Christoph Wachter & Mathias Jud – FEINDBILD 2.0

Ausstellung, Community- und Diskussionsplattform zu Bild- und Bedeutungsproduktionen im digitalen Zeitalter
9. Oktober 2010 bis 19. Dezember 2010
Kunsthaus Dresden
„Von Killergame und Karikaturenstreit bis zu Raubkopie und Radikaldemokratie zeichnen sich im digitalen Raum neue Fronten ab. Versuche, den Informationsfluss im Internet zu kontrollieren, verschärfen den Streit, erscheinen sie doch als Angriffe auf das Ideal der freien Kommunikationsgesellschaft.
Die offene, partizipative Ausstellung FEINDBILD 2.0 der Künstler Christoph Wachter & Mathias Jud zeichnet die Konturen des digitalen Bilderstreites nach und stellt Verbindungen zu historischen Konflikten um Freiheitsrechte, Tabus und Indizierungen her. Der Kunstraum wird durch Wachter & Jud zur Versuchsanordnung, um explizite Darstellungen von Gewalt und Körpern sowie von politischen und religiösen Zeichen verhandeln zu können. Netzcommunities und Ausstellungsbesucher/innen sind eingeladen, in die Installationen einzugreifen und mitzuwirken, die streitbaren Bilder in kunsthistorischer wie ethischer und ästhetischer Hinsicht neu zu ergründen.

FEINDBILD 2.0 ist ein Community-Projekt, ein gemeinsames Anpacken einer Archäologie und Genealogie von Bedeutungsmacht im digitalen Zeitalter.“
(Text von der Website des Kunsthauses)


BLU: MUTO

Bild 1

MUTO a wall-painted animation by BLU from blu on Vimeo.


IMAGINING MEDIA@ZKM

Bild 1
Zu seinem zwanzigjährigen Gründungsjubiläum präsentiert das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe ab dem 10. Oktober 2009 seine besten künstlerischen Produktionen in einer groß angelegten Überblicksschau. Seit seiner Gründung 1989 hat das ZKM Karlsruhe als ein digitales Bauhaus und Medienlabor mit künstlerischen und wissenschaftlichen Forschungen, Produktionen und Präsentationen auf die schnellen Entwicklungen der Kommunikations- und Informationstechnologien und den damit verbundenen gesellschaftlichen Wandel geantwortet. In seinen Forschungsinstituten haben mehr als 500 Gastkünstler aus aller Welt eine Vielzahl hochbeachteter Werke hervorgebracht, die nach ihrer Präsentation in Karlsruhe weltweit in Biennalen, Festivals und in Ausstellungen gewürdigt worden sind und somit seit zwei Jahrzehnten das Gesicht der Medienkunst entscheidend mitgeprägt haben. Durch die kontinuierliche Übernahme dieser Werke in die Anfang der neunziger Jahre vom Gründungsdirektor Heinrich Klotz begonnene ZKM_Sammlung hat Karlsruhe heute die weltweit bedeutendste Sammlung internationaler Medienkunst.
Was wäre zum Jubiläum der politisch und kulturell so weitsichtigen Gründung des ZKM angemessener, als seine vielbeachteten Produktionen in einer groß angelegten Überblicksschau und begleitenden Aufführungen zu präsentieren. So zielt die im Oktober 2009 eröffnende Ausstellung IMAGINING MEDIA@ZKM auf nichts Geringeres als die internationale Entwicklung der Medienkunst anhand der besten Produktionen aus dem ZKM nachzuvollziehen. Während das ZKM als Avantgardelabor seinen Gastkünstlern innovative Hard- und Software für die professionelle Entwicklung künstlerischer Werke an die Hand geben konnte, werden gleichzeitig die entstandenen Werke durch eben diesen schnellen Fortschritt in ihrem Bestand gefährdet. Vom rasanten Wandel der Datenarchitekturen, Trägermedien und des elektronischen Equipments sind insbesondere die interaktiven Werke der Medienkunst betroffen, beruhen doch ihre medialen Qualitäten auf dem perfekten Ineinandergreifen von Soft- und Hardware an der Schnittstelle von Mensch-Maschine.
Da also aus zwingenden technischen Gründen die Bewahrung der Medienkunst nicht auf künftige Generationen verschoben werden kann, stellt sich das Projekt IMAGINING MEDIA@ZKM eine doppelte Aufgabe: Zum einen sollen die besten Werke aus ZKM_Produktion rekonstruiert und in der Ausstellung IMAGINING MEDIA@ZKM dauerhaft einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Zum anderen sollen gemeinsam mit den kompetentesten internationalen Partnern in einer internationalen Konferenz, die im Oktober 2009 am ZKM stattfindet, die Methoden analysiert und festgelegt werden, die es uns erlauben, diese Werke für die Zukunft zugänglich zu machen.
Kuratoren: Peter Weibel und Bernhard Serexhe


80+1 Schulprojekte

ars_80plus_kl

http://www.80plus1.org/de/school-projects
Im Rahmen von 80+1 verknüpft die ars electronica Mittelschulen in Österreich mit Schulen in der ganzen Welt. Zielsetzungen des Projekts sind einerseits ein kultureller Austausch und andererseits Gemeinschaftsprojekte, die auf die 20 Themen der ars Bezug nimmt.
Der kulturelle Austausch erfolgt über sogenannte „Stuff Boxes“. Die Schüler der Partnerschulen werden um einen Beitrag in Form eines kleinen, persönlichen, interessanten und preiswerten Gegenstands gebeten, der in einer kurzen Geschichte beschrieben werden soll. Diese Dinge und ihre Beschreibungen werden dann an die jeweilige Partnerschule geschickt. Zum vereinbarten Zeitpunkt werden die Stuff Boxes an beiden Orten geöffnet, das Material wird dokumentiert und auf die Website hochgeladen.


The Yes Men FIX THE WORLD

andy_mike

http://theyesmenfixtheworld.com/index.htm

Der neue Film der Yes Men!


Neuer Film von Pipilotti Rist


Visual Complexity

Bild 2

Manuel Lima betreibt unter www.visualcomplexity.com eine Plattform für die Visualisierung komplexer Netzwerke mit unterschiedlichen Methoden. Allein unter der Kategorie „Art“ sind 56 Einträge zu finden. Viele Visualisierungen überraschen in ihrer Darstellungsweise, durch ihre Originalität bei der Themenwahl oder durch ihr Konzept.