Jetzt anmelden: BuKo12 Part08 “Interkultur. Kunstpädagogik remixed”
Veröffentlicht: Februar 19, 2012 Einsortiert unter: kunstpädagogik, tagung | Tags: BuKo12, gegenwart, identität, interkultur, kultur, kunstpädagogik, migration, tagung Schreibe einen Kommentar »
Nürnberg, 20. – 22. April 2012
Die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sind zunehmend von bildlichen Hybridformen geprägt, in denen sich abendländisch geprägte Bilder zwischen Hoch- und Alltagskultur mit den Zeichensystemen anderer Kulturen sowie mit globalisierten medien- und jugendkulturellen Bildern mischen. Kunstpädagogik und Kunstvermittlung müssen sich als die bildvermittelnden Instanzen in Schule und Bildung mit den sich stark verändernden Bildkulturen auseinandersetzen, diese diskutieren und Perspektiven und Methoden entwickeln, wie mittels Gestaltung und Rezeption von Bildern bildungsfördernd in und außerhalb der Institution Schule verfahren werden kann.
Als Part 08 der Bundeskonferenz der Kunstpädagogik BuKo12 geht die Veranstaltung den drängenden Fragen nach, wie Lernchancen im Bereich des Bildlichen für alle Kinder und Jugendliche erweitert und gewahrt, ästhetisch basierte Prozesse der Identitätsentwicklung in der Einwanderungsgesellschaft initiiert und die Potenziale von Migration in der kunstpädagogischen Arbeit sowie in gesellschaftlicher Perspektive genutzt werden können.
Tagungskonzept
Der dreitägige Kongress gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Bereiche:
„Die Begriffe“: Am Freitag sollen zunächst grundlegende Konzepte und Begriffe von Kultur, Interkultur und Pädagogik auf der Basis empirischer Forschungen problematisiert werden (u.a. mit S. Keuchel, P. Mecheril. A.-M. Nohl) . Dem folgt – als Gelenk zum Konferenzgeschehen am Samstag – ein Abend mit innovativen, thematisch bezogenen Theaterkonzepten zwischen Schul- und Profitheater (Münchner Kammerspiele).
„Die Praxis“: Der Samstag sieht neben Vorträgen (u.a. B. Dorner, R. Witte, E. Rebel) vor allem Workshops vor, in denen schulische und außerschulische Settings interkultureller Bildung z.T. vor Ort beobachtet und im Kontext pädagogischer Fragen und Ziele reflektiert werden. Abends wird eine Party nach dem Motto der Initiative „Deutschland erfindet sich neu“ stattfinden, welche sinnlich erkennbar macht, wie Menschen vieler und vielfältiger Milieus in Deutschland Kultur neu gestalten.
„Die politisch-gesellschaftliche Perspektive“: Der Sonntag steht im Zeichen einer Debatte zu den Fragen, wie sich Bildkultur und Bildmacht auch in Bezug auf nachhaltige pädagogische Settings zueinander verhalten, wie wir in der Einwanderungsgesellschaft mit „kulturellem Erbe“ umgehen können, und wie die Potenziale von Migration und Interkulturalität in Kunstpädagogik und im gesellschaftlichen Rahmen kultureller Integration genutzt werden können (u.a. mit B. Welzel, M. Fuchs, N. Kermani).
Tagungsprogramm, Anmeldung und weitere Infos
Kulturinstitutionen gegen Rechtsradikalismus
Veröffentlicht: Februar 10, 2012 Einsortiert unter: protest | Tags: aktion, dresden, gegenwart, kultur, protest Schreibe einen Kommentar »“Dresdner Theater, Museen und Orchester gegen Rechtsradikalismus”
Unter diesem Motto haben sich in Dresden in diesem Jahr zahlreiche Kulturinstitutionen zusammengetan, um ihrem Protest gegen Neonazis gemeinsam eine Stimme zu geben und in der Stadt deutlich sichtbar zu machen. Vom 9. bis 19. Februar zitieren die teilnehmenden Häuser an ihren Fassaden einen Satz von Erich Kästner: “An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.”
—Mit dieser gemeinsamen Aktion, einem symbolischen Schulterschluss, wollen wir zum bürgerschaftlichen Protest gegen Rechts aufrufen – verbunden mit der Hoffnung, dass ein breiter Protest aller Bürgerinnen und Bürger den braunen Spuk in unserer Stadt jetzt und in der Zukunft verhindert.—
Comödie Dresden
Theater Junge Generation
Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Die Herkuleskeule
Hoppes Hoftheater
Dresdner Kreuzchor
Landesbühnen Sachsen
Mimenbühne Dresden
Museen der Stadt Dresden
Projekttheater
riesa efau
Dresdner Philharmonie
Sächsische Staatskapelle Dresden
Breschke & Schuch
Heinrich Schütz Konservatorium
Semperoper Dresden
Societätstheater
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Staatsoperette Dresden
Staatsschauspiel Dresden
Theater wechselbad der Gefühle
Theaterkahn
Verkehrsmuseum
1001 Märchen in der Yenidze
KunstNACHT in der Kreuzschule
Veröffentlicht: Februar 9, 2011 Einsortiert unter: ausstellung, kunst, schule | Tags: aktion, ausstellung, dresden, kultur, kunst, kunstpädagogik, performance, präsentation, schüler, schule Schreibe einen Kommentar »
Am 10. Februar 2011 ist KunstNACHT in der Dresdner Kreuzschule.
“Jeder Herzschlag gehört am Abend des 10. Februar der Kunst! Die Fachschaft Kunst lädt im Namen aller kunst-, musik- und theaterbegeisterten Mitwirkenden zur Kunstnacht ein. Unmittelbar im Anschluss an den Tag der offenen Tür führt ab 18:30 Uhr die Eröffnungsperformance des Kunst-Leistungskurses 11 in das Thema „Herzschlag“ ein. Unsere Gäste erwartet ein Schulhaus voller pulsierender Aktionen, Ausstellungen, medialer Präsentationen, visualisierter Herzensangelegenheiten, gesprochener und vertonter Herzenstexte …” (Text vom Blog “angekreuzt”)
“ohne teppich”
Veröffentlicht: August 7, 2010 Einsortiert unter: kunst, kunstpädagogik, performance | Tags: dresden, essen, hauptbahnhof, kultur, kunst, kunstpädagogik, performance Schreibe einen Kommentar »Mehrstündige Performance von Studierenden der Kunstpädagogik am Freitag (6.8.10) im Dresdner Hauptbahnhof. Sie aßen und schwiegen – alles in Zeitlupe. Und ungeachtet der vorbeieilenden Reisenden – hochkonzentriert. Mehr Bilder unter http://www.flickr.com/photos/einfuehrung_kupaed/
Bonuswoche
Veröffentlicht: Juni 21, 2010 Einsortiert unter: kommunikation, veranstaltung, vermittlung | Tags: albertinum, ausstellung, dresden, kommunikation, kultur, kunst, kuratorisches, museum, projekt, vermittlung Schreibe einen Kommentar »
Bonuswoche zum Jubiläum „Zukunft seit 1560“ der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden:
“Der Studiengang Kulturen des Kuratorischen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig ist eingeladen und gratuliert. Ein Jubiläum = ein Geburtstag = ein Anlass für Geschenke. Doch was will man einer Institution wie dieser schenken? Personal? Da ist der Freistaat Sachsen gefragt. Ein Bild oder eine Skulptur? Haben die Staatlichen Kunstsammlungen am Ende schon alles?
Wir meinen: Auf keinen Fall und haben für Sie eingepackt etwas zum Wundern1, etwas Feuriges2, etwas zum Mitdenken3, etwas Verdrehtes4, etwas Verrücktes5 und etwas zum Essen6! Doch Vorsicht: Unsere Ergänzungen zur Inventarliste sind flüchtig, ephemer und deswegen nicht für das Depot geeignet. Schnappen Sie sich unsere Geschenke, bevor sie sich wieder auflösen in einer Ökologie des Vorübergehenden. Nehmen Sie Teil an unseren künstlerischen und theoretischen Interventionen und beantworten Sie zusammen mit uns die Frage, wohin die Reise gehen könnte. Nach 450 Jahren Zukunft zurück in die Gegenwart?” (Flyertext)
Manovich in Potsdam
Veröffentlicht: März 31, 2010 Einsortiert unter: veranstaltung, vortrag | Tags: daten, digital, forschung, kultur, medien, medienkultur, technologien, visualisierung, vortrag, zeitgenossen Schreibe einen Kommentar »Lev Manovich hält einen Vortrag über Datenvisualisierung bei den DIGAREC Lectures
22.04.2010, 18h-20h
Veranstaltungsort: Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, Haus 8, Raum 145 (Audimax), 14469 Potsdam
An der Börse werden die Aktienkurse zumeist als Liniendiagramme visualisiert. Mittlerweile haben sich die Visualisierungsmöglichkeiten von Informationen jedoch vervielfacht. So stark, dass sich bereits das Forschungsfeld der Informationsästhetik herausgebildet hat, welches neue Wege erforscht, wie Informationen dargestellt werden können. Am 22. April 2010 um 18 Uhr führt Lev Manovich in seinem Vortrag durch den Dschungel der Möglichkeiten und deutet die Datenvisualisierung als neue Sprache der Kulturtheorie im Audimax der Universität Potsdam. In den letzten 20 Jahren reifte die Visualisierung von Daten zu einem gängigen Instrument sowohl in den Wissenschaften, in den Künsten als auch in der breiten Öffentlichkeit. Als Methode der Kulturforschung steckt sie aber noch in ihren Kinderschuhen. Basierend auf den Analysen von Computerspielen, Kino-, Fernseh-, Animationsfilmen sowie Mangas und anderen Medien präsentiert Manovich Visualisierungstechniken und -methoden die besonders für die Kultur- und Medienforschung nützlich sind. Computerspiele als Dauervisualisierung von Daten bilden in diesem Kontext einen prädestinierten Forschungsgegenstand.
Lev Manovich ist einer der weltweit bekanntesten Akteure in der jüngsten Medientheorie. Mit seiner richtungweisenden Dissertation “The Language of New Media” (MIT Press, 2001) hat Manovich die Medientheorie revolutioniert und Marshall McLuhans Vorherrschaft auf diesem Gebiet abgelöst. Als erster Theoretiker entgrenzte er den Bereich der Medientheorie in Richtung der neuen Medien und erörterte eindringlich ihre Logik, die im Kern auf den Computer, das “Meta-Medium” unserer Zeit, zurückzuführen ist. Die Logik des Computers, so Manovich, beeinflusst in Produktion und Ästhetik auch alle bisher bekannten modernen Medien wie Film, Musik, Fotografie usw. und transformiert sie so zu neuen Medien unter neuen Bedingungen. Mittlerweile hat Manovich seine Theorie-Bildung weiterentwickelt und arbeitet nun auf dem jungen Feld der Software-Wissenschaften. Die Grundlage bildet die Beobachtung, dass Software wie Google, Amazon, iTunes usw. durch unseren täglichen Umgang mit ihnen unsere Kultur nachdrücklich verändern. Lev Manovich ist Professor am Visual Arts Department der Universität von Kalifornien in San Diego (UCSD). Neben The Language of New Media schrieb Manovich Software Takes Command (veröffentlicht unter der CC-Lizenz, 2008) und Soft Cinema: Navigating the Database (MIT Press, 2005).
VIDEOVORFÜHRUNG UND DISKUSSION
Veröffentlicht: Januar 25, 2010 Einsortiert unter: veranstaltung, video | Tags: aktion, ausstellung, diskussion, installation, künstler, kultur, kunst, politik, video Schreibe einen Kommentar »
Joseph Beuys: Boxkampf documenta 5, 1972 (Videostill)
Die Gruppenaktion »Nach Beuys! (Kunst wofür?)« 1988 in Leipzig
am Donnerstag, den 28.1. 2010 um 19:00 Uhr im Kunsthaus Dresden
mit Else Gabriel, Jörg Herold, Olaf Nicolai und Claus Löser
Im Frühjahr 1988 eröffnete an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst eine vorher bereits in Ost-Berlin gezeigte Ausstellung zum Frühwerk von Joseph Beuys. Die Exposition war Teil des deutsch-deutschen Kulturabkommens und stellte in mehrfacher Hinsicht ein Paradox dar. Dem 1986 verstorbenen Künstler war zu Lebzeiten mehrfach die Einreise in die DDR untersagt worden, die Vernissage in Berlin wurde ausgerechnet von Johannes Rau zelebriert, der 1972 die Entlassung des Künstlers von der Kunstakademie Düsseldorf verfügt hatte. Als Ministerpräsident von NRW gab er sich nun, von hohen SED-Funktionären sekundiert, die zweifelhafte Ehre, Beuys posthum in den kulturpolitischen Kanon der DDR einzufügen. Bei Künstlern, die sich einer unabhängigen Kulturszene zugehörig fühlten, war die Empörung über diesen Akt groß. Dass ausgerechnet Joseph Beuys, dessen Werk für systemübergreifende Verweigerung und individuelle Verantwortung stand, vom Zwangssystem DDR vereinnahmt werden sollte, wollte man in Leipzig nicht stillschweigend hinnehmen. Gerd Harry Lybke initiierte mit Freunden aus dem Umfeld seiner Privatgalerie EIGEN+ART die Gruppenaktion »Nach Beuys!«, mit der der verehrte Meister in einen aktuell-produktiven Prozess heimgeholt werden sollte.
Jörg Herolds damals entstandene, gleichnamige Videoinstallation ist für die Ausstellung »40 Jahre Videokunst – Teil 2« rekonstruiert worden und wird zu Beginn der Veranstaltung gezeigt. Im Anschluss diskutieren die damals ebenfalls beteiligten Künstler_innen Else Gabriel, Jörg Herold, Olaf Nicolai mit dem Filmhistoriker Claus Löser das Ereignis im Kontext seiner historischen Bedeutung.
OSTRALE´010: Bewerbungszeitraum hat begonnen
Veröffentlicht: Januar 22, 2010 Einsortiert unter: ausstellung | Tags: ausstellung, dresden, kultur, kunst, projekt, raum 1 Kommentar »Ab sofort ist es für Künstler möglich, sich für eine Teilnahme an der OSTRALE´010 (27.8. bis 19.9.) zu bewerben. Ob Bildende oder Darstellende Kunst, ob Performance, Malerei, Videoarbeit… die OSTRALE steht allen Ausprägungen zeitgenössischer Künste offen. Die Bewerbungsfrist endet am 15. März 2010.
kiss-Stipendien 2010 ausgeschrieben
Veröffentlicht: November 15, 2009 Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: künstler, kiss, kooperation, kultur, kunst, kunstpädagogik, medien, medienkultur, medienkunst, projekt, schule, video Schreibe einen Kommentar »Um die Vermittlung zeitgenössischer Kunst an Schulen zu fördern und einen Beitrag zur ästhetischen Bildung in Deutschland zu leisten, werden im Frühjahr 2010 vom BDK e.V. in Kooperation mit der Siemens Stiftung (ehemals Siemens Arts Program) und gefördert durch die Robert Bosch Stiftung fünf Stipendien in Höhe von jeweils 1.500 Euro für die Entwicklung von Unterrichtsprojekten zum Thema „Kunst und aktuelle Medienkultur“ vergeben. Studierende der Kunstpädagogik können sich bewerben.
In persönlichen Begegnungen mit den beteiligten Künstlern Christoph Girardet, Jakob Kolding, Gerald Nestler, Susan Philipsz und Katarina Zdjelar erarbeiten die Stipendiaten Unterrichtsideen, die sie im Sommer 2010 an einer Schule umsetzen und dokumentieren werden. Zwei fachdidaktische Workshops begleiten das Stipendium. Interessierte Studenten und Studentinnen der Kunstpädagogik können sich bis zum 1.03.2010 für ein Stipendium bewerben.
Weitere Informationen: www.bdk-online.info/kiss









