KUNST + UNTERRICHT: GÄRTEN

In dieser Ausgabe von KUNST+UNTERRICHT werden Zugänge zum Themenfeld Gärten im Kunstunterricht vorgestellt.
Das Heft bezieht sich dabei auf aktuelle Entwicklungen, die auf ein verändertes Verständnis von „Garten“ hindeuten: Der Garten wird als ein Prinzip begriffen, das sich in alle Lebensbereiche ausdehnt. Gärten sind nicht mehr stationär und an Besitz gebunden, Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Raum werden zunehmend aufgehoben. So bilden Gärten als Gegenstand von Kunstunterricht die Grundlage einer Auseinandersetzung mit Lebensraumgestaltung und damit Möglichkeiten einer Sensibilisierung für Materialität, Farbigkeit, Formen, Anordnungen und Kontrasten vor Ort.
Ein Garten ist immer auch ein Bild, welches durchschritten wird – so ist die Anlage eines Gartens verschiedenen Gestaltungsprinzipien unterworfen. Die Kenntnis solcher Prinzipien führt im Kontext von Kunstunterricht zu eigenen gestalterischen Entwürfen, wie auch zur Reflexion unseres Verhältnisses zur Natur. Die sinnliche Erfahrbarkeit von Gärten ist ebenso Schwerpunkt dieses Heftes wie die bildnerische Produktion und die Entwicklung kritischer ästhetischer Urteilskraft.
Gärten verknüpfen Konzeptionen aus Kunst, Design und Architektur mit gesellschaftspolitischen Fragen. Dies wird in den umfangreichen MATERIAL-Teilen des Heftes sichtbar. Die MATERIAL-Seiten bieten Impulse für Beobachtungen im direkten Lebensumfeld, Fragen der Verantwortung für die Umwelt, Gestaltungsfragen sowie die Reflexion gesellschaftlicher Veränderungen.

Dem Heft beigelegt ist das von Anna-Maria Schirmer erarbeitete Werkstattheft „ZEICHNEN & MALEN Schritt für Schritt“. Dabei handelt es sich um ein Selbstlernmaterial für Schülerinnen und Schüler mit zahlrecihen Übungen und Aufgaben zum Thema „Pflanzen und kleine Tiere kolorieren“. Die Motive sind inspiriert von Werken Maria Sibylla Merians.


Kunstpädagogische Knotenpunkte 04 – Materialproben

Eine Sammlung von Impulsen und Inspirationen in Text und Bild zum Umgang mit Material in kunstpädagogischen Kontexten. Gespräche mit Lehrenden der BURG, Dokumentation von Erprobungen in Lehrveranstaltungen und in der Materialsammlung.

Eine Materialprobe ist eine Probe, die man von einem bestimmten Stoff nimmt. Eine Probe ist aber auch ein Versuch, eine Untersuchung, eine Übung. Und bei Material kann es sich statt um einen Stoff um Material der Kunst handeln, um Material als Ausgangspunkt von Designprozessen, um Material im Kunstunterricht oder um Artefakte in der Materialsammlung der Kunsthochschule. Auch eine gefundene Ventilkappe kann Material sein, genauso wie ein geschriebener Text oder eine Sammlung von Audiofiles.

Ein solches Verständnis von Material sowie von Proben liegt dieser Ausgabe der „Kunstpädagogischen Knotenpunkte“ zugrunde. Auch die Publikation selbst ist eine Sammlung von Impulsen und Inspirationen — eine Materialsammlung. Es geht um den praktischen Umgang mit Material, um Haptik, Begreifen und Sinnlichkeit. Material ist hier der Knotenpunkt in einem Netz aus Gesprächen, Aussagen, Bildmaterial und dokumentierten Erprobungen. Gleichzeitig ist die ganze vorliegende Publikation eine Materialprobe, da sie sich als Angebot zur Weiterarbeit begreift. Sie besteht aus drei Teilen: „Im Gespräch“, „Im Seminar“ und „In der Materialsammlung“.

Im Gespräch

Auszüge aus Gesprächen mit Professorinnen und Professoren der BURG finden sich im ersten Teil der Publikation. Die Gespräche fanden in den Büros oder Ateliers der Lehrenden statt. In den Gesprächen werden nicht nur Vorstellungen von Lehre und bildhauerische Haltungen anschaulich, es zeigt sich auch, welche Bedeutung dem Material zukommt. So rücken die Befragten immer wieder den Umgang mit Material in den Fokus, sei es als Ausgangspunkt von Gestaltung, als Reibungsfläche, als Auslöser von Prozessen des Scheiterns oder als zentrales Moment des Experimentierens.

Im Seminar

Eine Idee der Reihe „Kunstpädagogische Knotenpunkte“ ist auch, Prozesse und Ergebnisse aus der Lehre in den kunstpädagogischen Studiengängen zu veröffentlichen, um Impulse für Vermittlungspraxis zu geben. Im zweiten Teil dieses Heftes erfolgt dies über Beispiele aus kunstpädagogischen Seminaren, in denen Material in den Fokus rückt und Studierende unterschiedliche Formate der Vermittlung erproben.

In der Materialsammlung

Ein Gespräch mit Aart van Bezooijen, Professor für Material- und Technologievermittlung und Leiter der Materialsammlung der BURG, bildet den dritten Teil der Publikation. In dieser Sammlung an der Schnittstelle von Kunst und Design werden Materialproben und Artefakte gesammelt, archiviert und erforscht. Es wird mit neuen Materialien experimentiert und es wird untersucht, was das jeweilige Material erzählt. Und welche Bedeutung es in unterschiedlichen Kontexten erlangen kann, in der Kunst, im Design, in der Vermittlung.

Ziel der Publikation „Materialproben“ ist es, Studierenden, Referendarinnen und Referendaren sowie Kunstlehrerinnen und Kunstlehrern, Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen, Inspiration und Denkanstöße zu geben. Es soll gezeigt werden, wie Materialien zur Schnittstelle zwischen Institutionen, künstlerisch-gestalterischen Handlungen, Vermittlungsprozessen und unterschiedlichen Wissensbereichen werden können.

Mit Beiträgen von Sara Burkhardt, Stella Geppert, Daniel Kruger, Reiner Maria Matysik, Martin Neubert, Marie Newid, Bruno Raetsch, Aart van Bezooijen, Rolf Wicker, Andrea Zaumseil

Zur Reihe

Die Reihe Kunstpädagogische Knotenpunkte gibt Einblick in Lehre und Forschung der Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die einzelnen Hefte beinhalten Texte und Dokumentationen von Studierenden und Lehrenden sowie Gastbeiträge von Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen. Sie sollen Impulse für Vermittlungspraxis und didaktische Überlegungen geben sowie theoretische Verknüpfungen herstellen.

Die Reihe wird herausgegeben von Sara Burkhardt und Antje Dudek.

Kunstpädagogische Knotenpunkte 04 — Materialproben

Hochschulverlag Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

ISBN
978-3-86019-127-9

Herausgeberinnen
Sara Burkhardt, Marie Newid

Redaktion
Sara Burkhardt, Marie Newid

Lektorat
Sara Burkhardt, Antje Dudek, Marie Newid

Gestaltung
Franziska Stübgen

Format/Umfang
16 × 22,5 cm, 106 Seiten, farbige Abbildungen

Sprache
Deutsch

Preis
5 EUR, ermäßigt 3 EUR

Erscheinungsjahr
2018


Neu: 1-13 kunstpädagogische Begriffe

 

Die vorliegende Publikation „1 – 13 kunstpädagogische Begriffe“ hat weder den Anspruch eines Lexikons noch den einer Enzyklopädie. Es werden vereinzelte Knotenpunkte gesetzt, die jeweils auf ein größeres Netz hindeuten. Positionierungen und subjektive Sichtweisen sind gewollt.

Für die diesem Band zugrunde liegende Ringvorlesung „Kunstpädagogische Begriffe 1 – 9“ (Wintersemester 2014/15) und „Kunstpädagogische Begriffe 10 – 15“ (Sommersemester 2015) an der BURG wurden Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen gebeten, jeweils einen Begriff aus ihrem Forschungs- und Lehrgebiet näher zu untersuchen – von Können bis Subjekt, von Bildkompetenz bis Zeitgenossenschaft. Wo liegen die Wurzeln des jeweiligen Begriffes? Welches Theorieverständnis liegt ihm zugrunde? Was meint er heute? Was bedeutet der jeweilige Begriff im Kontext schulischer und außerschulischer kunstpädagogischer Praxis? Und was heißt in diesem Zusammenhang eigentlich Fachlichkeit?

Alle Autorinnen und Autoren sind praktizierende Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen. Sie lehren an Kunsthochschulen, Universitäten oder Institutionen der Lehrerbildung. Sie vertreten durchaus unterschiedliche Positionen – und auch das war die Idee der Ringvorlesung. Denn wie kann eine Auswahl von Begriffen erfolgen? Wird nicht immer etwas ausgelassen? Auch durch eigene Vorlieben desjenigen, der die Auswahl trifft, durch Prägungen, Abneigungen, Ausblendungen, Misstrauen? Deutet die Auswahl womöglich schon auf eine bestimmte Vorstellung von Fachlichkeit hin? Oder müssen wir weiter denken, offener denken, da jeder Begriff neue Fragen aufwirft, zu weiteren Begriffen führt? Wird nicht in der Abgrenzung immer schon eine Diskussion provoziert, da jedem Begriff ein weiterer zur Seite gestellt werden könnte?

Schnell wird der Leserin oder dem Leser deutlich werden, dass es inhaltliche und methodische Schnittmengen gibt, dass eine historische Herleitung eine wichtige Rolle spielen kann und dass sich Bezugnahmen miteinander verweben. Die hier ausgewählten Begriffe bilden Knotenpunkte in einem lebendigen Diskurs, in einem erweiterbaren Netzwerk von Begriffen.

Begriffe

Bildkompetenz / Forschen / Ganzheitlichkeit / Haltung / Inklusion / Können / Kreativität / Künstlerische Bildung / Performativität / Selbstkonzept / Subjekt / Transkultur / Zeitgenossenschaft

Mit Beiträgen von

Barbara Bader, Andreas Brenne, Carl-Peter Buschkühle, Christine Heil, Annette Hermann, Johannes Kirschenmann, Marie-Luise Lange, Sabine Lenk, Methode Mandy, Torsten Meyer, Rolf Niehoff, Joachim Penzel, Ansgar Schnurr, Frank Schulz, Tanja Wetzel

Zur Reihe

Die Reihe Kunstpädagogische Knotenpunkte gibt Einblick in Lehre und Forschung der Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die einzelnen Hefte beinhalten Texte und Dokumentationen von Studierenden und Lehrenden sowie Gastbeiträge von Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen. Sie sollen Impulse für Vermittlungspraxis und didaktische Überlegungen geben sowie theoretische Verknüpfungen herstellen.
Die Reihe wird herausgegeben von Sara Burkhardt und Antje Dudek.

Kunstpädagogische Knotenpunkte 02
1-13 Kunstpädagogische Begriffe

Verlag der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

ISBN
978-3-86019-125-5

Herausgeberinnen
Sara Burkhardt, Marie Newid

Redaktion und Lektorat
Sara Burkhardt, Antje Dudek, Marie Newid

Gestaltung
Franziska Stübgen

Format/Umfang
16 × 22,5 cm, 186 Seiten, farbige Abbildungen

Sprache
Deutsch

Preis
5 EUR, ermäßigt 3 EUR

Erscheinungsjahr
2017


Jahrbuch der BURG: 2016 in Text und Bild

Foto: Patrick Müßiggang

Foto: Patrick Müßiggang

Das Jahrbuch der BURG widmet sich in seiner jüngsten Ausgabe zum ersten Mal einem Schwerpunktthema.  Es legt den Fokus auf den Komplex des Ausstellens und Präsentierens. Experimente und Prozesse werden in Inhalt und Gestaltung dabei ebenso sichtbar gemacht, wie auch die daraus resultierenden Ergebnisse. „Damit bietet das Jahrbuch nicht nur Rückblicke, sondern ist auch eine Plattform für aktuelle Diskurse an unserer Kunsthochschule“, sagt Rektor Prof. Dieter Hofmann. Das an der BURG entwickelte, gestaltete und gedruckte Jahrbuch vereint hierfür Kunst und Design wie schon in den vergangenen Ausgaben in zeitgemäßer Form: Im Zusammenspiel von Material und Idee, von Wort und Bild ist es neben Diskursort zugleich auch Bildband, Katalog, Nachlese und Ausblick.

Die Publikation beginnt mit einer umfangreichen Fotostrecke, die das Ausprobieren und Arbeiten in den Werkstätten in den Mittelpunkt rückt. Der Diskurs zum Thema Ausstellen wird im redaktionellen Teil in Aufsätzen und Essays weiter aufgegriffen und vertieft. So findet sich unter anderem im Jahrbuch ein Essay über die Bedeutung der Hochschulgalerien als Möglichkeitsraum. Das aktuelle Schwerpunktthema lässt das vergangene Jahr zudem noch einmal Revue passieren. Ausstellungen wie words are my reality mit Arbeiten zu Text/Schrift/Sprache in der Burg Galerie im Volkspark oder die Ausstellung Neo Luna Park im Rahmen des Verbundprojektes „Große Pläne!“ wie auch die Werkschau Der unerledigte Gobelin der Klasse Malerei / Textile Künste sowie der Beitrag der Studienrichtung Spiel- und Lerndesign auf der Mailänder Möbelmesse werden vorgestellt.

Auch weitere wichtige Ausstellungstätigkeiten werden zum Thema: der Bundesverband der Hochschulgalerien als Netzwerk zur Förderung junger Kunst, das Programm des studentischen Ausstellungsraums „Burg2“ in Halle (Saale), der Beitrag der BURG zur Design Biennale in Havanna und letztlich auch die geplante Teilnahme an der Sinopale 6 in der Türkei, die aufgrund der politischen Situation verschoben wurde.

In einem umfangreichen Bild- und Textteil werden im zweiten Teil des Jahrbuchs zudem Arbeiten und Projekte von Studierenden und Absolventen dokumentiert, die beim Kunstpreis der Stiftung der Saalesparkasse und beim GiebichenStein Designpreis ausgewählt wurden sowie im Rahmen des Förderpreises Kunstvermittlung entstanden sind. Im ganzen Buch kommen die beteiligten Studierenden auch selbst zu Wort.
Weitere Themen im Jahrbuch sind hochschulaktuelle Entwicklungen wie Umbaumaßnahmen auf dem Campus Design, der Großauftrag für die Textilmanufaktur zur Wiederherstellung des Paradeschlafzimmers August des Starken im Dresdner Residenzschloss sowie die zweite Förderphase von „Burg gestaltet! Qualitätspakt Lehre“.

Jahrbuch BURG 2016: Ausstellen

Herausgeber: Rektorat der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Konzept: Brigitte Beiling, Silke Janßen
Redaktionsleitung: Brigitte Beiling, Bert Sander
Art Direction: Prof. Anette Scholz
Gestaltung: Patrick Müßiggang, Manuel von Gebhardi

Verlag: Hochschulverlag Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Format: 18 x 26 cm, 216 Seiten, broschiert, Fadenheftung
Sprachen: Deutsch und Englisch
ISBN: 978-3-86019-133-0

Förderer: Saalesparkasse Halle

Preis: 10 Euro, 5 Euro ermäßigt (Schüler und Studierende)
Buchbestellung und Verkauf: Burg Bibliothek der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Campus Design, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale), 0345 7751-637, frauendo(at)burg-halle.de
Onlinebestellung: www.burg-halle.de/publikationen


Frisch erschienen: Wunderkammer(n)

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Im Seminar „Assoziationsraum Wunderkammer. Vermittlungskonzepte in Theorie und Praxis“ von Sara Burkhardt wurden auf der Basis aktueller Theorien und kunstdidaktischer Ansätze Vermittlungskonzepte für die Arbeit vor Ort erarbeitet. Die künstlerischen Arbeiten in der Ausstellung und die historische Wunderkammer als Bezugsraum wurden zum Ausgangspunkt für die Konzeption von Vermittlungsformaten. Ziel war es, anhand unterschiedlicher Methoden Zugänge zu den Werken der zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler zu schaffen, aber auch Verknüpfungen zur historischen Wunderkammer herzustellen

Unterschiedliche Handlungsweisen wurden von den Studierenden ins Zentrum ihrer jeweiligen Vermittlungssituationen gerückt, es ging um das Imaginieren, das Erfinden von Geschichten oder das Präsentieren eigener Assoziationsräume.

Im Workshop „Assoziationsraum Wunderkammer. Erkundungen – Bildzugänge – Vermittlung“ von Antje Dudek entwickelten Studierende Konzepte für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern. Exemplarisch anhand einiger Ausstellungsstücke wurden Bildzugänge in der Gruppe erprobt.

In der anschließenden Auseinandersetzung mit den gewählten Werken vertieften die Studierenden ihre Vertrautheit mit verschiedenen schreibenden, (auf-)zeichnenden oder dialogischen Bildzugängen. So entwickelten sie eigene Zugangsmethoden, auf denen Vermittlungskonzepte aufbauten, die erprobt und diskutiert wurden. Schülergruppen einer 7. Klasse des Georg-Cantor-Gymnasiums Halle streiften in einer individualisierten Führung durch die Ausstellung, führten einander blind durch die historische Wunderkammer oder entwickelten Geschichten zu einzelnen Werken.

Den Abschluss der Publikation bildet ein Text des Kunstpädagogen Mario Urlaß, basierend auf einem Vortrag, den er auf dem Symposium „Wundersame Erkenntnismodelle“ im Juni 2015 im Volkspark Halle hielt. Urlaß beleuchtet darin die Rolle des Staunens und Wunderns in kunstpädagogischen und künstlerischen Prozessen. Er schlägt eine Verbindung zwischen den Erfahrungen und Erkenntnissen, zu denen Schülerinnen und Schüler im Unterricht angeregt werden und den Prozessen, die Studierende im Studium durchlaufen.

Mit Beiträgen von:
Sara Burkhardt, Laura Drolshagen, Antje Dudek, Kristina Kramer, Therese Lippold, Marie Newid, Daniel Persy, Berit Scheerer, Vanessa Schmitz, Matthias Schützelt und Mario Urlaß

Die Reihe Kunstpädagogische Knotenpunkte gibt Einblick in Lehre und Forschung der Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die einzelnen Hefte beinhalten Texte und Dokumentationen von Studierenden und Lehrenden sowie Gastbeiträge von Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen. Sie sollen Impulse für Vermittlungspraxis und didaktische Überlegungen geben sowie theoretische Verknüpfungen herstellen.

Die Reihe wird herausgegeben von Sara Burkhardt und Antje Dudek.

Kunstpädagogische Knotenpunkte 01 – Wunderkammer(n)
Verlag der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (Saale)

ISBN
978-3-86019-124-8

Herausgeberinnen
Sara Burkhardt, Antje Dudek, Marie Newid

Gestaltung
Franziska Stübgen

Format / Umfang
16 × 22,5 cm, 98 Seiten, farbige Abbildungen, geheftet

Sprache
Deutsch

Preis
5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Erscheinungsjahr
2016

Mehr Informationen und Bestellmöglichkeit: http://www.burg-halle.de/kunst/kunstpaedagogik-erziehung/kunst-lehramt-kunstpaedagogik/publikationen/publication/kunstpaedagogische-knotenpunkte-01-wunderkammern/


coming soon: What’s Next? Art Education – Ein Reader

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Torsten Meyer / Gila Kolb (Hg.)
What’s Next? Art Education – Ein Reader
München: kopaed, 2015 (What’s Next? Band II)

Die Welt ist im Wandel und mit ihr die Kunst. Was ist die nächste Kunst? Welche Themen werden künftig wichtig? Welche Formen, Methoden, Verfahrensweisen und Praktiken setzen sich durch? Welche Folgen hat das für das Denken über Bildung und Vermittlung der „nächsten Kunst“?

Band 2 der Reihe „What’s Next?“ ist ein Reader. Er versammelt Essays, Interviews, Thesen, Manifeste und Zitate, die im Anschluss an den ersten Band „What’s Next ? Kunst nach der Krise“ (herausgegeben von Johannes M. Hedinger und Torsten Meyer, Berlin 2013) Möglichkeiten der Verkoppelung von Kunst und Bildung – in der Schule, im Museum und an anderen Orten – thematisiert. Die Beiträge nehmen zum Teil Bezug auf Texte aus dem ersten Band, auf das Buch im Ganzen oder auf parallele Entwicklungen und Beobachtungen. Wie bereits im ersten Band wurden die Beiträge mit Blick auf den internationalen Diskurs und globalen Kontext zusammengestellt. Es gibt deshalb Beiträge in deutscher als auch in englischer Sprache.

Das Buch soll Kunstlehrer_innen, Kunstvermittler_innen und Studierende anregen, die Verknüpfung von Kunst und Pädagogik vor dem Hintergrund der nächsten Kunst neu zu (be)denken. Es unterbreitet auch konkrete Vorschläge für Praxis, die helfen zu imaginieren, was Kunstpädagogik im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert bedeuten könnte.

Versammelt sind rund 120 Essays und Interviews sowie über 100 Thesen, Manifeste und Zitate von insgesamt weit über 200 Autor_innen zum Thema des möglichen Nächsten im Feld der Kunstpädagogik.

Darunter finden sich unterschiedliche Denkanstöße von Marina Abramović, Maria Acaso, Paolo Bianchi, Franz Billmayer, Nicolas Bourriaud, Bündnis kritischer Kulturpraktiker*innen, Sara Burkhardt, Jacques Derrida, Mary Drinkwater, James Elkins, Sabine Gebhardt-Fink, Lady Gaga, Neil Gaiman, Priska Gisler, Jean-Pierre Grüter, Talita Groenendijk, Jan Grünwald, Robert Hausmann, Johannes Hedinger, Christine Heil, Antonia Hensmann, Emiel Heijnen, Alexander Henschel, Gerrit Höfferer, Marike Hoekstra, Selma Holo, Christina Inthoff, Henry Jenkins, Peter Jenny, Konrad Jentzsch, Benjamin Jörissen, Notburga Karl, Lennart Krauß, Gesa Krebber, Marie-Luise Lange, Heinrich Lüber, Nanna Lüth, Oliver Marchart, Paul Mecheril, Markus Miessen, Carmen Mörsch, Chantal Mouffe, Karl-Josef Pazzini, Peter Piller, Stephan Porombka, Jacques Rancière, Irit Rogoff, Lisa Rosa, Andrea Sabisch, Ansgar Schnurr, Diederik Schoenau, Ulrich Schötker, Konstanze Schütze, Bernadett Settele, Michel Serres, Stefan Seydel, Keri Smith, Cornelia Sollfrank, Marcus Steinweg, Nora Sternfeld, Sabine Sutter, Adam Szymczyk, Sally Tallant, Kevin Tavin, Kristin Westphal, Georg Winter, Manuel Zahn, Jutta Zaremba, Rahel Ziethen und vielen anderen.

Info und Vorbestellung: www.kopaed.de


Frisch erschienen: BuKo Buch 03

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Das dritte Buch der Schriftenreihe “Kunst Pädagogik Partizipation”, die den BuKo12 dokumentiert, ist erschienen. Das Buch kann in limitierter Anzahl zum Subskriptionspreis von 10,- € NOCH BIS ENDE AUGUST bestellt werden.

Info und Bestellung

Sara Burkhardt / Torsten Meyer / Mario Urlaß (Hrsg.)
convention. Ergebnisse und Anregungen
#Tradition #Aktion #Vision
Schriftenreihe Kunst Pädagogik Partizipation: Buch 03
München 2013, 320 Seiten ISBN 978-3-86736-161-3

Partizipation ist eine Herausforderung. Partizipation betrifft gegenwärtig brisante gesellschaftliche Fragen, neue Formen der Kommunikation, der Medienkultur, aktuelle Forderungen der Pädagogik und Handlungsweisen in der zeitgenössischen Kunst. Partizipation verschiebt disziplinäre Zuständigkeiten, Zugehörigkeiten und Gestaltungsprinzipien.

convention ist der dritte und letzte Band in der Reihe, die den Gesamtprozess des BuKo12, Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010 – 2012, dokumentiert. Hier geht es explizit um den Kongress „Kunst Pädagogik Partizipation“, der vom 19. bis 21. Oktober 2012 in Dresden stattgefunden hat. Das Buch spiegelt die Vielfalt des Fachdiskurses wider und gibt Impulse für gegenwärtige und zukünftige kunstpädagogische Theorie und Praxis. Die verschiedenen Veranstaltungsformate des international und interdisziplinär befruchteten Kongresses prägen die Struktur dieses Tagungsbandes: Vorträge, Diskussionen, Workshops, BarCamp, Squares, Studierendenkongress, Fishbowl und rückblickende Statements der Initiator/-innen.

convention – Der Titel verweist auf eine Übereinkunft mit der Tradition der großen kunstpädagogischen Bundeskongresse der jüngeren Vergangenheit wie auch mit den schon historisch gewordenen Zusammenkünften von Kunstpädagog/-innen, etwa dem 1. Kunsterziehungstag, der 1901 ebenfalls in Dresden stattgefunden hat. – convention meint dies aber vor allem auch vor dem Hintergrund des mit den Titeln der ersten beiden BuKo12-Bücher – shift und revisit – schon markierten Wandels der Fachkultur.