Vortrag in Dresden


Videodokumentation BuKo12 Part03.3


Die Videodokumentation der Vorträge auf dem Part03.3 – Partizipatorische Kunstpädagogik in der Grundschule steht nun online zur Verfügung:

Prof. Dr. Max Fuchs: Partizipation zwischen Politik und Pädagogik
Reinigungsgesellschaft: Politiken des Raumes – Strategien und künstlerisches Handeln
Prof. Dr. Christina Griebel: Mit/einander in Schule und Hochschule
Prof. Mario Urlaß: Teilhaberschaft und Eigenes in künstlerischen Bildungsprozessen

http://www.facebook.com/buko12dresden


FLURGESPRÄCHE_8


Vortrag von Jeff Wall in Dresden

Foto: © hankoss

17.06.2010, 18:30: Jeff Wall spricht anlässlich der Ausstellung “Transit” über sein Werk / in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden / Veranstaltungsort: Innenhof des Residenzschlosses

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ringvorlesung “Bilder machen – Fotografie als Praxis” der Kunstgeschichte / Institut für Kunst- und Musikwssenschaft TU Dresden statt.


Manovich in Potsdam

Lev Manovich hält einen Vortrag über Datenvisualisierung bei den DIGAREC Lectures
22.04.2010, 18h-20h
Veranstaltungsort: Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, Haus 8, Raum 145 (Audimax), 14469 Potsdam

An der Börse werden die Aktienkurse zumeist als Liniendiagramme visualisiert. Mittlerweile haben sich die Visualisierungsmöglichkeiten von Informationen jedoch vervielfacht. So stark, dass sich bereits das Forschungsfeld der Informationsästhetik herausgebildet hat, welches neue Wege erforscht, wie Informationen dargestellt werden können. Am 22. April 2010 um 18 Uhr führt Lev Manovich in seinem Vortrag durch den Dschungel der Möglichkeiten und deutet die Datenvisualisierung als neue Sprache der Kulturtheorie im Audimax der Universität Potsdam. In den letzten 20 Jahren reifte die Visualisierung von Daten zu einem gängigen Instrument sowohl in den Wissenschaften, in den Künsten als auch in der breiten Öffentlichkeit. Als Methode der Kulturforschung steckt sie aber noch in ihren Kinderschuhen. Basierend auf den Analysen von Computerspielen, Kino-, Fernseh-, Animationsfilmen sowie Mangas und anderen Medien präsentiert Manovich Visualisierungstechniken und -methoden die besonders für die Kultur- und Medienforschung nützlich sind. Computerspiele als Dauervisualisierung von Daten bilden in diesem Kontext einen prädestinierten Forschungsgegenstand.
Lev Manovich ist einer der weltweit bekanntesten Akteure in der jüngsten Medientheorie. Mit seiner richtungweisenden Dissertation “The Language of New Media” (MIT Press, 2001) hat Manovich die Medientheorie revolutioniert und Marshall McLuhans Vorherrschaft auf diesem Gebiet abgelöst. Als erster Theoretiker entgrenzte er den Bereich der Medientheorie in Richtung der neuen Medien und erörterte eindringlich ihre Logik, die im Kern auf den Computer, das “Meta-Medium” unserer Zeit, zurückzuführen ist. Die Logik des Computers, so Manovich, beeinflusst in Produktion und Ästhetik auch alle bisher bekannten modernen Medien wie Film, Musik, Fotografie usw. und transformiert sie so zu neuen Medien unter neuen Bedingungen. Mittlerweile hat Manovich seine Theorie-Bildung weiterentwickelt und arbeitet nun auf dem jungen Feld der Software-Wissenschaften. Die Grundlage bildet die Beobachtung, dass Software wie Google, Amazon, iTunes usw. durch unseren täglichen Umgang mit ihnen unsere Kultur nachdrücklich verändern. Lev Manovich ist Professor am Visual Arts Department der Universität von Kalifornien in San Diego (UCSD). Neben The Language of New Media schrieb Manovich Software Takes Command (veröffentlicht unter der CC-Lizenz, 2008) und Soft Cinema: Navigating the Database (MIT Press, 2005).


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