processing

Die Kunstpädagogikstudenten Matthias Laabs und Robert Hausmann führen im Rahmen ihres kiss-Stipendiums ein Unterrichtsprojekt mit vier Dresdner Schulen durch. „Schülerinnen und Schüler surfen in und auf den Datenwellen virtueller und physischer Räume, in der Stadt, im Netz, oben, unten und dazwischen. (…) Sie untersuchen Systemcodes, dringen in sie ein und strukturieren sie gezielt um.“ (Hausmann/Laabs). Die beteiligten Schulen sind das Gymnasium Dreikönigsschule, das Gymnasium Dresden-Plauen, das Hans-Erlwein-Gymnasium Dresden und das St. Benno Gymnasium Dresden.

Am 27.8. um 18 Uhr sind Interessierte eingeladen, an Processing teilzunehmen!
Ort: Motorenhalle riesa efau
Der Flyer lässt sich HIER herunterladen.



Digitale Folklore

Herausgegeben von  Olia Lialina & Dragan Espenschied

Texte und Arbeiten von: Cory Arcangel, Julia Böger, Manuel Buerger, Helene Dams, Dragan Espenschied, Jörg Frohnmayer, Mark Grimm, Christopher Heller, Yunchul Kim, Dennis Knopf, Stefan Krappitz, Florian Kröner, Tobias Leingruber, Olia Lialina, Leo Merz, Bernadette Neuroth, o+ro, johannes p osterhoff, Isabel Pettinato, Michael Ruß, Theo Seemann, Alexander Schlegel, Bert Schutzbach, Siegfried Zielinsky
English (83,21%), German (16,79%)
Erschien im November 2009 bei merz & solitude.

Zum Inhalt: Computer- und Netzkultur werden nur zu einem kleinen Teil von technischen Innovationen geprägt. Es ist unwichtig, wer den Mikroprozessor, die Maus, TCP/IP oder das World Wide Web erfand und welche Ideen dahinter steckten.
Ausschlaggebend ist, wer sie wie benutzt. Alleine durch die User gewinnt Computertechnologie überhaupt an kultureller Bedeutung.
Viele Bemühungen der User, seien es glitzernde Sternenhintergründe, Fotos süßer Kätzchen oder Regenbogenfarbverläufe, werden als Kitsch verlacht oder gar als allgemeiner kultureller Verfall bezeichnet. Dabei ist dieser scheinbare ästhetische Wirrwarr, geschaffen von Usern für User, die wichtigste, schönste und am meisten missverstandene Sprache der Neuen Medien.
In diesem Buch sind erstmals Essays und Projekte zu den unterschiedlichsten Facetten der Digitalen Folklore versammelt: Online-Amateurkultur, digitale Selbstbau-Elektronik, Typo-Nihilismus, Mem, Teekannen, Penisvergrößerung …


Veranstaltung für Kunstpädagogikstudierende der TU Dresden

Informationsveranstaltung über eine zukünftige Zusammenarbeit zwischen der Kunstpädagogik und dem Trans Media-Zentrum in Hellerau
mit
Dr. Klaus Nicolai
Leiter Trans-Media-Akademie Hellerau
Dienstag 26.Januar 2010 19.30 Uhr Blaues Haus
Die Trans-Media-Akademie Hellerau steht für innovative Verknüpfungen zwischen Kunst, Medientechnologie und Bildung. Der 2001 gegründete Verein veranstaltet seit 2002 jährlich das Internationale Festival für computergestützte Kunst CYNETART in Dresden. Das Medienlabor besitzt eine einzigartige technische Ausstattung durch welche interaktive audiovisuelle Echt-Zeit-Vernetzungen zu virtuellen Environments ausgebaut werden können. Das Medienlabor macht schon heute, wovon eine zukünftige Schule träumt – es vernetzt performative Prozessabläufe mit Bild, Ton und Sprache und es verbindet Kenntnisse über Informatik, Bild- und Klanggestaltung, Medientechnik und Choreografie zur Schaffung interdisziplinärer Erlebnis- und Lernräume.

Der Künstler, Kunsttheoretiker und Medienwissenschaftler Dr. Nicolai sucht uns als zukünftige PartnerInnen für seine Produktions- und Vermittlungsprojekte zu gewinnen. Unsere Vision von interdisziplinärer, performativ gestützter Kunst und Bildungsarbeit kommt dem entgegen! Aus unserer Kooperation sollen neue Projekte geboren werden sowie Themen für zukünftige BA-, MA- und Staatsexamensarbeiten erwachsen.


Handlungsraum Netz

Das Heft zeigt, wie das Netz nicht lediglich als Informationsraum und Bilderquelle für den Kunstunterricht zu begreifen ist, sondern als Handlungsraum, der von Lernenden gestaltet und reflektiert wird. Künstlerische Strategien im Netz spielen dabei ebenso eine Rolle wie neuartige Formen der Wissensdarstellung und des kommunikativen Austausches. Der Material-Teil gibt Anregungen für die Rezeption netzbasierter künstlerischer Arbeiten wie auch für die technisch unkomplizierte Teilnahme an Netzprojekten oder die Entwicklung eigener Ideen durch Schülerinnen und Schüler.

Aus dem Inhalt:

  • Handlungsraum Netz
    Neuartige Kommunikationsstrukturen und künstlerische Strategien
  • „Spirislee“ – zwischen Sterz und Seelachsdöner
    Länderübergreifendes Netzprojekt im Kunstunterricht
  • Im Netz der Cornelia Sollfrank
    Zum Beispiel: Die Ausstellung „Originale und andere Fälschungen“

Zu beziehen über den Friedrich Verlag.


Sie haben es wieder getan…

092109fakepost
Diese Spezialausgabe der New York Post wurde heute morgen von etwa 2000 freiwilligen Helfern der Yes Men und anderer Aktivisten in New York City ausgetragen. Die Schlagzeilen verkündeten, dass die Stadt womöglich von tödlichen Hitzewellen, extremen Überschwemmungen und anderen Auswirkungen der globalen Erwärmung heimgesucht werden wird…
Morgen beginnt ein UN-Gipfel bei dem sich 100 Politiker aus aller Welt in Vorbereitung der Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember eine Reduzierung der Kohlenstoffemisionen einigen wollen.
Obwohl die 32seitige New York Post ein Fake ist, ist ihr Inhalt wahr, denn alle Fakten wurden sorgfältig von Herausgbern und Klimaexperten geprüft.

„This could be, and should be, a real New York Post,“ sagte Andy Bichlbaum, einer der Yes Men. „Climate change is the biggest threat civilization has ever faced, and it should be in the headlines of every paper, every day until we solve the problem.“


Interview Project

lynchEin Projekt des Regisseurs David Lynch. Auch wenn er in den letzten Jahren durch eher merkwürdige Anmerkungen auffiel – ein großartiger Filmemacher – und dies Projekt gefällt mir gut. http://interviewproject.davidlynch.com


Visual Complexity

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Manuel Lima betreibt unter www.visualcomplexity.com eine Plattform für die Visualisierung komplexer Netzwerke mit unterschiedlichen Methoden. Allein unter der Kategorie „Art“ sind 56 Einträge zu finden. Viele Visualisierungen überraschen in ihrer Darstellungsweise, durch ihre Originalität bei der Themenwahl oder durch ihr Konzept.