Rückblick: DINGWELTEN

Fachtag „Dingwelten“ an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle – über 30 interessierte und inspirierte Kunstlehrer/-innen, 3 exzellente Workshops, 1 kompletter Stromausfall, tolle Hilfe aus der Verwaltung, 200 wohlschmeckende Schnittchen von 2 engagierten studentischen Hilfskräften, viele Liter Kaffee, 1000e Regentropfen, quadratmeterweise Pappe, vielfältigstes Material, ein Lasercutter, … fabelhaft! #fachtag #burghalle #lisa #bdk #kunstunterricht #sachsenanhalt


Interdisziplinäres Forum: Zur Materialität des Lernens

4 – Papier

19. April 2018, 16-18 Uhr
Materialsammlung der BURG
Bibliothek, Campus Design, Neuwerk 7

Wir beginnen mit einer Einführung in die Materialsammlung. Im Mittelpunkt steht dann ein ganz besonderes Papier. Nach einer gemeinsamen didaktischen Reflexion wird Prof. Dr. Sara Burkhardt eine Unterrichtssituation zur Diskussion stellen.

Wir laden Kolleginnen und Kollegen sowie Studierende aller Lehrämter und Fachrichtungen sehr herzlich zum interdisziplinären Diskurs ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zur Veranstaltungsreihe:

Hohe Anteile des Unterrichts in vielen Fächern und in allen Altersstufen bestehen aus der Arbeit mit Materialien unterschiedlicher Art, wie beispielsweise die Freiarbeit mit Lernmaterialien, die Durchführung von Experimenten im Physikunterricht, Materialerkundungen im Kunstunterricht oder die Gestaltung von Präsentationen. In all diese Schülertätigkeiten sind Objekte einbezogen – entweder in didaktischer Funktion oder in ihrer unmittelbaren Materialität im Kontext des Handelns von Schülerinnen und Schülern.
Die Unterrichtsforschung und auch die fallorientierte kasuistische Lehrerbildung beziehen sich allerdings bislang meistens auf die Analyse von Interaktionen zwischen Lehrpersonen und Schüler/-innen. Bei den Daten handelt es sich in der Regel um Verbaldaten und beim Untersuchungsgegenstand um sprachliche Interaktion. Mit einem solchen Analysefokus geraten materialorientierte Formen des Lehrens und Lernens weniger in den Blick. In jüngster Zeit gibt es in der qualitativen Unterrichtsforschung aber eine neue Aufmerksamkeit für die „Dinge des Wissens“ (Röhl 2013) und die „Materialität des Lernens“ (z.B. ZISU 2015). Daran will diese Veranstaltungsreihe anschließen und nach der Bedeutung von Objekten, Dingen und Materialität im Kontext von Unterricht fragen.
Vor dem Hintergrund verschiedener Fachdidaktiken werden jeweils ein spezifisches (Lern-)Objekt und dazu gehörige Beobachtungen aus dem Unterricht in den Mittelpunkt gestellt. Nach einem Input zu dem jeweiligen Objekt im Unterrichtskontext gilt die gemeinsame Reflexion der Erschließung des spezifischen didaktischen oder auch pädagogischen Potenzials dieses Objektes. In dieser Weise kann – durchaus im Sinne kasuistischen Lernens und Forschens – allgemein und interdisziplinär über eine Materialität des Lernens nachgedacht werden.

Aktuelles zum Forum: http://www.burg-halle.de/materialforum

Eine Veranstaltungsreihe der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Verantwortlich:

Prof. Dr. Georg Breidenstein
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Erziehungswissenschaft

Prof. Dr. Sara Burkhardt
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Didaktik der bildenden Kunst

Prof. Dr. Thorid Rabe
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Didaktik der Physik

Miriam Schöps
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, KALEI, Team Lernwerkstatt


Noch bis zum 11.3. anmelden: Eignungsprüfung an der BURG

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ist eine moderne Kunst- und Designhochschule, die Elemente einer Hochschule für Gestaltung, einer Kunstakademie und einer Medienhochschule miteinander verbindet. Sie erfreut sich eines internationalen Renommees und verfügt über gut ausgestattete Ateliers und Werkstätten für nahezu alle technischen und handwerklichen Verfahren.

In den Studiengängen Malerei/Grafik und Plastik im Fachbereich Kunst beträgt die Regelstudienzeit zehn Semester. Das Studium schließt mit dem Diplom für Bildende Kunst ab. Der Studiengang Kunst (Lehramt) schließt mit einem Staatsexamen ab. Die Regelstudienzeit beträgt beim Lehramt an Gymnasien zehn und beim Lehramt an Sekundarschulen neun Semester.

Der Fachbereich Design bietet Bachelor- und Master-Studienprogramme an. Der Bachelor an der BURG mit dem Abschluss B.A. wird nach acht Semestern abgeschlossen. Ein sich daran anschließendes Masterstudium dauert zwei Semester, ein Masterstudium in einer anderen Designdisziplin wird in der Regel in vier Semestern absolviert.

Für alle Studiengänge gilt, dass neben dem Fachstudium immer auch eine intensive Grundlagenausbildung sowie design- bzw. kunstwissenschaftliche Anteile zum Curriculum gehören.

Studienvoraussetzungen sind die Allgemeine Hochschulreife, je nach Studiengang unterschiedliche Nachweise von praktisch-handwerklichen Kenntnissen und eine erfolgreich abgelegte hochschulinterne Eignungsprüfung. Ausländische Bewerber/-innen müssen deutsche Sprachkenntnisse nachweisen. Die Eignungsprüfungen für die Diplom- und Bachelorstudiengänge finden dieses Jahr vom 19. bis 24. März statt.

Anmeldeschluss für die nächste Eignungsprüfung ist der 11. März 2018.

Für die Aufnahme eines Masterstudiums gelten besondere Regeln. Bewerbungsschluss für die Aufnahmeprüfung in den Masterstudiengängen ist der 15. Mai für das darauf folgende Wintersemester, bzw. für den Studiengang Multimedia Design auch der 15. November für das folgende Sommersemester.


Langer Abend der Galerien in Halle

 

Beim Langen Abend der Galerien am 2. Dezember 2017 finden Gespräche zu einzelnen Werken in der aktuellen Ausstellung Bitte stehen lassen; eine Versuchung. der Klasse Bildhauerei/Metall von Prof. Andrea Zaumseil in der BURG Galerie im Volkspark statt. Die Gespräche mit Studierenden der Klasse Zaumseil werden von Studierenden der kunstpädagogischen Studiengänge (Seminar „Materialproben“) moderiert. Das erste Gespräch beginnt um 19 Uhr, ab dann beginnen die Gespräche im Halbstundentakt.

Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Die Ausstellung Bitte stehen lassen; eine Versuchung. der Klasse Bildhauerei/Metall von Prof. Andrea Zaumseil gibt vom 23. November 2017 bis 11. Januar 2018 Einblick in die Vielfalt der künstlerischen Positionen, die in dieser Klasse erarbeitet, erprobt, diskutiert, manifestiert oder auch in Frage gestellt werden. Die in der Burg Galerie im Volkspark präsentierten Arbeiten kreisen um ein weites Themenfeld: Sie handeln von Identität, Erinnerung, Verletzlichkeit, Veränderung, Gewalt, von inneren Bildern, Norm, Struktur und Abweichung. Dabei bedienen sich die 22 Studierenden der Studienrichtung Bildhauerei/Metall der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle unterschiedlichster Medien und Materialien.

2. Dezember 2017
19.00 bis 22.00 Uhr
BURG Galerie im Volkspark
Schleifweg 8a
Halle (Saale)


graduiert ≈ präsentiert: Ausstellungseinführung für Lehrer/-innen

Die Burg Galerie im Volkspark lädt in Kooperation mit der Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der BURG zu einer Ausstellungseinführung für Kunstlehrerinnen und Kunstlehrer ein. Die Kuratorin der Galerie, Dr. Jule Reuter, wird in das Konzept der Ausstellung graduiert ≈ präsentiert einführen und einzelne Arbeiten erläutern. Im anschließenden Gespräch werden Möglichkeiten der Anbindung an den Kunstunterricht vorgestellt, gesammelt und diskutiert.

Termin: Dienstag, 17.10.2017, 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr
Ort: Burg Galerie im Volkspark, Schleifweg 8a, 06114 Halle (Saale)
Veranstalterinnen: Prof. Dr. Sara Burkhardt, Christiane Küstner, Dr. Jule Reuter
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Vom 11. Oktober bis 12. November 2017 zeigt die Burg Galerie im Volkspark unter dem Titel graduiert ≈ präsentiert Arbeiten von Stipendiatinnen und Stipendiaten der Graduiertenförderung des Landes Sachsen-Anhalt aus den Jahren 2016 und 2017.
Die zehn Absolventinnen und Absolventen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle aus den Fachbereichen Kunst und Design Robert Deutsch, Simone Distler, Kristina Heinrichs, Lado Khartishvili, Christoph Liedtke, Florian Milker, Sarah Pschorn, Sanna Schiffler, Stefan Schwarzer und Anja Warzecha haben in einem jeweils einjährigen Förderzeitraum neue Werkkomplexe entwickelt, die nun in der Ausstellung präsentiert werden.


Jahresausstellung 2017!

Mitte Juli ist es wieder soweit: Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle öffnet zum Ende des Sommersemesters ihre Türen und Tore und lädt zum Besuch ihrer Jahresausstellung ein.
In den zu Ausstellungsräumen gewandelten Ateliers, Werkstätten und Seminarräumen der Hochschule und an anderen Orten in Halle zeigen die Studierenden am Wochenende des 15. Juli und 16. Juli zwischen 10 und 18 Uhr die Arbeitsergebnisse aus den zurücklegenden zwei Semestern.

Die Jahresausstellung wird am Freitag, dem 14. Juli, um 18 Uhr im Volkspark Halle mit der feierlichen Verleihung des Kunstpreises der Stiftung der Saalesparkasse 2017 eröffnet. Die Werkschau der Mode mit dem Titel „Tracht versus Mode“ beginnt um 20 Uhr. Ab 21 Uhr wird der Abschluss des akademischen Jahres mit Musik und Tanz gefeiert.

Parallel zu den Ausstellungen gibt es für Studieninteressenten Informationen zu allen Studienformen. Auch eine individuelle Mappenberatung wird angeboten, bei der Studienbewerber eigene künstlerische Arbeiten zeigen und beurteilen lassen können.

 


KpK. Kunstpädagogisches Kolloquium

KpK.10 am Montag, 22. Mai, 16:15-17:45 im Hermes, Hermesstraße 5 in Halle (Saale)

Antje Dudek spricht über ihr Promotionsthema: „Performance Art Education – Wie gestalten PerformancekünstlerInnen die Lehre ihrer Kunstform?“

„Performance Art schafft Ereignisse statt Werke. Ihr zentrales Medium ist der Körper. Im Live-Modus entfaltet sie sich in aller Flüchtigkeit in der Begegnung von Performer/-innen und Zuschauer/-innen. Dabei ist sie intermedial und komplex. Dementsprechend stellt das Lehren von Performance Art neue didaktische Herausforderungen an Kunstpädagog/-innen. Um verschiedene Wege in der Lehre dieser Kunstform aufzuzeichnen und zu analysieren, beobachte ich wie verschiedene internationale Performancekünstler/-innen arbeiten. Ich untersuche dabei ihre Lehrmethoden und -ziele und versuche ihre künstlerischen und kunstpädagogischen Haltungen zu rekonstruieren. In meinem Vortrag werfe ich Schlaglichter auf meinen Forschungsprozess und präzisiere dabei Beobachtungen aus meinen ersten beiden Feldforschungsblöcken.“ (Dudek)