per faltung ins gebiet

Ausstellung der Klasse Prof. Stella Geppert der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle / Studiengang Kunsterziehung und Kunstpädagogik
Oleariusstrasse 09 / Halle an der Saale

per faltung ins gebiet

Mit Arbeiten von: Lea Bruns, Maïté Darroman, Elisabeth Decker, Laura Drolshagen, Nadine Fischer, Stella Geppert, Lea Groß, Tabea Herbst, Mark Hornbogen, Sarah Kaiser, Elena Kirchhoff, Thomas Kirchner, Yommana Klüber, Karla König, Kristina Kramer, Nora Läkamp, Christian Liebst, Therese Lippold, Marie Neumann, Laurina Preckel, Magdalena Rude, Carola Sachs, Vanessa Schmitz, Anne Schneider, Nicolas Schröter, Matthias Schützelt, Kristina Sinn, Patrick Stäbler, Laura Stach, Alexandra Stein, Amelie-Teresa Wiebach, Sandy Winkler, Elisabeth Zunk

Als verbindendes Element der Ausstellung funktioniert die Falte als räumliches Prinzip, Denkfigur und konzeptuelle Grundlage. Die Falte ist und schafft Raum; sie verbindet: „Die Faltung als strukturelle Verlaufsform erweist sich als eine adäquate Übersetzung der im weitesten Sinne vernetzten Welt. Sie besitzt die Fähigkeit und das Potential, alles mit allem zu verbinden. Mit der Faltung spielen Künstler die großen Zusammenhänge durch und holen zugleich kleine Besonderheiten hervor.“1
Unter den verschiedenen Aspekten der Entstehung und Realisierung einer Ausstellung werden die Räumlichkeiten zweier leer stehender Wohnungen am Hallmarkt in eine Ausstellungsplattform verwandelt. Experimentelle Verfahrensweisen, strukturelle sowie prozessuale Denk- und Handlungsweisen im Umgang mit räumlichen Phänomen sind Ausgangslage der Arbeiten der Klasse, die in verschiedenen künstlerischen Medien ihren Ausdruck finden. An den jeweiligen Grenzen tradierter Kategorisierungen entfalten die Arbeiten durch konzeptionelle Klarheit ihre Wirkung. Das Vermittlungsprogramm Streifzüge bietet die Möglichkeit einer Reflexion „von innen – nach außen – nach innen“, Passanten und Passantinnen des Umfeldes sind zur Zusammenarbeit eingeladen. Neben der bestehenden Ordnung der künstlerischen Positionen in den Ausstellungsräumen, wird sich ein Raum stetig transformieren. Flüchtige Aktionen und Inszenierungen verwandeln eine kleine Kammer zur Bühne, ein Entfaltungsgebiet auf Zeit.

1 Kunstmuseum Krefeld, Der große Wurf, Faltungen in der Gegenwartskunst, Freiburg 2008, S. 19

Öffnungszeiten täglich von 11:00 Uhr – 19:00 Uhr (außer Montags)
Finissage am 10.05.2014 um 18.00 Uhr



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