Medienfenster

Herzliche Einladung zum
Medienfenster
Studierende der Kunstpädagogik an der TU Dresden zeigen Installationen und Videos aus den Seminaren „Medienkunst“ und „Videokunst“ von Franziska und Sophia Hoffmann.
Montag, 4. April 2011
18:30 Uhr
Keller / Blaues Haus
August-Bebel-Straße 30
TU Dresden


WERKSCHAU KUNSTPÄDAGOGIK DRESDEN

Unter dem Titel ZWISCHEN●MENSCHEN werden vom 03.04. bis zum 21.05.2011 in der Burg und im Historischen Rathaus von Bad Driburg-Dringenberg Studierende der TU Dresden einen Einblick in ihre künstlerische Arbeit geben.
Nach Paderborn, Münster, Weimar, Flensburg und Oldenburg ist Dresden nun die 6. Ausbildungsstätte für Kunstpädagogik, die Schwerpunkte ihres Ausbildungsprogramms in einer Ausstellung präsentiert. Um das komplexe Thema ZWISCHEN●MENSCHEN zu bearbeiten, zeigen die Studierenden Arbeiten verschiedener ästhetischer und künstlerischer Bereiche.
Zur Vernissage wird das Publikum nicht nur Animationsfilme, Live-Performances, Installationen, Objekte, Collagen, Grafiken und Malereien zu sehen bekommen, sondern auch etwas Unerwartetes.

Ausstellungseröffnung: 3.04.2011 um 11.30 Uhr, Burg Dringenberg Öffnungszeiten: Mi und Sa 14-17 Uhr, So 10-12 Uhr und 14-17.30 Uhr.



Kunstpädagogisches Kolloquium in Loccum 2011


Kunst – Sprache – Vermittlung

Beschreibungen von kunstpädagogischen Prozessen
2.-4. September 2011
Leitung: Kerstin Asmussen, Katja Helpensteller, Gila Kolb und Evelyn May
Das achte kunstpädagogische Forschungskolloquium in Loccum steht unter dem besonderen Fokus der Sprache. Diese ist für die kunstpädagogische Forschung in doppeltem Sinne bedeutsam: Zum einen in der Begegnung mit Kunst und ästhetischen Prozessen in Situationen der Kunstvermittlung, zum anderen in der Forschung darüber und der damit verbundenen Aufgabe der Dokumentation, Auswertung und Präsentation der Ergebnisse.
Als zentrales Instrument der Verständigung dient Sprache im Kunstunterricht und in der Kunstvermittlung etwa der Reflexion von eigenen ästhetischen Arbeiten, dem Feedback seitens der Lehrenden und Lernenden und der Rezeption von Kunstwerken, indem individuelle Perspektiven und Sichtweisen verbalisiert werden. Doch lassen sich ästhetische Erfahrungen und subjektive Wahrnehmungen in ihrer Gänze verbal erfassen? Gottfried Boehm etwa lehnt eine Übersetzbarkeit von Bildern in verbale Sprache ab; Ursula Brandstätter betont die Unübersetzbarkeit der ästhetischen Erfahrung in Begriffe (vgl. Lange 2010). Doch im Forschungskontext ist Sprache ein primäres Medium, um ästhetische Prozesse zu beschreiben: Schülerinnen und Schüler oder andere Personen im Forschungsfeld reflektieren ihr Tun, die Forschende wiederum beobachten, stellen Fragen, analysieren und interpretieren. Dabei bewegen sich Forschende im weiten Feld einerseits mit der eigenen Argumentation zu überzeugen zu müssen und andererseits für die Lesenden ansprechend zu erzählen (vgl. Reichertz, Soeffner 1994, S. 310).
Im Rahmen des diesjährigen Kolloquiums soll beleuchtet werden, ob und inwiefern gerade in der kunstpädagogischen Forschung ein besonderes Potential für mehrdimensionale Übersetzungsstrategien aus der Kunst heraus besteht oder bereits praktiziert wird. Welche Strategien verfolgt der wissenschaftliche Nachwuchs, um kunstpädagogische Prozesse zu beschreiben? Ziel ist es ein Nachdenken über das Verhältnis von Sprache, Kunst, Kunstvermittlung und kunstpädagogischer Forschungspraxis anzuregen. Dr. des. Rahel Ziethen (Universität Hildesheim) wird das Kolloquium dazu mit einem impulsgebenden Beitrag bereichern. Den Rest des Beitrags lesen »