Einladung zur Diskussion des neuen Fachlehrplans Gymnasium

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Der neue „Fachlehrplan Gymnasium / Kunsterziehung“ für Sachsen-Anhalt ist veröffentlicht und befindet sich im Diskussionsprozess. Ein Grundsatzband „Kompetenzentwicklung und Unterrichtsqualität“ gehört außerdem dazu, welcher beschreibt, was unter Kompetenzorientierung zu verstehen ist.
Grundsätzlicher Konsens der Jahresversammlung des BDK Sachsen-Anhalt war, dass der Begriff „Kunsterziehung” nicht mehr zeitgemäß ist. Der Landesverband plädiert daher für die Fachbezeichnung „Kunst” – an der Kunsthochschule wurde der Studiengang bereits umbenannt.

Am Donnerstag, dem 31. März, um 17 Uhr lädt der Landesverband Sachsen-Anhalt des BDK e.V. in Kooperation mit der Professur für Didaktik der bildenden Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zu einer offenen Diskussion des neuen Fachlehrplans ein:

Wie ist der neue Lehrplan in den Fachschaften angekommen? Was gefällt Ihnen? Fehlt etwas? Bleiben Begriffe unklar? Müssten Aspekte genauer formuliert sein?

Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der Kunstdidaktik der BURG im 1. OG des Hermes-Gebäudes, Hermesstraße 5 in Halle (Saale) statt.
Alle interessierten Lehrer/-innen, Referendar/-innen und Student/-innen sind herzlich willkommen!

Hier der Link zum Fachlehrplan: http://www.bildung-lsa.de/pool/RRL_Lehrplaene/Fachlehrplan_Gymnasium/flp_kunst_gym_anh_220116.pdf
und zum Grundsatzband: http://www.bildung-lsa.de/pool/RRL_Lehrplaene/Erprobung/Gymnasium/GSB_Gym_LT.pdf


Tagung in Paderborn: SKULPTUR LEHREN

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„Was kennzeichnet eine Skulptur? Diese Frage stellt sich angesichts zunehmender Entgrenzungstendenzen in der zeitgenössischen Kunst verstärkt und lässt es zunächst fragwürdig erscheinen, weiterhin in traditionellen Gattungen wie Zeichnung, Malerei, Skulptur, Film, Fotografie oder Performance zu denken. Mit dieser Erweiterung des Skulpturalen ergeben sich neue Blickwinkel auf Lehr- und Lernprozesse in der Kunst. In Bezug auf die veränderten Erlebnisqualitäten des im Erfahrungsraum des Subjekts verorteten Kunstwerks soll gemeinsam über die Lehre der Bildhauerei nachgedacht werden. Welche Perspektiven lassen sich für eine Didaktik der Bildhauerei eröffnen? Wie hängen diese mit der Veränderung des Kunstbegriffs der letzten Jahrzehnte zusammen? Welche skulpturalen Fragen lassen sich kunstwissenschaftlich oder künstlerisch aufwerfen und inwiefern besitzen sie kunstpädagogische Relevanz? Welche Elemente der Skulptur existieren dabei immer schon und welche sind im Zuge der verschiedenen Entgrenzungstendenzen neu hinzugekommen? Wie wirkt sich dies auf die künstlerische Lehre von Bildhauerinnen und Bildhauern aus?

Mit diesen Fragestellungen werden sich 20 Referentinnen und Referenten aus Kunstwissenschaft, Kunst und Kunstpädagogik auseinandersetzen. Ihre Beiträge sind sechs Sektionen zugeordnet, innerhalb derer diese Perspektiven im Hinblick auf vier Aspekte von Entgrenzung diskutiert werden: Skulptur und Raum, Skulptur und Material, Skulptur und Zeit sowie Skulptur und Betrachter. Die Eingeladenen erörtern verschiedene Formen skulpturalen Denkens und Handelns im Kontext des Themas „Skulptur lehren“.“ (Sara Hornäk)

 

PLANUNG
Sara Hornäk unter Mitarbeit von Susanne Henning

MODERATION
Sara Hornäk, Susanne Henning, Lisa Kuntze-Fechner, Anna Penning