documenta nachtrag

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Christoph Schäfer schreibt auf The Thing Hamburg noch einmal kritisch über die letzte documenta: „Ziereremiten im Garten des aufgeklärten Fürsten“.


A + B = BA? (ART + BLOG = BLOGART?)

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http://www.javamuseum.org/2007/a_and_b/


European Media Arts Festival Osnabrück

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// 23.- 27. April 2008
// Ausstellung bis 25. Mai 2008
Das Festival 2008 steht unter dem Motto IDENTITY, das sich in Filmprogrammen, in Lectures und Specials widerspiegelt. Darin wird medialen Standortbestimmungen und kuenstlerischen Selbstdefinitionen nachgegangen, individuelle, soziale und globale Identitaeten in einer sich rasch veraendernden Welt erforscht und nach subjektiven wie wissenschaftlichen Verortungen gefragt.
Das EMAF zaehlt zu den bedeutendsten Foren der internationalen Medienkunst. Als Treffpunkt fuer Kuenstler, Kuratoren, Verleiher, Galeristen und Fachpublikum hat es Thematik und Aesthetik der medialen Kunst entscheidend mitgepraegt. Jaehrlich bietet das Festival einen aktuellen Ueberblick mit Experimentalfilmen, Installationen, Performances, digitalen Formaten und hybriden Formen. Dabei reicht das Spektrum von persoenlichen und politischen Themen oder formalen Experimenten bis zu provokanten Aussagen.
(Text von der Website)


The Mobile City

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Ende Februar findet in Rotterdam die Tagung The Mobile City statt, bei der es um lokative und mobile Medien und Stadtraum geht. Grundfrage ist: Was passiert mit urbaner Kultur, wenn physischer und digitaler Raum verschmelzen?


Mark Napier: Arsenal of Entropy


Mark Napier nutzt kleinste Einheiten kultureller Information und fügt sie collageartig zu neuartigen Gebilden zusammen. Die Nahaufnahmen von Bildschirmen wirken wie Malerei. Naper experimentiert mit dem Apparat, mit Licht, Wahrnehmung, Übertragung und den bei der Wiedergabe entstehenden Geräuschen. Napier: „The work records my interactions with technology and the methods used to investigate and understand it. The form of a communication takes effects its meaning, whether it is oral, textual or visual because of the unique attributes of each medium. In my work with images, like those taken from the TV, I reproduce them over and over again on different media, layering each particular visual peculiarities upon one another until the original media is unidentifiable.“ (rhizome.org)

„And the total arsenal of entropy already at war within it.“ — Tales from Ovid, Ted Hughes


Kunst und aktuelle Medienkultur

Um die Vermittlung zeitgenössischer Kunst an Schulen zu fördern und einen Beitrag zur ästhetischen Bildung in Deutschland zu leisten, werden im Sommer 2008 vom BDK in Kooperation mit dem Siemens Arts Program und gefördert durch die Robert Bosch Stiftung Stipendien für die Entwicklung von Unterrichtsprojekten zum Thema „Kunst und aktuelle Medienkultur“ vergeben. Studierende der Kunstpädagogik können sich bewerben.
Die beteiligten Künstler Robin Rhode, Björn Melhus, Dellbrügge & de Moll, Com & Com und Peter Piller sind herausragende Vertreter der zeitgenössischen Kunst. Sie engagieren sich darüber hinaus auch für neue Vermittlungsformen. In persönlichen Begegnungen mit den Künstlern erarbeiten die Stipendiaten Unterrichtsideen, die sie im Sommer 2008 an einer Schule umsetzen und dokumentieren werden. Zwei fachdidaktische Workshops begleiten das Stipendium.
>>> Zur Website des Projektes


Temporäre Sonnenuntergänge

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Für Carlo Zanni ist die Codierung ein Pinsel. Er nutzt Live-Daten aus dem Netz, um filmerisch zu erzählen. In seinem Projekt My Temporary Visiting Position From The Sunset Terrace Bar, kombiniert Zanni im Netz ein aufgenommenes Video der Stadt Ahlen in Deutschland mit dem in Realzeit gefilmten Sonnenuntergang in Neapel, Italien. Je nachdem wie spät es in Italien ist, kann der Nutzer den Sonnenuntergang live oder als archivierte Version ansehen. Es entsteht eine sich ständig verändernde Szenerie aus zwei geografischen Gebieten. Migration spielt eine Rolle, Vögel fliegen auf, Bewegung ist dem Ganzen immanent – „Zanni’s data cinema seems an ideal medium in which to present a meditative portrait of the instantaneous horizon before us.“ (Miguel Amado)