Kunst Pädagogik Forschung

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Diese Publikation von Torsten Meyer und Andrea Sabisch wird im Laufe des Monats (April) erhältlich sein:

Meyer, Torsten; Sabisch, Andrea (Hg.): Kunst Pädagogik Forschung. Aktuelle Zugänge und Perspektiven. Bielefeld: transcript 2009

Forschung ist gezähmte Neugier, methodisch gezähmte Gier. Forschung beginnt mit der Besonderung: mit der Verstrickung in ein besonderes Material, in besondere Situationen, mit Sammeln, Ordnen und Beschreiben. Weitere Schritte sind die Bildung von Hypothesen und Theorien. Was ist im Falle der akademischen Disziplin Kunstpädagogik das Material? Was sind ihre Themen und Fragen? Durch welche institutionellen und medialen Konstellationen wird sie bestimmt?
In einem bewusst breit angelegten Spektrum unterschiedlicher institutioneller Positionen und Arbeitsformen dokumentieren die Beiträge dieses Bandes den aktuellen Stand der Diskussion um Forschung in und an der Kunstpädagogik.

Mit Beiträgen von Kerstin Asmussen, Kunibert Bering, Johannes Bilstein, Andreas Brenne, Sara Burkhardt, Carl-Peter Buschkühle, Klaus-Peter Busse, Sabine Grosser, Jörg Grütjen, Christine Heil, Helga Kämpf-Jansen, Constanze Kirchner, Johannes Kirschenmann, Nobumasa Kiyonaga, Jochen Krautz, Katharina Küstner, Wolfgang Legler, Pierangelo Maset, Torsten Meyer, Anja Mohr, Stephan Münte-Goussar, Karl-Josef Pazzini, Georg Peez, Julia Rabe-Kröger, Stefanie Richter, Andrea Sabisch, Ansgar Schnurr, Frank Schulz, Doris Schumacher-Chilla, Adelheid Sievert, Julia Weitzel, Tanja Wetzel, Kirsten Winderlich, Manuel Zahn.

Vorbestellen unter www.transcript-verlag.de/ts1058/ts1058.php


„kiss“ Publikation fertig!

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„kiss“– Kultur in Schule und Studium: Studierende der Kunstpädagogik treffen auf Künstlerinnen und Künstler, sie sprechen mit ihnen über Unterricht, erläutern ihre Ideen und kommen mitunter auf ganz neue Gedanken. Und sie erproben das Besprochene in der Praxis.

Für den Durchgang von „kiss“ 2008 mit dem Schwerpunkt „Kunst und aktuelle Medienkultur“ konnten die Künstler Com&Com, Dellbrügge & de Moll, Bjørn Melhus, Peter Piller und Robin Rhode als Mentoren gewonnen werden. Um für jeden der Künstler einen Stipendiaten zu finden, wurde ein Stipendium für Studierende der Kunstpädagogik ausgeschrieben. Ausgewählt wurden die sechs Stipendiatinnen Julia Ziegenbein (Hochschule für Bildende Künste Hamburg/Universität Hamburg), Theresa Rieß (Kunsthochschule Kassel/Universität Kassel), das Team Sandra Hampe und Lisa Seebach (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig), Britta Mertens (Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd) und Julia Dick (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig). Die nun erschienene Publikation stellt vor, was sich seit dieser Auswahl getan hat. Sie dokumentiert die Zusammentreffen der Stipendiatinnen mit den Künstlern und die von den Stipendiatinnen durchgeführten Unterrichtsprojekte.


BLACK ON WHITE, GRAY ASCENDING

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YOUNG-HAE CHANG HEAVY INDUSTRIES
1. Dezember 2007 – 23. März 2008
New Museum NYC
Young-Hae Chang Heavy Industries benutzen Flash, um sich schnell bewegende, textbasierte Werke zu schaffen. Diese werden mit extra hierfür komponierten Musikstücken synchronisiert. Trotz des simpel erscheinenden Formates – Text auf monochromem Hintergrund – werden komplexe Erzählungen evoziert. Sie sind humorvoll, politisch und spielen mit Identitäten und Ideologien. Das New Museum präsentiert zusammen mit Rhizome eine neue Installation von YCHI.


Wider die Plastikworte

Über die Echo-Mailingliste bekam ich heute den folgenden Text von Florian Zinnecker, der in seinem Artikel über einen von Studierenden der Uni Lüneburg hergestellten „Werbefilm“ schreibt (ZEIT online ZEIT campus / 19.11.07):
Film ab: Ein Student fährt auf den Campus, im Audi. An einer Schranke wird er angehalten, ein Wachmann scannt seine ID-Card, erst dann darf er passieren. Eine Stimme aus dem Off: „Modernste Sicherheitsanlagen gewähren unabdingbare strukturelle Voraussetzungen auf dem gesamten Universitätsgelände.“ Der Student parkt und eilt, wie jeder hier im Business-Anzug und mit dem Notebook in der Hand, in den Hörsaal. Am Eingang passiert er einen Tisch, an dem Warenproben von Coca-Cola verteilt werden. Dazu der Off-Kommentar: „Mit Blick auf die Zukunft wird bei uns unternehmerisches Denken und Handeln groß geschrieben. Darum arbeiten wir mit starken Partnern aus der Wirtschaft zusammen.“ Schließlich nimmt der Edel-Student Platz, die Vorlesung beginnt, nicht jedoch, bevor diese „starken Partner aus der Wirtschaft“ Werbetrailer geschaltet haben. „Wir garantieren den Absolventen“, so die Stimme zum Schluss, „Führungsqualitäten und Kompetenzen, die sie später in den Chefetagen weltweiter Spitzenunternehmen einbringen können.“ Und: „In einem dynamischen Umfeld fällt zurück, wer nicht flexibel ist.“ Herzlich Willkommen an der Leuphana Universität Lüneburg! Sarah, BWL-Studentin im fünften Semester*, ist verdattert. Was ist das? Eine neue Imagekampagne ihrer Uni? Sie ist sich da sicher – zumindest für einen Moment. Gefunden hat sie das Video im Internet unter www.leuphana.de.vu. Dort sah sie auch das Logo der Leuphana, ihre Schifttype, das weinrot-weiße Corporate-Design und auch die markig-dynamischen Losungen der Uni-Führung. „Bleiben Sie Ihr Studium lang, bleiben Sie Ihr Leben lang neugierig“ – diese Worte spricht Präsident Sascha Spoun gar persönlich in die Kamera. Heute wissen Sarah und ihre Kommilitonen: Dieses Video und dieser Internetauftritt wurde nicht vom Präsidium initiiert, dies ist keine Imagekampagne, sondern – je nach Blickwinkel – geniale Satire, ein schlechter Witz oder ernst zu nehmende Kritik an der grundständigen Ausrichtung der Hochschule. Weiter unter http://www.zeit.de/campus/online/2007/47/leuphana-satire […]

 


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Heute ist der 26. September 2007. Ich beginne hier.