White Cube / Black Box


Kunst im Container – Gegenwartskunst in der Schule
http://www.white-cube-black-box.de

Kunsthaus Dresden, Städtische Galerie für Gegenwartskunst, in Kooperation mit dem Marie-Curie-Gymnasium, 30. Mittelschule Dresden-Neustadt und Vitzthum-Gymnasium in Dresden, sowie Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Weixdorf, des Dreikönigsgymnasium und dem Evangelischen Kreuzgymnasium.
Text von der Website:

„›White Cube / Black Box‹ ist ein Projekt von Schüler/innen, initiiert vom Kunsthaus Dresden. Architektur, Gestaltung und zeitgenössische Kunst in einen ganzheitlichen Prozess an die Schule zu bringen, das ist das erste Ziel dieses Projektes: Ein temporärer Kunstraum entsteht, basierend auf Containern wird das Ausstellungsgebäude von den Jugendlichen selbst entworfen und wandert von Schule zu Schule. Bis zum Sommer 2011 werden im Projekt gemeinsam drei Ausstellungen entwickelt, die mit den Mitteln der Gegenwartskunst auf unterschiedlichste Weise Themen aus dem Alltag von Jugendlichen und Erwachsenen behandeln.

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ZUKUNFT 2050

6. November – 5. Dezember 2010

Nach der erfolgreichen Präsentation der ersten Ausstellung zum Begriff Luxus, ist jetzt die zweite Ausstellung im Projekt zu sehen. Gemeinsam gewähltes Thema ist die Zukunft, experimentell wird in das Jahr 2050 voraus geschaut, eine für alle am Projekt Beteiligten noch erlebbare Zeit. Persönliche Hoffnungen und gemeinsame Ideale, Utopien aber auch berechtigte Zweifel an solchen, die Frage des Bewahrens von Werten und der Gültigkeit von Gestaltung und Architektur sind Gegenstand der architektonischen und gestalterischen Entwürfe sowie der künstlerischen Projekte und Raumgestaltungen, die in der Ausstellung zu sehen sind.
Ist die Zukunft rund oder eckig, fragte sich die Gruppe der Architekten und entwarf eine komplexe geometrische Außenfassade in dynamischer Leichtbauweise, welche die Container in ein opakes Raumschiff verwandelt und die Besucher einlädt, darin gemeinsam in die Zukunft zu schweben. Die Reise beginnt bereits im Eingangsbereich mit der Wandzeichnung eines futuristischen Flughafens, der Start- und Landepunkt verschiedener Zukunftsreisen in den Comiczeichnungen der Gruppe um Karoline Schmidt ist. Mit der Gegenwart und was von ihr für die Zukunft bewahrt werden sollte setzte sich das Team mit dem Bildhauer Tobias Köbsch auseinander. Entstanden ist der Ausschnitt eines heutigen Jugendzimmers, dessen Schreibtisch in ein museales Display verwandelt wurde, indem alle darauf platzierten Dinge für die Ewigkeit in Wachs konserviert wurden. So blickt man mit den Augen eines zukünftigen Museumsbesuchers auf die jugendlichen Werte von 2010. Auch das Team des Filmemachers Bernd Kilian hat nicht in die Zukunft geblickt, sondern umgekehrt heutige urbane und soziale Situationen auf ihre Befremdlichkeit hin befragt, ebenso den Blick aus der Zukunft auf das heute gesucht. Drei Kurzfilme zu Bewegung, Kommunikation und Geld sind gedreht worden und werden synchron als Dreifachprojektion gezeigt. Außerdem sind die Schritte und Ergebnisse des Lern- und Arbeitsprozesses der grafischen Gestaltung in einem in kleiner Auflage erschienenen Magazin festgehalten, das neben aufwendig konzipierten Postern ebenfalls in der Ausstellung gezeigt wird.
(Text von der Website des Projekts)

Website: http://www.white-cube-black-box.de
Blog: http://wcbb.tumblr.com

Öffnungszeiten
6. November – 5. Dezember 2010
Do / Fr: 16 – 19 Uhr
Sa / So: 14 – 19 Uhr

Eintritt frei!

30. Mittelschule
Hechtstraße 55
01097 Dresden
Schulhof hinter dem Schulgebäude
Zugang auch über die Johann-Meyer-Straße


Christoph Wachter & Mathias Jud – FEINDBILD 2.0

Ausstellung, Community- und Diskussionsplattform zu Bild- und Bedeutungsproduktionen im digitalen Zeitalter
9. Oktober 2010 bis 19. Dezember 2010
Kunsthaus Dresden
„Von Killergame und Karikaturenstreit bis zu Raubkopie und Radikaldemokratie zeichnen sich im digitalen Raum neue Fronten ab. Versuche, den Informationsfluss im Internet zu kontrollieren, verschärfen den Streit, erscheinen sie doch als Angriffe auf das Ideal der freien Kommunikationsgesellschaft.
Die offene, partizipative Ausstellung FEINDBILD 2.0 der Künstler Christoph Wachter & Mathias Jud zeichnet die Konturen des digitalen Bilderstreites nach und stellt Verbindungen zu historischen Konflikten um Freiheitsrechte, Tabus und Indizierungen her. Der Kunstraum wird durch Wachter & Jud zur Versuchsanordnung, um explizite Darstellungen von Gewalt und Körpern sowie von politischen und religiösen Zeichen verhandeln zu können. Netzcommunities und Ausstellungsbesucher/innen sind eingeladen, in die Installationen einzugreifen und mitzuwirken, die streitbaren Bilder in kunsthistorischer wie ethischer und ästhetischer Hinsicht neu zu ergründen.

FEINDBILD 2.0 ist ein Community-Projekt, ein gemeinsames Anpacken einer Archäologie und Genealogie von Bedeutungsmacht im digitalen Zeitalter.“
(Text von der Website des Kunsthauses)


WHITE CUBE / BLACK BOX

Kunst im Container – Gegenwartskunst in der Schule

LUXUS
17. April – 16. Mai 2010

Freitag, 16. April 2010 um 19 Uhr
ERÖFFNUNG mit Auktion und DJ

Es sprechen:
Christiane Mennicke-Schwarz, Künstlerische Leitung, Kunsthaus Dresden und
Katja Stintz (Projektleitung WHITE CUBE / BLACK BOX): Begrüßung
Dr. Ralf Lunau, Kulturbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden: Grußwort
Cubist/innen: Einführung in die Ausstellung

ORT: Marie-Curie-Gymnasium (Außenstelle), Terrassenufer 15, 01069 Dresden (Schulhof hinter dem Schulgebäude, Zugang über die Ziegelstraße)

Mit Expertenteams aus Architektur (Roland Züger, studio tz/ Dresden), Gestaltung (Jakob Kirch & Pascal Storz/ Leipzig) und Kunst (Antje Schiffers / Berlin, Christian Sievers/ Berlin, Cosima Tribukeit / Dresden) entwickeln Jugendliche aus drei Dresdner Schulen seit Oktober 2009 einen >White Cube<, einen Ausstellungsraum für Gegenwartskunst. Durch WHITE CUBE / BLACK BOX wird ein Teil der Schule zum öffentlichen Ort für Kultur und zum Kristallisationspunkt für Wünsche und Ideen, die auch außerhalb der Schule Geltung haben. LUXUS ist das Thema der ersten gemeinsamen Ausstellung wie auch des Begleitprogramms: Was verstehen wir unter Luxus? Brauchen wir persönlich und braucht unsere Gesellschaft Luxus, oder ist Luxus nicht mehr zeitgemäß? Ist Luxus bezahlbar?
Das von Antje Schiffers geleitete Team hat im Rahmen der Ausstellung einen Laden für Luxuswaren mit dem Namen >la tempete< entworfen. Die darin ausgestellten Luxusobjekte werden am Abend der Eröffnung auktioniert. Gemeinsam haben die Schüler/innen entschieden, den Erlös der Auktion der Treberhilfe Dresden e.V. zu spenden.
WHITE CUBE / BLACK BOX ist ein Projekt von Schüler/innen, initiiert vom Kunsthaus Dresden. Es wird realisiert in Kooperation mit drei Dresdner Schulen, dem Marie-Curie-Gymnasium, der 30. Mittelschule und dem Vitzthum-Gymnasium, gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus und den Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Ideenwettbewerbs >Heraus-Forderung! Ganzheitliches Lernen im Projekt<

Öffnungszeiten:
Mi/Do: 11:25 – 11:45 (Große Pause)
Do/Fr: 16 – 19 Uhr
Sa/So: 14-19 Uhr


slow down week

https://www.adbusters.org/abtv/slow_down_week.html


Ausstellung

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Ausstellung im Flur des Fachbereichs Kunstpädagogik / Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden, August-Bebel-Straße 20


Robin Rhode & Leif Ove Andsnes

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80+1 Schulprojekte

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http://www.80plus1.org/de/school-projects
Im Rahmen von 80+1 verknüpft die ars electronica Mittelschulen in Österreich mit Schulen in der ganzen Welt. Zielsetzungen des Projekts sind einerseits ein kultureller Austausch und andererseits Gemeinschaftsprojekte, die auf die 20 Themen der ars Bezug nimmt.
Der kulturelle Austausch erfolgt über sogenannte „Stuff Boxes“. Die Schüler der Partnerschulen werden um einen Beitrag in Form eines kleinen, persönlichen, interessanten und preiswerten Gegenstands gebeten, der in einer kurzen Geschichte beschrieben werden soll. Diese Dinge und ihre Beschreibungen werden dann an die jeweilige Partnerschule geschickt. Zum vereinbarten Zeitpunkt werden die Stuff Boxes an beiden Orten geöffnet, das Material wird dokumentiert und auf die Website hochgeladen.