Workshop+Seminar zur Ausstellung „Der unerledigte Gobelin“

Aufbau der Ausstellung (Inka Schottdorf: Vom Werden und Vergehen, 2015 © Inka Schottdorf). Foto: Sara Burkhardt

 

Die Ausstellung „Der unerledigte Gobelin“ präsentiert vom 13. Oktober bis 20. November 2016 in der BURG Galerie im Volkspark zeitgenössische Tapisserien, Jacquardgewebe, Stickereien, Wandmalereien, textile Plastiken, Videoarbeiten, Malerei und Zeichnungen der Klasse Malerei/Textile Künste von Prof. Ulrich Reimkasten.
In Auseinandersetzung mit den konkreten Arbeiten vor Ort entwickeln wir im Seminar ein Vermittlungsprogramm zur Ausstellung. Dies beinhaltet vor allem dialogische Sonntagsführungen und Angebote für Schulklassen. Das Textile als Medium, Technik und Material rückt ins Zentrum der Betrachtungen. Hinzu kommt eine Vielfalt an unterschiedlichen künstlerischen Fomen, die Tradition mit Zeitgenossenschaft verknüpfen. In der Auseinandersetzung mit den Arbeiten in der Ausstellung und in Gesprächen mit Studierenden der Klasse werden im Seminar Vermittlungsformate erfunden und praktisch erprobt, die der Hybridität und Transdisziplinarität der Arbeiten gerecht werden. In der zweiten Hälfte des Semesters werden die durchgeführten und dokumentierten Vermittlungssituationen kontextualisiert und diskutiert.

1. Termin (Workshop): Mi, 5. Oktober, 13-18 Uhr in der BURG Galerie im Volkspark
Da die Ausstellung bereits am 12. Oktober eröffnet wird, führe ich mit allen Teilnehmenden des Seminars am 5.10. einen Workshop in den Galerieräumen durch, um vor den Arbeiten erste Ideen für die Vermittlung zu entwickeln. Dies geschieht in Teilen gemeinsam mit Studierenden der Klasse Malerei/Textile Künste, um notwendiges Wissen zu erlangen, Fragen zu stellen und sich den Arbeiten im Dialog anzunähern.
Das Seminar richtet sich an BURG-Studierende der Studiengänge Kunst (Lehramt) und Kunstpädagogik (Diplom) im Hauptstudium. Anmeldung per Mail an sburkhardt(at)burg-halle.de


Vot Ken You Mach? mobil – Tag 4

Heute letzter Tag des Blockseminars. Morgens um 10 ein Rückblick auf den gestrigen Nachmittag im Kunsthaus Dresden, Gespräch über Module, Symbole, Umgangsweisen. Intensive Arbeit an den Modulen für den Materialienkoffer. Testphasen. Austausch in Kleingruppen. Gespräche.
Nachmittags 11 Einzel-Präsentationen mit jeweils anschließenden Rückfragen. Abschluss des Seminars um 18 Uhr. Reichhaltiges Material ist entstanden, vielfältig+anregend!


Vot Ken You Mach? mobil – Tag 3

Heute zum Aufwachen ein Sortier-Spiel im Flur, dann Gespräche über in der Zwischenzeit gelesene Texte zu Identität/Kultur (Trunk, Sternfeld, Kirchner, …) und eine ausgiebige Sammlung spielerischer Herangehensweisen. Anschließend intensive Arbeit in Gruppen an Modulen für den Materialkoffer — Text+Bild+Objekt+Spiel. Nach der Mittagspause Verlagerung des Seminars ins Kunsthaus Dresden, Diskussion mit den Mentorinnen und Projektleiterinnen von „Vot Ken You Mach?“ über die entwickelten Module, über Zugänge, unterschiedliche Perspektiven, Stereotypen, Intentionen, Möglichkeiten. Vorstellungen entstehen .. wie es sein könnte, was uns wichtig ist, was wir nicht wollen.


Vot Ken You Mach? mobil – Tag 2

Aufwachen mit „Stockholm Syndrome Part 3 – Jewish Revenge“ von Amit Epstein. Dann Kunst ansehen, Nachdenken, Recherche zu den Werken, Gespräche in Gruppen. Epstein, Claire Waffel und Shira Wachsmann. Nachmittags Präsentationen der Auseinandersetzungen und erster Vermittlungsideen. Input von Anna Zorn zu Museumskoffern und -kisten. Was kann es werden? Eine Kiste? Ein Koffer? Ein Datenstick? Was soll darin sein? Wie lässt es sich benutzen? Ist es erweiterbar? Gibt es Objekte? Selbsterklärend? Anleitungen? Wir sind mittendrin im Projekt.


Vot Ken You Mach? mobil – Tag 1

30.08. // Beginn des Blockseminars zum Kunsthaus-Projekt „Vot Ken You Mach?“. Ziel: Entwurf eines Materialienkoffers zum Verbleib in den am Projekt beteiligten Schulen. 12 Teilnehmende, WHK Anna Zorn und ich. Daniela Hoferer vom Kunsthaus erläutert das Projekt und stellt die beteiligten Künstler/-innen vor. Zu Gast ist auch Dr. Nora Goldenbogen von der jüdischen Gemeinde, Bildungsreferentin der Hatikva. Sie spricht darüber, was es eigentlich heute bedeutet, jüdisch zu sein. Und sie kann viele Fragen der Teilnehmende beatworten. Nachmittags Brainstormings, Gesprächsrunden, Filmausschnitte. Was ist eigentlich Kultur? Was macht Identität aus? Was bedeutet kulturelle Identität? Wir lesen Texte, diskutieren, suchen nach Wegen, wie sich dieses Projekt denken lässt. Worum geht es eigentlich? Vermittlung von Kunst? Vermittlung jüdischer Kultur? Anerkennung kultureller Diversität? Kulturelle Unterschiede überhaupt erstmal zu erkennen, zu benennen? Sie als Reichtum zu verstehen, nicht als Grund für Abgrenzung? Worin besteht dieser Reichtum? Was heißt überhaupt jüdische Kultur heute? Was ist den Künstler/-innen wichtig? Was könnte interessant für die Schüler/-innen sein?


Gegenstand: Garten

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Momentan im Seminar „Gegenstand: Garten“: Wir haben uns Beispiele aus der Kunst angesehen, vor allem der Künstlergärten Weimar, dazu haben wir Texte von Barbara Nemitz gelesen. Und wir haben überlegt, welche Rolle diese Werke im Kunstunterricht spielen könnten. Dabei kamen Fragen auf, zum Kunstbegriff, zum Umgang mit temporären und flüchtigen, fast unsichtbaren Werken. Wir haben uns mit der Entwicklung von Unterricht auseinandergesetzt, mit Fachmethoden und didaktischen Begründungen. Wie können künstlerische Auseinandersetzungen im oder mit Garten zum Gegenstand von Unterricht werden? Und warum sollten sie dies? Wie können praktische Aufgaben aussehen? Welche Methoden sind angebracht? Welche weiterführenden Fragestellungen und welche Themen sind mit dem Gegenstand verknüpft? Diese Fragen werden uns in den nächsten Wochen begleiten, wenn die Teilnehmer/-innen in Gruppen oder einzeln ihre künstlerischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit dem Gegenstand vorstellen. Dabei wird das Feld der Kunst erweitert werden – um Stadtgärten, Gartenausstellungen, Guerilla Gardening, Wegegärten, Schrebergärten, usw.


Kunst zeigen

Die Kunststudierenden des 4. Semesters an der Universität Flensburg stellen aus:

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Seminar „Kunst und Film – Filme der Kunst“

Universität Flensburg Dienstags 18-20 Uhr HG 633
In diesem Seminar werden Filme angesehen. In jeder Seminarsitzung einer.
Nach einer sehr knappen Einführung wird jeweils ein Film gezeigt, der entweder Kunst oder Künstler thematisiert oder eine besondere Bedeutung für die Entwicklung der Kunst hat. So werden Künstlerfilme gezeigt (z.B. von David Hockney, Luis Bunuel), Filme über Künstler (z.B. „Pollock“, „Basquiat“), Filme über Kunst („Fitzcarraldo“ von Werner Herzog, „Blow Up“ von Michelangelo Antonioni) und Filme für die Kunst („Metropolis“ von Fritz Lang, „Rashomon“ von Akira Kurosawa).
Nach der Betrachtung des jeweiligen Films besteht die Möglichkeit der Diskussion. Aufgrund der unterschiedlichen Längen der Filme sind auch die Seminarsitzungen unterschiedlich lang.
Offen für alle Fächer, alle Semester. Einstieg/Ausstieg jederzeit möglich. Es gibt keine CPs!

21. April Julian Schnabel: „Basquiat“ HG 633 100 min.
28. April Ed Harris: „Pollock“ HG 633 120 min.
05. Mai Jack Hazan: „A Bigger Splash“ HG 633 100 min.
12. Mai Fritz Lang: „Metropolis“ HG 633 118 min.
19. Mai Charles Laughton: „Die Nacht des Jägers“ HG 633 89 min.
26. Mai Akira Kurosawa: „Rashomon“ HG 633 88 min.
02. Juni Peter Greenaway: „Der Kontrakt des Zeichners“ HG 633 103 min.
09. Juni Seminar entfällt
16. Juni Michelangelo Antonioni: „Blow Up“ HG 633 106 min.
23. Juni Luis Bunuel: „Der andalusische Hund“ HG 633
30. Juni David Lynch: „Blue Velvet“ HG 633 120 min.
07. Juli Stanley Kubrick: „The Shining“ HG 633
14. Juli Seminar entfällt
21. Juli Slavoj Zizek: „A Pervert’s Guide to Cinema“ HG 633