Let’s Hello! Entkommen, Ankommen, Willkommen gestalten.

2016-03-29 15.07.31

OPEN SPACE an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Sa. 16.4.2016, 10–17.30 Uhr und So. 17.4.2016, 10–14 Uhr

Künstler_ und Designer_innen sind in Sachen Politik selten die, die nach einem Beitrag gefragt werden … Meistens agieren sie daher auf eigene Initiative, mal leise, mal laut und oft wirkungsvoll. Die aktuelle Situation in der Welt und in Deutschland fordert Haltung, wie sie sich die BURG schon mit ‚Weltoffenheit‘ auf ihre Fahnen geschrieben hat. Weiter fordern diese Umstände auf, Gesellschaftsprozesse aktiv mitzugestalten, da wir mit den Menschen, die in unser Land kommen vor einer Integrationsaufgabe stehen.

Was können wir beisteuern? Wo können wir anpacken? Was können wir initiieren, gestalten, ins Leben rufen oder als Frage formulieren? Filmisch, poetisch, modellhaft, vermittelnd, bildnerisch, installativ, guerillastrategisch, performativ, viral, humoristisch, kulinarisch, spielerisch … zu arbeiten ist unsere Kompetenz.

Beim OPEN SPACE sollen interessierte und engagierte Menschen aus Halle, Geflüchtete, Künstler_ und Designer_innen zusammenkommen, um sich interdisziplinär auszutauschen. Von vorhandenen Projekten kann erzählt, Teams verstärkt und neue Ideen zum Thema (weiter)entwickelt werden.

Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.burg-halle.de/hochschule/information/aktuelles/a/lets-helloentkommen-ankommen-willkommen-gestalten/


KpK. Kunstpädagogisches Kolloquium

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Montag, 30.11.2015
16:15-17:45 Uhr
Hermes, Raum 2.08.

Das Team der Professur Didaktik der bildenden Kunst lädt alle Studierenden der kunstpädagogischen Studiengänge der BURG zum Kolloquium ein. Im Prozess befindliche Abschlussarbeiten werden präsentiert und gemeinsam diskutiert. Im Austausch über wissenschaftliches Schreiben und kunstpädagogische Fragestellungen schärfen die Präsentierenden ihre Methoden und Fragen. Alle Teilnehmenden gewinnen Einblicke in Arbeitsprozesse und in Methoden wissenschaftlichen Arbeitens.
Gäste sind herzlich willkommen!

KpK. 4
Lea Bruns
Perspektive wechseln, stören, teilhaben.
Zur Schnittstelle künstlerischer und politischer Bildung.

Wie wird Handeln im pädagogischen Kontext künstlerisch? Wie politisch? Wie kann beides zusammengedacht werden und welche Möglichkeiten ergeben sich daraus? Auf der Annahme aufbauend, dass künstlerisches Handeln Fähigkeiten fördert, die im Bereich des Politischen unerlässlich sind, werden Verbindungen künstlerischer und politischer Bildung untersucht.


JOUR FIXE: TOOLS FOR THE NEXT REVOLUTION

Jour Fixe mit Wachter&Jud:
TOOLS FOR THE NEXT REVOLUTION
03.11.2015 // 18 Uhr // Seminarraum der Bibliothek // Neuwerk 7
In einer Kollaboration mit Asylsuchenden und Aktivist/-innen brachten Christoph Wachter und Mathias Jud ein Flüchtlingsboot nach Halle, das beim diesjährigen Werkleitz-Festival .move ON zum Treffpunkt wurde. Auch von ihren anderen Arbeiten gehen gesellschaftspolitische Transformationen aus: von den Open-Source-Projekten zum Beispiel, die Kommunikationsüberwachung unterlaufen und Zensur sichtbar machen. In Syrien, Tunesien, Ägypten, Iran, China und Nord Korea haben sich Communities gebildet, die sich an diesen Projekten beteiligen.
Wachter und Jud erzählen von diesen Arbeiten, die auch in internationalen Ausstellungen vorgestellt und mit zahlreichen Preisen (u.a. einem Prix Ars Electronica) ausgezeichnet wurden.

KpK.

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Street Art, Fakes & Interventionen – Kunst als Ausdruck des Politischen

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Termin: Mi, 16.1.13,  18:30

Ort: Hochschule für Bildende Künste Dresden
Fairey Shepard unterstützte mit seinem Obama-Bild den Wahlkampf des Präsidenten, die Aktionsgruppe Front deutscher Äpfel parodiert Aufmärsche von Rechtsextremisten und es kursieren zahlreiche Parodien über Gutenbergs Plagiats-Affäre im Internet. Ist das nun Kunst? Oder ist das Politik? In diesen Beispielen zeigt sich ein Phänomen, das seit einigen Jahren verstärkt zu beobachten ist: Politik und Kunst kommen sich immer näher. Aber wo sind politische Botschaften in der ‘Straßenkunst’? Und ist das Kommunikation? Wer kommuniziert mit wem? Und bewirkt das was? Manipulationen sind allgegenwärtig im Netz – ist das ein neues Phänomen in der politischen Kommunikation? Können wir dem Medium trauen? Verändert Misstrauen politische Kommunikation im Netz?

Alain Bieber gründete 2004 REBEL:ART – als Verlag und Plattform für Kunst, Kultur und Politik. Heute ist er der Projektleiter von ARTE Creative (creative.arte.tv), einem Netz-Magazin, Labor und Netzwerk für zeitgenössische Kultur, bei dem Europäischen Kultursender ARTE.
Christoph Bieber ist seit 2011 Inhaber der Johann-Wilhelm-Welker-Stiftungsprofessur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft an der Universität Duisburg-Essen. Zu den Forschungsschwerpunkten Biebers gehören die Auswirkungen der so genannten neuen Medien und des Internets auf die Demokratie und politischen Prozesse, dabei beschäftigt er sich vor allem mit Ethik und Verantwortung der Politik, Ethik-Management und Wahlen/Wahlkampf.

Alain Bieber
, Journalist, Redakteur, Kurator, Straßburg
Prof. Dr. Christoph Bieber, Stiftungsprof. für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft an der Uni Duisburg-Essen
Moderatorin: Prof. Anja Besand, TU Dresden

Diese Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Open-Up! Politisch kommunizieren zwischen Talkshow, Tweet und Theater


Auf der Suche nach hedonistischen Momenten…


BuKo12 Part04
Hedo-Camp meets Global Art am ZKM
Hier gibt es Bilder vom Hedo-Camp! 


FLURGESPRÄCHE_6

FLURGESPRÄCHE_6

Podiumsdiskussion

Experten aus Schule, Referendariat und Universität diskutieren die Frage „Was muss ein Kunstlehrer können?“. Ziel ist es, Schule und Universität stärker zu vernetzen und gegenseitig Anforderungen und Wünsche zu kommunizieren.

Podium:

Heinz Ferbert
Seminarleiter Kunst

Anne Heike Hertrampf
Fachberaterin im Fach Kunst, Gymnasium Luisenstift, Radebeul

Dr. Petra Resch
Wiss. Mitarbeiterin Kunstpädagogik TU Dresden

Cindy Wünsche
Referendarin, Dreikönigsgymnasium, Dresden

Moderation:

Ralf Seifert
Referent für Kulturelle Bildung, Staatsministerium für Kultus und Sport