Jahrbuch der BURG: 2016 in Text und Bild

Foto: Patrick Müßiggang

Foto: Patrick Müßiggang

Das Jahrbuch der BURG widmet sich in seiner jüngsten Ausgabe zum ersten Mal einem Schwerpunktthema.  Es legt den Fokus auf den Komplex des Ausstellens und Präsentierens. Experimente und Prozesse werden in Inhalt und Gestaltung dabei ebenso sichtbar gemacht, wie auch die daraus resultierenden Ergebnisse. „Damit bietet das Jahrbuch nicht nur Rückblicke, sondern ist auch eine Plattform für aktuelle Diskurse an unserer Kunsthochschule“, sagt Rektor Prof. Dieter Hofmann. Das an der BURG entwickelte, gestaltete und gedruckte Jahrbuch vereint hierfür Kunst und Design wie schon in den vergangenen Ausgaben in zeitgemäßer Form: Im Zusammenspiel von Material und Idee, von Wort und Bild ist es neben Diskursort zugleich auch Bildband, Katalog, Nachlese und Ausblick.

Die Publikation beginnt mit einer umfangreichen Fotostrecke, die das Ausprobieren und Arbeiten in den Werkstätten in den Mittelpunkt rückt. Der Diskurs zum Thema Ausstellen wird im redaktionellen Teil in Aufsätzen und Essays weiter aufgegriffen und vertieft. So findet sich unter anderem im Jahrbuch ein Essay über die Bedeutung der Hochschulgalerien als Möglichkeitsraum. Das aktuelle Schwerpunktthema lässt das vergangene Jahr zudem noch einmal Revue passieren. Ausstellungen wie words are my reality mit Arbeiten zu Text/Schrift/Sprache in der Burg Galerie im Volkspark oder die Ausstellung Neo Luna Park im Rahmen des Verbundprojektes „Große Pläne!“ wie auch die Werkschau Der unerledigte Gobelin der Klasse Malerei / Textile Künste sowie der Beitrag der Studienrichtung Spiel- und Lerndesign auf der Mailänder Möbelmesse werden vorgestellt.

Auch weitere wichtige Ausstellungstätigkeiten werden zum Thema: der Bundesverband der Hochschulgalerien als Netzwerk zur Förderung junger Kunst, das Programm des studentischen Ausstellungsraums „Burg2“ in Halle (Saale), der Beitrag der BURG zur Design Biennale in Havanna und letztlich auch die geplante Teilnahme an der Sinopale 6 in der Türkei, die aufgrund der politischen Situation verschoben wurde.

In einem umfangreichen Bild- und Textteil werden im zweiten Teil des Jahrbuchs zudem Arbeiten und Projekte von Studierenden und Absolventen dokumentiert, die beim Kunstpreis der Stiftung der Saalesparkasse und beim GiebichenStein Designpreis ausgewählt wurden sowie im Rahmen des Förderpreises Kunstvermittlung entstanden sind. Im ganzen Buch kommen die beteiligten Studierenden auch selbst zu Wort.
Weitere Themen im Jahrbuch sind hochschulaktuelle Entwicklungen wie Umbaumaßnahmen auf dem Campus Design, der Großauftrag für die Textilmanufaktur zur Wiederherstellung des Paradeschlafzimmers August des Starken im Dresdner Residenzschloss sowie die zweite Förderphase von „Burg gestaltet! Qualitätspakt Lehre“.

Jahrbuch BURG 2016: Ausstellen

Herausgeber: Rektorat der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Konzept: Brigitte Beiling, Silke Janßen
Redaktionsleitung: Brigitte Beiling, Bert Sander
Art Direction: Prof. Anette Scholz
Gestaltung: Patrick Müßiggang, Manuel von Gebhardi

Verlag: Hochschulverlag Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Format: 18 x 26 cm, 216 Seiten, broschiert, Fadenheftung
Sprachen: Deutsch und Englisch
ISBN: 978-3-86019-133-0

Förderer: Saalesparkasse Halle

Preis: 10 Euro, 5 Euro ermäßigt (Schüler und Studierende)
Buchbestellung und Verkauf: Burg Bibliothek der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Campus Design, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale), 0345 7751-637, frauendo(at)burg-halle.de
Onlinebestellung: www.burg-halle.de/publikationen


Tagung in Paderborn: SKULPTUR LEHREN

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„Was kennzeichnet eine Skulptur? Diese Frage stellt sich angesichts zunehmender Entgrenzungstendenzen in der zeitgenössischen Kunst verstärkt und lässt es zunächst fragwürdig erscheinen, weiterhin in traditionellen Gattungen wie Zeichnung, Malerei, Skulptur, Film, Fotografie oder Performance zu denken. Mit dieser Erweiterung des Skulpturalen ergeben sich neue Blickwinkel auf Lehr- und Lernprozesse in der Kunst. In Bezug auf die veränderten Erlebnisqualitäten des im Erfahrungsraum des Subjekts verorteten Kunstwerks soll gemeinsam über die Lehre der Bildhauerei nachgedacht werden. Welche Perspektiven lassen sich für eine Didaktik der Bildhauerei eröffnen? Wie hängen diese mit der Veränderung des Kunstbegriffs der letzten Jahrzehnte zusammen? Welche skulpturalen Fragen lassen sich kunstwissenschaftlich oder künstlerisch aufwerfen und inwiefern besitzen sie kunstpädagogische Relevanz? Welche Elemente der Skulptur existieren dabei immer schon und welche sind im Zuge der verschiedenen Entgrenzungstendenzen neu hinzugekommen? Wie wirkt sich dies auf die künstlerische Lehre von Bildhauerinnen und Bildhauern aus?

Mit diesen Fragestellungen werden sich 20 Referentinnen und Referenten aus Kunstwissenschaft, Kunst und Kunstpädagogik auseinandersetzen. Ihre Beiträge sind sechs Sektionen zugeordnet, innerhalb derer diese Perspektiven im Hinblick auf vier Aspekte von Entgrenzung diskutiert werden: Skulptur und Raum, Skulptur und Material, Skulptur und Zeit sowie Skulptur und Betrachter. Die Eingeladenen erörtern verschiedene Formen skulpturalen Denkens und Handelns im Kontext des Themas „Skulptur lehren“.“ (Sara Hornäk)

 

PLANUNG
Sara Hornäk unter Mitarbeit von Susanne Henning

MODERATION
Sara Hornäk, Susanne Henning, Lisa Kuntze-Fechner, Anna Penning


SEMESTERABSCHLUSSTREFFEN

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Gegenstand: Garten

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Momentan im Seminar „Gegenstand: Garten“: Wir haben uns Beispiele aus der Kunst angesehen, vor allem der Künstlergärten Weimar, dazu haben wir Texte von Barbara Nemitz gelesen. Und wir haben überlegt, welche Rolle diese Werke im Kunstunterricht spielen könnten. Dabei kamen Fragen auf, zum Kunstbegriff, zum Umgang mit temporären und flüchtigen, fast unsichtbaren Werken. Wir haben uns mit der Entwicklung von Unterricht auseinandergesetzt, mit Fachmethoden und didaktischen Begründungen. Wie können künstlerische Auseinandersetzungen im oder mit Garten zum Gegenstand von Unterricht werden? Und warum sollten sie dies? Wie können praktische Aufgaben aussehen? Welche Methoden sind angebracht? Welche weiterführenden Fragestellungen und welche Themen sind mit dem Gegenstand verknüpft? Diese Fragen werden uns in den nächsten Wochen begleiten, wenn die Teilnehmer/-innen in Gruppen oder einzeln ihre künstlerischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit dem Gegenstand vorstellen. Dabei wird das Feld der Kunst erweitert werden – um Stadtgärten, Gartenausstellungen, Guerilla Gardening, Wegegärten, Schrebergärten, usw.


Im Rückspiegel: Wintersemester 2012/13

Nachdem ich im letzten Wintersemester einen Rückblick gepostet habe, will ich es jetzt wieder tun.
Kurz nach Semesteranfang war es endlich soweit: Der Bundeskongress der Kunstpädagogik fand in Dresden statt. Was für ein Vorlauf, was für ein Ort, was für ein Kongress! Zwei Jahre BuKo, 8 Vorkonferenzen bzw. Parts, viele viele Arbeitstreffen in Kassel, Frankfurt, Fuldatal, Dresden usw. Einen langen Atem hatten wir – und durchgehalten haben wir. Ich weiß noch genau, dass Torsten Meyer sagte – „Lasst uns den Kongress in Kassel machen, da gibt es so ein leerstehendes Gefängnis, das wird zur dOCUMENTA zum Hotel umgebaut. Wir können das nutzen, man übernachtet dann in Gefängniszellen…“ Und ich dachte nur: NEEEIN! Und sagte dann – „…bevor der Kongress im Gefängnis stattfindet – kommt doch nach Dresden!“ Es war kurz still in der BuKo-Runde und dann sagten alle „Jaaaa“ – und ich dachte nur „oh nein….“

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Foto: Roland Baege

Dann war er da, der Kongress, 19.-21. Oktober, Hygiene-Museum Dresden. Ausführlich dokumentiert, im Netz hier und hier und hier.
Und weil der Ort so schön ist und Dresden seine Gäste grüßt haben wir gleich noch den BDK-Forschungstag für Nachwuchswissenschaftler/-innen vorgeschaltet. Knapp 90 Teilnehmende hörten Vorträge, arbeiteten in Workshops und diskutierten am 18. und 19. Oktober miteinander darüber, was es in der Kunstpädagogik zu erforschen gibt und wie geforscht wird. Konzipiert haben den Forschungstag Christine Heil, Marie-Luise Lange und Karl-Josef Pazzini, ich habe die Organisation übernommen, als Hochschulreferentin des BDK.

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Foto: Roland Baege

Nach diesem grandiosen Auftakt ging das Semester richtig los, mit einem Ästhetisch-Didaktischen Labor unter dem Titel ROHMATERIAL und dem Einführungsseminar für 47 Erstsemestler. Diese füllten den Seminarraum im Keller vollständig aus und brachten mitunter die wunderbaren Tutor/-innen Anna Zorn+Daniel Martin und mich an unsere Grenzen – doch wir lernten schnell, mit dem Mangel an Sitzgelegenheiten, Arbeitsplätzen und Material umzugehen, zu improvisieren und diesen sprudelnden, neugierigen und lebhaften Haufen zu organisieren. Und es zeigte sich, wie auch mit einer großen Gruppe unter nicht ganz leichten räumlichen Bedingungen produktiv, praxisorientiert und anhand von Texten und Vermittlungssituationen reflektierend gearbeitet werden kann.

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Fotos: Anna Zorn und Daniel Martin

Im Ästhetisch-Didaktischen Labor ROHMATERIAL erarbeiteten die Studierenden Konzepte für Kunstunterricht zu verschiedenen Aspekten des Themas, dies wurde in einem gemeinsamen Blog dokumentiert und im Seminar vorgestellt, mitunter auch konkret erprobt. Eine Gruppe erarbeitete und pflegte den Blog und es entstand das Experiment, über den Blog eine Verbindung in den Flur des Instituts zu schaffen, wo eine temporäre Ausstellung zum aktuellen Thema „Baustelle“ entstand. „Baustelle“ als inhaltliche und formale Klammer für die Ausstellung lag auf der Hand, da das Institut schon seit einiger Zeit von einer Baustelle umgeben ist, durch den Umbau des Hörsaaltrakts und den Einbau eines Fahrstuhls.

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Arbeit von Stefanie Kästner (oben), Fotos: Ann-Christin Harder (oben), Sara Burkhardt (unten)

Mitten im Semester war ich an zwei Wochenenden zu Gast an der Kunsthochschule Mainz und arbeitete dort mit einer Gruppe von Studierenden zum Thema „Mediale Räume“.

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Auch in diesem Semester fanden „FLURGESPRÄCHE zu Fragen der Kunstpädagogik“ statt – und was für welche! Es begann am 8. November mit  “Et boum! C’est le choc!? Referendar/-innen berichten über ihre Erfahrungen im Schulalltag”. In Interviews berichteten Referendar/-innen über ihre Erfahrungen zu Themen wie Social Media und der Rolle aktueller Kunst im Kunstunterricht und beantworteten Fragen aus dem Publikum.

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 Für die 17. FLURGESPRÄCHE deckten wir im Flur des Instituts eine lange Tafel und luden zur „Weihnachtsfeierei“ – am 19. Dezember. Es gab eine Lesung mit verteilten Rollen, Weihnachtsbäume wurden versteigert, die Plätzchen waren pink und am Ende wurde noch  getanzt…

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Die 18. FLURGESPRÄCHE versammelten im Januar 2013 junge Wissenschaftler/-innen unterschiedlicher Disziplinen auf einem Podium: Was passiert, wenn unterschiedliche Disziplinen zusammenarbeiten? Kooperieren? Wenn verschiedene Denkweisen aufeinanderprallen, andere Methoden erst einmal vermittelt werden müssen? Ist ein interdisziplinärer Ansatz wirklich produktiv oder eher kräfteraubend? Wie kann gemeinsam gearbeitet werden – ist Konkurrenz ein Thema? Oder ziehen alle am gleichen Strang?

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Bei diesen vorerst letzten FLURGESPRÄCHEN (nächstes Semester geht es weiter mit einem neuen Konzept! Aktuelles HIER!) wurde unser seit letztem Herbst laufendes interdisziplinäre Forschungsprojekt „SESAM – Software Engineering Sozialer Allgegenwärtiger Medien“ vorgestellt, in dem Nachwuchswissenschaftler/-innen aus Kunstpädagogik, Kommunikationswissenschaft und Informatik zusammen arbeiten und forschen. In der Kunstpädagogik besteht das Team aus den Mitarbeiter/-innen Wiebke Krause und Torsten Philipp sowie vier studentischen Hilfskräfte: Katharina Egerer, Claudia Galarce, Robert Hausmann und Julia Wahle. Von diesem Projekt gibt es viel zu berichten – Fortsetzung folgt.

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Wintersemester 2011/12 – Blick zurück nach vorn

Nachdem Torsten Meyer neulich auf seinem Blog einen so anregenden Rückblick auf das vergangene Wintersemester veröffentlicht hat und ich in meiner Euphorie getwittert hatte, dass ich so etwas auch mal tun wolle, nehme ich mir jetzt doch noch die Zeit für einen Rückblick.

Vor Semesteranfang wehte ein kräftiger BuKo12-Wind durch das Institut, wo ein Teil der Tagung „Kunst und aktuelle Medienkultur in der Schule“ als Part06 des Bundeskongresses stattfand. Die Tagung begann in der Dreikönigskirche mit einem Vortrag von Gila Kolb, setzte sich dann im Kunsthaus Dresden in der Ausstellung „Is that true? possibilities of (non)knowledge“ fort und klang am Abend bei Essen und Trinken im Innenhof des Kunsthauses aus. Am zweiten Tag führten ehemalige Stipendiaten des kiss-Projektes „Kunst und aktuelle Medienkultur in der Schule“ Workshops in den Räumen des Instituts für Kunst- und Musikwissenschaft in der August-Bebel-Straße durch. Einen ausführlichen Bericht über die Tagung gibt es hier.

Foto: Gila Kolb

Der Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010-2012 beeinflusste auch meine Lehre, indem das ArtEduCamp Köln, Part07 von BuKo12, bestimmender Inhalt des Master-Seminars „Netz Kunst Unterricht“ wurde. So ging es um Fragen der Partizipation im Zusammenhang mit digitalen Medien, um Inhalte von Kunstunterricht in Verbindung mit aktueller Medienkultur sowie um Fragen der Vernetzung im Kontext von Bildung. Die Teilnehmenden arbeiteten mit ihren eigenen Fokussierungen auf die Exkursion zum ArtEduCamp hin, bezogen die Erkenntnisse und Erfahrungen des Camps in ihre Untersuchungen ein und präsentierten abschließend konzentriert ihre Denkprozesse, Konzepte und Visionen in unterschiedlichen medialen Formen.


Im Seminar „Kunst Sprache Vermittlung“ kooperierte ich mit Dr. Blei-Hoch aus der Germanistik, was zu einer in der Struktur hochkomplexen und inhaltlich reichhaltigen Veranstaltung führte. Im Zentrum stand das Verhältnis von Kunst und Sprache, exemplarisch untersucht anhand von künstlerischen Arbeiten im Albertinum. Die Studierenden entwickelten Unterrichtssituationen für Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen der IBB Ganztagsschule, mit der wir dankenswerterweise kooperieren konnten. Die Unterrichtskonzepte wurden im Albertinum vor den Originalen erprobt, was für alle Beteiligten eine nachhaltige und im Ganzen positive Erfahrung war, auch wenn plötzlich ganz andere Probleme auftauchten als die vielleicht aus Erprobungen in Seminaren schon bekannten.

Wintersemester bedeutet Einführungsseminar, „Einführung in die Kunstpädagogik“. 35 Erstsemestler waren es diesmal und diese hohe Zahl brachte die Arbeit im Keller des Blauen Hauses an ihre Grenzen. Dies liegt vor allem daran, dass die Studierenden in diesem Seminar sehr aktiv sind, sie arbeiten praktisch, gestalten Vermittlungssituationen, erproben unterschiedliche Methoden und Formate, einzeln, in Gruppen, sich bewegend, miteinander redend. Ohne meine beiden Tutoren Julia Wahle und Robert Hausmann wäre es nicht möglich gewesen, dieses Seminar so interaktiv zu gestalten. Das war jetzt das dritte – und leider auch letzte – Mal in diesem Team. Für mich ein Moment der Wehmut, aber auch die Möglichkeit, Bilanz zu ziehen. Daher stellen Robert Hausmann, Julia Wahle und ich momentan eine Ausstellung für den Institutsflur in der August-Bebel-Straße 20 zusammen, in der wir Bilder und Texte aus den drei vergangenen Einführungsseminaren zeigen. Ab April zu sehen!


Neben den Seminaren prägten auch die FLURGESPRÄCHE das Semester. Inzwischen fast zur Institution geworden, mit einer inzwischen 9köpfigen Hochschulgruppe als Leitungsteam und dem Studienreferendar Matthias Laabs und mir im Beirat, wurden wieder drei Veranstaltungen geplant und auch durchgeführt. Immer wieder muss betont werden, dass es sich hier um eine freiwillig arbeitende Hochschulgruppe handelt – keine/r bekommt für die FLURGESPRÄCHE Geld oder womöglich SHK-Stunden, alle Beteiligten haben Spass daran und ein Interesse, Fragen zur Kunstpädagogik auch außerhalb von Seminaren und Vorlesungen zu diskutieren. Im Wintersemester waren das zum Beispiel Fragen nach Modellen und Denkweisen, mit denen Probleme visualisiert und gelöst werden können. Zu Gast war Jun.-Prof. Dr.-Ing. Jörg Rainer Noennig vom Center for Knowledge Architecture der TU Dresden. “Zwischen Frühstück und Gänsebraten” war der Abend kurz vor Weihnachten betitelt, mit Live-Musik, Glühwein, Karaoke-Spezial und Show-Einlagen. Und im Januar fragte wir in einer Lesung an der sich jede/r beteiligen konnte:  „Darf Bildung Spaß machen?“
Im Mai soll es weitergehen – wo genau wird sich zeigen, denn der Hörsaaltrakt wird saniert und so wird wohl auch der Flur zur Baustelle – was wiederum hervorragend zum Konzept der FLURGESPRÄCHE passt.

Was gab es noch? Gremienarbeit, Exzellenzbegehung, die „Reform der Reform“, die die geplante Wiedereinführung des Staatsexamens in Sachsen mit sich bringt, anregende Ausstellungen von Studierenden und Honorarkräften an verschiedenen Orten in der Stadt, Abschlussprüfungen im Staatsexamen und Bachelor und damit verbunden einfallsreich konzipierte Ausstellungen – es gäbe noch vieles aufzuzählen. Nicht zuletzt die Forschung – Projekte sind beantragt und können hoffentlich in Zukunft realisiert werden – noch gilt es Daumen drücken!


WERKSCHAU KUNSTPÄDAGOGIK DRESDEN

Unter dem Titel ZWISCHEN●MENSCHEN werden vom 03.04. bis zum 21.05.2011 in der Burg und im Historischen Rathaus von Bad Driburg-Dringenberg Studierende der TU Dresden einen Einblick in ihre künstlerische Arbeit geben.
Nach Paderborn, Münster, Weimar, Flensburg und Oldenburg ist Dresden nun die 6. Ausbildungsstätte für Kunstpädagogik, die Schwerpunkte ihres Ausbildungsprogramms in einer Ausstellung präsentiert. Um das komplexe Thema ZWISCHEN●MENSCHEN zu bearbeiten, zeigen die Studierenden Arbeiten verschiedener ästhetischer und künstlerischer Bereiche.
Zur Vernissage wird das Publikum nicht nur Animationsfilme, Live-Performances, Installationen, Objekte, Collagen, Grafiken und Malereien zu sehen bekommen, sondern auch etwas Unerwartetes.

Ausstellungseröffnung: 3.04.2011 um 11.30 Uhr, Burg Dringenberg Öffnungszeiten: Mi und Sa 14-17 Uhr, So 10-12 Uhr und 14-17.30 Uhr.