst/kunstpaedagogik-erziehung/kunst-lehramt-kunstpaedagogik/publikationen/publication/kunstpaedagogische-knotenpunkte-01-wunderkammern/


vormerken: „volksparksalon“

Volksparksalon01

„volksparksalon“
… das Bauen von Schnittstellen und wie der Brunnen in den Ausstellungsraum gelangt …

Burg Galerie im Volkspark // 30.10.-05.11.2014 // Eröffnung: 29.10.2014

Studierende und Lehrende der kunstpädagogischen Studiengänge der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle schaffen sieben Tage lang einen beweglichen Raum für künstlerisches Arbeiten, Vermittlung und Kommunikation.
Konzeption: Prof. Stella Geppert und Prof. Dr. Sara Burkhardt


Bonuswoche

Bonuswoche zum Jubiläum „Zukunft seit 1560“ der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden:
„Der Studiengang Kulturen des Kuratorischen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig ist eingeladen und gratuliert. Ein Jubiläum = ein Geburtstag = ein Anlass für Geschenke. Doch was will man einer Institution wie dieser schenken? Personal? Da ist der Freistaat Sachsen gefragt. Ein Bild oder eine Skulptur? Haben die Staatlichen Kunstsammlungen am Ende schon alles?
Wir meinen: Auf keinen Fall und haben für Sie eingepackt etwas zum Wundern1, etwas Feuriges2, etwas zum Mitdenken3, etwas Verdrehtes4, etwas Verrücktes5 und etwas zum Essen6! Doch Vorsicht: Unsere Ergänzungen zur Inventarliste sind flüchtig, ephemer und deswegen nicht für das Depot geeignet. Schnappen Sie sich unsere Geschenke, bevor sie sich wieder auflösen in einer Ökologie des Vorübergehenden. Nehmen Sie Teil an unseren künstlerischen und theoretischen Interventionen und beantworten Sie zusammen mit uns die Frage, wohin die Reise gehen könnte. Nach 450 Jahren Zukunft zurück in die Gegenwart?“ (Flyertext)