KUNST + UNTERRICHT: GÄRTEN

In dieser Ausgabe von KUNST+UNTERRICHT werden Zugänge zum Themenfeld Gärten im Kunstunterricht vorgestellt.
Das Heft bezieht sich dabei auf aktuelle Entwicklungen, die auf ein verändertes Verständnis von „Garten“ hindeuten: Der Garten wird als ein Prinzip begriffen, das sich in alle Lebensbereiche ausdehnt. Gärten sind nicht mehr stationär und an Besitz gebunden, Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Raum werden zunehmend aufgehoben. So bilden Gärten als Gegenstand von Kunstunterricht die Grundlage einer Auseinandersetzung mit Lebensraumgestaltung und damit Möglichkeiten einer Sensibilisierung für Materialität, Farbigkeit, Formen, Anordnungen und Kontrasten vor Ort.
Ein Garten ist immer auch ein Bild, welches durchschritten wird – so ist die Anlage eines Gartens verschiedenen Gestaltungsprinzipien unterworfen. Die Kenntnis solcher Prinzipien führt im Kontext von Kunstunterricht zu eigenen gestalterischen Entwürfen, wie auch zur Reflexion unseres Verhältnisses zur Natur. Die sinnliche Erfahrbarkeit von Gärten ist ebenso Schwerpunkt dieses Heftes wie die bildnerische Produktion und die Entwicklung kritischer ästhetischer Urteilskraft.
Gärten verknüpfen Konzeptionen aus Kunst, Design und Architektur mit gesellschaftspolitischen Fragen. Dies wird in den umfangreichen MATERIAL-Teilen des Heftes sichtbar. Die MATERIAL-Seiten bieten Impulse für Beobachtungen im direkten Lebensumfeld, Fragen der Verantwortung für die Umwelt, Gestaltungsfragen sowie die Reflexion gesellschaftlicher Veränderungen.

Dem Heft beigelegt ist das von Anna-Maria Schirmer erarbeitete Werkstattheft „ZEICHNEN & MALEN Schritt für Schritt“. Dabei handelt es sich um ein Selbstlernmaterial für Schülerinnen und Schüler mit zahlrecihen Übungen und Aufgaben zum Thema „Pflanzen und kleine Tiere kolorieren“. Die Motive sind inspiriert von Werken Maria Sibylla Merians.


Interdisziplinäres Forum: Zur Materialität des Lernens

19. Januar 2018, 12-14 Uhr
Lernwerkstatt 
im Haus 31, Franckesche Stiftungen zu Halle

Im Mittelpunkt der dritten Veranstaltung stehen Knete, Strohhalm, Flasche und ein wenig Wasser. Nach einer gemeinsamen didaktischen Reflexion der Gegenstände wird die Dokumentation einer konkreten Handlungssituation mit und an diesen Gegenständen zur Diskussion gestellt.

Wir laden Kolleginnen und Kollegen sowie Studierende aller Lehrämter und Fachrichtungen sehr herzlich zum interdisziplinären Diskurs ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zur Veranstaltungsreihe:

Hohe Anteile des Unterrichts in vielen Fächern und in allen Altersstufen bestehen aus der Arbeit mit Materialien unterschiedlicher Art, wie beispielsweise die Freiarbeit mit Lernmaterialien, die Durchführung von Experimenten im Physikunterricht, Materialerkundungen im Kunstunterricht oder die Gestaltung von Präsentationen. In all diese Schülertätigkeiten sind Objekte einbezogen – entweder in didaktischer Funktion oder in ihrer unmittelbaren Materialität im Kontext des Handelns von Schülerinnen und Schülern.
Die Unterrichtsforschung und auch die fallorientierte kasuistische Lehrerbildung beziehen sich allerdings bislang meistens auf die Analyse von Interaktionen zwischen Lehrpersonen und Schüler/-innen. Bei den Daten handelt es sich in der Regel um Verbaldaten und beim Untersuchungsgegenstand um sprachliche Interaktion. Mit einem solchen Analysefokus geraten materialorientierte Formen des Lehrens und Lernens weniger in den Blick. In jüngster Zeit gibt es in der qualitativen Unterrichtsforschung aber eine neue Aufmerksamkeit für die „Dinge des Wissens“ (Röhl 2013) und die „Materialität des Lernens“ (z.B. ZISU 2015). Daran will diese Veranstaltungsreihe anschließen und nach der Bedeutung von Objekten, Dingen und Materialität im Kontext von Unterricht fragen.
Vor dem Hintergrund verschiedener Fachdidaktiken werden jeweils ein spezifisches (Lern-)Objekt und dazu gehörige Beobachtungen aus dem Unterricht in den Mittelpunkt gestellt. Nach einem Input zu dem jeweiligen Objekt im Unterrichtskontext gilt die gemeinsame Reflexion der Erschließung des spezifischen didaktischen oder auch pädagogischen Potenzials dieses Objektes. In dieser Weise kann – durchaus im Sinne kasuistischen Lernens und Forschens – allgemein und interdisziplinär über eine Materialität des Lernens nachgedacht werden.

Eine Veranstaltungsreihe der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Verantwortlich:

Prof. Dr. Georg Breidenstein
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Erziehungswissenschaft

Prof. Dr. Sara Burkhardt
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Didaktik der bildenden Kunst

Prof. Dr. Thorid Rabe
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Didaktik der Physik

Miriam Schöps
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, KALEI, Team Lernwerkstatt

 

 

 


Interdisziplinäres Forum: Zur Materialität des Lernens

15. Juni 2017, 14-16 Uhr
Lernwerkstatt 
im Haus 31, Franckesche Stiftungen zu Halle

Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung steht eine einfache Balkenwaage und der dazugehörige Wiegesatz. Nach einer gemeinsamen didaktischen Reflexion der Waage wird Prof. Dr. Georg Breidenstein eine Unterrichtsbeobachtung, die sich um den Gebrauch der Balkenwaage dreht, zur Diskussion stellen.

Wir laden Kolleginnen und Kollegen sowie Studierende aller Lehrämter und Fachrichtungen sehr herzlich zum interdisziplinären Diskurs ein.

Zur Veranstaltungsreihe:

Hohe Anteile des Unterrichts in vielen Fächern und in allen Altersstufen bestehen aus der Arbeit mit Materialien unterschiedlicher Art, wie beispielsweise die Freiarbeit mit Lernmaterialien, die Durchführung von Experimenten im Physikunterricht, Materialerkundungen im  Kunstunterricht oder die Gestaltung von Präsentationen In all diese Schülertätigkeiten sind Objekte einbezogen – entweder in didaktischer Funktion oder in ihrer  unmittelbaren Materialität im Kontext des Handelns von Schülerinnen und Schülern.
Die Unterrichtsforschung und auch die fallorientierte kasuistische Lehrerbildung beziehen sich allerdings bislang meistens auf die Analyse von Interaktionen zwischen Lehrpersonen und Schüler/-innen. Bei den Daten handelt es sich in der Regel um Verbaldaten und beim Untersuchungsgegenstand um sprachliche Interaktion. Mit einem solchen Analysefokus geraten materialorientierte Formen des Lehrens und Lernens weniger in den Blick. In jüngster Zeit gibt es in der qualitativen Unterrichtsforschung aber eine neue Aufmerksamkeit für die „Dinge des Wissens“ (Röhl 2013) und die „Materialität des Lernens“ (z.B. ZISU 2015). Daran will diese Veranstaltungsreihe anschließen und nach der Bedeutung von Objekten, Dingen und Materialität im Kontext von Unterricht fragen.
Vor dem Hintergrund verschiedener Fachdidaktiken wird jeweils ein spezifisches (Lern-)Objekt und dazu gehörige Beobachtungen aus dem Unterricht in den Mittelpunkt gestellt. Nach einem Input zu dem jeweiligen Objekt im Unterrichtskontext gilt die gemeinsame Reflexion der Erschließung des spezifischen didaktischen oder auch pädagogischen Potenzials dieses Objektes. In dieser Weise kann – durchaus im Sinne kasuistischen Lernens und Forschens – allgemein und interdisziplinär über eine Materialität des Lernens nachgedacht werden.

Eine Veranstaltungsreihe der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Verantwortlich:

Prof. Dr. Georg Breidenstein
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Erziehungswissenschaft

Prof. Dr. Sara Burkhardt
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Didaktik der bildenden Kunst

Prof. Dr. Thorid Rabe
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Didaktik der Physik

Miriam Schöps
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, KALEI, Team Lernwerkstatt


Eindrücke vom Symposium

Dem Link folgen …. Eindrücke vom Symposium // 3. Tag….

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FACHTAGUNG – Jetzt anmelden!

Als Abschluss des Stipendienprogramms „kiss Kultur in Schule und Studium“ wird auf einer Fachtagung im Kunsthaus Dresden und an der TU Dresden der Frage nach dem Stellenwert von aktueller Kunst und Medienkultur im Kunstunterricht nachgegangen. Die Fachtagung dient der Präsentation und Reflexion der Prozesse und Ergebnisse des Programms durch die Beteiligten und zugleich der Fortbildung von Kunstlehrerinnen und Kunstlehrern. Die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer sollen anschließend als Multiplikatoren wirken, indem sie die vorgestellten Konzepte in ihre Unterrichtspraxen übertragen und Kolleginnen und Kollegen infizieren.
Vom 8. Juli bis 2. Oktober findet im Zusammenhang mit der Fachtagung und “kiss” im Kunsthaus Dresden die Ausstellung “is that true? possibilities of (non-)knowledge” mit am Stipendienprogramm “kiss” beteiligten Künstlerinnen und Künstler statt.
Die Fachtagung wird in Sachsen als Lehrerfortbildung anerkannt. Der Besuch der Ausstellung ist wesentlicher Bestandteil der Fachtagung am ersten Veranstaltungstag. Ein Vortrag und vielfältige Gesprächsmöglichkeiten ergänzen das Programm und ermöglichen einen intensiven Austausch. Am zweiten Tag wird die Auseinandersetzung mit den kunstpädagogischen Prozessen der einzelnen Projekte und ihre Erprobung in Workshops von Stipendiaten ermöglicht.
Anmeldung und weitere Informationen unter http://www.buko12.de/part06/


FLURGESPRÄCHE_6

FLURGESPRÄCHE_6

Podiumsdiskussion

Experten aus Schule, Referendariat und Universität diskutieren die Frage „Was muss ein Kunstlehrer können?“. Ziel ist es, Schule und Universität stärker zu vernetzen und gegenseitig Anforderungen und Wünsche zu kommunizieren.

Podium:

Heinz Ferbert
Seminarleiter Kunst

Anne Heike Hertrampf
Fachberaterin im Fach Kunst, Gymnasium Luisenstift, Radebeul

Dr. Petra Resch
Wiss. Mitarbeiterin Kunstpädagogik TU Dresden

Cindy Wünsche
Referendarin, Dreikönigsgymnasium, Dresden

Moderation:

Ralf Seifert
Referent für Kulturelle Bildung, Staatsministerium für Kultus und Sport


FLURGESPRÄCHE

Anfang des Monats finden ab sofort im Semester FLURGESPRÄCHE statt.

Im Flur des Instituts in der August-Bebel-Straße 20 in Dresden werden aktuelle Projekte aus der Kunstpädagogik vorgestellt, Fragen aufgeworfen, Gäste zum Gespräch geladen und es gibt Raum für Diskussionen.
Der Eintritt ist frei und alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Erstes FLURGESPRÄCH im SoSe 2010:

kiss Kultur in Schule und Studium
Kunst und aktuelle Medienkultur in der Schule ⎢ Moderne Architektur in der Schule
kiss-Stipendiaten der TU Dresden stellen ihre Projekte vor und zur Diskussion


WHITE CUBE / BLACK BOX

Kunst im Container – Gegenwartskunst in der Schule

LUXUS
17. April – 16. Mai 2010

Freitag, 16. April 2010 um 19 Uhr
ERÖFFNUNG mit Auktion und DJ

Es sprechen:
Christiane Mennicke-Schwarz, Künstlerische Leitung, Kunsthaus Dresden und
Katja Stintz (Projektleitung WHITE CUBE / BLACK BOX): Begrüßung
Dr. Ralf Lunau, Kulturbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden: Grußwort
Cubist/innen: Einführung in die Ausstellung

ORT: Marie-Curie-Gymnasium (Außenstelle), Terrassenufer 15, 01069 Dresden (Schulhof hinter dem Schulgebäude, Zugang über die Ziegelstraße)

Mit Expertenteams aus Architektur (Roland Züger, studio tz/ Dresden), Gestaltung (Jakob Kirch & Pascal Storz/ Leipzig) und Kunst (Antje Schiffers / Berlin, Christian Sievers/ Berlin, Cosima Tribukeit / Dresden) entwickeln Jugendliche aus drei Dresdner Schulen seit Oktober 2009 einen >White Cube<, einen Ausstellungsraum für Gegenwartskunst. Durch WHITE CUBE / BLACK BOX wird ein Teil der Schule zum öffentlichen Ort für Kultur und zum Kristallisationspunkt für Wünsche und Ideen, die auch außerhalb der Schule Geltung haben. LUXUS ist das Thema der ersten gemeinsamen Ausstellung wie auch des Begleitprogramms: Was verstehen wir unter Luxus? Brauchen wir persönlich und braucht unsere Gesellschaft Luxus, oder ist Luxus nicht mehr zeitgemäß? Ist Luxus bezahlbar?
Das von Antje Schiffers geleitete Team hat im Rahmen der Ausstellung einen Laden für Luxuswaren mit dem Namen >la tempete< entworfen. Die darin ausgestellten Luxusobjekte werden am Abend der Eröffnung auktioniert. Gemeinsam haben die Schüler/innen entschieden, den Erlös der Auktion der Treberhilfe Dresden e.V. zu spenden.
WHITE CUBE / BLACK BOX ist ein Projekt von Schüler/innen, initiiert vom Kunsthaus Dresden. Es wird realisiert in Kooperation mit drei Dresdner Schulen, dem Marie-Curie-Gymnasium, der 30. Mittelschule und dem Vitzthum-Gymnasium, gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus und den Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Ideenwettbewerbs >Heraus-Forderung! Ganzheitliches Lernen im Projekt<

Öffnungszeiten:
Mi/Do: 11:25 – 11:45 (Große Pause)
Do/Fr: 16 – 19 Uhr
Sa/So: 14-19 Uhr


Handlungsraum Netz

Das Heft zeigt, wie das Netz nicht lediglich als Informationsraum und Bilderquelle für den Kunstunterricht zu begreifen ist, sondern als Handlungsraum, der von Lernenden gestaltet und reflektiert wird. Künstlerische Strategien im Netz spielen dabei ebenso eine Rolle wie neuartige Formen der Wissensdarstellung und des kommunikativen Austausches. Der Material-Teil gibt Anregungen für die Rezeption netzbasierter künstlerischer Arbeiten wie auch für die technisch unkomplizierte Teilnahme an Netzprojekten oder die Entwicklung eigener Ideen durch Schülerinnen und Schüler.

Aus dem Inhalt:

  • Handlungsraum Netz
    Neuartige Kommunikationsstrukturen und künstlerische Strategien
  • „Spirislee“ – zwischen Sterz und Seelachsdöner
    Länderübergreifendes Netzprojekt im Kunstunterricht
  • Im Netz der Cornelia Sollfrank
    Zum Beispiel: Die Ausstellung „Originale und andere Fälschungen“

Zu beziehen über den Friedrich Verlag.


Räume des Alltags: Küche, Bad, Klassenzimmer

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Die ästhetische und künstlerische Erforschung von Alltagsräumen führt zu den Dingen des Alltags und zu Kulturgütern. Sie eröffnet neue Blicke auf Rückzugsorte und Chill-out Zonen, Kommunikationsräume und Küchen, Sehnsuchtsräume und Sehnsuchtsdesign, Kreideschweiß und Wattepads, Speichern und Sammeln, Raumatmosphären und Schulkantinen. In Design, Kunstgeschichte und Ethnographie werden wie in der Kunstpädagogik Zugänge zu kulturellen und alltagsästhetischen Räumen, zu Jugendkultur, Pop oder Hochkultur und Kunst geschaffen und gestaltet.
Die Tagung soll neue Blicke auf kunstpädagogische Themen und Methoden eröffnen und auf Reichtümer vorhandener Sammlungen aufmerksam machen. Es gibt zwei zentrale Vorträge namhafter Fachreferenten am Vormittag sowie Workshops in den Räumen des Volkskunde Museums Schleswig am Nachmittag. Links zu Projekten, Partnern, Plattformen auf einem Marktplatz sollen Lehrerinnen und Lehrern Anregungen und Impulse geben, Kunstunterricht und fächerverbindende Projekte zum Thema „Räume des Alltags“ zu konzipieren.
Termin: Samstag 7. Nov. 2009, 9.00 – 17.00 Uhr
Ort: Volkskunde Museum Schleswig, Suadicanistraße 46, 24837 Schleswig
Online-Anmeldung IQSH: https://www.secure-lernnetz.de/lehrerfortbildung Veranstaltungsnummer KUN0136
oder per Mail an BDK-SH@email.de
Veranstalter: IQSH, BDK Landesverband Schleswig-Holstein, Universität Flensburg, Volkskunde Museum Schleswig
Mehr unter http://medialearner.dreamhosters.com/alltag/