White Cube / Black Box


Kunst im Container – Gegenwartskunst in der Schule
http://www.white-cube-black-box.de

Kunsthaus Dresden, Städtische Galerie für Gegenwartskunst, in Kooperation mit dem Marie-Curie-Gymnasium, 30. Mittelschule Dresden-Neustadt und Vitzthum-Gymnasium in Dresden, sowie Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Weixdorf, des Dreikönigsgymnasium und dem Evangelischen Kreuzgymnasium.
Text von der Website:

„›White Cube / Black Box‹ ist ein Projekt von Schüler/innen, initiiert vom Kunsthaus Dresden. Architektur, Gestaltung und zeitgenössische Kunst in einen ganzheitlichen Prozess an die Schule zu bringen, das ist das erste Ziel dieses Projektes: Ein temporärer Kunstraum entsteht, basierend auf Containern wird das Ausstellungsgebäude von den Jugendlichen selbst entworfen und wandert von Schule zu Schule. Bis zum Sommer 2011 werden im Projekt gemeinsam drei Ausstellungen entwickelt, die mit den Mitteln der Gegenwartskunst auf unterschiedlichste Weise Themen aus dem Alltag von Jugendlichen und Erwachsenen behandeln.

Im Frühjahr 2010 wurde die erste gemeinsame Ausstellung zum Begriff ›Luxus‹ erfolgreich auf dem Gelände des Marie-Curie-Gymnasiums präsentiert. Hier ging es unter anderem um die Frage, was wir unter Luxus verstehen und welche Art von Luxus heute noch zeitgemäß ist.

Im November/Dezember 2010 zeigten wir die zweite Ausstellung; Gemeinsam gewähltes Thema war die Zukunft, experimentell wird in das Jahr 2050 voraus geschaut, eine für alle am Projekt Beteiligten noch erlebbare Zeit. Persönliche Hoffnungen und gemeinsame Ideale,Utopien aber auch berechtigte Zweifel an solchen, die Frage des Bewahrens von Werten und der Gültigkeit von Gestaltung und Architektur waren Gegenstand der architektonischen und gestalterischen Entwürfe sowie der künstlerischen Projekte und Raumgestaltungen, die in der Ausstellung zu sehen sind.

Anfang Februar 2011 beginnen die Vorbereitungen zur dritten Ausstellung, die sich ab Juni auf dem Gelände des neu gebauten Vitzthum-Gymnasium dem Thema Recycling und der von den Schüler/innen gemeinsam für spannend erachteten Frage der Wiederverwertbarkeit von Materialien, Ideen und Idealen widmen wird.

Durch ›White Cube / Black Box‹ wird ein Teil der Schule zum öffentlichen Ort für Kultur und zum Kristallisationspunkt für Wünsche, Ideen und Kompetenzen, die auch außerhalb der Schule Geltung haben.

Architektur, Kunst und Gestaltung können wesentliche Kompentenzen vermitteln, die für die eigene Lebensgestaltung, das gesellschaftliche Zusammenleben und die berufliche Gestaltung eine wichtige Rolle spielen. Die Bauaufgabe einer temporären Architektur, die dennoch anspruchsvolle Funktionen in sich vereinbaren soll, gehört zu einer der spannendsten Aufgaben für die Zukunft und vermittelt viele Detailaspekte architektonischen Wissens vom Lageplan über den Bauantrag bis zur Innenausgestaltung für eine Ausstellung im Detail. In der Gegenwartskunst werden Themen verhandelt, die uns auch in unseren persönlichen Wünschen und Lebensentwürfen, in Sorgen und Hoffnungen beschäftigen. Unterschiedliche Medien kommen zum Einsatz: Zeichnung, Malerei, Skulptur, aber auch Video und digitale Gestaltung. Die grafische Gestaltung und Vermitlung eines Produktes bestimmt, ob in traditionellen oder digitalen Medien ausgeführt, maßgeblich den Erfolg eines Projektes. Ausstellungen von Gegenwartskunst werden über Flyer und Anzeigen beworben, die Öffentlichkeit wird durch Pressemitteilungen und die erfolgreiche Platzierung eines Ereignisses in den Medien erreicht. Zum Entwerfen kommt die Öffentlichkeitsarbeit, welche Informationen werden benötigt, wie schreibt man einen aufschlussreichen Text für die Presse und an wen muss er versandt werden? Aber auch die Betreuung der Besucher und Besucherinnen einer Ausstellung, sind sie erst einmal vor Ort, will überdacht sein: Wie erreicht man, dass sie zufrieden und angeregt die Ausstellung verlassen? Welche Informationen lässt man ihnen zu den künstlerischen Projekten zukommen? Wie kann man im direkten Gespräch, einer Führung oder Diskussion, mit dem Publikum in einem Austausch treten? Und wie kann man in einem Projekt Fragen entwickeln und eigene Antworten finden, die einem selbst und anderen Menschen andere Erkenntnisse vermitteln und neue Wege weisen?“



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