Fachtagung material.digital

Im Alltag überlagern sich digitale und analoge Prozesse zunehmend. Im Fokus der Tagung stehen Schnittstellen zwischen künstlerischen und medialen Prozessen, zwischen öffentlichem und privatem Raum, zwischen analog und digital.

Wie lassen sich digitale Medien im Kontext von Kunstpädagogik nutzen, ohne analoge Herangehensweisen und den Umgang mit Material aus dem Blick zu verlieren? Welche Schnittstellen bilden sich zwischen Virtualität und Materialität? Wie werden Daten erfahrbar? Wie lassen sich Smartphones, mobile Geräte und Plattformen im Netz in Vermittlungsprozesse integrieren? Welche Erfahrungsräume können geschaffen, welche Handlungen ermöglicht werden?

Ein Impulsvortrag steckt das Feld ab und konkretisiert, was die Gestaltung von Schnittstellen medialer und materialer Dinge und Prozesse aus kunstpädagogischer Perspektive bedeuten kann. In drei unterschiedlichen Workshops erfolgt die praktisch-ästhetische Auseinandersetzung mit der Thematik. Dabei liegen die Schwerpunkte auf Erprobungen mit Trickfilm, Interaktion/Raum und Fotografie/Inszenierung. Flankiert wird das Programm mit Filmen aus der schulischen und außerschulischen Praxis, die im Rahmen abendlicher Open Spaces zum Gespräch anregen.

Eine Fachtagung der Bundesakademie Wolfenbüttel in Kooperation mit dem BDK e.V. Fachverband für Kunstpädagogik und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Weitere Informationen und Anmeldung HIER


digital trifft analog: Fachtag Kunst an der BURG

Alexandra Börner: Super Health (2017)

In künstlerischen Handlungen und Alltagssituationen überlagern sich digitale und analoge Prozesse zunehmend. Der neue gymnasiale „Fachlehrplan Kunsterziehung“ reagiert auf diese Anforderungen. Bei diesem Fachtag an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle werden in vielfältigen praktischen Übungen Schnittstellen zwischen digitalen und analogen Arbeitsformen ausgelotet und für den Einsatz in verschiedenen Schuljahrgängen zur Implementierung des Lehrplans diskutiert. Das Workshop-Angebot reicht von der Erstellung von Animationen mit Raumbezug über Übungen mit Körper und Projektionen bis zur Erstellung von Videobotschaften im interkulturellen Dialog.

Termin: Donnerstag, 31.08.2017, 9-16 Uhr
Ort: Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Campus Kunst, Seebener Straße 1, 06114 Halle (Saale)

Programm

09:00-10:00 Begrüßung | Einführender Vortrag von Prof. Dr. Sara Burkhardt
10:00-12:00 Workshops 1-3
12:00-13:00 Mittagspause
13:00-15:00 Workshops 1-3
15:00-16:00 Abschlusspräsentation und -diskussion

Veranstalter

Professur für Didaktik der bildenden Kunst | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle in Kooperation mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) und dem BDK e.V. Landesverband Sachsen-Anhalt

Konzeption und Moderation 

Prof. Dr. Sara Burkhardt und Antje Dudek | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Kontakt: sburkhardt(at)burg-halle.de

Anmeldung

Der Fachtag ist als Fortbildungsangebot des LISA unter der Nr. 17L260005 gelistet.
Die Anmeldung erfolgt HIER über den Server des LISA .
Studierende und andere Interessierte können sich direkt bei den Veranstaltern anmelden, die Plätze sind jedoch begrenzt. Anmeldung per Mail: sburkhardt(at)burg-halle.de

Workshops

Jede/r Teilnehmer/-in wählt einen Workshop, es ist kein Wechsel zwischen den Workshops vorgesehen. Bitte bringen Sie möglichst eigene Geräte (incl. Ladegerät und Verbindungskabel) mit, weitere Hinweise entnehmen Sie bitte den Workshopbeschreibungen.

Workshop 1
Visual Movements – Bewegung, Licht und Projektion in Performance
Antje Dudek und Alexandra Börner

Die Arbeit mit Körper, Bewegung und Licht/(Video-)Projektion steht im Mittelpunkt des Workshops. Durch Übungen werden zunächst Wege zum künstlerischen Umgang mit Bewegung und skizzenhafter Choreografie beschritten. Durch einen spielerischen kollaborativen Ansatz wird das Körperbetonte performativer Kunstformen erprobt. Anschließend trifft analog digital, indem wir mit Licht und Projektion experimentieren und dadurch bewegte und belebte Bilder schaffen. Die Übungen und praktischen Arbeitsphasen werden ergänzt durch rezeptive Einblicke in Performances, die mit Projektion und Licht arbeiten, wofür Alexandra Börner eigene Arbeiten vorstellt. Zudem werden wir das Potenzial für den Kunstunterricht reflektieren.
Antje Dudek ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur Didaktik der bildenden Kunst an der BURG.
Alexandra Börner ist Modedesignerin und performance artist. Sie studierte Conceptual Fashion Design an der BURG.

Workshop 2
Eingriffe im (Stadt-)Raum – zwischen analog und digital
Robert Hausmann und Matthias Laabs
Die Digitalität hat unsere Gegenwart geflutet und scheinbar unbemerkt das Internet zu einer unsichtbaren, aber jederzeit präsenten Schicht werden lassen. Klammheimlich haben sich dabei auch Formen des Miteinanders, der Wahrnehmung und Sozialisation, der Wissensaneignung und Bildung sowie die Erscheinungsarten von Pop, Kunst und Kultur verändert. Digital und analog vermischen sich darin zunehmend, mit der selbstverständlichen Nutzung von Smartphones und Co hat sich das Netz schon längst ins Real-Life eingeschrieben.
Im Zentrum des Workshop steht der spielerische wie konzeptuelle Transfer von digital in analog bzw. umgekehrt. Nach einer handlungsorientierten Impulsphase entwickeln die Teilnehmenden in unterrichtserprobten Übungen und Experimenten eigene, gezielte digital-analoge Überlagerungen und Eingriffe in den umgebenden (Stadt-)Raum. In verschiedenen Reflexionsphasen werden deren Eignung und Einsatzmöglichkeiten für Kunstunterricht diskutiert.
Bitte mitbringen: Eigenes Smartphone und ggf. Tablet
Robert Hausmann ist Lehrer für die Fächer Kunst und Geschichte am Ökumenischen Domgymnasium Magdeburg.
Matthias Laabs ist Studienrat für die Fächer Kunst und Geographie am Gymnasium Querfurt und erhielt 2016 den Deutschen Lehrerpreis in der Kategorie Unterricht innovativ mit dem Projekt „Was braucht dieser Ort“.

Workshop 3
Halle – Madagaskar. Videobotschaften im interkulturellen Dialog
Delphine Bishop und Benjamin Schief
In Form von Smartphones tragen Schülerinnen und Schüler heute kompakte Filmstudios bei sich. Im Workshop werden Möglichkeiten gezeigt, diese bewusst einzusetzen, um Erfahrungen und Beobachtungen über Ländergrenzen hinweg zu teilen. So können im Kontext von Kunstunterricht neue Formate des kulturellen Austauschs erprobt werden.
Für den Workshop gibt es eine Kooperation mit „MIO e.V. – new ideas for cultural exchange“ und der aktuell in Madagaskar arbeitenden Filmemacherin Lina Zacher. Am Vormittag werden die Teilnehmenden Videobotschaften aus Madagaskar erhalten und daraufhin eigene Videobeiträge produzieren, um damit zu antworten. Anschließend werden verschiedene Möglichkeiten skizziert, wie sich diese Inhalte bearbeiten und teilen lassen. Die praktische Arbeit wird ergänzt durch Berichte von der Projektarbeit mit MIO e.V. sowie einer Vorstellung des Projektes „Luther-Trip Mansfeld“.
Bitte mitbringen: Smartphone/Tablet mit Kamerafunktion oder Digitalkamera, Ladegerät.
Delphine Bishop studierte Spiel- und Lerndesign an der BURG. Sie ist Initiatorin des Projektes MIO e.V. und erhielt dafür den Giebichenstein Designpreis 2015 in der Kategorie „Engagiertestes Anliegen“.
Benjamin Schief studierte Industrial Design an der BURG und ist seit 2012 aktiv am jährlich stattfindenden Werkleitz Festival für europäische Film- und Medienkunst in Halle (Saale) beteiligt.


Kunstpädagogisches Kolloquium

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KpK. 9

Dr. Marc Fritzsche

Zugriff und Filter.
Interfaces im kunstpädagogischen Kontext

In der kunstpädagogischen Debatte zu digitalen Medien spielen Interfaces seit 30 Jahren immer wieder eine herausgehobene Rolle. Ausgehend von seiner Dissertation schlägt Marc Fritzsche eine Ordnung dieses Diskurses und verschiedene Weiterentwicklungsmöglichkeiten vor. Zudem erläutert er eine eigene künstlerische Forschung und seinen Umgang mit weiteren Inspirationsquellen. Dazu zählen u. a. ein Text von Lewis Carroll (1893), Marie Sesters Installation „Access“ (2003) und der Tricorder (frühes 23. Jh.).

Montag, 12.12.2016
16:15-17:45 Uhr
Hermes, 1. Etage (Seminarraum)

Die Veranstaltung ist hochschulöffentlich.

Dr. Marc Fritzsche (*1969) ist Akademischer Rat am Institut für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seine Dissertation wurde 2016 unter dem Titel „Interfaces. Digitale Medien und Kunstpädagogik. Theoretische Grundlegung und fachspezifische Praxis“ veröffentlicht.


Rückblick in Bildern: KUNSTUNTERRICHT digital_vernetzt_mobil

KUNSTUNTERRICHT
digital_vernetzt_mobil

2.-3. September 2016
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Campus Design, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale)

Eine voranschreitende Digitalisierung des Alltags bringt kulturelle Phänomene hervor, die durch ortsunabhängige Verfügbarkeit von Daten, vernetztes Lernen und mobile Endgeräte geprägt sind. Im Unterricht haben Lernende wie Lehrende Zugriff auf Ausstattungen und Programme, die kollaborative Arbeitsweisen fördern und die Bewältigung komplexer Produktionsprozesse ermöglichen. Die Rezeption von Kunstwerken wird durch virtuelle Museumsrundgänge und der Digitalisierung von Sammlungen, die jederzeit online verfügbar sind, verändert. Dies wirft neue Fragen bezüglich Originalität, Kopie und Bildumgang auf. Die Produktion und fast zeitgleiche Verbreitung von fotografischen und filmischen Bildern mit dem Smartphone oder Tablet ist nun überall spontan möglich. Sie ist stark in der Lebenswelt Jugendlicher verankert, gewinnt im Alltag an Bedeutung und fordert eine visuelle Bildung in der Schule.
Was bedeutet dies für den Kunstunterricht?
Wie kann auf Basis solcher Phänomene Unterricht entwickelt und durchgeführt werden? Welche Möglichkeiten digitaler Endgeräte und Anwendungen eignen sich für handlungsorientiertes Arbeiten? Welche Aufgabenstellungen und Arbeitsformen erweisen sich als sinnvoll?
Auf der Tagung wird diesen Fragen mit Präsentationen von Unterrichtsbeispielen und in praxisorientierten Workshops nachgegangen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben so die Gelegenheit, digitale, vernetzte und mobile Arbeitsweisen mit Blick auf Kunstunterricht kennenzulernen und auszuprobieren.


Programm

2.09.2016
Ab 13:00 BURG Bibliothek: Eintreffen+Ankommen

14:00 Begrüßung

14:30 Eröffnungsvortrag
Digital vernetzte Lebenswelten — Die Schule als lernendes System.
Dr. Lars Zumbansen

15:30 Kaffeepause

16:00 Präsentation
Entdecken, Ordnen, Präsentieren — Digitales Sammeln als künstlerische Strategie
Carolin Wiese

16:30 Präsentation
How to do… Raumaneignung. Zwischen digital und analog
Robert Hausmann | Matthias Laabs

17:00 Präsentation
SINNE SMART SCHULEN
Christina Jendrzok | Dana Schällert | Julia Staatz

17:30 Präsentation
Filmisch denken. Visuelle Inszenierungen von Körpererfahrungen
Constanze Schmidt

18:00 Gemeinsamer Imbiss / Gespräche

3.09.2016
9:00 Villa Neuwerk: Eintreffen+Ankommen

09:30-12:00 Workshops 1-4 parallel

12:00-13:00 Mittagspause

13:00-15:30 Workshops 1-4 parallel

15:30 Abschlusspräsentationen mit Kaffee in der Villa


Präsentationen und Workshops

Workshop 1: Entdecken, Ordnen, Präsentieren — Digitales Sammeln als künstlerische Strategie
Carolin Wiese
Im Kunstunterricht bietet das Sammeln digitaler Artefakte vielseitige schülernahe Einsatzmöglichkeiten. So lässt sich zum Beispiel der Stadtraum durch thematische Fotosammlungen erforschen oder Schülergruppen produzieren collageartige Filme. Im Workshop werden verschiedene Formen des digitalen Sammelns praxisnah ausprobiert und diskutiert.

Workshop 2: How to do… Raumaneignung. Zwischen digital und analog
Robert Hausmann | Matthias Laabs
Der Workshop rückt die interaktive Aneignung von digital-analogen Räumen in den Mittelpunkt. Tradierte, analoge Denkmuster und Handlungen werden nicht als gegeben hingenommen, sondern hinterfragt. Schwerpunkte bilden verschiedene praktische Übungen, die ausgewählte Strategien der Raumaneignung aufgreifen. Zudem wird deren konkrete Übertragung in den Kunstunterricht mit digitalen Endgeräten in den Formaten Foto, Gif-Animation und Tutorial fokussiert.

Workshop 3: SINNE SMART SCHULEN
Christina Jendrzok | Julia Staatz
Das Unterrichtsvorhaben „SINNEseindrücke mit dem SMARTphone in Rundgängen an SCHULEN verbildlichen“ artikuliert den ersten Arbeitsschwerpunkt des Workshops: Es geht darum, ausgehend von Wahrnehmungsaufträgen auf einem Rundgang (hier exemplarisch über das Gelände des Campus Design der Hochschule) primäre Sinneseindrücke zu sammeln. Diese sollen dann mit dem Smartphone dokumentiert werden. Die experimentelle Verbildlichung der Eindrücke durch künstlerische Verdichtung mithilfe von Apps stellt einen zweiten Arbeitsschwerpunkt dar.

Workshop 4: Filmisch denken. Visuelle Inszenierungen von Körpererfahrungen
Constanze Schmidt
Körperliche Empfindungen als „das Persönlichste, das Allernächste“ bieten die Chance einer sehr subjektiven Visualisierung: Im Workshop nutzen wir die Mobilität und den subjektiven Gestus der Handykamera, um eigene filmische Übersetzungen für Körperzustände wie z.B. Verliebtsein oder Panik zu finden. In der Montage des Materials wird erprobt, wie wir für Betrachtende der Videos die ursprüngliche Erfahrung nachvollziehbar gestalten, um sie an der Filmhandlung teilhaben zu lassen.


Referentinnen und Referenten

Robert Hausmann (*1986), Lehrkraft im Vorbereitungsdienst für die Fächer Kunst und Geschichte am Ökumenischen Domgymnasium Magdeburg | 2007–2014 Studium der Kunstpädagogik und Geschichte an der TU Dresden | 2010/11 kiss-Stipendiat der Siemens-Stiftung | 2011 Medienpädagogischer Preis des Landes Sachsen für das Projekt „Processing2010. Cultural Hacking und Kunstunterricht 2.0“ mit Matthias Laabs | 2015 wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kunst und ihre Didaktik (Prof. Dr. Torsten Meyer), Universität zu Köln. | r.hausmann(at)domschulen-magdeburg.de

Christina Jendrzok (*1989), Referendarin für Kunst und Geschichte am Studienseminar Salzgitter (Gymnasiallehramt), Christian-von-Dohm-Gymnasium Goslar. I 2008 Abitur am Europagymnasium Thale I 2008 – 2015 Studium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | christina_jendrzok(at)t-online.de

Matthias Laabs (*1982), Studienrat am Luisen-Gymnasium in Hamburg | Studium der Kunstpädagogik und Geografie an der Technischen Universität Dresden und der Universidad de Sevilla | 2010 kiss-Stipendiat der Siemens-Stiftung | 2011 Medienpädagogischer Preis des Landes Sachsen für das Projekt „Processing2010. Cultural Hacking und Kunstunterricht 2.0“ mit Robert Hausmann | 2011-13 Studienreferendar am Sächsischen Landesgymnasium für Musik Dresden | m.laabs(at)luinet.de

Constanze Schmidt (*1975): Studienrätin für Kunst und Theater am Gymnasium Grootmoor in Hamburg |  Stipendiatin im künstlerisch-wissenschaftlichen Graduiertenkolleg Performing Citizenship der Institutionen HafenCity Universität, K3 – Zentrum für Choreografie, FUNDUSTHEATER/Forschungstheater, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg | Studium Kunst, Germanistik, Darstellendes Spiel (Lehramt Gymnasium) | Meisterschülerin im Bereich Videoinstallation | constanzeschmidt(at)hotmail.com

Julia Staatz (*1989), Referendarin für Deutsch und Kunst am Studienseminar Salzgitter (Gymnasiallehramt), Werner-von-Siemens-Gymnasium Bad Harzburg. I 2008 Abitur am Gymnasium Oschersleben I 2008-2009 FSJ St. Josef Haus Halberstadt I 2009- 2015 Studium an der Universität Leipzig

Carolin Wiese (*1984), Studienrätin am Ratsgymnasium Minden und abgeordnete Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Bielefeld | Jungstudentin an der HMTM Hannover | Studium Kunst und Musik (Höheres Lehramt) in Oldenburg | 2010-2014 Studienrätin am Görres Gymnasium Düsseldorf | WiSe 2013/2014 Lehrbeauftragte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg | carolin.wiese(at)uni-bielefeld.de

Lars Zumbansen (*1977), Dr. phil.: Oberstudienrat für Kunst und Deutsch am Gymnasium Harsewinkel | Studium der Germanistik, Kunst und Erziehungswissenschaft | 2005-2007 wissenschaftlicher Assistent und seit 2008 Lehrbeauftragter im Fach Kunst an der Universität Paderborn | 2008 Promotion über die ästhetischen Kodes und konsumkulturellen Wertkonzepte in Bildschirmspielen | schulischer Ausbildungsbeauftragter für die Referendarsausbildung und Koordinator für kulturelle Schulentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit | Mitherausgeber der Fachzeitschrift Kunst+Unterricht | lzum(at)gym-hsw.de

Veranstalter
Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
in Kooperation mit dem Medienreferat des BDK e.V. – Fachverband für Kunstpädagogik und dem BDK e.V. – Landesverband Sachsen-Anhalt

Konzeption und Moderation
Prof. Dr. Sara Burkhardt | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle | kupaed@burg-halle.de
Klaus Küchmeister | Medienreferent des BDK e.V.
Verona Petermann | Medienreferentin des BDK e.V. Landesverband Sachsen-Anhalt

Die Veranstaltung wird als Fortbildung für Lehrer/-innen in Sachsen-Anhalt unter der Nummer WT 2016-021-03 geführt (Ergänzungsangebot ohne Kostenerstattung). Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei und Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung.


Noch bis zum 21.08. anmelden: KUNSTUNTERRICHT digital_vernetzt_mobil

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Tagung und Fortbildung für Kunstlehrer/-innen
2.-3. September 2016
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Campus Design, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale)

Eine voranschreitende Digitalisierung des Alltags bringt kulturelle Phänomene hervor, die durch ortsunabhängige Verfügbarkeit von Daten, vernetztes Lernen und mobile Endgeräte geprägt sind. Im Unterricht haben Lernende wie Lehrende Zugriff auf Ausstattungen und Programme, die kollaborative Arbeitsweisen fördern und die Bewältigung komplexer Produktionsprozesse ermöglichen. Die Rezeption von Kunstwerken wird durch virtuelle Museumsrundgänge und der Digitalisierung von Sammlungen, die jederzeit online verfügbar sind, verändert. Dies wirft neue Fragen bezüglich Originalität, Kopie und Bildumgang auf. Die Produktion und fast zeitgleiche Verbreitung von fotografischen und filmischen Bildern mit dem Smartphone oder Tablet ist nun überall spontan möglich. Sie ist stark in der Lebenswelt Jugendlicher verankert, gewinnt im Alltag an Bedeutung und fordert eine visuelle Bildung in der Schule.
Was bedeutet dies für Kunstunterricht?
Wie kann auf Basis solcher Phänomene Unterricht entwickelt und durchgeführt werden? Welche Möglichkeiten digitaler Endgeräte und Anwendungen eignen sich für handlungsorientiertes Arbeiten? Welche Aufgabenstellungen und Arbeitsformen erweisen sich als sinnvoll?
Auf der Tagung wird diesen Fragen mit Präsentationen von Unterrichtsbeispielen und in praxisorientierten Workshops nachgegangen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben so die Gelegenheit, digitale, vernetzte und mobile Arbeitsweisen mit Blick auf Kunstunterricht kennenzulernen und auszuprobieren.

Veranstalter
Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der BURG
in Kooperation mit dem Medienreferat des BDK e.V. – Fachverband für Kunstpädagogik
und dem BDK e.V. – Landesverband Sachsen-Anhalt

Konzeption und Moderation
Prof. Dr. Sara Burkhardt | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Klaus Küchmeister | Medienreferent des BDK e.V.
Verona Petermann | Medienreferentin des BDK e.V. Landesverband Sachsen-Anhalt

Kontakt: kupaed@burg-halle.de

Programm und Anmeldung
https://bdk-sachsen-anhalt.info/veranstaltungen/


Eröffnung: .move ON

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ERÖFFNUNG!

Werkleitz Festival 2015 .move ON

9. Oktober 2015 // 18:30

Leipziger Str. 61–62


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Werkleitz Festival 2015
9.—25. Oktober 2015

Die Werkleitz Gesellschaft e.V. präsentiert mit .move ON Medienkunst aus Europa, Kanada und Australien. Im Rahmen des Stipendiatenprogramms European Media Artists in Residence Exchange (EMARE) realisieren 16 Künstlerinnen, Künstler und Kollektive neue Projekte. Die meisten Arbeiten werden beim diesjährigen Werkleitz Festival erstmals zu sehen sein.

Für die Ausstellung werden die Räume eines historischen Druckereigebäudes im Hallenser Stadtzentrum neu erschlossen. Zum Auftakt des Festivals bietet die dreitägige, öffentliche Konferenz zur Gegenwart und Zukunft der audiovisuellen Medien eine Plattform für den intensiven Austausch zwischen Festivalpublikum, Künstlern, internationalen Gästen und Partnern.

Aus Anlass von BURG100 und des 25-jährigen Jubiläums der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) präsentiert Werkleitz unter dem Titel I know, you know außerdem ein gemeinsames Ausstellungsprojekt von Studierenden beider Hochschulen.

Als Gastgeber des Stipendiatenprogramms begrüßt Werkleitz im Mai den australischen Künstler Matthew Gingold, der sich in seinen audiovisuellen Installationen und Performances unter anderem mit der Interaktion von Mensch und Maschine beschäftigt. Verena Friedrich (DE), die sich in ihrer Arbeit an den Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft bewegt, ist derzeit zu Gast in Montréal. In ihrer dort entstehenden Installation The Long Now befasst sie sich mit Fragen der Vergänglichkeit. Christoph Wachter und Mathias Jud (DE/CH), international bekannt durch ihre partizipativen Community-Projekte, haben soeben ihren Aufenthalt in Brisbane mit der Ausstellung Landung in Australien abgeschlossen, in der sie sich mit Problematik der Bootsflüchtlinge vor der australischen Küste auseinandersetzen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation an den EU-Außengrenzen wird das Künstlerkollektiv dieses Projekt in den nächsten Monaten für .move ON weiterentwickeln.

:::::::: Festival und Konferenz bilden den Ausgangspunkt für mein kunstpädagogisches Seminar .move ON_in der Vermittlung – Digitale Medien und Kunstpädagogik im WiSe 2015/16 an der BURG ::::::::