Walden #3 Tagung #2

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http://www.walden3.de/tagung2.html

„Gebildet oder ungebildet?“ ist eine Frage, die sich heute vor allem an die Strukturen des Bildungssystems richtet: Welches Selbstverständnis und welche Auffassung von Gegenwartskultur und -kunst wird durch unser Bildungssystem getragen? Kulturelle Kompetenz und eigene Urteilskraft sind Schlüsselqualifikationen: Gesellschaftliches Zusammenleben, gegenseitiges Verständnis und individuelle Orientierung werden durch die Verhandlung ästhetischer und kultureller Werte ermöglicht. Kunst stellt einen zentralen Austragungsort für diese Verhandlung zur Verfügung. Welche Rolle spielt die Kunst bisher im Zusammenhang der Kulturellen Bildung und wie kultivieren sich andere zentrale Disziplinen für die Lebensentwürfe von Kindern, Jugendlichen und Schüler/innen? Gelungene Beispiele für das Erkennen und Erkunden des eigenen Lebensumfeldes, eigener und fremder ästhetischer Bedürfnisse und deren Gestaltung werden im Rahmen der Tagung präsentiert. Auf der Makroebene werden die Vernetzung der Disziplinen und die Entwicklung erweiterter Bildungsfelder und -konzeptionen innerhalb und außerhalb der Schulentwicklung untersucht und diskutiert.

Die Tagung richtet sich an Expert/innen aus der Kunstpädagogik, den Erziehungswissenschaften und an Pädagog/innen anderer Fachbereiche, an Eltern und Jugendliche, Künstler/innen aller Sparten und insbesondere an Vertreter/innen der Kultur- und Bildungspolitik sowie der schulischen Praxis.


Braucht Kunst einen Kanon?

Kunstpädagogischer Nachmittag, veranstaltet vom Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg und Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft, Forschungs- und Le[]rstelle Kunst • Pädagogik • Psychoanalyse

Diskussionsveranstaltung mit

* Dr. Fritz Seydel: „Kunst im Kanon?“
* Prof. Franz Billmayer: „…. aber wer braucht die Kunst?“
* Prof. Dr. Torsten Meyer/Julia Ziegenbein: „Aktuelle Kunst in die Schule!! Projekt kiss, am Beispiel einer Kooperation mit Peter Piller“
* Prof. Peter Piller: „Woher ich was lernte“

27. Mai 2009, 16:00 – 19:00 Uhr
Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg, Raum 05


Entres les murs

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Kunst Pädagogik Forschung

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Diese Publikation von Torsten Meyer und Andrea Sabisch wird im Laufe des Monats (April) erhältlich sein:

Meyer, Torsten; Sabisch, Andrea (Hg.): Kunst Pädagogik Forschung. Aktuelle Zugänge und Perspektiven. Bielefeld: transcript 2009

Forschung ist gezähmte Neugier, methodisch gezähmte Gier. Forschung beginnt mit der Besonderung: mit der Verstrickung in ein besonderes Material, in besondere Situationen, mit Sammeln, Ordnen und Beschreiben. Weitere Schritte sind die Bildung von Hypothesen und Theorien. Was ist im Falle der akademischen Disziplin Kunstpädagogik das Material? Was sind ihre Themen und Fragen? Durch welche institutionellen und medialen Konstellationen wird sie bestimmt?
In einem bewusst breit angelegten Spektrum unterschiedlicher institutioneller Positionen und Arbeitsformen dokumentieren die Beiträge dieses Bandes den aktuellen Stand der Diskussion um Forschung in und an der Kunstpädagogik.

Mit Beiträgen von Kerstin Asmussen, Kunibert Bering, Johannes Bilstein, Andreas Brenne, Sara Burkhardt, Carl-Peter Buschkühle, Klaus-Peter Busse, Sabine Grosser, Jörg Grütjen, Christine Heil, Helga Kämpf-Jansen, Constanze Kirchner, Johannes Kirschenmann, Nobumasa Kiyonaga, Jochen Krautz, Katharina Küstner, Wolfgang Legler, Pierangelo Maset, Torsten Meyer, Anja Mohr, Stephan Münte-Goussar, Karl-Josef Pazzini, Georg Peez, Julia Rabe-Kröger, Stefanie Richter, Andrea Sabisch, Ansgar Schnurr, Frank Schulz, Doris Schumacher-Chilla, Adelheid Sievert, Julia Weitzel, Tanja Wetzel, Kirsten Winderlich, Manuel Zahn.

Vorbestellen unter www.transcript-verlag.de/ts1058/ts1058.php