Noch bis zum 11.3. anmelden: Eignungsprüfung an der BURG

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ist eine moderne Kunst- und Designhochschule, die Elemente einer Hochschule für Gestaltung, einer Kunstakademie und einer Medienhochschule miteinander verbindet. Sie erfreut sich eines internationalen Renommees und verfügt über gut ausgestattete Ateliers und Werkstätten für nahezu alle technischen und handwerklichen Verfahren.

In den Studiengängen Malerei/Grafik und Plastik im Fachbereich Kunst beträgt die Regelstudienzeit zehn Semester. Das Studium schließt mit dem Diplom für Bildende Kunst ab. Der Studiengang Kunst (Lehramt) schließt mit einem Staatsexamen ab. Die Regelstudienzeit beträgt beim Lehramt an Gymnasien zehn und beim Lehramt an Sekundarschulen neun Semester.

Der Fachbereich Design bietet Bachelor- und Master-Studienprogramme an. Der Bachelor an der BURG mit dem Abschluss B.A. wird nach acht Semestern abgeschlossen. Ein sich daran anschließendes Masterstudium dauert zwei Semester, ein Masterstudium in einer anderen Designdisziplin wird in der Regel in vier Semestern absolviert.

Für alle Studiengänge gilt, dass neben dem Fachstudium immer auch eine intensive Grundlagenausbildung sowie design- bzw. kunstwissenschaftliche Anteile zum Curriculum gehören.

Studienvoraussetzungen sind die Allgemeine Hochschulreife, je nach Studiengang unterschiedliche Nachweise von praktisch-handwerklichen Kenntnissen und eine erfolgreich abgelegte hochschulinterne Eignungsprüfung. Ausländische Bewerber/-innen müssen deutsche Sprachkenntnisse nachweisen. Die Eignungsprüfungen für die Diplom- und Bachelorstudiengänge finden dieses Jahr vom 19. bis 24. März statt.

Anmeldeschluss für die nächste Eignungsprüfung ist der 11. März 2018.

Für die Aufnahme eines Masterstudiums gelten besondere Regeln. Bewerbungsschluss für die Aufnahmeprüfung in den Masterstudiengängen ist der 15. Mai für das darauf folgende Wintersemester, bzw. für den Studiengang Multimedia Design auch der 15. November für das folgende Sommersemester.


Interdisziplinäres Forum: Zur Materialität des Lernens

19. Januar 2018, 12-14 Uhr
Lernwerkstatt 
im Haus 31, Franckesche Stiftungen zu Halle

Im Mittelpunkt der dritten Veranstaltung stehen Knete, Strohhalm, Flasche und ein wenig Wasser. Nach einer gemeinsamen didaktischen Reflexion der Gegenstände wird die Dokumentation einer konkreten Handlungssituation mit und an diesen Gegenständen zur Diskussion gestellt.

Wir laden Kolleginnen und Kollegen sowie Studierende aller Lehrämter und Fachrichtungen sehr herzlich zum interdisziplinären Diskurs ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zur Veranstaltungsreihe:

Hohe Anteile des Unterrichts in vielen Fächern und in allen Altersstufen bestehen aus der Arbeit mit Materialien unterschiedlicher Art, wie beispielsweise die Freiarbeit mit Lernmaterialien, die Durchführung von Experimenten im Physikunterricht, Materialerkundungen im Kunstunterricht oder die Gestaltung von Präsentationen. In all diese Schülertätigkeiten sind Objekte einbezogen – entweder in didaktischer Funktion oder in ihrer unmittelbaren Materialität im Kontext des Handelns von Schülerinnen und Schülern.
Die Unterrichtsforschung und auch die fallorientierte kasuistische Lehrerbildung beziehen sich allerdings bislang meistens auf die Analyse von Interaktionen zwischen Lehrpersonen und Schüler/-innen. Bei den Daten handelt es sich in der Regel um Verbaldaten und beim Untersuchungsgegenstand um sprachliche Interaktion. Mit einem solchen Analysefokus geraten materialorientierte Formen des Lehrens und Lernens weniger in den Blick. In jüngster Zeit gibt es in der qualitativen Unterrichtsforschung aber eine neue Aufmerksamkeit für die „Dinge des Wissens“ (Röhl 2013) und die „Materialität des Lernens“ (z.B. ZISU 2015). Daran will diese Veranstaltungsreihe anschließen und nach der Bedeutung von Objekten, Dingen und Materialität im Kontext von Unterricht fragen.
Vor dem Hintergrund verschiedener Fachdidaktiken werden jeweils ein spezifisches (Lern-)Objekt und dazu gehörige Beobachtungen aus dem Unterricht in den Mittelpunkt gestellt. Nach einem Input zu dem jeweiligen Objekt im Unterrichtskontext gilt die gemeinsame Reflexion der Erschließung des spezifischen didaktischen oder auch pädagogischen Potenzials dieses Objektes. In dieser Weise kann – durchaus im Sinne kasuistischen Lernens und Forschens – allgemein und interdisziplinär über eine Materialität des Lernens nachgedacht werden.

Eine Veranstaltungsreihe der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Verantwortlich:

Prof. Dr. Georg Breidenstein
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Erziehungswissenschaft

Prof. Dr. Sara Burkhardt
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Didaktik der bildenden Kunst

Prof. Dr. Thorid Rabe
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Didaktik der Physik

Miriam Schöps
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, KALEI, Team Lernwerkstatt

 

 

 


Langer Abend der Galerien in Halle

 

Beim Langen Abend der Galerien am 2. Dezember 2017 finden Gespräche zu einzelnen Werken in der aktuellen Ausstellung Bitte stehen lassen; eine Versuchung. der Klasse Bildhauerei/Metall von Prof. Andrea Zaumseil in der BURG Galerie im Volkspark statt. Die Gespräche mit Studierenden der Klasse Zaumseil werden von Studierenden der kunstpädagogischen Studiengänge (Seminar „Materialproben“) moderiert. Das erste Gespräch beginnt um 19 Uhr, ab dann beginnen die Gespräche im Halbstundentakt.

Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Die Ausstellung Bitte stehen lassen; eine Versuchung. der Klasse Bildhauerei/Metall von Prof. Andrea Zaumseil gibt vom 23. November 2017 bis 11. Januar 2018 Einblick in die Vielfalt der künstlerischen Positionen, die in dieser Klasse erarbeitet, erprobt, diskutiert, manifestiert oder auch in Frage gestellt werden. Die in der Burg Galerie im Volkspark präsentierten Arbeiten kreisen um ein weites Themenfeld: Sie handeln von Identität, Erinnerung, Verletzlichkeit, Veränderung, Gewalt, von inneren Bildern, Norm, Struktur und Abweichung. Dabei bedienen sich die 22 Studierenden der Studienrichtung Bildhauerei/Metall der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle unterschiedlichster Medien und Materialien.

2. Dezember 2017
19.00 bis 22.00 Uhr
BURG Galerie im Volkspark
Schleifweg 8a
Halle (Saale)


Runder Tisch: Übergänge gestalten

Der Landesverband Sachsen-Anhalt des BDK e.V. Fachverband für Kunstpädagogik lädt in Kooperation mit der Fachseminarleitung Kunst vom Staatlichen Seminar für Lehrämter und der Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der BURG zu einem Runden Tisch mit Studierenden, Referendarinnen und Referendaren sowie Lehrerinnen und Lehrern des Schulfaches Kunst ein.
Wie bereitet das Lehramtsstudium Kunst auf das Referendariat und den späteren Beruf vor? Was muss eine zukünftige Kunstlehrerin, ein zukünftiger Kunstlehrer können? Wie lassen sich Übergänge gestalten?
Diese Fragen werden im Mittelpunkt der Diskussion stehen.

Termin: Mittwoch, 8.11.2017, 15.00 – 17.00 Uhr
Ort: Genscher-Gymnasium (ehemals Herder-Gymnasium)
Friesenstraße 3-4, 06112 Halle (Saale), Raum 421
Veranstalterinnen: Nicole Andreev, Prof. Dr. Sara Burkhardt, Christiane Küstner


Jahresausstellung 2017!

Mitte Juli ist es wieder soweit: Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle öffnet zum Ende des Sommersemesters ihre Türen und Tore und lädt zum Besuch ihrer Jahresausstellung ein.
In den zu Ausstellungsräumen gewandelten Ateliers, Werkstätten und Seminarräumen der Hochschule und an anderen Orten in Halle zeigen die Studierenden am Wochenende des 15. Juli und 16. Juli zwischen 10 und 18 Uhr die Arbeitsergebnisse aus den zurücklegenden zwei Semestern.

Die Jahresausstellung wird am Freitag, dem 14. Juli, um 18 Uhr im Volkspark Halle mit der feierlichen Verleihung des Kunstpreises der Stiftung der Saalesparkasse 2017 eröffnet. Die Werkschau der Mode mit dem Titel „Tracht versus Mode“ beginnt um 20 Uhr. Ab 21 Uhr wird der Abschluss des akademischen Jahres mit Musik und Tanz gefeiert.

Parallel zu den Ausstellungen gibt es für Studieninteressenten Informationen zu allen Studienformen. Auch eine individuelle Mappenberatung wird angeboten, bei der Studienbewerber eigene künstlerische Arbeiten zeigen und beurteilen lassen können.

 


Neu: 1-13 kunstpädagogische Begriffe

 

Die vorliegende Publikation „1 – 13 kunstpädagogische Begriffe“ hat weder den Anspruch eines Lexikons noch den einer Enzyklopädie. Es werden vereinzelte Knotenpunkte gesetzt, die jeweils auf ein größeres Netz hindeuten. Positionierungen und subjektive Sichtweisen sind gewollt.

Für die diesem Band zugrunde liegende Ringvorlesung „Kunstpädagogische Begriffe 1 – 9“ (Wintersemester 2014/15) und „Kunstpädagogische Begriffe 10 – 15“ (Sommersemester 2015) an der BURG wurden Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen gebeten, jeweils einen Begriff aus ihrem Forschungs- und Lehrgebiet näher zu untersuchen – von Können bis Subjekt, von Bildkompetenz bis Zeitgenossenschaft. Wo liegen die Wurzeln des jeweiligen Begriffes? Welches Theorieverständnis liegt ihm zugrunde? Was meint er heute? Was bedeutet der jeweilige Begriff im Kontext schulischer und außerschulischer kunstpädagogischer Praxis? Und was heißt in diesem Zusammenhang eigentlich Fachlichkeit?

Alle Autorinnen und Autoren sind praktizierende Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen. Sie lehren an Kunsthochschulen, Universitäten oder Institutionen der Lehrerbildung. Sie vertreten durchaus unterschiedliche Positionen – und auch das war die Idee der Ringvorlesung. Denn wie kann eine Auswahl von Begriffen erfolgen? Wird nicht immer etwas ausgelassen? Auch durch eigene Vorlieben desjenigen, der die Auswahl trifft, durch Prägungen, Abneigungen, Ausblendungen, Misstrauen? Deutet die Auswahl womöglich schon auf eine bestimmte Vorstellung von Fachlichkeit hin? Oder müssen wir weiter denken, offener denken, da jeder Begriff neue Fragen aufwirft, zu weiteren Begriffen führt? Wird nicht in der Abgrenzung immer schon eine Diskussion provoziert, da jedem Begriff ein weiterer zur Seite gestellt werden könnte?

Schnell wird der Leserin oder dem Leser deutlich werden, dass es inhaltliche und methodische Schnittmengen gibt, dass eine historische Herleitung eine wichtige Rolle spielen kann und dass sich Bezugnahmen miteinander verweben. Die hier ausgewählten Begriffe bilden Knotenpunkte in einem lebendigen Diskurs, in einem erweiterbaren Netzwerk von Begriffen.

Begriffe

Bildkompetenz / Forschen / Ganzheitlichkeit / Haltung / Inklusion / Können / Kreativität / Künstlerische Bildung / Performativität / Selbstkonzept / Subjekt / Transkultur / Zeitgenossenschaft

Mit Beiträgen von

Barbara Bader, Andreas Brenne, Carl-Peter Buschkühle, Christine Heil, Annette Hermann, Johannes Kirschenmann, Marie-Luise Lange, Sabine Lenk, Methode Mandy, Torsten Meyer, Rolf Niehoff, Joachim Penzel, Ansgar Schnurr, Frank Schulz, Tanja Wetzel

Zur Reihe

Die Reihe Kunstpädagogische Knotenpunkte gibt Einblick in Lehre und Forschung der Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die einzelnen Hefte beinhalten Texte und Dokumentationen von Studierenden und Lehrenden sowie Gastbeiträge von Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen. Sie sollen Impulse für Vermittlungspraxis und didaktische Überlegungen geben sowie theoretische Verknüpfungen herstellen.
Die Reihe wird herausgegeben von Sara Burkhardt und Antje Dudek.

Kunstpädagogische Knotenpunkte 02
1-13 Kunstpädagogische Begriffe

Verlag der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

ISBN
978-3-86019-125-5

Herausgeberinnen
Sara Burkhardt, Marie Newid

Redaktion und Lektorat
Sara Burkhardt, Antje Dudek, Marie Newid

Gestaltung
Franziska Stübgen

Format/Umfang
16 × 22,5 cm, 186 Seiten, farbige Abbildungen

Sprache
Deutsch

Preis
5 EUR, ermäßigt 3 EUR

Erscheinungsjahr
2017


Jahrbuch der BURG: 2016 in Text und Bild

Foto: Patrick Müßiggang

Foto: Patrick Müßiggang

Das Jahrbuch der BURG widmet sich in seiner jüngsten Ausgabe zum ersten Mal einem Schwerpunktthema.  Es legt den Fokus auf den Komplex des Ausstellens und Präsentierens. Experimente und Prozesse werden in Inhalt und Gestaltung dabei ebenso sichtbar gemacht, wie auch die daraus resultierenden Ergebnisse. „Damit bietet das Jahrbuch nicht nur Rückblicke, sondern ist auch eine Plattform für aktuelle Diskurse an unserer Kunsthochschule“, sagt Rektor Prof. Dieter Hofmann. Das an der BURG entwickelte, gestaltete und gedruckte Jahrbuch vereint hierfür Kunst und Design wie schon in den vergangenen Ausgaben in zeitgemäßer Form: Im Zusammenspiel von Material und Idee, von Wort und Bild ist es neben Diskursort zugleich auch Bildband, Katalog, Nachlese und Ausblick.

Die Publikation beginnt mit einer umfangreichen Fotostrecke, die das Ausprobieren und Arbeiten in den Werkstätten in den Mittelpunkt rückt. Der Diskurs zum Thema Ausstellen wird im redaktionellen Teil in Aufsätzen und Essays weiter aufgegriffen und vertieft. So findet sich unter anderem im Jahrbuch ein Essay über die Bedeutung der Hochschulgalerien als Möglichkeitsraum. Das aktuelle Schwerpunktthema lässt das vergangene Jahr zudem noch einmal Revue passieren. Ausstellungen wie words are my reality mit Arbeiten zu Text/Schrift/Sprache in der Burg Galerie im Volkspark oder die Ausstellung Neo Luna Park im Rahmen des Verbundprojektes „Große Pläne!“ wie auch die Werkschau Der unerledigte Gobelin der Klasse Malerei / Textile Künste sowie der Beitrag der Studienrichtung Spiel- und Lerndesign auf der Mailänder Möbelmesse werden vorgestellt.

Auch weitere wichtige Ausstellungstätigkeiten werden zum Thema: der Bundesverband der Hochschulgalerien als Netzwerk zur Förderung junger Kunst, das Programm des studentischen Ausstellungsraums „Burg2“ in Halle (Saale), der Beitrag der BURG zur Design Biennale in Havanna und letztlich auch die geplante Teilnahme an der Sinopale 6 in der Türkei, die aufgrund der politischen Situation verschoben wurde.

In einem umfangreichen Bild- und Textteil werden im zweiten Teil des Jahrbuchs zudem Arbeiten und Projekte von Studierenden und Absolventen dokumentiert, die beim Kunstpreis der Stiftung der Saalesparkasse und beim GiebichenStein Designpreis ausgewählt wurden sowie im Rahmen des Förderpreises Kunstvermittlung entstanden sind. Im ganzen Buch kommen die beteiligten Studierenden auch selbst zu Wort.
Weitere Themen im Jahrbuch sind hochschulaktuelle Entwicklungen wie Umbaumaßnahmen auf dem Campus Design, der Großauftrag für die Textilmanufaktur zur Wiederherstellung des Paradeschlafzimmers August des Starken im Dresdner Residenzschloss sowie die zweite Förderphase von „Burg gestaltet! Qualitätspakt Lehre“.

Jahrbuch BURG 2016: Ausstellen

Herausgeber: Rektorat der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Konzept: Brigitte Beiling, Silke Janßen
Redaktionsleitung: Brigitte Beiling, Bert Sander
Art Direction: Prof. Anette Scholz
Gestaltung: Patrick Müßiggang, Manuel von Gebhardi

Verlag: Hochschulverlag Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Format: 18 x 26 cm, 216 Seiten, broschiert, Fadenheftung
Sprachen: Deutsch und Englisch
ISBN: 978-3-86019-133-0

Förderer: Saalesparkasse Halle

Preis: 10 Euro, 5 Euro ermäßigt (Schüler und Studierende)
Buchbestellung und Verkauf: Burg Bibliothek der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Campus Design, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale), 0345 7751-637, frauendo(at)burg-halle.de
Onlinebestellung: www.burg-halle.de/publikationen