vormerken: „volksparksalon“

Volksparksalon01

„volksparksalon“
… das Bauen von Schnittstellen und wie der Brunnen in den Ausstellungsraum gelangt …

Burg Galerie im Volkspark // 30.10.-05.11.2014 // Eröffnung: 29.10.2014

Studierende und Lehrende der kunstpädagogischen Studiengänge der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle schaffen sieben Tage lang einen beweglichen Raum für künstlerisches Arbeiten, Vermittlung und Kommunikation.
Konzeption: Prof. Stella Geppert und Prof. Dr. Sara Burkhardt


Kulturinstitutionen gegen Rechtsradikalismus

„Dresdner Theater, Museen und Orchester gegen Rechtsradikalismus“

Unter diesem Motto haben sich in Dresden in diesem Jahr zahlreiche Kulturinstitutionen zusammengetan, um ihrem Protest gegen Neonazis gemeinsam eine Stimme zu geben und in der Stadt deutlich sichtbar zu machen. Vom 9. bis 19. Februar zitieren die teilnehmenden Häuser an ihren Fassaden einen Satz von Erich Kästner: „An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.“

—Mit dieser gemeinsamen Aktion, einem symbolischen Schulterschluss, wollen wir zum bürgerschaftlichen Protest gegen Rechts aufrufen – verbunden mit der Hoffnung, dass ein breiter Protest aller Bürgerinnen und Bürger den braunen Spuk in unserer Stadt jetzt und in der Zukunft verhindert.—

Comödie Dresden
Theater Junge Generation
Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Die Herkuleskeule
Hoppes Hoftheater
Dresdner Kreuzchor
Landesbühnen Sachsen
Mimenbühne Dresden
Museen der Stadt Dresden
Projekttheater
riesa efau
Dresdner Philharmonie
Sächsische Staatskapelle Dresden
Breschke & Schuch
Heinrich Schütz Konservatorium
Semperoper Dresden
Societätstheater
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Staatsoperette Dresden
Staatsschauspiel Dresden
Theater wechselbad der Gefühle
Theaterkahn
Verkehrsmuseum
1001 Märchen in der Yenidze


KunstNACHT in der Kreuzschule

Am 10. Februar 2011 ist KunstNACHT in der Dresdner Kreuzschule.
„Jeder Herzschlag gehört am Abend des 10. Februar der Kunst! Die Fachschaft Kunst lädt im Namen aller kunst-, musik- und theaterbegeisterten Mitwirkenden zur Kunstnacht ein. Unmittelbar im Anschluss an den Tag der offenen Tür führt ab 18:30 Uhr die Eröffnungsperformance des Kunst-Leistungskurses 11 in das Thema „Herzschlag“ ein. Unsere Gäste erwartet ein Schulhaus voller pulsierender Aktionen, Ausstellungen, medialer Präsentationen, visualisierter Herzensangelegenheiten, gesprochener und vertonter Herzenstexte …“ (Text vom Blog „angekreuzt“)


VIDEOVORFÜHRUNG UND DISKUSSION

Joseph Beuys: Boxkampf documenta 5, 1972 (Videostill)

Die Gruppenaktion »Nach Beuys! (Kunst wofür?)« 1988 in Leipzig
am Donnerstag, den 28.1. 2010 um 19:00 Uhr im Kunsthaus Dresden
mit Else Gabriel, Jörg Herold, Olaf Nicolai und Claus Löser
Im Frühjahr 1988 eröffnete an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst eine vorher bereits in Ost-Berlin gezeigte Ausstellung zum Frühwerk von Joseph Beuys. Die Exposition war Teil des deutsch-deutschen Kulturabkommens und stellte in mehrfacher Hinsicht ein Paradox dar. Dem 1986 verstorbenen Künstler war zu Lebzeiten mehrfach die Einreise in die DDR untersagt worden, die Vernissage in Berlin wurde ausgerechnet von Johannes Rau zelebriert, der 1972 die Entlassung des Künstlers von der Kunstakademie Düsseldorf verfügt hatte. Als Ministerpräsident von NRW gab er sich nun, von hohen SED-Funktionären sekundiert, die zweifelhafte Ehre, Beuys posthum in den kulturpolitischen Kanon der DDR einzufügen. Bei Künstlern, die sich einer unabhängigen Kulturszene zugehörig fühlten, war die Empörung über diesen Akt groß. Dass ausgerechnet Joseph Beuys, dessen Werk für systemübergreifende Verweigerung und individuelle Verantwortung stand, vom Zwangssystem DDR vereinnahmt werden sollte, wollte man in Leipzig nicht stillschweigend hinnehmen. Gerd Harry Lybke initiierte mit Freunden aus dem Umfeld seiner Privatgalerie EIGEN+ART die Gruppenaktion »Nach Beuys!«, mit der der verehrte Meister in einen aktuell-produktiven Prozess heimgeholt werden sollte.
Jörg Herolds damals entstandene, gleichnamige Videoinstallation ist für die Ausstellung »40 Jahre Videokunst – Teil 2« rekonstruiert worden und wird zu Beginn der Veranstaltung gezeigt. Im Anschluss diskutieren die damals ebenfalls beteiligten Künstler_innen Else Gabriel, Jörg Herold, Olaf Nicolai mit dem Filmhistoriker Claus Löser das Ereignis im Kontext seiner historischen Bedeutung.