Jour Fixe: SINOP!


Jour Fixe am 26.04.2016, 18 Uhr // Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Johanna Reiner & Johannes Hoffmann
SINOP!

Johanna Reiner & Johannes Hoffmann sprechen über die türkische Hafenstadt Sinop und die Projekte, die sie dort realisiert haben. Außerdem zeigen sie ihren Dokumentarfilm, der im Rahmen eines „Eintagsmuseums“ in Sinop gedreht wurde. Verschiedene Menschen sprechen im Film unter anderem über die U.S.-Militär-Basis, über Migration, urbane Ökonomie und die Geschichte und Zukunft des ehemaligen Gefängnisses.
Das Wiener Künstlerduo arbeitet mit türkischen Künstler/-innen und Kurator/-innen zusammen, z.B. im Rahmen der internationalen Kunstbiennale SINOPALE oder bei Projekten zur Stärkung der Zivilgesellschaft. Hier gibt es Schnittstellen zur BURG, die ebenfalls an der SINOPALE und an einem Forschungsprojekt in diesem Sommer in Sinop beteiligt ist.
Diese Projekte fördern die Entwicklung einer Stadt, die sozial und ökonomisch unter Vernachlässigung durch die Zentralregierung und wirtschaftlicher Stagnation leidet. Durch langfristig angelegte kulturelle Impulse entstand in den letzten Jahren eine Spielwiese für kreative Stadtentwicklung und soziales Engagement. Bürgerinnen und Bürger werden so aktiviert, Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung ihrer Stadt zu übernehmen.

Die Veranstaltung ist hochschulöffentlich und findet in der Villa, Raum 103/104, Neuwerk 7 statt. Gäste sind herzlich willkommen.

Johanna Reiner ist bildende Künstlerin. Seit ihrem Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien beschäftigt sie sich mit Fragen von Kollaboration, Partizipation und Communitybuilding. Sie realisiert künstlerische Projekte im Bereich von Bildung, in/formellem Wissenstransfer, Urbanismus und öffentlichem Raum.
http://johannareiner.at 



Johannes Hoffmann ist Künstler und Designer. Er studierte ebenso an der Akademie der bildenden Künste, wo er seit 2003 im Fachbereich Holz unterrichtet. Seine Arbeiten umfassen urbane Möblierungen, Raumdesign und 1:1 Umsetzungen im öffentlichen Raum.
http://www.johanneshoffmann.at

Der Jour Fixe „SINOP!“ findet in Kooperation mit werkleitz statt.

Konzeption: Prof. Dr. Sara Burkhardt
Organisation: Dr. Jule Reuter


JOUR FIXE: TOOLS FOR THE NEXT REVOLUTION

Jour Fixe mit Wachter&Jud:
TOOLS FOR THE NEXT REVOLUTION
03.11.2015 // 18 Uhr // Seminarraum der Bibliothek // Neuwerk 7
In einer Kollaboration mit Asylsuchenden und Aktivist/-innen brachten Christoph Wachter und Mathias Jud ein Flüchtlingsboot nach Halle, das beim diesjährigen Werkleitz-Festival .move ON zum Treffpunkt wurde. Auch von ihren anderen Arbeiten gehen gesellschaftspolitische Transformationen aus: von den Open-Source-Projekten zum Beispiel, die Kommunikationsüberwachung unterlaufen und Zensur sichtbar machen. In Syrien, Tunesien, Ägypten, Iran, China und Nord Korea haben sich Communities gebildet, die sich an diesen Projekten beteiligen.
Wachter und Jud erzählen von diesen Arbeiten, die auch in internationalen Ausstellungen vorgestellt und mit zahlreichen Preisen (u.a. einem Prix Ars Electronica) ausgezeichnet wurden.

Jour Fixe: A look inside the V2_Institute for the Unstable Media


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Am Dienstag (1. Juli) um 19 Uhr gibt Dr. Michel van Dartel im Rahmen des Jour Fixe einen Einblick in das V2_Institute for the Unstable Media. Raum 103/104, Villa, Neuwerk 7, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Dr. Michel van Dartel (NL) is curator at V2_Institute for the Unstable Media and freelance curator for a.o. the Dutch Electronic Art Festival, art center TENT, MU gallery, Energize festival, and ARTICLE biennial. Besides curating, Michel is an author, tutor, researcher at Hanze University of Applied Science, associate editor of the Journal for Artistic Research, advisor to the Mondriaan Foundation and Creative Industries Fund NL, and professional board member at Piet Zwart institute and Willem de Kooning academy. Michel holds an MSc in Cognitive Psychology and a PhD in Artificial Intelligence and currently lives in Rotterdam and Brussels.
The lecture is in English.


(Re)Präsentationen digitaler Kunst im Digitalen


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Dienstag, 17. Juni 2014, um 18 Uhr
Raum 103/104, Villa, Neuwerk

Tabea Lurk (Hochschule der Künste Bern) und Mario Röhrle (Akademie der Bildenden Künste Stuttgart) wenden sich unter der Moderation von Gastprof. Dr. Gunther Reisinger, BURG Halle, den digital-netzbedingten Wandlungen künstlerischer Produktionsweisen zu.

Im Rahmen des Jour Fixe wenden wir uns den digital-netzbedingten Wandlungen künstlerischer Produktionsweisen und archivisch-museologischer Dispositive zu. Sich zunehmend ins Digitale verlagernde Kunst- und Kulturtechniken bedingen Veränderungen der individuellen und institutionellen Archiv-Verständnisse und damit des Aufbaus und der Nutzung analoger wie digitaler Sammlungs(re)präsentationen. Abseits technologischer Detailfragen diskutieren wir, welche Rückwirkungen dieser Wandel auf künstlerische Werk- und Objektbegriffe (auch innerhalb technischer Medien) sowie auf künftige kuratorische, künstlerische und daran angeschlossene kunstwissenschaftliche Tätigkeitsfelder erwarten lässt.
Sind Begriffe wie Original oder Quelle und damit zusammenhängende Systematiken mit dem Einzug digitaler Produktions- und (Re)Präsentationsstrukturen neu zu umschreiben? Wie definieren sich Erhaltungsstrategien zwischen archivarischer Struktur und künstlerischer Flexibilität? Oder: Welche restauratorisch-bewahrenden Aspekte sind unter digitalen Konstitutionen zu berücksichtigen?

Die Veranstaltung ist hochschulöffentlich. Gäste sind willkommen!


Jour Fixe: #netz #kunst #unterricht …

Am Dienstag, dem 27. Mai 2014, um 18 Uhr, spricht im Rahmen des Jour Fixe Sara Burkhardt, neu berufene Professorin für Didaktik der bildenden Kunst, über ihre kunstpädagogische Position.
Raum 103/104, Villa, Neuwerk
http://www.burg-halle.de/hochschule/information/aktuelles/details/a/netz-kunst-unterricht.html

Sara Burkhardt stellt anhand von Begriffen, Bildern, biografischen Stationen und bisherigen Vermittlungsaktivitäten ihre kunstpädagogischen Forschungsfelder und Schwerpunkte ihrer Lehre vor. Sie dokumentiert und visualisiert eine Auswahl ihrer bisherigen Projekte und gibt Einblick in Fragestellungen, mit denen sie sich aktuell auseinandersetzt. Grundlage sind kunstpädagogische Überlegungen, die eine enge Verzahnung von didaktischer Theorie, eigener künstlerischer Praxis Studierender, Kontextualisierungen, Erprobungen Studierender in pädagogischen Settings sowie die Reflexion der so entwickelten Vermittlungssituationen vorsieht. Der Vortrag ist auch ein Versuch, Denkprozesse und Handlungen zu ordnen und einen Ausblick auf zukünftige Arbeitsfelder und Fokussierungen zu geben – was Visionen nicht ausschließt.

Die Veranstaltung ist hochschulöffentlich. Gäste sind willkommen!