„Braucht Kunst einen Kanon?“ – Dokumentation

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Gemeinsam mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg hat die Forschungs- und Le[]rstelle Kunst • Pädagogik • Psychoanalyse der Fakultät für Erziehungswissenschaft einen Kunstpädagogischen Nachmittag zum Thema „Braucht Kunst einen Kanon?“ veranstaltet. Nach vier Vorträgen rund um das Thema fand eine Podiumsdiskussion statt. Alle vier Vorträge wurden aufgezeichnet und stehen nun hier online zur Verfügung.


Walden #3 Tagung #2

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http://www.walden3.de/tagung2.html

„Gebildet oder ungebildet?“ ist eine Frage, die sich heute vor allem an die Strukturen des Bildungssystems richtet: Welches Selbstverständnis und welche Auffassung von Gegenwartskultur und -kunst wird durch unser Bildungssystem getragen? Kulturelle Kompetenz und eigene Urteilskraft sind Schlüsselqualifikationen: Gesellschaftliches Zusammenleben, gegenseitiges Verständnis und individuelle Orientierung werden durch die Verhandlung ästhetischer und kultureller Werte ermöglicht. Kunst stellt einen zentralen Austragungsort für diese Verhandlung zur Verfügung. Welche Rolle spielt die Kunst bisher im Zusammenhang der Kulturellen Bildung und wie kultivieren sich andere zentrale Disziplinen für die Lebensentwürfe von Kindern, Jugendlichen und Schüler/innen? Gelungene Beispiele für das Erkennen und Erkunden des eigenen Lebensumfeldes, eigener und fremder ästhetischer Bedürfnisse und deren Gestaltung werden im Rahmen der Tagung präsentiert. Auf der Makroebene werden die Vernetzung der Disziplinen und die Entwicklung erweiterter Bildungsfelder und -konzeptionen innerhalb und außerhalb der Schulentwicklung untersucht und diskutiert.

Die Tagung richtet sich an Expert/innen aus der Kunstpädagogik, den Erziehungswissenschaften und an Pädagog/innen anderer Fachbereiche, an Eltern und Jugendliche, Künstler/innen aller Sparten und insbesondere an Vertreter/innen der Kultur- und Bildungspolitik sowie der schulischen Praxis.