Barcamps überall

Steffen Peschel (stART.camp Dresden) hat eine Liste von Barcamps zusammengestellt, die 2012 stattfinden werden. Die Liste wird von ihm ständig erweitert, über die Kommentarfunktion lassen sich weitere Barcamps hinzufügen. Da sind auch einige interessante Camps für Kunstpädagogen dabei!


BDK


BuKo12_Part07: ArtEduCamp

Unter www.buko12.de/part07 finden sich neue Informationen zum ArtEduCamp in Köln am 3.12.2011.
Über die Inhalte des ArtEduCamps und das konkrete Programm gibt es natürlich noch keine weiteren Infos, weil der Ablauf und die Themen durch die Teilnehmer – also euch und Sie – gestaltet wird. Interaktives Mitwirken ist ab sofort möglich auf der Community-Plattform educamp-art.mixxt.de


FACHTAGUNG – Jetzt anmelden!

Als Abschluss des Stipendienprogramms „kiss Kultur in Schule und Studium“ wird auf einer Fachtagung im Kunsthaus Dresden und an der TU Dresden der Frage nach dem Stellenwert von aktueller Kunst und Medienkultur im Kunstunterricht nachgegangen. Die Fachtagung dient der Präsentation und Reflexion der Prozesse und Ergebnisse des Programms durch die Beteiligten und zugleich der Fortbildung von Kunstlehrerinnen und Kunstlehrern. Die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer sollen anschließend als Multiplikatoren wirken, indem sie die vorgestellten Konzepte in ihre Unterrichtspraxen übertragen und Kolleginnen und Kollegen infizieren.
Vom 8. Juli bis 2. Oktober findet im Zusammenhang mit der Fachtagung und “kiss” im Kunsthaus Dresden die Ausstellung “is that true? possibilities of (non-)knowledge” mit am Stipendienprogramm “kiss” beteiligten Künstlerinnen und Künstler statt.
Die Fachtagung wird in Sachsen als Lehrerfortbildung anerkannt. Der Besuch der Ausstellung ist wesentlicher Bestandteil der Fachtagung am ersten Veranstaltungstag. Ein Vortrag und vielfältige Gesprächsmöglichkeiten ergänzen das Programm und ermöglichen einen intensiven Austausch. Am zweiten Tag wird die Auseinandersetzung mit den kunstpädagogischen Prozessen der einzelnen Projekte und ihre Erprobung in Workshops von Stipendiaten ermöglicht.
Anmeldung und weitere Informationen unter http://www.buko12.de/part06/


Kunstpädagogisches Kolloquium in Loccum 2011


Kunst – Sprache – Vermittlung

Beschreibungen von kunstpädagogischen Prozessen
2.-4. September 2011
Leitung: Kerstin Asmussen, Katja Helpensteller, Gila Kolb und Evelyn May
Das achte kunstpädagogische Forschungskolloquium in Loccum steht unter dem besonderen Fokus der Sprache. Diese ist für die kunstpädagogische Forschung in doppeltem Sinne bedeutsam: Zum einen in der Begegnung mit Kunst und ästhetischen Prozessen in Situationen der Kunstvermittlung, zum anderen in der Forschung darüber und der damit verbundenen Aufgabe der Dokumentation, Auswertung und Präsentation der Ergebnisse.
Als zentrales Instrument der Verständigung dient Sprache im Kunstunterricht und in der Kunstvermittlung etwa der Reflexion von eigenen ästhetischen Arbeiten, dem Feedback seitens der Lehrenden und Lernenden und der Rezeption von Kunstwerken, indem individuelle Perspektiven und Sichtweisen verbalisiert werden. Doch lassen sich ästhetische Erfahrungen und subjektive Wahrnehmungen in ihrer Gänze verbal erfassen? Gottfried Boehm etwa lehnt eine Übersetzbarkeit von Bildern in verbale Sprache ab; Ursula Brandstätter betont die Unübersetzbarkeit der ästhetischen Erfahrung in Begriffe (vgl. Lange 2010). Doch im Forschungskontext ist Sprache ein primäres Medium, um ästhetische Prozesse zu beschreiben: Schülerinnen und Schüler oder andere Personen im Forschungsfeld reflektieren ihr Tun, die Forschende wiederum beobachten, stellen Fragen, analysieren und interpretieren. Dabei bewegen sich Forschende im weiten Feld einerseits mit der eigenen Argumentation zu überzeugen zu müssen und andererseits für die Lesenden ansprechend zu erzählen (vgl. Reichertz, Soeffner 1994, S. 310).
Im Rahmen des diesjährigen Kolloquiums soll beleuchtet werden, ob und inwiefern gerade in der kunstpädagogischen Forschung ein besonderes Potential für mehrdimensionale Übersetzungsstrategien aus der Kunst heraus besteht oder bereits praktiziert wird. Welche Strategien verfolgt der wissenschaftliche Nachwuchs, um kunstpädagogische Prozesse zu beschreiben? Ziel ist es ein Nachdenken über das Verhältnis von Sprache, Kunst, Kunstvermittlung und kunstpädagogischer Forschungspraxis anzuregen. Dr. des. Rahel Ziethen (Universität Hildesheim) wird das Kolloquium dazu mit einem impulsgebenden Beitrag bereichern. Den Rest des Beitrags lesen »


FLURGESPRÄCHE_3


Bonuswoche

Bonuswoche zum Jubiläum „Zukunft seit 1560“ der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden:
“Der Studiengang Kulturen des Kuratorischen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig ist eingeladen und gratuliert. Ein Jubiläum = ein Geburtstag = ein Anlass für Geschenke. Doch was will man einer Institution wie dieser schenken? Personal? Da ist der Freistaat Sachsen gefragt. Ein Bild oder eine Skulptur? Haben die Staatlichen Kunstsammlungen am Ende schon alles?
Wir meinen: Auf keinen Fall und haben für Sie eingepackt etwas zum Wundern1, etwas Feuriges2, etwas zum Mitdenken3, etwas Verdrehtes4, etwas Verrücktes5 und etwas zum Essen6! Doch Vorsicht: Unsere Ergänzungen zur Inventarliste sind flüchtig, ephemer und deswegen nicht für das Depot geeignet. Schnappen Sie sich unsere Geschenke, bevor sie sich wieder auflösen in einer Ökologie des Vorübergehenden. Nehmen Sie Teil an unseren künstlerischen und theoretischen Interventionen und beantworten Sie zusammen mit uns die Frage, wohin die Reise gehen könnte. Nach 450 Jahren Zukunft zurück in die Gegenwart?” (Flyertext)


Handlungsraum Netz

Das Heft zeigt, wie das Netz nicht lediglich als Informationsraum und Bilderquelle für den Kunstunterricht zu begreifen ist, sondern als Handlungsraum, der von Lernenden gestaltet und reflektiert wird. Künstlerische Strategien im Netz spielen dabei ebenso eine Rolle wie neuartige Formen der Wissensdarstellung und des kommunikativen Austausches. Der Material-Teil gibt Anregungen für die Rezeption netzbasierter künstlerischer Arbeiten wie auch für die technisch unkomplizierte Teilnahme an Netzprojekten oder die Entwicklung eigener Ideen durch Schülerinnen und Schüler.

Aus dem Inhalt:

  • Handlungsraum Netz
    Neuartige Kommunikationsstrukturen und künstlerische Strategien
  • “Spirislee” – zwischen Sterz und Seelachsdöner
    Länderübergreifendes Netzprojekt im Kunstunterricht
  • Im Netz der Cornelia Sollfrank
    Zum Beispiel: Die Ausstellung “Originale und andere Fälschungen”

Zu beziehen über den Friedrich Verlag.


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