„Sleepwalk“ und „Kunsterfahrung mit den Ohren“

Am 7. und 9. Januar gibt es die Möglichkeit, Vermittlungsprojekte von Studierenden der kunstpädagogischen Studiengänge der BURG in der Ausstellung „Sweet Dreams“ der Klasse Raetsch in der Burg Galerie zu erproben.

Dienstag, 7. Januar 2020
19-21 Uhr

„Sleepwalk“

Am Dienstag, dem 7. Januar, haben Sie abends die Möglichkeit, die Ausstellung „Sweet Dreams“ der Klasse Raetsch in Form eines „Sleepwalks“ zu erkunden.
Wandeln Sie mit uns durch die Räume: liegend, stehend, sitzend — gewohnte Blicke verlassend.
Ab 19 Uhr erwarten wir Sie mit Tee und einer Decke Gemütlichkeit im Foyer des Volksparks. Die Ausstellung ist für den „Sleepwalk“ bis 21 Uhr geöffnet.
Wir freuen uns auf einen traumhaften Abend!

Anne-Christin Bielig
Lydia Bogdan
Linn Pulsack

Der „Sleepwalk“ kann innerhalb der angegebenen Zeit jederzeit begonnen werden. Die Teilnahme am „Sleepwalk“ ist kostenfrei.

Ort: Burg Galerie im Volkspark, Schleifweg 8a

Donnerstag, 9. Januar 2020
12-19 Uhr

„Kunsterfahrung mit den Ohren“

Begeben Sie sich in die Ausstellung „Sweet Dreams“ der Klasse Raetsch und erfahren Sie den Raum nicht nur visuell. Um die Umgebung und die künstlerischen Arbeiten neu wahrzunehmen wird das klassische Format Audioguide umfunktioniert und das Hören zum Ausgangspunkt für eine etwas andere Kunsterfahrung.
Lassen Sie sich auf eine nicht erklärende Audiotour durch die Ausstellung ein und machen Sie neue Entdeckungen!

Die Teilnahme an der Audiotour ist kostenfrei. Die Audiotour kann innerhalb der angegebenen Zeit jederzeit begonnen werden, freie Audiogeräte vorausgesetzt.

Ort: Burg Galerie im Volkspark, Schleifweg 8a

Die Veranstaltungen sind Erprobungen im Rahmen des kunstpädagogischen Seminars „Ästhetische Erfahrung“ von Prof. Dr. Sara Burkhardt.


Kunstpädagogische Knotenpunkte 04 – Materialproben

Eine Sammlung von Impulsen und Inspirationen in Text und Bild zum Umgang mit Material in kunstpädagogischen Kontexten. Gespräche mit Lehrenden der BURG, Dokumentation von Erprobungen in Lehrveranstaltungen und in der Materialsammlung.

Eine Materialprobe ist eine Probe, die man von einem bestimmten Stoff nimmt. Eine Probe ist aber auch ein Versuch, eine Untersuchung, eine Übung. Und bei Material kann es sich statt um einen Stoff um Material der Kunst handeln, um Material als Ausgangspunkt von Designprozessen, um Material im Kunstunterricht oder um Artefakte in der Materialsammlung der Kunsthochschule. Auch eine gefundene Ventilkappe kann Material sein, genauso wie ein geschriebener Text oder eine Sammlung von Audiofiles.

Ein solches Verständnis von Material sowie von Proben liegt dieser Ausgabe der „Kunstpädagogischen Knotenpunkte“ zugrunde. Auch die Publikation selbst ist eine Sammlung von Impulsen und Inspirationen — eine Materialsammlung. Es geht um den praktischen Umgang mit Material, um Haptik, Begreifen und Sinnlichkeit. Material ist hier der Knotenpunkt in einem Netz aus Gesprächen, Aussagen, Bildmaterial und dokumentierten Erprobungen. Gleichzeitig ist die ganze vorliegende Publikation eine Materialprobe, da sie sich als Angebot zur Weiterarbeit begreift. Sie besteht aus drei Teilen: „Im Gespräch“, „Im Seminar“ und „In der Materialsammlung“.

Im Gespräch

Auszüge aus Gesprächen mit Professorinnen und Professoren der BURG finden sich im ersten Teil der Publikation. Die Gespräche fanden in den Büros oder Ateliers der Lehrenden statt. In den Gesprächen werden nicht nur Vorstellungen von Lehre und bildhauerische Haltungen anschaulich, es zeigt sich auch, welche Bedeutung dem Material zukommt. So rücken die Befragten immer wieder den Umgang mit Material in den Fokus, sei es als Ausgangspunkt von Gestaltung, als Reibungsfläche, als Auslöser von Prozessen des Scheiterns oder als zentrales Moment des Experimentierens.

Im Seminar

Eine Idee der Reihe „Kunstpädagogische Knotenpunkte“ ist auch, Prozesse und Ergebnisse aus der Lehre in den kunstpädagogischen Studiengängen zu veröffentlichen, um Impulse für Vermittlungspraxis zu geben. Im zweiten Teil dieses Heftes erfolgt dies über Beispiele aus kunstpädagogischen Seminaren, in denen Material in den Fokus rückt und Studierende unterschiedliche Formate der Vermittlung erproben.

In der Materialsammlung

Ein Gespräch mit Aart van Bezooijen, Professor für Material- und Technologievermittlung und Leiter der Materialsammlung der BURG, bildet den dritten Teil der Publikation. In dieser Sammlung an der Schnittstelle von Kunst und Design werden Materialproben und Artefakte gesammelt, archiviert und erforscht. Es wird mit neuen Materialien experimentiert und es wird untersucht, was das jeweilige Material erzählt. Und welche Bedeutung es in unterschiedlichen Kontexten erlangen kann, in der Kunst, im Design, in der Vermittlung.

Ziel der Publikation „Materialproben“ ist es, Studierenden, Referendarinnen und Referendaren sowie Kunstlehrerinnen und Kunstlehrern, Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen, Inspiration und Denkanstöße zu geben. Es soll gezeigt werden, wie Materialien zur Schnittstelle zwischen Institutionen, künstlerisch-gestalterischen Handlungen, Vermittlungsprozessen und unterschiedlichen Wissensbereichen werden können.

Mit Beiträgen von Sara Burkhardt, Stella Geppert, Daniel Kruger, Reiner Maria Matysik, Martin Neubert, Marie Newid, Bruno Raetsch, Aart van Bezooijen, Rolf Wicker, Andrea Zaumseil

Zur Reihe

Die Reihe Kunstpädagogische Knotenpunkte gibt Einblick in Lehre und Forschung der Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die einzelnen Hefte beinhalten Texte und Dokumentationen von Studierenden und Lehrenden sowie Gastbeiträge von Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen. Sie sollen Impulse für Vermittlungspraxis und didaktische Überlegungen geben sowie theoretische Verknüpfungen herstellen.

Die Reihe wird herausgegeben von Sara Burkhardt und Antje Dudek.

Kunstpädagogische Knotenpunkte 04 — Materialproben

Hochschulverlag Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

ISBN
978-3-86019-127-9

Herausgeberinnen
Sara Burkhardt, Marie Newid

Redaktion
Sara Burkhardt, Marie Newid

Lektorat
Sara Burkhardt, Antje Dudek, Marie Newid

Gestaltung
Franziska Stübgen

Format/Umfang
16 × 22,5 cm, 106 Seiten, farbige Abbildungen

Sprache
Deutsch

Preis
5 EUR, ermäßigt 3 EUR

Erscheinungsjahr
2018


Jour Fixe: Zwischen allen Stühlen

Foto: Sara Burkhardt

Am 3. Juli 2018, 18 Uhr spricht Lars Ebert, Programmdirektor der Amsterdamer Kulturstiftung Castrum Peregrini, im Rahmen des Jour Fixe an der BURG über seine Arbeit und zeigt anhand des Begriffes der Partizipation die Spannungen zwischen internationaler und lokaler Vernetzung auf.

Privat oder öffentlich? Lokal oder international? Bildung, Kunst oder Forschung? Lars Ebert lebt und arbeitet zwischen den Bereichen. Als Programmdirektor der Kulturstiftung Castrum Peregrini arbeitet er mit Künstler/-innen und Wissenschaftler/-innen zusammen, die versuchen, das kulturelle Gedächtnis unserer Gesellschaft zu befragen. Das Stiftungsgebäude ist auch das Zuhause von Lars Ebert, das private und das öffentliche Wirken fließen hier ineinander.

Diese lokale Perspektive steht in einem Spannungsverhältnis zu seiner Arbeit im Netzwerk ELIA – European League of Institutes of the Arts, in dem sich Kunsthochschulen international organisieren. Dieses Spannungsverhältnis bietet Chancen. Lars Ebert zeigt am Beispiel des Projektes European Academy of Participation auf, wie die Zusammenarbeit von Kultur- und Bildungsinstitutionen auf internationaler Ebene überraschende Perspektiven schaffen kann.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 3. Juli 2018 um 18 Uhr im Seminarraum in der Burg Bibliothek, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale) statt. Gäste sind willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.


erreger– | EIGEN frequenz

Vorbereitendes Meeting zur Ausstellung
Studierende und Alumni der Kunstpädagogik
Foto: Etienne Dietzel

Ausstellung und Veranstaltungsreihe vom 17. Mai bis 10. Juni 2018 zur Wahrnehmung, Vermittlung und Sichtbarkeit von Geben, Nehmen und Weitergeben

Die zweiteilige Ausstellung erreger- | EIGEN frequenz widmet sich vom 17. Mai bis 10. Juni 2018 mit Werken von Prof. Una H. Moehrke sowie von ihren Studierenden und Alumni und einem außergewöhnlichen Begleitprogramm dem Phänomen der Gabe und dem Prinzip von Impuls und Resonanz. Beides waren Schwerpunktthemen in der Lehre von Prof. Una H. Moehrke, Professorin für Kunsterziehung/Kunstpädagogik/Bildnerische Grundlagen/Bildende Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die Ausstellung und das Veranstaltungsprogramm ist die letzte Präsentation Moehrkes im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit, da sie zum Ende dieses Sommersemesters 2018 aus dem aktiven Hochschuldienst ausscheiden wird.

Die Ausstellung erreger- | EIGEN frequenz zeigt im Zusammenspiel mit den Arbeiten der Professorin insgesamt 27 unterschiedliche Positionen. Diese werden in zwei nacheinander folgenden Inszenierungen präsentiert. Der Umbau wird am 29. Mai 2018 öffentlich erfolgen und die Ausstellungspräsentation als kommunikativen Akt erfahrbar machen. Die Ausstellung bringt Werke von Saskia Albrecht, Ulf Aminde, Anne-Lena Fuchs, Theo Huber, Irmela Gertsen, Marie Gülzow, Annegret Jürgens, Marcus Kobert, Nele Kraus, Georg Lisek, Saskia Macher, Lukas Paul Meya, Una H. Moehrke, Julia Miorin, Marie Newid, Naomi Pietros, Julian Plodek, Elisabeth Rändel, Jochen Schneider, Viktor Sobek, Hannah Schwarz-Wissel, Lisa Schwermer-Funke, Judith Tschernitschek, Henrik Urbainczyk, Luise von Rohden, Axel Winter, Franziska Paula Wolber und Ella Ziegler zusammen.

Die zentralen Themen der Lehre Moehrkes kreisen um verschiedene Fragen: Wie entzünden sich die Exponate gegenseitig? Welchen Respons lösen sie aus? Wie wird studiert und wie gelehrt oder anders formuliert: Was geben Studierende, was Lehrende, und was nehmen beide? Diesen Impulsen wird in den vielen Begleitformaten zur Ausstellung intensiv nachgegangen.

In ihrem eigenen Werk ist die Professorin sehr vielseitig: In ihren neuen, in der Ausstellung gezeigten Bildern, widmet sie sich der Frage nach Erscheinen und Verschwinden in einer Malerei, die versucht, Abstraktion und Reduktion bis zur Immaterialität zu führen. Mit zwei Hörstationen werden die von Moehrke verfassten Texte, die zwischen Dada und Kunstphilosophie changieren, ebenfalls in der Ausstellung erfahrbar.
Die studentischen Arbeiten und die der Absolventen lassen erkennen, wie inspirierend diese Arbeitsweise wirkte. So wagen beispielsweise die Bilder von Student Marcus Kobert den Spagat zwischen Abstraktion und kunstgeschichtlichem Zitat. Auf diese Weise soll ein Gegenwarts- und zugleich Geschichtsbezug in seiner Malerei hergestellt werden. Ulf Aminde, Künstler, Filmemacher, Lehrender sowie Absolvent der BURG, zeigt seinen 2009 produzierten Film Frontalunterricht, der im Rahmen eines Workshops mit Jugendlichen entstand. Diese verweigerten zunächst die Zusammenarbeit. Erst als er die Gruppe auf die Probebühne holt und die Aufgabe stellt, vor laufender Kamera Ulf Aminde zu spielen, geben die Jugendlichen ihre abweisende Haltung sukzessive auf. Als experimenteller Tüftler, Künstler und zugleich Chemiker befasst sich der Student Henrik Urbainaiczyk mit dem Prinzip der Übersetzung. Seine Werke machen die Übertragung zwischen und innerhalb verschiedener Medien und Materialien hörbar und übersetzen diese auch visuell. Auch der Ausstellungstitel verweist auf die Beziehungen von Ursprung und Wirkung: Studentin Saskia Albrecht hat diese Relation in ihrer in der Schau gezeigten Position mit der sprachlichen Formel erreger- | EIGEN frequenz sinngemäß aufgestellt und zusammengebracht, wofür die Gesamtschau stehen soll.

Während der Ausstellung wird der Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern sowie deren Teilhabe Teil des Gesamtkonzepts. So finden ein Ausstellungs-Camp, Diskussionen im Picknickformat sowie diverse Führungen, Performances und Konzerte statt und die zentralen Themen der Schau – Kommunikation, Wahrnehmung und Vermittlung – werden auch räumlich sichtbar und erfahrbar in das Zentrum der Ausstellung gerückt. Die vielfältigen Aktionen und Vermittlungsangebote in und um die Ausstellung sollen Ausnahmesituationen schaffen, in denen Routinen aufgebrochen werden.
Der eigens für die Ausstellung erstellte Blog www.burg-halle.de/erregereigenfrequenz gibt darüber hinaus Einblicke in die Prozesse des Projekts.

Una H. Moerhke
Das Werk von Una H. Moehrke, Professorin für Kunsterziehung/Kunstpädagogik/Bildnerische Grundlagen/Bildende Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, umfasst Malerei und Zeichnung, Textarbeiten und Performances. Moehrke, 1953 in Hannover geboren, studierte in Berlin Malerei, Kunstgeschichte und Philosophie und hält seit 1994 ihre Professur an der BURG in den Studiengängen Kunst (Lehramt) und Kunstpädagogik im Fachbereich Kunst inne.

erreger- | EIGEN frequenz
Ausstellungsdauer: 17. Mai bis 10. Juni 2018
Erste Eröffnung: Mittwoch, 16. Mai 2018, 18 Uhr. Begrüßung durch Prof. Dr. Sara Burkhardt, Prorektorin der BURG, Einführung durch Dr. Jule Reuter, Kuratorin der Burg Galerie im Volkspark sowie Beiträge von Helmut Bieler-Wendt und Prof. Dr. Susanne Pfleger, Direktorin Städtische Galerie Wolfsburg.
Zweite Eröffnung: Mittwoch, 30. Mai 2018, 18 Uhr: Gespräch mit Juliane Schickedanz, Kuration und Kunstvermittlung im Rahmen der Picknick-Veranstaltungen
Finissage: Samstag, 9. Juni 2018, 18 Uhr: Release der Ausstellungsdokumentation. Musikalischer Beitrag durch Gudrun Ravens, Performance-Konzert von Theo Huber

Ort: Burg Galerie im Volkspark, Schleifweg 8a, 06114 Halle (Saale)
Öffnungszeiten: täglich von 14 bis 19 Uhr
Eintritt: Der Eintritt, auch zu allen Begleitveranstaltungen, ist kostenfrei.

Weitere Informationen: www.burg-halle.de/galerie
Blog zur Ausstellung: www.burg-halle.de/erregereigenfrequenz

Interview mit Una H. Moehrke: https://radiocorax.de/erreger-eigen-frequenz/


Noch bis zum 11.3. anmelden: Eignungsprüfung an der BURG

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ist eine moderne Kunst- und Designhochschule, die Elemente einer Hochschule für Gestaltung, einer Kunstakademie und einer Medienhochschule miteinander verbindet. Sie erfreut sich eines internationalen Renommees und verfügt über gut ausgestattete Ateliers und Werkstätten für nahezu alle technischen und handwerklichen Verfahren.

In den Studiengängen Malerei/Grafik und Plastik im Fachbereich Kunst beträgt die Regelstudienzeit zehn Semester. Das Studium schließt mit dem Diplom für Bildende Kunst ab. Der Studiengang Kunst (Lehramt) schließt mit einem Staatsexamen ab. Die Regelstudienzeit beträgt beim Lehramt an Gymnasien zehn und beim Lehramt an Sekundarschulen neun Semester.

Der Fachbereich Design bietet Bachelor- und Master-Studienprogramme an. Der Bachelor an der BURG mit dem Abschluss B.A. wird nach acht Semestern abgeschlossen. Ein sich daran anschließendes Masterstudium dauert zwei Semester, ein Masterstudium in einer anderen Designdisziplin wird in der Regel in vier Semestern absolviert.

Für alle Studiengänge gilt, dass neben dem Fachstudium immer auch eine intensive Grundlagenausbildung sowie design- bzw. kunstwissenschaftliche Anteile zum Curriculum gehören.

Studienvoraussetzungen sind die Allgemeine Hochschulreife, je nach Studiengang unterschiedliche Nachweise von praktisch-handwerklichen Kenntnissen und eine erfolgreich abgelegte hochschulinterne Eignungsprüfung. Ausländische Bewerber/-innen müssen deutsche Sprachkenntnisse nachweisen. Die Eignungsprüfungen für die Diplom- und Bachelorstudiengänge finden dieses Jahr vom 19. bis 24. März statt.

Anmeldeschluss für die nächste Eignungsprüfung ist der 11. März 2018.

Für die Aufnahme eines Masterstudiums gelten besondere Regeln. Bewerbungsschluss für die Aufnahmeprüfung in den Masterstudiengängen ist der 15. Mai für das darauf folgende Wintersemester, bzw. für den Studiengang Multimedia Design auch der 15. November für das folgende Sommersemester.


Jahresausstellung 2017!

Mitte Juli ist es wieder soweit: Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle öffnet zum Ende des Sommersemesters ihre Türen und Tore und lädt zum Besuch ihrer Jahresausstellung ein.
In den zu Ausstellungsräumen gewandelten Ateliers, Werkstätten und Seminarräumen der Hochschule und an anderen Orten in Halle zeigen die Studierenden am Wochenende des 15. Juli und 16. Juli zwischen 10 und 18 Uhr die Arbeitsergebnisse aus den zurücklegenden zwei Semestern.

Die Jahresausstellung wird am Freitag, dem 14. Juli, um 18 Uhr im Volkspark Halle mit der feierlichen Verleihung des Kunstpreises der Stiftung der Saalesparkasse 2017 eröffnet. Die Werkschau der Mode mit dem Titel „Tracht versus Mode“ beginnt um 20 Uhr. Ab 21 Uhr wird der Abschluss des akademischen Jahres mit Musik und Tanz gefeiert.

Parallel zu den Ausstellungen gibt es für Studieninteressenten Informationen zu allen Studienformen. Auch eine individuelle Mappenberatung wird angeboten, bei der Studienbewerber eigene künstlerische Arbeiten zeigen und beurteilen lassen können.

 


Lange Nacht der Wissenschaften 2017: Dem Faden folgen

Zur diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften am Freitag, 23. Juni, spannt sich an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle von 17 bis 23 Uhr ein Faden vom Eingang des Campus Design quer durch die Werkstätten über die Hochschuldruckerei bis in die Textilmanufaktur. Unter dem Titel „Dem Faden folgen“ lädt ein umfangreiches Programm ein, diesem zu folgen und in ein von außen sonst kaum sichtbares Areal der BURG einzutauchen. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen zeigen und erläutern Studierende, Lehrende und Werkstattmitarbeiter/-innen unter anderem, welches experimentelle Potenzial 3D-Druck hat, auf welche Weise Bücher gedruckt werden können, wie unterschiedliche Webstühle funktionieren und historische Wandbehänge mühselig rekonstruiert werden. Hin und wieder darf auch selbst Hand angelegt werden – beim Weben, beim Färben oder Drucken.

In Gesprächen mit den Besucherinnen und Besuchern erläutern Lehrende der BURG anhand von ausgewählten Objekten ihre Vorstellung von Forschung an einer Kunsthochschule – und dürfen dabei auch mal den Faden verlieren. Fragen sind zu jeder Zeit willkommen, Gespräche an allen Orten erwünscht. Eine Bar und jede Menge Sitzgelegenheiten sorgen für Entspannung und Abkühlung, bevor der Faden wieder aufgenommen wird.

Programm
17 bis 23 Uhr: scannen.lasern.3Ddrucken, Digitale Werkstatt / Zentrale Werkstätten
17 bis 21 Uhr: drucken.sehen.lernen, Hochschuldruckerei
19 bis 21 Uhr: sprechen.zuhören.nachdenken, Gesprächsrunden auf dem Platz zwischen Textilmanufaktur und Hochschuldruckerei
17 bis 23 Uhr: sitzen.trinken.reden, Bar vor der Textilmanufaktur
17 bis 23 Uhr: drucken.sehen.färben, Textildesign / Erdgeschoss der Textilmanufaktur
17 bis 23 Uhr: weben.sehen.erleben, Textile Künste und Textilrestaurierung / 1. Obergeschoss der Textilmanufaktur
17 bis 23 Uhr: sehen.zuhören.lernen. Textilrestaurierung / 2. Obergeschoss der Textilmanufaktur
17 bis 23 Uhr: experimentieren.färben.erleben, Textile Künste / Färberei im Erdgeschoss des Designhauses
17 bis 23 Uhr: experimentieren.schäumen.erleben, Industriedesign / Erdgeschoss des Designhauses


Freitag, 23. Juni 2017, 17 bis 23 Uhr
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Campus Design, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale)
wissenschaftsnacht-halle.de

Konzept und Organisation: Prof. Dr. Sara Burkhardt, Prof. Aart van Bezooijen und Elisabeth Schunck

#lndwhalle #demfadenfolgen #burghalle


KpK. Kunstpädagogisches Kolloquium

KpK.10 am Montag, 22. Mai, 16:15-17:45 im Hermes, Hermesstraße 5 in Halle (Saale)

Antje Dudek spricht über ihr Promotionsthema: „Performance Art Education – Wie gestalten PerformancekünstlerInnen die Lehre ihrer Kunstform?“

„Performance Art schafft Ereignisse statt Werke. Ihr zentrales Medium ist der Körper. Im Live-Modus entfaltet sie sich in aller Flüchtigkeit in der Begegnung von Performer/-innen und Zuschauer/-innen. Dabei ist sie intermedial und komplex. Dementsprechend stellt das Lehren von Performance Art neue didaktische Herausforderungen an Kunstpädagog/-innen. Um verschiedene Wege in der Lehre dieser Kunstform aufzuzeichnen und zu analysieren, beobachte ich wie verschiedene internationale Performancekünstler/-innen arbeiten. Ich untersuche dabei ihre Lehrmethoden und -ziele und versuche ihre künstlerischen und kunstpädagogischen Haltungen zu rekonstruieren. In meinem Vortrag werfe ich Schlaglichter auf meinen Forschungsprozess und präzisiere dabei Beobachtungen aus meinen ersten beiden Feldforschungsblöcken.“ (Dudek)


Neu: 1-13 kunstpädagogische Begriffe

 

Die vorliegende Publikation „1 – 13 kunstpädagogische Begriffe“ hat weder den Anspruch eines Lexikons noch den einer Enzyklopädie. Es werden vereinzelte Knotenpunkte gesetzt, die jeweils auf ein größeres Netz hindeuten. Positionierungen und subjektive Sichtweisen sind gewollt.

Für die diesem Band zugrunde liegende Ringvorlesung „Kunstpädagogische Begriffe 1 – 9“ (Wintersemester 2014/15) und „Kunstpädagogische Begriffe 10 – 15“ (Sommersemester 2015) an der BURG wurden Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen gebeten, jeweils einen Begriff aus ihrem Forschungs- und Lehrgebiet näher zu untersuchen – von Können bis Subjekt, von Bildkompetenz bis Zeitgenossenschaft. Wo liegen die Wurzeln des jeweiligen Begriffes? Welches Theorieverständnis liegt ihm zugrunde? Was meint er heute? Was bedeutet der jeweilige Begriff im Kontext schulischer und außerschulischer kunstpädagogischer Praxis? Und was heißt in diesem Zusammenhang eigentlich Fachlichkeit?

Alle Autorinnen und Autoren sind praktizierende Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen. Sie lehren an Kunsthochschulen, Universitäten oder Institutionen der Lehrerbildung. Sie vertreten durchaus unterschiedliche Positionen – und auch das war die Idee der Ringvorlesung. Denn wie kann eine Auswahl von Begriffen erfolgen? Wird nicht immer etwas ausgelassen? Auch durch eigene Vorlieben desjenigen, der die Auswahl trifft, durch Prägungen, Abneigungen, Ausblendungen, Misstrauen? Deutet die Auswahl womöglich schon auf eine bestimmte Vorstellung von Fachlichkeit hin? Oder müssen wir weiter denken, offener denken, da jeder Begriff neue Fragen aufwirft, zu weiteren Begriffen führt? Wird nicht in der Abgrenzung immer schon eine Diskussion provoziert, da jedem Begriff ein weiterer zur Seite gestellt werden könnte?

Schnell wird der Leserin oder dem Leser deutlich werden, dass es inhaltliche und methodische Schnittmengen gibt, dass eine historische Herleitung eine wichtige Rolle spielen kann und dass sich Bezugnahmen miteinander verweben. Die hier ausgewählten Begriffe bilden Knotenpunkte in einem lebendigen Diskurs, in einem erweiterbaren Netzwerk von Begriffen.

Begriffe

Bildkompetenz / Forschen / Ganzheitlichkeit / Haltung / Inklusion / Können / Kreativität / Künstlerische Bildung / Performativität / Selbstkonzept / Subjekt / Transkultur / Zeitgenossenschaft

Mit Beiträgen von

Barbara Bader, Andreas Brenne, Carl-Peter Buschkühle, Christine Heil, Annette Hermann, Johannes Kirschenmann, Marie-Luise Lange, Sabine Lenk, Methode Mandy, Torsten Meyer, Rolf Niehoff, Joachim Penzel, Ansgar Schnurr, Frank Schulz, Tanja Wetzel

Zur Reihe

Die Reihe Kunstpädagogische Knotenpunkte gibt Einblick in Lehre und Forschung der Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die einzelnen Hefte beinhalten Texte und Dokumentationen von Studierenden und Lehrenden sowie Gastbeiträge von Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen. Sie sollen Impulse für Vermittlungspraxis und didaktische Überlegungen geben sowie theoretische Verknüpfungen herstellen.
Die Reihe wird herausgegeben von Sara Burkhardt und Antje Dudek.

Kunstpädagogische Knotenpunkte 02
1-13 Kunstpädagogische Begriffe

Verlag der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

ISBN
978-3-86019-125-5

Herausgeberinnen
Sara Burkhardt, Marie Newid

Redaktion und Lektorat
Sara Burkhardt, Antje Dudek, Marie Newid

Gestaltung
Franziska Stübgen

Format/Umfang
16 × 22,5 cm, 186 Seiten, farbige Abbildungen

Sprache
Deutsch

Preis
5 EUR, ermäßigt 3 EUR

Erscheinungsjahr
2017


Jahrbuch der BURG: 2016 in Text und Bild

Foto: Patrick Müßiggang

Foto: Patrick Müßiggang

Das Jahrbuch der BURG widmet sich in seiner jüngsten Ausgabe zum ersten Mal einem Schwerpunktthema.  Es legt den Fokus auf den Komplex des Ausstellens und Präsentierens. Experimente und Prozesse werden in Inhalt und Gestaltung dabei ebenso sichtbar gemacht, wie auch die daraus resultierenden Ergebnisse. „Damit bietet das Jahrbuch nicht nur Rückblicke, sondern ist auch eine Plattform für aktuelle Diskurse an unserer Kunsthochschule“, sagt Rektor Prof. Dieter Hofmann. Das an der BURG entwickelte, gestaltete und gedruckte Jahrbuch vereint hierfür Kunst und Design wie schon in den vergangenen Ausgaben in zeitgemäßer Form: Im Zusammenspiel von Material und Idee, von Wort und Bild ist es neben Diskursort zugleich auch Bildband, Katalog, Nachlese und Ausblick.

Die Publikation beginnt mit einer umfangreichen Fotostrecke, die das Ausprobieren und Arbeiten in den Werkstätten in den Mittelpunkt rückt. Der Diskurs zum Thema Ausstellen wird im redaktionellen Teil in Aufsätzen und Essays weiter aufgegriffen und vertieft. So findet sich unter anderem im Jahrbuch ein Essay über die Bedeutung der Hochschulgalerien als Möglichkeitsraum. Das aktuelle Schwerpunktthema lässt das vergangene Jahr zudem noch einmal Revue passieren. Ausstellungen wie words are my reality mit Arbeiten zu Text/Schrift/Sprache in der Burg Galerie im Volkspark oder die Ausstellung Neo Luna Park im Rahmen des Verbundprojektes „Große Pläne!“ wie auch die Werkschau Der unerledigte Gobelin der Klasse Malerei / Textile Künste sowie der Beitrag der Studienrichtung Spiel- und Lerndesign auf der Mailänder Möbelmesse werden vorgestellt.

Auch weitere wichtige Ausstellungstätigkeiten werden zum Thema: der Bundesverband der Hochschulgalerien als Netzwerk zur Förderung junger Kunst, das Programm des studentischen Ausstellungsraums „Burg2“ in Halle (Saale), der Beitrag der BURG zur Design Biennale in Havanna und letztlich auch die geplante Teilnahme an der Sinopale 6 in der Türkei, die aufgrund der politischen Situation verschoben wurde.

In einem umfangreichen Bild- und Textteil werden im zweiten Teil des Jahrbuchs zudem Arbeiten und Projekte von Studierenden und Absolventen dokumentiert, die beim Kunstpreis der Stiftung der Saalesparkasse und beim GiebichenStein Designpreis ausgewählt wurden sowie im Rahmen des Förderpreises Kunstvermittlung entstanden sind. Im ganzen Buch kommen die beteiligten Studierenden auch selbst zu Wort.
Weitere Themen im Jahrbuch sind hochschulaktuelle Entwicklungen wie Umbaumaßnahmen auf dem Campus Design, der Großauftrag für die Textilmanufaktur zur Wiederherstellung des Paradeschlafzimmers August des Starken im Dresdner Residenzschloss sowie die zweite Förderphase von „Burg gestaltet! Qualitätspakt Lehre“.

Jahrbuch BURG 2016: Ausstellen

Herausgeber: Rektorat der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Konzept: Brigitte Beiling, Silke Janßen
Redaktionsleitung: Brigitte Beiling, Bert Sander
Art Direction: Prof. Anette Scholz
Gestaltung: Patrick Müßiggang, Manuel von Gebhardi

Verlag: Hochschulverlag Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Format: 18 x 26 cm, 216 Seiten, broschiert, Fadenheftung
Sprachen: Deutsch und Englisch
ISBN: 978-3-86019-133-0

Förderer: Saalesparkasse Halle

Preis: 10 Euro, 5 Euro ermäßigt (Schüler und Studierende)
Buchbestellung und Verkauf: Burg Bibliothek der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Campus Design, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale), 0345 7751-637, frauendo(at)burg-halle.de
Onlinebestellung: www.burg-halle.de/publikationen