Kunstpädagogische Begriffe: 12 INKLUSION

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12 INKLUSION
Prof. Dr. Andreas Brenne (Universität Osnabrück)

Öffentliche Ringvorlesung
Do 21. Mai 2015
18:15-19:45 Uhr
Villa Neuwerk, Raum 102
Neuwerk 7
06108 Halle

Gegenstand des Vortrags ist die kunstpädagogische Auseinandersetzung mit den Anforderungen und Möglichkeiten einer inklusiven Didaktik. Hier besteht offenkundig hoher Entwicklungsbedarf; sind doch die Schulen bundesweit verpflichtet, inklusive Ausbildungsszenarien anzubieten. Ein Prozess der die Fachdidaktiken  – im Unterschied zur Erziehungswissenschaft – in hohem Maße herausfordert; gibt es doch wenig elaborierte Konzepte und es mangelt an der sonst üblichen pädagogischen Kompendien-Literatur für den täglichen Unterricht. Dem Unterrichtsfach Kunst wird in diesem Kontext oftmals eine Vorreiterrolle zugeschrieben; geht man doch landläufig davon aus, dass hier eine besondere Affinität zu derartigen Problemstellungen bestehe. Angegeben werden hier sowohl fachimmanente als auch fachdidaktische Gründe (z.B. entgrenzende Strategien, Outsider-Art, der therapeutisch-kompensatorische Einsatz gestalterisch-expressiver Verfahren). Werden hier wohlfeile Mythen revitalisiert oder zeigen sich substantielle Entwicklungschancen der Kunstpädagogik?

Andreas Brenne ist Professor für Kunstdidaktik/Kunstpädagogik an der Universität Osnabrück. Er studierte künstlerisches Lehramt und freie Kunst in Münster. Er war Lehrer an Grundschulen und Professor für „Ästhetische Bildung und Bewegungserziehung“ an der Universität Kassel. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Künstlerisch-Ästhetische Forschung, Grundschulpädagogik, Bildungsforschung und Kulturelle Bildung.


Kunstpädagogische Begriffe: 11 Künstlerische Bildung

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Im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung „Kunstpädagogische Begriffe 10-15“ spricht am Donnerstag (30.04.) Carl-Peter Buschkühle über „Künstlerische Bildung“. Alle Studierenden, Lehrenden der BURG wie auch Gäste von außerhalb der Hochschule sind herzlich willkommen!


10 MEDIALE ÜBERSETZUNGEN

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HEUTE: 9 SELBSTKONZEPT

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29.01.2015
Öffentliche Ringvorlesung
1-9 Kunstpädagogische Begriffe
9 SELBSTKONZEPT
Prof. Dr. Barbara Bader und Annette Hermann (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)

Do 18:15-19:45 Uhr
Villa Neuwerk, Raum 102
Neuwerk 7
06108 Halle

Die Berufswahltheorie geht davon aus, dass Menschen sich Umwelten aussuchen, die ihren Einstellungen, Werten, Interessen und Fähigkeiten entsprechen. Das Selbstkonzept bildet dabei Ausgangspunkt und Treiber bezüglich der Herbeiführung dieser angestrebten Kongruenz. So werden Lehramtskandidat/-innen in der Forschung zum Lehrerberuf gemeinhin als sozial, künstlerisch-sprachlich und unternehmerisch orientierte Persönlichkeiten beschrieben, wobei das Soziale als primäre Ausprägung gilt.
Wir fragen: trifft dies tatsächlich auch auf Studierende im künstlerischen Lehramt zu?
Erste Ergebnisse unserer aktuellen lebensgeschichtlichen Untersuchungen an der Stuttgarter Akademie weisen eher auf Doppelselbstkonzepte hin, in welchen die soziale und die gestalterisch-künstlerische Dimension in einem dynamischen Wechselspiel stehen.
Im Zentrum unseres Vortrags wird sodann auch das Verhältnis von Selbstkonzept und Studienwahl bzw. Selbstkonzept und künstlerischer Ausbildung stehen.

Barbara Bader
Dr. phil., Professorin für Bildungswissenschaften und Fachdidaktik Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Studium der Kunstpädagogik an der Universität Bern, Illustration an der Akademie Prag und Kunstgeschichte an der Universität Oxford. Arbeitsschwerpunkte: Biografieforschung, Beurteilen und Bewerten, Schul- und Hochschulentwicklung.

Annette Hermann
Doktorandin am Lehrstuhl für Bildungswissenschaften und Fachdidaktik Kunst an der AdBK Stuttgart. Studium der Bildenden Kunst und Intermediales Gestalten an der AdBK Stuttgart. Erstes und zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien. Künstlerische Tätigkeit. Kunstpädagogin am Geschwister-Scholl-Gymnasium Stuttgart. Professionsforschung.


1-9 Kunstpädagogische Begriffe: 4 Subjekt


Öffentliche Ringvorlesung
Villa Neuwerk, Raum 102
Neuwerk 7
06108 Halle
Do 27.11.2014
18:15-19:45 Uhr

Der Vortrag skizziert jüngere Identitätskonzepte und stellt Fragen zur Relation von Subjekt, Identität und Kunst. Diese Relation als kunstpädagogisches Konstrukt ist selbst diskursiver Gegenstand einer problematischen Beziehung zwischen Pädagogik und Kunst. Im knappen Rekurs zu Friedrich Schiller und John Dewey  wird die tätige Erfahrung aus dem spielerischen Erproben zugunsten der Chance aufgerufen, dem Ich im Blick auf das Selbst wie über einen Per­spektivwechsel neue Sichtweisen und daraus Erkenntnis zu ermöglichen.
Übergreifend gilt die Frage einer Ästhetischen Bildung in einer Welt der vielen digitalen Bilder vom Fremden wie vom (fremden) Ich, die über die großen Bildvermengungsmaschinen ineinander übergehen. Pädagogisch heißt dies auch Individualität als eine Spiegelung des Ichs im Gegenüber zur Kunst, heißt dies Verlangsamung und Pause, heißt dies Auseinandersetzung mit fremden, widerständigen Materialien, heißt dies Umwege und Aushalten von Unsicherheiten zugunsten eines Subjektes, das sich mit dem Bild bildet.

Johannes Kirschenmann, Dr. phil., studierte Kunstpädagogik und Politikwissenschaften an der Universität Tübingen und der Kunsthochschule Kassel. Während seiner 20-jährigen Tätigkeit als Lehrer am Gymnasium war er in der Lehrerfortbildung und Curriculumentwicklung tätig. Seit 2001 hat er den Lehrstuhl für Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste München. Von 1990 bis heute ist er Mitherausgeber der Fachzeitschrift KUNST+UNTERRICHT, er ist Herausgeber der Reihen KONTEXT KUNSTPÄDAGOGIK  und KREAplus im kopaed Verlag München.


Jour Fixe: A look inside the V2_Institute for the Unstable Media


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Am Dienstag (1. Juli) um 19 Uhr gibt Dr. Michel van Dartel im Rahmen des Jour Fixe einen Einblick in das V2_Institute for the Unstable Media. Raum 103/104, Villa, Neuwerk 7, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Dr. Michel van Dartel (NL) is curator at V2_Institute for the Unstable Media and freelance curator for a.o. the Dutch Electronic Art Festival, art center TENT, MU gallery, Energize festival, and ARTICLE biennial. Besides curating, Michel is an author, tutor, researcher at Hanze University of Applied Science, associate editor of the Journal for Artistic Research, advisor to the Mondriaan Foundation and Creative Industries Fund NL, and professional board member at Piet Zwart institute and Willem de Kooning academy. Michel holds an MSc in Cognitive Psychology and a PhD in Artificial Intelligence and currently lives in Rotterdam and Brussels.
The lecture is in English.


Jour Fixe: #netz #kunst #unterricht …

Am Dienstag, dem 27. Mai 2014, um 18 Uhr, spricht im Rahmen des Jour Fixe Sara Burkhardt, neu berufene Professorin für Didaktik der bildenden Kunst, über ihre kunstpädagogische Position.
Raum 103/104, Villa, Neuwerk
http://www.burg-halle.de/hochschule/information/aktuelles/details/a/netz-kunst-unterricht.html

Sara Burkhardt stellt anhand von Begriffen, Bildern, biografischen Stationen und bisherigen Vermittlungsaktivitäten ihre kunstpädagogischen Forschungsfelder und Schwerpunkte ihrer Lehre vor. Sie dokumentiert und visualisiert eine Auswahl ihrer bisherigen Projekte und gibt Einblick in Fragestellungen, mit denen sie sich aktuell auseinandersetzt. Grundlage sind kunstpädagogische Überlegungen, die eine enge Verzahnung von didaktischer Theorie, eigener künstlerischer Praxis Studierender, Kontextualisierungen, Erprobungen Studierender in pädagogischen Settings sowie die Reflexion der so entwickelten Vermittlungssituationen vorsieht. Der Vortrag ist auch ein Versuch, Denkprozesse und Handlungen zu ordnen und einen Ausblick auf zukünftige Arbeitsfelder und Fokussierungen zu geben – was Visionen nicht ausschließt.

Die Veranstaltung ist hochschulöffentlich. Gäste sind willkommen!