Ausschreibung: Förderpreis Kunstvermittlung

Foto: Städtische Galerie Wolfsburg

Foto: Städtische Galerie Wolfsburg

 

Zusammen mit dem Verein „jugend in der galerie“ lobt die Städtische Galerie Wolfsburg einen Förderpreis Kunstvermittlung aus. Ziel der Initiative ist es, innovative und kreative Ansätze zur Vermittlung zeitgenössischer Kunst in den Blick zu nehmen und zu fördern.

Der Preis soll Ansporn und Bestätigung für Studierende der BURG sein, die sich um innovative, aktuelle Vermittlungsformate bemühen.

Das Motto der diesjährigen Ausschreibung lautet: „Das Kunstmuseum als Erlebniswelt“

Bewerben können sich alle Studierende der Hochschule. Es sind Einreichungen von Einzelpersonen sowie Gruppen möglich. Wir bitten um Abgabe eines Vermittlungskonzepts von maximal drei Din-A4-Seiten. Eine Anbindung an die Sammlungsinhalte der Städtischen Galerie Wolfsburg ist grundsätzlich möglich, aber nicht Voraussetzung. Ganz bewusst soll größtmöglicher Spielraum sein, um verschiedene Positionen und Strategien der Vermittlung von zeitgenössischer Kunst auszuloten. Intendiert ist ein offener Ideenwettbewerb. Bewertet wird nicht die Machbarkeit des Vorschlags, sondern die Konzeptidee.

Der Preis ist mit 1.000,- EUR dotiert.

Bitte senden Sie Ihr Konzept unter Angabe Ihrer Daten und Ihres Studiengangs bis zum 30. April 2017 (Datum des Poststempels) an: Brigitte Digel / Städtische Galerie Wolfsburg / Schlossstraße 8 / 38448 Wolfsburg

Bitte senden Sie Ihr Konzept und Ihre Daten außerdem per Mail (PDF) an brigitte.digel@stadt.wolfsburg.de

Rückfragen richten Sie bitte an:
Prof. Dr. Susanne Pfleger / susanne.pfleger(at)stadt.wolfsburg.de

Die eingereichten Unterlagen verbleiben bei der Städtischen Galerie Wolfsburg. Die eingereichten Konzepte und Projektideen sind geistiges Eigentum der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Im Falle einer exemplarischen Umsetzung eines Wettbewerbsbeitrags wird das Projekt gemeinsam mit den betreffenden Studierenden entwickelt und bedarf deren Zustimmung


What #isamuseum?


kiss-Stipendiaten diskutieren…

Am Donnerstag (7. Juli) wird um 19:30 die Ausstellung „Is that true – possibiolities of (non-)knowledge“ im Kunsthaus Dresden eröffnet. Am Sonnabend (9. Juli) diskutieren kiss-Stipendiaten im Rahmen einer Podiumsdiskussion zur Museumssommernacht im Kunsthaus Dresden mit Sara Burkhardt und Petra Reichensperger über aktuelle Kunst und Medienkultur in der Schule.
Beide Veranstaltungen sind öffentlich!

Donnerstag 7. Juli
19:30 Uhr Eröffnung der Ausstellung im Kunsthaus Dresden Städtische Galerie für Gegenwartskunst

Sonnabend 9. Juli
Kunsthaus Dresden Städtische Galerie für Gegenwartskunst
21 Uhr Mit Stipendiaten diskutieren


Bonuswoche

Bonuswoche zum Jubiläum „Zukunft seit 1560“ der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden:
„Der Studiengang Kulturen des Kuratorischen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig ist eingeladen und gratuliert. Ein Jubiläum = ein Geburtstag = ein Anlass für Geschenke. Doch was will man einer Institution wie dieser schenken? Personal? Da ist der Freistaat Sachsen gefragt. Ein Bild oder eine Skulptur? Haben die Staatlichen Kunstsammlungen am Ende schon alles?
Wir meinen: Auf keinen Fall und haben für Sie eingepackt etwas zum Wundern1, etwas Feuriges2, etwas zum Mitdenken3, etwas Verdrehtes4, etwas Verrücktes5 und etwas zum Essen6! Doch Vorsicht: Unsere Ergänzungen zur Inventarliste sind flüchtig, ephemer und deswegen nicht für das Depot geeignet. Schnappen Sie sich unsere Geschenke, bevor sie sich wieder auflösen in einer Ökologie des Vorübergehenden. Nehmen Sie Teil an unseren künstlerischen und theoretischen Interventionen und beantworten Sie zusammen mit uns die Frage, wohin die Reise gehen könnte. Nach 450 Jahren Zukunft zurück in die Gegenwart?“ (Flyertext)


VORTRAG UND GESPRÄCH – Wege der Videokunst ins Museum

Bildquelle: http://www.kunstgeschichte.uni-mainz.de/687.php

Prof. Wulf Herzogenrath, Direktor der Kunsthalle Bremen im Gespräch mit Christiane Mennicke-Schwarz, Leiterin des Kunsthaus Dresden und Katja Stintz, Assistenz und Kunstvermittlung, Kunsthaus Dresden
Kunsthaus Dresden
, Donnerstag, 4. Februar, 19:00

Das Gespräch mit Wulf Herzogenrath beleuchtet die Anfänge von Video als künstlerisches Medium und seine Stationen auf dem Weg ins Museum von Von Gerry Schums Fernsehgalerie und Projekt 74 bis zur Documenta 6 mit vielen persönlichen Anekdoten und Bildern. Wulf Herzogenrath konzipierte 1976 als damals jüngster Direktor eines deutschen Kunstvereins am Kölnischen Kunstverein die erste Retrospektive des Videopioniers Nam June Paik. Im Folgejahr war er als Kurator des Bereiches Videokunst der Documenta 6 maßgeblich für die frühe Institutionalisierung und Anerkennung des Mediums als eigene Kunstform verantwortlich. Als Kunsthistoriker gehört Herzogenrath zu den Wegbereitern des Mediums und hat für das Medium als Kurator wie auch als Herausgeber zahlreicher Publikationen wissenschaftliche Fundamente gelegt. 2006 war er Mitinitiator des Projektes 40jahrevideokunst.de, dessen Ziel eine umfassende Digitalisierung und Vermittlung bedeutender Positionen deutscher Videokunst war.


Frisch erschienen: Tatort Küche

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Blohm, Manfred / Burkhardt, Sara / Heil, Christine (Hg.): Tatort Küche – Kunst, Kulturvermittlung, Museum. Die Küche als Lebens- und Erfahrungsraum. Schriftenreihe Medien – Kunst – Pädagogik, Band 3. Flensburg: Flensburg University Press, 2009. ISBN 978-3-939858-12-6

Die Küche: ein Ort, wo gebrutzelt, gebröselt, zerhackt, gedämpft, gezupft und gebacken wird, wo viele Dinge und Geräte ihren Platz erhalten, wo Sinnsprüche an den Wänden hängen oder im Handtuch eingewebt sind, wo gelagert, gepökelt, eingefroren, wiederverwertet oder weggeschmissen wird. Für Einige ist dies der Ort, an dem sie bei bestimmten Gerüchen in Erinnerungsbilder eintauchen. Andere legen Wert auf eine Hightech-Küche, ohne dass die Geräte dabei in vollem Umfang genutzt werden.

Dieses Buch enthält keine Anweisungen zum Kochen. 30 Autorinnen und Autoren beleuchten die Küche aus unterschiedlichen Perspektiven: Alltag, Familientradition, kauziger oder gepflegter Individualismus und Hochkultur, Nationales und Regionales wie auch globales Kochen, Gewürzhandel in der kolonialen „Vorkartoffelzeit“, Kücheninszenierungen in der Kunst, der Kunstpädagogik und in der Kulturvermittlung im Museum.

Kurz: Die Küche wird als Ort der Tat untersucht, als Ort, an dem auf kulturell und individuell unterschiedliche Weisen Leben stattfindet. In den Untersuchungen zu diesem „Tatort“ lassen sich nicht nur Kultur- und Sozialgeschichte rekonstruieren, sondern auch Lebensweisen ablesen. Das Buch soll den Leser oder die Leserin dazu anregen, eigene Wege im Kulturraum Küche zu gehen oder an anderen Alltagsorten kulturelle Verschiebungen und Forschungen vorzunehmen.


IMAGINING MEDIA@ZKM

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Zu seinem zwanzigjährigen Gründungsjubiläum präsentiert das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe ab dem 10. Oktober 2009 seine besten künstlerischen Produktionen in einer groß angelegten Überblicksschau. Seit seiner Gründung 1989 hat das ZKM Karlsruhe als ein digitales Bauhaus und Medienlabor mit künstlerischen und wissenschaftlichen Forschungen, Produktionen und Präsentationen auf die schnellen Entwicklungen der Kommunikations- und Informationstechnologien und den damit verbundenen gesellschaftlichen Wandel geantwortet. In seinen Forschungsinstituten haben mehr als 500 Gastkünstler aus aller Welt eine Vielzahl hochbeachteter Werke hervorgebracht, die nach ihrer Präsentation in Karlsruhe weltweit in Biennalen, Festivals und in Ausstellungen gewürdigt worden sind und somit seit zwei Jahrzehnten das Gesicht der Medienkunst entscheidend mitgeprägt haben. Durch die kontinuierliche Übernahme dieser Werke in die Anfang der neunziger Jahre vom Gründungsdirektor Heinrich Klotz begonnene ZKM_Sammlung hat Karlsruhe heute die weltweit bedeutendste Sammlung internationaler Medienkunst.
Was wäre zum Jubiläum der politisch und kulturell so weitsichtigen Gründung des ZKM angemessener, als seine vielbeachteten Produktionen in einer groß angelegten Überblicksschau und begleitenden Aufführungen zu präsentieren. So zielt die im Oktober 2009 eröffnende Ausstellung IMAGINING MEDIA@ZKM auf nichts Geringeres als die internationale Entwicklung der Medienkunst anhand der besten Produktionen aus dem ZKM nachzuvollziehen. Während das ZKM als Avantgardelabor seinen Gastkünstlern innovative Hard- und Software für die professionelle Entwicklung künstlerischer Werke an die Hand geben konnte, werden gleichzeitig die entstandenen Werke durch eben diesen schnellen Fortschritt in ihrem Bestand gefährdet. Vom rasanten Wandel der Datenarchitekturen, Trägermedien und des elektronischen Equipments sind insbesondere die interaktiven Werke der Medienkunst betroffen, beruhen doch ihre medialen Qualitäten auf dem perfekten Ineinandergreifen von Soft- und Hardware an der Schnittstelle von Mensch-Maschine.
Da also aus zwingenden technischen Gründen die Bewahrung der Medienkunst nicht auf künftige Generationen verschoben werden kann, stellt sich das Projekt IMAGINING MEDIA@ZKM eine doppelte Aufgabe: Zum einen sollen die besten Werke aus ZKM_Produktion rekonstruiert und in der Ausstellung IMAGINING MEDIA@ZKM dauerhaft einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Zum anderen sollen gemeinsam mit den kompetentesten internationalen Partnern in einer internationalen Konferenz, die im Oktober 2009 am ZKM stattfindet, die Methoden analysiert und festgelegt werden, die es uns erlauben, diese Werke für die Zukunft zugänglich zu machen.
Kuratoren: Peter Weibel und Bernhard Serexhe