Jour Fixe: Zwischen allen Stühlen

Foto: Sara Burkhardt

Am 3. Juli 2018, 18 Uhr spricht Lars Ebert, Programmdirektor der Amsterdamer Kulturstiftung Castrum Peregrini, im Rahmen des Jour Fixe an der BURG über seine Arbeit und zeigt anhand des Begriffes der Partizipation die Spannungen zwischen internationaler und lokaler Vernetzung auf.

Privat oder öffentlich? Lokal oder international? Bildung, Kunst oder Forschung? Lars Ebert lebt und arbeitet zwischen den Bereichen. Als Programmdirektor der Kulturstiftung Castrum Peregrini arbeitet er mit Künstler/-innen und Wissenschaftler/-innen zusammen, die versuchen, das kulturelle Gedächtnis unserer Gesellschaft zu befragen. Das Stiftungsgebäude ist auch das Zuhause von Lars Ebert, das private und das öffentliche Wirken fließen hier ineinander.

Diese lokale Perspektive steht in einem Spannungsverhältnis zu seiner Arbeit im Netzwerk ELIA – European League of Institutes of the Arts, in dem sich Kunsthochschulen international organisieren. Dieses Spannungsverhältnis bietet Chancen. Lars Ebert zeigt am Beispiel des Projektes European Academy of Participation auf, wie die Zusammenarbeit von Kultur- und Bildungsinstitutionen auf internationaler Ebene überraschende Perspektiven schaffen kann.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 3. Juli 2018 um 18 Uhr im Seminarraum in der Burg Bibliothek, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale) statt. Gäste sind willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.


Jour Fixe: SINOP!


Jour Fixe am 26.04.2016, 18 Uhr // Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Johanna Reiner & Johannes Hoffmann
SINOP!

Johanna Reiner & Johannes Hoffmann sprechen über die türkische Hafenstadt Sinop und die Projekte, die sie dort realisiert haben. Außerdem zeigen sie ihren Dokumentarfilm, der im Rahmen eines „Eintagsmuseums“ in Sinop gedreht wurde. Verschiedene Menschen sprechen im Film unter anderem über die U.S.-Militär-Basis, über Migration, urbane Ökonomie und die Geschichte und Zukunft des ehemaligen Gefängnisses.
Das Wiener Künstlerduo arbeitet mit türkischen Künstler/-innen und Kurator/-innen zusammen, z.B. im Rahmen der internationalen Kunstbiennale SINOPALE oder bei Projekten zur Stärkung der Zivilgesellschaft. Hier gibt es Schnittstellen zur BURG, die ebenfalls an der SINOPALE und an einem Forschungsprojekt in diesem Sommer in Sinop beteiligt ist.
Diese Projekte fördern die Entwicklung einer Stadt, die sozial und ökonomisch unter Vernachlässigung durch die Zentralregierung und wirtschaftlicher Stagnation leidet. Durch langfristig angelegte kulturelle Impulse entstand in den letzten Jahren eine Spielwiese für kreative Stadtentwicklung und soziales Engagement. Bürgerinnen und Bürger werden so aktiviert, Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung ihrer Stadt zu übernehmen.

Die Veranstaltung ist hochschulöffentlich und findet in der Villa, Raum 103/104, Neuwerk 7 statt. Gäste sind herzlich willkommen.

Johanna Reiner ist bildende Künstlerin. Seit ihrem Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien beschäftigt sie sich mit Fragen von Kollaboration, Partizipation und Communitybuilding. Sie realisiert künstlerische Projekte im Bereich von Bildung, in/formellem Wissenstransfer, Urbanismus und öffentlichem Raum.
http://johannareiner.at 



Johannes Hoffmann ist Künstler und Designer. Er studierte ebenso an der Akademie der bildenden Künste, wo er seit 2003 im Fachbereich Holz unterrichtet. Seine Arbeiten umfassen urbane Möblierungen, Raumdesign und 1:1 Umsetzungen im öffentlichen Raum.
http://www.johanneshoffmann.at

Der Jour Fixe „SINOP!“ findet in Kooperation mit werkleitz statt.

Konzeption: Prof. Dr. Sara Burkhardt
Organisation: Dr. Jule Reuter


Let’s Hello! Entkommen, Ankommen, Willkommen gestalten.

2016-03-29 15.07.31

OPEN SPACE an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Sa. 16.4.2016, 10–17.30 Uhr und So. 17.4.2016, 10–14 Uhr

Künstler_ und Designer_innen sind in Sachen Politik selten die, die nach einem Beitrag gefragt werden … Meistens agieren sie daher auf eigene Initiative, mal leise, mal laut und oft wirkungsvoll. Die aktuelle Situation in der Welt und in Deutschland fordert Haltung, wie sie sich die BURG schon mit ‚Weltoffenheit‘ auf ihre Fahnen geschrieben hat. Weiter fordern diese Umstände auf, Gesellschaftsprozesse aktiv mitzugestalten, da wir mit den Menschen, die in unser Land kommen vor einer Integrationsaufgabe stehen.

Was können wir beisteuern? Wo können wir anpacken? Was können wir initiieren, gestalten, ins Leben rufen oder als Frage formulieren? Filmisch, poetisch, modellhaft, vermittelnd, bildnerisch, installativ, guerillastrategisch, performativ, viral, humoristisch, kulinarisch, spielerisch … zu arbeiten ist unsere Kompetenz.

Beim OPEN SPACE sollen interessierte und engagierte Menschen aus Halle, Geflüchtete, Künstler_ und Designer_innen zusammenkommen, um sich interdisziplinär auszutauschen. Von vorhandenen Projekten kann erzählt, Teams verstärkt und neue Ideen zum Thema (weiter)entwickelt werden.

Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.burg-halle.de/hochschule/information/aktuelles/a/lets-helloentkommen-ankommen-willkommen-gestalten/


Frisch erschienen: BuKo Buch 03

cover_buch03
Das dritte Buch der Schriftenreihe “Kunst Pädagogik Partizipation”, die den BuKo12 dokumentiert, ist erschienen. Das Buch kann in limitierter Anzahl zum Subskriptionspreis von 10,- € NOCH BIS ENDE AUGUST bestellt werden.

Info und Bestellung

Sara Burkhardt / Torsten Meyer / Mario Urlaß (Hrsg.)
convention. Ergebnisse und Anregungen
#Tradition #Aktion #Vision
Schriftenreihe Kunst Pädagogik Partizipation: Buch 03
München 2013, 320 Seiten ISBN 978-3-86736-161-3

Partizipation ist eine Herausforderung. Partizipation betrifft gegenwärtig brisante gesellschaftliche Fragen, neue Formen der Kommunikation, der Medienkultur, aktuelle Forderungen der Pädagogik und Handlungsweisen in der zeitgenössischen Kunst. Partizipation verschiebt disziplinäre Zuständigkeiten, Zugehörigkeiten und Gestaltungsprinzipien.

convention ist der dritte und letzte Band in der Reihe, die den Gesamtprozess des BuKo12, Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010 – 2012, dokumentiert. Hier geht es explizit um den Kongress „Kunst Pädagogik Partizipation“, der vom 19. bis 21. Oktober 2012 in Dresden stattgefunden hat. Das Buch spiegelt die Vielfalt des Fachdiskurses wider und gibt Impulse für gegenwärtige und zukünftige kunstpädagogische Theorie und Praxis. Die verschiedenen Veranstaltungsformate des international und interdisziplinär befruchteten Kongresses prägen die Struktur dieses Tagungsbandes: Vorträge, Diskussionen, Workshops, BarCamp, Squares, Studierendenkongress, Fishbowl und rückblickende Statements der Initiator/-innen.

convention – Der Titel verweist auf eine Übereinkunft mit der Tradition der großen kunstpädagogischen Bundeskongresse der jüngeren Vergangenheit wie auch mit den schon historisch gewordenen Zusammenkünften von Kunstpädagog/-innen, etwa dem 1. Kunsterziehungstag, der 1901 ebenfalls in Dresden stattgefunden hat. – convention meint dies aber vor allem auch vor dem Hintergrund des mit den Titeln der ersten beiden BuKo12-Bücher – shift und revisit – schon markierten Wandels der Fachkultur.


FLURGESPRÄCHE_wieder daheim 3: IM FREIEN

fg_IMFREIEN_plakat


What #isamuseum?


FLURGESPRÄCHE_unterwegs 2: IM APRIKOSENGARTEN

DIE FLURGESPRÄCHE ENTFALLEN WEGEN DES HOCHWASSERS – BITTE HELFEN GEHEN!

FLURGESPRÄCHE

DIE FLURGESPRÄCHE ENTFALLEN WEGEN DES HOCHWASSERS – BITTE HELFEN GEHEN!fg_aprikosengarten_plakat

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