sonnabend morgen um neun in luxemburg

Vorlesung an der Universität Luxemburg – Übung „Was sehe ich?“
Foto: Maxine Groff


Digitale Folklore

Herausgegeben von  Olia Lialina & Dragan Espenschied

Texte und Arbeiten von: Cory Arcangel, Julia Böger, Manuel Buerger, Helene Dams, Dragan Espenschied, Jörg Frohnmayer, Mark Grimm, Christopher Heller, Yunchul Kim, Dennis Knopf, Stefan Krappitz, Florian Kröner, Tobias Leingruber, Olia Lialina, Leo Merz, Bernadette Neuroth, o+ro, johannes p osterhoff, Isabel Pettinato, Michael Ruß, Theo Seemann, Alexander Schlegel, Bert Schutzbach, Siegfried Zielinsky
English (83,21%), German (16,79%)
Erschien im November 2009 bei merz & solitude.

Zum Inhalt: Computer- und Netzkultur werden nur zu einem kleinen Teil von technischen Innovationen geprägt. Es ist unwichtig, wer den Mikroprozessor, die Maus, TCP/IP oder das World Wide Web erfand und welche Ideen dahinter steckten.
Ausschlaggebend ist, wer sie wie benutzt. Alleine durch die User gewinnt Computertechnologie überhaupt an kultureller Bedeutung.
Viele Bemühungen der User, seien es glitzernde Sternenhintergründe, Fotos süßer Kätzchen oder Regenbogenfarbverläufe, werden als Kitsch verlacht oder gar als allgemeiner kultureller Verfall bezeichnet. Dabei ist dieser scheinbare ästhetische Wirrwarr, geschaffen von Usern für User, die wichtigste, schönste und am meisten missverstandene Sprache der Neuen Medien.
In diesem Buch sind erstmals Essays und Projekte zu den unterschiedlichsten Facetten der Digitalen Folklore versammelt: Online-Amateurkultur, digitale Selbstbau-Elektronik, Typo-Nihilismus, Mem, Teekannen, Penisvergrößerung …


Buch zeigen

Auch eine Art, Werbung für ein (leider sehr teures) Buch zu machen…


John Cage spricht über Stille