CALL FOR PARTICIPATION

> Bitte beachten: FAQ zum Call
> Der Call als PDF-Download: BuKo12_Call_for_Square.pdf

Ende 2009 hat sich die Initiativgruppe BuKo12 zur Ausrichtung des Bundeskongresses der Kunstpädagogik 2010-2012 gebildet, um eine in inhaltlicher, struktureller wie personeller Hinsicht partizipatorisch und plural orientierte Kongressform zu entwickeln, welche der Breite des kunstpädagogischen Feldes gerecht wird.

Partizipation ist eine Herausforderung. Sie umfasst gesellschaftlich relevante Fragen, neue Formen der Kommunikation, der Medienkultur, aktuelle Forderungen der Pädagogik gemäß einer „Bildung in der Demokratie“ und Handlungsweisen in der zeitgenössischen Kunst. Daraus ergeben sich inhaltliche wie strukturelle Impulse der Kongresskonzeption. Damit Partizipation stattfinden kann, ist die Weiterentwicklung kunstpädagogischer Tagungskultur notwendig.

Die BuKo12 Parts 01-08 haben in den Jahren 2010-2012 auf unterschiedlichste Weisen partizipatorische Formate und Inhalte untersucht. Dabei gingen sie exemplarisch und an bestimmten Leitfragen orientiert vor. Das Themenspektrum ist durch große Heterogenität gekennzeichnet und auf dieser Website dokumentiert.

Für die Abschlussveranstaltung von BuKo12, den Kongress „Kunst Pädagogik Partizipation“ vom 19.-21.10.2012 in Dresden, werden nun Beiträge im Kontext Kunstpädagogik/ Kunstvermittlung gesucht, die das BuKo-Rahmenthema „Partizipation“ auf eine Weise würdigen, welche in den Parts 01 bis 08 unterrepräsentiert war. Was wurde bislang übersehen, welche weiteren Aspekte sollten einen „Schauplatz“ erhalten? Um diese Lücken zu schließen, rufen die VeranstalterInnen kunstpädagogisch Interessierte zur Einreichung entsprechender Beiträge auf. Um die verschiedenartigen Beiträge in eine Form zu bringen, wird als symbolische Lücke ein „Square“, jeweils 1 Meter x 1 Meter, verfügbar gemacht, der in allen denkbaren Varianten bespielt werden und für unterschiedliche Präsentationsformen dienen kann. Denkbar sind hier beispielsweise eine Ein-Quadratmeter-Posterpräsentation an einer Wandfläche, ein Vortrag, bei dem Sie am Samstag, den 20.10.2012, den Quadratmeter als „Bühne“ für Ihr Statement nutzen, messeähnliche Situationen mit einem Stand, Aktionen, Installationen etc. Die mannigfaltigen Squares sollen auf dem Kongress in Dresden in verschiedenen Formen präsentiert werden, um auf diesem Wege partizipativ die bislang vorhandenen Leerstellen des Themas zu füllen und weitere interessante Ansätze im Kontext von Kunst, Pädagogik und Partizipation auszuloten.

Dieser „Call for Square“ richtet sich an alle an der Koppelung von Kunst & Pädagogik Interessierten. Sie können diesen Aufruf als Möglichkeit eigener Positionierung künstlerischer oder diskursiver Art verstehen oder auch als Aufruf, um mit SchülerInnen oder Studierenden den Quadratmeter als Form gemeinsamer gestalterischer Herausforderung zu begreifen.

Bitte erläutern Sie in max. 500 Wörtern (ca. eine Seite Text), worin die Lücke Ihrer Ansicht nach besteht und warum Ihr Beitrag geeignet ist, sie zu füllen. Nehmen Sie dabei Bezug auf die Informationen, die auf der BuKo12-Website veröffentlicht sind. Beschreiben Sie, in welcher Weise Sie den Quadratmeter nutzen möchten. Dies kann auch ergänzend durch bildliche Skizzen geschehen.

Bitte reichen Sie Ihre Darstellung im PDF-Format bis zum 15.5.2012 per Mail an cfp@buko12.de ein. Achten Sie darauf, dass jedes Dokument Ihren Namen, Anschrift und Mail-Adresse nennt. Weitere Informatinen zum Einreicheverfahren finde Sie in den FAQs. Sie erhalten eine Rückmeldung bis Mitte Juni.

Die eingereichten Beiträge werden von folgender Jury begutachtet:
Anna Frauendorf (Helene-Lange-Schule Hannover), Marc Fritzsche (Justus-Liebig Universität Gießen), Martin Klinkner (BDK-Bundesvorstand), Carolin Knebel (ZKM Karlsruhe), Rudolf Preuss (Jugendkunstschule & Kulturzentrum balou e.V. Dortmund), Mario Urlaß (PH Heidelberg).

Die Initiativgruppe BuKo12 ist gespannt und freut sich auf Ihre Beiträge.
Lassen Sie einen Quadratmeter zu Ihrem Schauplatz werden!


Videodokumentation BuKo12 Part03.3


Die Videodokumentation der Vorträge auf dem Part03.3 – Partizipatorische Kunstpädagogik in der Grundschule steht nun online zur Verfügung:

Prof. Dr. Max Fuchs: Partizipation zwischen Politik und Pädagogik
Reinigungsgesellschaft: Politiken des Raumes – Strategien und künstlerisches Handeln
Prof. Dr. Christina Griebel: Mit/einander in Schule und Hochschule
Prof. Mario Urlaß: Teilhaberschaft und Eigenes in künstlerischen Bildungsprozessen

http://www.facebook.com/buko12dresden


BuKo12@Facebook

BuKo12 – die Initiative für einen Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010-2012 ist jetzt auch bei Facebook. Dort hält Sie/euch das BuKo12-Team über Aktuelles auf dem Laufenden – wie zum Beispiel den noch stattfindenden Part08 und die große Abschlussveranstaltung vom 19.-21. Oktober 2012 in Dresden.


ArtEduCamp in Köln

Das ArtEduCamp folgt der Tradition der sogn. BarCamps und lässt als offene, hierarchiearme Tagungsform insbesondere junge Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen – Studierende, Referendare und Nachwuchswissenschaftler (aber selbstverständlich nicht nur diese!) – mit ihren Fragen, Visionen und kulturellen Horizonten zu Wort kommen und am Gesamtprozess Buko12 nachhaltig partizipieren. http://educamp-art.mixxt.de/

Tagungsbericht live in 26 Abschnitten
Ein Bericht von Martin Butz
Bilder gibt es hier!


Fachtagung vorbei – Bilder, Grußwort und 1 Bericht

Erste Bilder zum gerade stattgefundenen Part06 finden sich im BuKo-Fotopool. Das Grußwort von Martin Klinkner, dem stellvertretenden Vorsitzendes des BDK e.V., findet sich auf der BuKo-Website unter “Material”.
Und hier geht es zu einem Bericht über den Workshop von Robert Hausmann und Matthias Laabs: http://processing2010.wordpress.com/.


FLURGESPRÄCHE_9

Call for ideas!
Unter dem Titel »Transitraum. 1 Tag – 1 Ort – 1 Aktion« finden die 9. FLURGESPRÄCHE vom 4. – 8. Juli 2011 täglich von 10-15 Uhr statt. Dafür wird auf der Wiese vor der ABS 20 ein Raum aufgebaut. Täglich wechselnd soll dieser Raum von Montag bis Freitag bespielt werden. Die FLURGESPRÄCHE wollen damit zu einer Aufwertung des Uni-Standortes ABS 20 beitragen und Anstöße für zukünftige Projekte an diesem Standort liefern.

Studierende und Lehrende sind aufgerufen, sich mit einem Konzept zu bewerben, das sie einen Tag lang in diesem Raum umsetzen wollen. Alles kann zum Anlass genommen werden! Der Raum bildet lediglich den Rahmen.
Bewerbungen bitte mit drei Sätzen zum Konzept bis zum 28. Juni an flurgespraeche@gmail.com. Bei mehr als 5 Bewerbungen entscheidet das FLURGESPRÄCHE-Team.

Der Raum hat eine Größe von 2 x 4m. Er besitzt kein Dach. Die Wände haben eine Höhe von 1,8m und bestehen aus einem Holzgerüst, das von innen fast vollständig verglast und somit transparent ist.

Termin: 4.-8.07.2011 täglich von 10 bis 15 Uhr
Wiese vor der August-Bebel-Straße 20, Dresden
Institut für Kunst- und Musikwissenschaft, TU Dresden


FLURGESPRÄCHE_7


In den 7. Flurgesprächen ist das Publikum gefragt. Jede(r) kann drei Minuten lang unter der Überschrift “Hallo Welt!” etwas beitragen – reden, anklagen, provozieren, zeigen, loben, fragen, singen oder oder oder. Alle Medien sind möglich. Zum Auftakt des Abends stellt Alrun Krauß ihr Projekt “Zwischen • Menschen” vor und wir zeigen den Kurzfilm “Zwischen • Menschen. Über Wendungen einer Idee.”
Falls Sie etwas beitragen möchten, bitten wir um eine knappe Anmeldung (Name, E-Mail, benötigte Medien) per Mail oder über den Briefkasten des Offenen Bücherregals (Erdgeschoss August-Bebel-Straße 20). flurgespraeche@gmail.com


BuKo12 Part03

Diskussion und Erprobung von kunstbezogenen Unterrichtsmodellen
Tagung in 3 Phasen
Veranstalter: Prof. Dr. Andreas Brenne – Prof. Dr. Christina Griebel – Prof. Mario Urlaß
Auftakt: 20. Mai 2011, 9-17.30 Uhr
Universität Kassel, Institut für Musik, Konzertsaal
Mönchebergstr. 1, 34109 Kassel

Grundgedanken: Die bildende Kunst hat bis in die Gegenwart vielschichtige Entwicklungen durchlaufen. An der Alltagsdidaktik in der Primarstufe sind diese größtenteils vorbeigegangen: Der Kunstunterricht ist geprägt von fertigkeitsorientierter Brauchtumspflege oder dem mimetischen Nachvollzug eines überschaubaren Kanons von Vor-Bildern. Dem steht ein künstlerisches Bezugsfeld gegenüber, in dem es um ästhetische Äußerungen auf der Basis multisensorischer Wahrnehmungen geht, die sich intermedial zu artikulieren suchen. Dies ist ein Modell, das kindlichen Bildungsprozessen in ihrer Vielfalt und Heterogenität entspricht und die Grenzen der Kunstpädagogik überschreitet. In diesem Zusammenhang ist der Gedanke der Partizipation von zentraler Bedeutung. Denn Teilhabe bedeutet, dass Kinder berechtigt sind, sich an der Ausgestaltung von Unterricht und von kunstbezogenen Erfahrungsprozessen zu beteiligen, und dass sie sich darin produktiv entfalten können. Es geht um die „1000 Sprachen der Kinder“.
Um eine derartige Didaktik zu entfalten sind vielfältige Partizipationen vonnöten. Vordringlich bedeutet dies eine Vernetzung aller an der Grundschullehrerausbildung beteiligten Institutionen (Universität, Studienseminar, Schule) und eine praxisorientierte Verschränkung kunstpädagogischer Praxis und Forschung. Den Rest des Beitrags lesen »


BuKo12 Part01: Wieviel Kunst braucht die Kunstpädagogik?

Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Bundeskongresses der Kunstpädagogik 2010-2012
Freitag, 26. November 2010, 15-18 Uhr
Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main

Video von der Veranstaltung: http://www.buko12.de/part01-wie-viel-kunst-braucht-die-kunstpadagogik

Fotos von der Veranstaltung: http://www.flickr.com/groups/buko12/


Christoph Wachter & Mathias Jud – FEINDBILD 2.0

Ausstellung, Community- und Diskussionsplattform zu Bild- und Bedeutungsproduktionen im digitalen Zeitalter
9. Oktober 2010 bis 19. Dezember 2010
Kunsthaus Dresden
“Von Killergame und Karikaturenstreit bis zu Raubkopie und Radikaldemokratie zeichnen sich im digitalen Raum neue Fronten ab. Versuche, den Informationsfluss im Internet zu kontrollieren, verschärfen den Streit, erscheinen sie doch als Angriffe auf das Ideal der freien Kommunikationsgesellschaft.
Die offene, partizipative Ausstellung FEINDBILD 2.0 der Künstler Christoph Wachter & Mathias Jud zeichnet die Konturen des digitalen Bilderstreites nach und stellt Verbindungen zu historischen Konflikten um Freiheitsrechte, Tabus und Indizierungen her. Der Kunstraum wird durch Wachter & Jud zur Versuchsanordnung, um explizite Darstellungen von Gewalt und Körpern sowie von politischen und religiösen Zeichen verhandeln zu können. Netzcommunities und Ausstellungsbesucher/innen sind eingeladen, in die Installationen einzugreifen und mitzuwirken, die streitbaren Bilder in kunsthistorischer wie ethischer und ästhetischer Hinsicht neu zu ergründen.

FEINDBILD 2.0 ist ein Community-Projekt, ein gemeinsames Anpacken einer Archäologie und Genealogie von Bedeutungsmacht im digitalen Zeitalter.”
(Text von der Website des Kunsthauses)


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