Street Art, Fakes & Interventionen – Kunst als Ausdruck des Politischen

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Termin: Mi, 16.1.13,  18:30

Ort: Hochschule für Bildende Künste Dresden
Fairey Shepard unterstützte mit seinem Obama-Bild den Wahlkampf des Präsidenten, die Aktionsgruppe Front deutscher Äpfel parodiert Aufmärsche von Rechtsextremisten und es kursieren zahlreiche Parodien über Gutenbergs Plagiats-Affäre im Internet. Ist das nun Kunst? Oder ist das Politik? In diesen Beispielen zeigt sich ein Phänomen, das seit einigen Jahren verstärkt zu beobachten ist: Politik und Kunst kommen sich immer näher. Aber wo sind politische Botschaften in der ‘Straßenkunst’? Und ist das Kommunikation? Wer kommuniziert mit wem? Und bewirkt das was? Manipulationen sind allgegenwärtig im Netz – ist das ein neues Phänomen in der politischen Kommunikation? Können wir dem Medium trauen? Verändert Misstrauen politische Kommunikation im Netz?

Alain Bieber gründete 2004 REBEL:ART – als Verlag und Plattform für Kunst, Kultur und Politik. Heute ist er der Projektleiter von ARTE Creative (creative.arte.tv), einem Netz-Magazin, Labor und Netzwerk für zeitgenössische Kultur, bei dem Europäischen Kultursender ARTE.
Christoph Bieber ist seit 2011 Inhaber der Johann-Wilhelm-Welker-Stiftungsprofessur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft an der Universität Duisburg-Essen. Zu den Forschungsschwerpunkten Biebers gehören die Auswirkungen der so genannten neuen Medien und des Internets auf die Demokratie und politischen Prozesse, dabei beschäftigt er sich vor allem mit Ethik und Verantwortung der Politik, Ethik-Management und Wahlen/Wahlkampf.

Alain Bieber
, Journalist, Redakteur, Kurator, Straßburg
Prof. Dr. Christoph Bieber, Stiftungsprof. für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft an der Uni Duisburg-Essen
Moderatorin: Prof. Anja Besand, TU Dresden

Diese Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Open-Up! Politisch kommunizieren zwischen Talkshow, Tweet und Theater


FLURGESPRÄCHE_18

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INTER_DISZIPLIN_ÄRA
Talkrunde, Diskussion

Die FLURGESPRÄCHE_18 nehmen das Zauberwort „Interdisziplinarität“ unter die Lupe. Was passiert, wenn unterschiedliche Disziplinen zusammenarbeiten? Kooperieren? Wenn verschiedene Denkweisen aufeinanderprallen, andere Methoden erst einmal vermittelt werden müssen? Ist ein interdisziplinärer Ansatz wirklich produktiv oder eher kräfteraubend? Wie kann gemeinsam gearbeitet werden – ist Konkurrenz ein Thema? Oder ziehen alle am gleichen Strang?
Vorgestellt wird das aktuell laufende interdisziplinäre Forschungsprojekt „SESAM – Software Engineering Sozialer Allgegenwärtiger Medien“, in dem Nachwuchswissenschaftler/-innen aus Kunstpädagogik, Kommunikationswissenschaft und Informatik zusammenarbeiten. Dies bietet Anlass für eine Diskussionsrunde, in die Erfahrungen und Erkenntnisse des Publikums einfließen.

Fotos vom Abend sind HIER zu finden!