SESAM – Interdisziplinäre Nachwuchsforscher/-innengruppe

Das SESAM-Team der Kunstpädagogik ist vollständig und arbeitet. Im Rahmen des Forschungsprojekts SESAM (Software Engineering sozialer und allgegenwärtiger Medien) erforschen Nachwuchsforscher/-innen aus der Informatik, der Kommunikationswissenschaft und der Kunstpädagogik die Lernpotenziale Sozialer Medien.
Die Nachwuchsforschergruppe geht der Frage nach, inwiefern Soziale Medien für die Wissensaneignung unterschiedlicher Anwender/-innen nutzbar gemacht werden können. Im Fokus steht dabei die Frage, ob Soziale Medien das Potenzial haben, junge und ältere Menschen hinsichtlich des Lernens zusammenzubringen und welche Informationstechnologien und Methoden hierfür eingesetzt werden können und entwickelt werden müssen. Um die individuelle Wissensaneignung und die Anforderungen älterer Menschen zu ermitteln, kooperiert das junge Forscherteam eng mit der Dresdner Seniorenakademie.
SESAM wird von der Europäischen Union, dem Europäischen Sozialfonds und dem Freistaat Sachsen gefördert. Es handelt sich um ein interdisziplinäres Projekt von Nachwuchsforscher/-innen der Juniorprofessur für ‚System Engineering ubiquitärer Systeme’, der Professur für ‚Kommunikationswissenschaft II’ sowie der Juniorprofessur für ‚Kunst und ihre Didaktik mit dem Schwerpunkt neue Medien’ der Technischen Universität Dresden.


Bewerbungsschluss am 16.08.!

logo_sesamAn der Juniorprofessur für Kunst und ihre Didaktik mit dem Schwerpunkt neue Medien ist im Rahmen eines durch den ESF und den Freistaat Sachsen geförderten Projekts zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als wiss. Mitarbeiter/-in (E 13 TV-L) mit 50% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, befristet bis zum 31.12.2014 (Befristung gem. TzBfG), zu besetzen. Im Rahmen der interdisziplinären Nachwuchsforscher/-innengruppe SESAM (Software Engineering sozialer und allgegenwärtiger Medien) wird ein ubiquitäres Lern- und Informationssystem entwickelt und evaluiert. An der Juniorprofessur liegt der Schwerpunkt der Forschenden auf dem Bildungspotenzial sozialer Medien, der lerntheoretischen Konzeption des Systems und der Untersuchung unterschiedlicher Lernformen.

Weitere Informationen unter: http://www.verw.tu-dresden.de/StellAus/stellen.asp?strukturId=fakph&lang=de&style=verw&zuf=20162


Im Rückspiegel: Wintersemester 2012/13

Nachdem ich im letzten Wintersemester einen Rückblick gepostet habe, will ich es jetzt wieder tun.
Kurz nach Semesteranfang war es endlich soweit: Der Bundeskongress der Kunstpädagogik fand in Dresden statt. Was für ein Vorlauf, was für ein Ort, was für ein Kongress! Zwei Jahre BuKo, 8 Vorkonferenzen bzw. Parts, viele viele Arbeitstreffen in Kassel, Frankfurt, Fuldatal, Dresden usw. Einen langen Atem hatten wir – und durchgehalten haben wir. Ich weiß noch genau, dass Torsten Meyer sagte – „Lasst uns den Kongress in Kassel machen, da gibt es so ein leerstehendes Gefängnis, das wird zur dOCUMENTA zum Hotel umgebaut. Wir können das nutzen, man übernachtet dann in Gefängniszellen…“ Und ich dachte nur: NEEEIN! Und sagte dann – „…bevor der Kongress im Gefängnis stattfindet – kommt doch nach Dresden!“ Es war kurz still in der BuKo-Runde und dann sagten alle „Jaaaa“ – und ich dachte nur „oh nein….“

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Foto: Roland Baege

Dann war er da, der Kongress, 19.-21. Oktober, Hygiene-Museum Dresden. Ausführlich dokumentiert, im Netz hier und hier und hier.
Und weil der Ort so schön ist und Dresden seine Gäste grüßt haben wir gleich noch den BDK-Forschungstag für Nachwuchswissenschaftler/-innen vorgeschaltet. Knapp 90 Teilnehmende hörten Vorträge, arbeiteten in Workshops und diskutierten am 18. und 19. Oktober miteinander darüber, was es in der Kunstpädagogik zu erforschen gibt und wie geforscht wird. Konzipiert haben den Forschungstag Christine Heil, Marie-Luise Lange und Karl-Josef Pazzini, ich habe die Organisation übernommen, als Hochschulreferentin des BDK.

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Foto: Roland Baege

Nach diesem grandiosen Auftakt ging das Semester richtig los, mit einem Ästhetisch-Didaktischen Labor unter dem Titel ROHMATERIAL und dem Einführungsseminar für 47 Erstsemestler. Diese füllten den Seminarraum im Keller vollständig aus und brachten mitunter die wunderbaren Tutor/-innen Anna Zorn+Daniel Martin und mich an unsere Grenzen – doch wir lernten schnell, mit dem Mangel an Sitzgelegenheiten, Arbeitsplätzen und Material umzugehen, zu improvisieren und diesen sprudelnden, neugierigen und lebhaften Haufen zu organisieren. Und es zeigte sich, wie auch mit einer großen Gruppe unter nicht ganz leichten räumlichen Bedingungen produktiv, praxisorientiert und anhand von Texten und Vermittlungssituationen reflektierend gearbeitet werden kann.

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Fotos: Anna Zorn und Daniel Martin

Im Ästhetisch-Didaktischen Labor ROHMATERIAL erarbeiteten die Studierenden Konzepte für Kunstunterricht zu verschiedenen Aspekten des Themas, dies wurde in einem gemeinsamen Blog dokumentiert und im Seminar vorgestellt, mitunter auch konkret erprobt. Eine Gruppe erarbeitete und pflegte den Blog und es entstand das Experiment, über den Blog eine Verbindung in den Flur des Instituts zu schaffen, wo eine temporäre Ausstellung zum aktuellen Thema „Baustelle“ entstand. „Baustelle“ als inhaltliche und formale Klammer für die Ausstellung lag auf der Hand, da das Institut schon seit einiger Zeit von einer Baustelle umgeben ist, durch den Umbau des Hörsaaltrakts und den Einbau eines Fahrstuhls.

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Arbeit von Stefanie Kästner (oben), Fotos: Ann-Christin Harder (oben), Sara Burkhardt (unten)

Mitten im Semester war ich an zwei Wochenenden zu Gast an der Kunsthochschule Mainz und arbeitete dort mit einer Gruppe von Studierenden zum Thema „Mediale Räume“.

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Auch in diesem Semester fanden „FLURGESPRÄCHE zu Fragen der Kunstpädagogik“ statt – und was für welche! Es begann am 8. November mit  “Et boum! C’est le choc!? Referendar/-innen berichten über ihre Erfahrungen im Schulalltag”. In Interviews berichteten Referendar/-innen über ihre Erfahrungen zu Themen wie Social Media und der Rolle aktueller Kunst im Kunstunterricht und beantworteten Fragen aus dem Publikum.

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 Für die 17. FLURGESPRÄCHE deckten wir im Flur des Instituts eine lange Tafel und luden zur „Weihnachtsfeierei“ – am 19. Dezember. Es gab eine Lesung mit verteilten Rollen, Weihnachtsbäume wurden versteigert, die Plätzchen waren pink und am Ende wurde noch  getanzt…

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Die 18. FLURGESPRÄCHE versammelten im Januar 2013 junge Wissenschaftler/-innen unterschiedlicher Disziplinen auf einem Podium: Was passiert, wenn unterschiedliche Disziplinen zusammenarbeiten? Kooperieren? Wenn verschiedene Denkweisen aufeinanderprallen, andere Methoden erst einmal vermittelt werden müssen? Ist ein interdisziplinärer Ansatz wirklich produktiv oder eher kräfteraubend? Wie kann gemeinsam gearbeitet werden – ist Konkurrenz ein Thema? Oder ziehen alle am gleichen Strang?

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Bei diesen vorerst letzten FLURGESPRÄCHEN (nächstes Semester geht es weiter mit einem neuen Konzept! Aktuelles HIER!) wurde unser seit letztem Herbst laufendes interdisziplinäre Forschungsprojekt „SESAM – Software Engineering Sozialer Allgegenwärtiger Medien“ vorgestellt, in dem Nachwuchswissenschaftler/-innen aus Kunstpädagogik, Kommunikationswissenschaft und Informatik zusammen arbeiten und forschen. In der Kunstpädagogik besteht das Team aus den Mitarbeiter/-innen Wiebke Krause und Torsten Philipp sowie vier studentischen Hilfskräfte: Katharina Egerer, Claudia Galarce, Robert Hausmann und Julia Wahle. Von diesem Projekt gibt es viel zu berichten – Fortsetzung folgt.

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Talkrunde, Diskussion

Die FLURGESPRÄCHE_18 nehmen das Zauberwort „Interdisziplinarität“ unter die Lupe. Was passiert, wenn unterschiedliche Disziplinen zusammenarbeiten? Kooperieren? Wenn verschiedene Denkweisen aufeinanderprallen, andere Methoden erst einmal vermittelt werden müssen? Ist ein interdisziplinärer Ansatz wirklich produktiv oder eher kräfteraubend? Wie kann gemeinsam gearbeitet werden – ist Konkurrenz ein Thema? Oder ziehen alle am gleichen Strang?
Vorgestellt wird das aktuell laufende interdisziplinäre Forschungsprojekt „SESAM – Software Engineering Sozialer Allgegenwärtiger Medien“, in dem Nachwuchswissenschaftler/-innen aus Kunstpädagogik, Kommunikationswissenschaft und Informatik zusammenarbeiten. Dies bietet Anlass für eine Diskussionsrunde, in die Erfahrungen und Erkenntnisse des Publikums einfließen.

Fotos vom Abend sind HIER zu finden!


Bio/CV

Mitglied im BDK e.V. Fachverband für Kunstpädagogik, bei Werkleitz e.V. und im Deutschen Hochschulverband.

 

2016 Koordinatorin des BURG-Teams im EU-Forschungsprojekt CREATISITY „Social Entrepreneurship and Creativity for Sustainable Urban Development“. Projektleitung: European Cultural Association; Partner: Sinop Sustainable Development Association und ELIA (European League of Institutes of Arts); Assoziierte Partner: Mimar Sinan Fine Arts University, Research Institute for Creative, Burg Giebichenstein University of Art and Design, Sinop Municipality, ASHOKA Innovators For The Public

Seit Oktober 2014 Prorektorin für Wissenschaft und Forschung an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Seit April 2014 Professorin für Didaktik der bildenden Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Dezember 2012 bis März 2014 Gleichstellungsbeauftragte der Philosophischen Fakultät an der TU Dresden

Oktober 2012 bis Dezember 2014 Koordination und Leitung einer Gruppe von Nachwuchswissenschaftler/-innen im Fachbereich Kunstpädagogik im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojektes SESAM (Software Engineering sozialer und allgegenwärtiger Medien)

Im Wintersemester 2012/13 Lehrauftrag an der Kunsthochschule Mainz / Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Lehrveranstaltung: „Mediale Räume in der Kunst und im Kunstunterricht“

WiSe 2011 – WiSe 2012 geschäftsführende Direktorin des Instituts für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden

2011 bis 2015 Hochschulreferentin des BDK e.V. Fachverband für Kunstpädagogik

Im Wintersemester 2010/11 Assistant-Professeur Associé an der Universität Luxemburg. Lehrveranstaltung: „Ästhetische Rezeption und Produktion“.

2010 Gründung der FLURGESPRÄCHE an der TU Dresden, zusammen mit einem studentischen Team.
Mehr dazu auch unter http://www.zeit.de/2011/21/S-Professoren/komplettansicht

SoSe 2010 bis WiSe 2013/14 Juniorprofessorin für Kunst und ihre Didaktik mit dem Schwerpunkt neue Medien an der TU Dresden

Im Wintersemester 2009/10 Vertretung einer Professur für Kunstpädagogik an der TU Dresden

Seit 2008 Mitherausgeberin der Fachzeitschrift Kunst+Unterricht

Mitglied im Leitungsteam von kiss (Kultur in Schule und Studium) – Der BDK vergibt in Kooperation mit der Siemens Stiftung und gefördert durch die Robert Bosch Stiftung Projektstipendien an Studierende der Kunstpädagogik

2007 bis 2011 Stellvertretende Vorsitzende des BDK e.V. Fachverband für Kunstpädagogik

2007 Abschluss der Dissertation ( „Netz Kunst Unterricht. Künstlerische Strategien im Netz und kunstpädagogisches Handeln“) an der HBK Braunschweig bei Prof. Henning Freiberg, promoviert 2007

2006-2010 Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Flensburg, Institut für Ästhetisch-Kulturelle Bildung, Abteilung Kunst

2004 – 2006 Fachleitung Bildende Kunst am Gymnasium Grootmoor

2003 – 2007 Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im geschäftsführenden Bundesvorstand des BDK e.V. (Fachverband für Kunstpädagogik)

2001 bis 2006 Studienrätin mit den Fächern Bildende Kunst und Englisch am Gymnasium Grootmoor in Hamburg

2001 Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasium (Kunst und Englisch)

1999 – 2001 Referendariat am Studienseminar Hamburg

1999 Wissenschaftliche Hilfskraft von Prof. Henning Freiberg in der ACE/HBK Braunschweig

1998 Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien

1993 – 1998 Studium der Kunstpädagogik an der HBK Braunschweig

Künstlerische Grundklasse an der HBK Braunschweig bei Prof. Siegfried Neuenhausen, Studium der Bildhauerei (Fachklasse) bei Prof. Johannes Brus

Juni 1996 Erstes Staatsexamen im Fach Anglistik

1995 – 1999 Tutorin von Prof. Henning Freiberg in der Arbeitsstelle für Computergrafik und Ästhetische Erziehung (ACE) an der HBK Braunschweig

1993-1998 Studium der Pädagogik an der TU Braunschweig

Studium der Philosophie (wiss. Beifach) an der TU Braunschweig und an der HBK Braunschweig

1993 – 1996 Studium der Anglistik an der TU Braunschweig

1992 – 1993 Studium der englischen und anglo-irischen Literaturwissenschaften am Trinity College Dublin, Irland

1990 – 1992 Studium der Anglistik und Germanistik (Höheres Lehramt) an der Universität Hamburg

1990 Abitur am Gymnasium Hummelsbüttel in Hamburg