Vortrag: Medien Bildung Raum

mbr_Elemente_S.3Medien Bildung Raum – Pädagogische Kunsträume

Vortrag von Konstanze Schütze am 28.05.14 um 10:00 Uhr
Hermes, 1. Stock, Raum 208

Konstanze Schütze stellt im Rahmen des Seminars „Raum schaffen – Didaktisches Labor“ Konzeptionen und Umsetzungen von Seminarräumen vor, die den physischen wie den virtuellen Raum gleichermaßen ernst nehmen. Diese Räume widmen sich der Tatsache, dass digitale Infrastrukturen unsere vertrauten pädagogischen Umgebungen verändern – im Sinne einer neuen Lehr- und Lernkultur in veränderten raum-zeitlichen Settings. In den an der Universität zu Köln realisierten Räumen wirkt Technik so weit wie denkbar im Hintergrund, um den pädagogischen Potenzialen des Raumes genügend Freiheit zu lassen. Gerade weil wir es nach wie vor mit rasanten medialen Veränderungen zu tun haben, so Schütze, sollten pädagogische Räume an jeder Stelle agil, justierbar und korrigierbar bleiben: „Starre, monofunktionale Räume sind Schnee von gestern.“

Der Vortrag von Konstanze Schütze ist öffentlich, Gäste sind willkommen.

Konstanze Schütze studierte Architektur, Kunstpädagogik und Amerikanistik an der TU Dresden und ist seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität zu Köln. In ihrer Lehre verknüpft sie Kunstpädagogik und Kunstwissenschaft mit Design und zeitgenössischer Medienkultur. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Aspekten nicht-visueller Bildlichkeit in der zeitgenössischen Kunst. In diesem Zusammenhang ist sie kuratorisch in zwei jungen Ausstellungsprojekten tätig: S T O R E contemporary (Dresden) und studionihilbaxter (Berlin).


per faltung ins gebiet

Ausstellung der Klasse Prof. Stella Geppert der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle / Studiengang Kunsterziehung und Kunstpädagogik
Oleariusstrasse 09 / Halle an der Saale

per faltung ins gebiet

Mit Arbeiten von: Lea Bruns, Maïté Darroman, Elisabeth Decker, Laura Drolshagen, Nadine Fischer, Stella Geppert, Lea Groß, Tabea Herbst, Mark Hornbogen, Sarah Kaiser, Elena Kirchhoff, Thomas Kirchner, Yommana Klüber, Karla König, Kristina Kramer, Nora Läkamp, Christian Liebst, Therese Lippold, Marie Neumann, Laurina Preckel, Magdalena Rude, Carola Sachs, Vanessa Schmitz, Anne Schneider, Nicolas Schröter, Matthias Schützelt, Kristina Sinn, Patrick Stäbler, Laura Stach, Alexandra Stein, Amelie-Teresa Wiebach, Sandy Winkler, Elisabeth Zunk

Als verbindendes Element der Ausstellung funktioniert die Falte als räumliches Prinzip, Denkfigur und konzeptuelle Grundlage. Die Falte ist und schafft Raum; sie verbindet: „Die Faltung als strukturelle Verlaufsform erweist sich als eine adäquate Übersetzung der im weitesten Sinne vernetzten Welt. Sie besitzt die Fähigkeit und das Potential, alles mit allem zu verbinden. Mit der Faltung spielen Künstler die großen Zusammenhänge durch und holen zugleich kleine Besonderheiten hervor.“1
Unter den verschiedenen Aspekten der Entstehung und Realisierung einer Ausstellung werden die Räumlichkeiten zweier leer stehender Wohnungen am Hallmarkt in eine Ausstellungsplattform verwandelt. Experimentelle Verfahrensweisen, strukturelle sowie prozessuale Denk- und Handlungsweisen im Umgang mit räumlichen Phänomen sind Ausgangslage der Arbeiten der Klasse, die in verschiedenen künstlerischen Medien ihren Ausdruck finden. An den jeweiligen Grenzen tradierter Kategorisierungen entfalten die Arbeiten durch konzeptionelle Klarheit ihre Wirkung. Das Vermittlungsprogramm Streifzüge bietet die Möglichkeit einer Reflexion „von innen – nach außen – nach innen“, Passanten und Passantinnen des Umfeldes sind zur Zusammenarbeit eingeladen. Neben der bestehenden Ordnung der künstlerischen Positionen in den Ausstellungsräumen, wird sich ein Raum stetig transformieren. Flüchtige Aktionen und Inszenierungen verwandeln eine kleine Kammer zur Bühne, ein Entfaltungsgebiet auf Zeit.

1 Kunstmuseum Krefeld, Der große Wurf, Faltungen in der Gegenwartskunst, Freiburg 2008, S. 19

Öffnungszeiten täglich von 11:00 Uhr – 19:00 Uhr (außer Montags)
Finissage am 10.05.2014 um 18.00 Uhr


FLURGESPRÄCHE_wieder daheim 3: IM FREIEN

fg_IMFREIEN_plakat


FLURGESPRÄCHE@TRANSITRAUM

Hier die vom FLURGESPRÄCHE-TEAM ausgewählten Konzeptideen und der Ablauf der nächsten Woche.

and the transit goes to…


FLURGESPRÄCHE_9

Call for ideas!
Unter dem Titel »Transitraum. 1 Tag – 1 Ort – 1 Aktion« finden die 9. FLURGESPRÄCHE vom 4. – 8. Juli 2011 täglich von 10-15 Uhr statt. Dafür wird auf der Wiese vor der ABS 20 ein Raum aufgebaut. Täglich wechselnd soll dieser Raum von Montag bis Freitag bespielt werden. Die FLURGESPRÄCHE wollen damit zu einer Aufwertung des Uni-Standortes ABS 20 beitragen und Anstöße für zukünftige Projekte an diesem Standort liefern.

Studierende und Lehrende sind aufgerufen, sich mit einem Konzept zu bewerben, das sie einen Tag lang in diesem Raum umsetzen wollen. Alles kann zum Anlass genommen werden! Der Raum bildet lediglich den Rahmen.
Bewerbungen bitte mit drei Sätzen zum Konzept bis zum 28. Juni an flurgespraeche@gmail.com. Bei mehr als 5 Bewerbungen entscheidet das FLURGESPRÄCHE-Team.

Der Raum hat eine Größe von 2 x 4m. Er besitzt kein Dach. Die Wände haben eine Höhe von 1,8m und bestehen aus einem Holzgerüst, das von innen fast vollständig verglast und somit transparent ist.

Termin: 4.-8.07.2011 täglich von 10 bis 15 Uhr
Wiese vor der August-Bebel-Straße 20, Dresden
Institut für Kunst- und Musikwissenschaft, TU Dresden


Für Kunstpädagogik-Studierende der TU Dresden:


OSTRALE´010: Bewerbungszeitraum hat begonnen

Ab sofort ist es für Künstler möglich, sich für eine Teilnahme an der OSTRALE´010 (27.8. bis 19.9.) zu bewerben. Ob Bildende oder Darstellende Kunst, ob Performance, Malerei, Videoarbeit… die OSTRALE steht allen Ausprägungen zeitgenössischer Künste offen. Die Bewerbungsfrist endet am 15. März 2010.