Halle im Januar

Januar


Neu in der Stadt II

Ich habe inzwischen einen Baumarkt und die Post gefunden, einen wunderbaren Bäcker in nähester Nähe, einen Bio-Supermarkt, genügend Buchhandlungen. Habe festgestellt, dass jeden Tag Markt ist, mit zwei bis drei Fischbuden. Ich weiß, wann man gut einen Parkplatz in meiner Straße findet, wann noch Baguette im Gourmétage zu haben ist, wann die Post kommt, wann die Bauarbeiter nach Hause gehen und dass es wahrscheinlich nichts bedeutet, wenn es um halb 5 morgens bei mir klingelt. Dann gibt es diese Momente am Abend, wenn die Altstadt ruhig wird, die Geschäfte schließen, die Straßen leerer werden. Vögel singen, Kellner stehen auf der Straße und unterhalten sich. Der Elektriker grüßt, ich pflanze noch etwas Rhabarber, Hunde werden erzogen, die ersten Flaneure bewegen sich durch die Straße, suchen nach freien Tischen in den Lokalen.

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FLURGESPRÄCHE_16: Et boum! C’est le choc!?

In den Seminaren der Uni ist von Partizipation der Schüler/-innen, von neuen Lehr- und Lernmethoden, von der Erweiterung des Kunstbegriffes, von SchoolHacking die Rede. Was bleibt davon übrig, sobald man als Referendar/-in die Schwelle zum Klassenraum überschreitet? Inwiefern lassen die realen Anforderungen des Schulalltags und die schulischen Rahmenbedingungen eine Übersetzung des Erlernten und der eigenen Ideale in den Unterricht zu?
In Interviews berichten Referendar/-innen über ihre Erfahrungen. Sie sprechen über Themen wie Social Media oder über die Rolle aktueller Kunst im Kunstunterricht und sie beantworten Fragen aus dem Publikum – Stimmen die Klischees oder können sie widerlegt werden?

Do 8.11.2012 / 18.30 Uhr / August-Bebel-Straße 20 / Flur im Erdgeschoss
http://www.facebook.com/flurgespraeche


slow down week

https://www.adbusters.org/abtv/slow_down_week.html


Frisch erschienen: Tatort Küche

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Blohm, Manfred / Burkhardt, Sara / Heil, Christine (Hg.): Tatort Küche – Kunst, Kulturvermittlung, Museum. Die Küche als Lebens- und Erfahrungsraum. Schriftenreihe Medien – Kunst – Pädagogik, Band 3. Flensburg: Flensburg University Press, 2009. ISBN 978-3-939858-12-6

Die Küche: ein Ort, wo gebrutzelt, gebröselt, zerhackt, gedämpft, gezupft und gebacken wird, wo viele Dinge und Geräte ihren Platz erhalten, wo Sinnsprüche an den Wänden hängen oder im Handtuch eingewebt sind, wo gelagert, gepökelt, eingefroren, wiederverwertet oder weggeschmissen wird. Für Einige ist dies der Ort, an dem sie bei bestimmten Gerüchen in Erinnerungsbilder eintauchen. Andere legen Wert auf eine Hightech-Küche, ohne dass die Geräte dabei in vollem Umfang genutzt werden.

Dieses Buch enthält keine Anweisungen zum Kochen. 30 Autorinnen und Autoren beleuchten die Küche aus unterschiedlichen Perspektiven: Alltag, Familientradition, kauziger oder gepflegter Individualismus und Hochkultur, Nationales und Regionales wie auch globales Kochen, Gewürzhandel in der kolonialen „Vorkartoffelzeit“, Kücheninszenierungen in der Kunst, der Kunstpädagogik und in der Kulturvermittlung im Museum.

Kurz: Die Küche wird als Ort der Tat untersucht, als Ort, an dem auf kulturell und individuell unterschiedliche Weisen Leben stattfindet. In den Untersuchungen zu diesem „Tatort“ lassen sich nicht nur Kultur- und Sozialgeschichte rekonstruieren, sondern auch Lebensweisen ablesen. Das Buch soll den Leser oder die Leserin dazu anregen, eigene Wege im Kulturraum Küche zu gehen oder an anderen Alltagsorten kulturelle Verschiebungen und Forschungen vorzunehmen.


Ausstellung

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Ausstellung im Flur des Fachbereichs Kunstpädagogik / Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden, August-Bebel-Straße 20


BLU: MUTO

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MUTO a wall-painted animation by BLU from blu on Vimeo.