Neu in der Stadt II

Ich habe inzwischen einen Baumarkt und die Post gefunden, einen wunderbaren Bäcker in nähester Nähe, einen Bio-Supermarkt, genügend Buchhandlungen. Habe festgestellt, dass jeden Tag Markt ist, mit zwei bis drei Fischbuden. Ich weiß, wann man gut einen Parkplatz in meiner Straße findet, wann noch Baguette im Gourmétage zu haben ist, wann die Post kommt, wann die Bauarbeiter nach Hause gehen und dass es wahrscheinlich nichts bedeutet, wenn es um halb 5 morgens bei mir klingelt. Dann gibt es diese Momente am Abend, wenn die Altstadt ruhig wird, die Geschäfte schließen, die Straßen leerer werden. Vögel singen, Kellner stehen auf der Straße und unterhalten sich. Der Elektriker grüßt, ich pflanze noch etwas Rhabarber, Hunde werden erzogen, die ersten Flaneure bewegen sich durch die Straße, suchen nach freien Tischen in den Lokalen.

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