Videobericht vom HedoCamp

Ein Videobericht zum Hedo-Camp, das als BuKo12 Part 04 vom 20.-21. Januar 2012 am ZKM stattfand, fängt Statements zum Thema Global Art und zur Frage “Ist Spaß verdächtig?” ein.


past becomes present

Sehe gerade meinen Blog-Eintrag vom September 2007…:

Es sind übrigens noch Plätze frei, für Studierende die mit auf die dOCUMENTA-Exkursion (15.-17.06.) wollen – im Sekretariat bei Frau Meusinger anmelden!


Jetzt anmelden: BuKo12 Part08 “Interkultur. Kunstpädagogik remixed”

Nürnberg, 20. – 22. April 2012

Die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sind zunehmend von bildlichen Hybridformen geprägt, in denen sich abendländisch geprägte Bilder zwischen Hoch- und Alltagskultur mit den Zeichensystemen anderer Kulturen sowie mit globalisierten medien- und jugendkulturellen Bildern mischen. Kunstpädagogik und Kunstvermittlung müssen sich als die bildvermittelnden Instanzen in Schule und Bildung mit den sich stark verändernden Bildkulturen auseinandersetzen, diese diskutieren und Perspektiven und Methoden entwickeln, wie mittels Gestaltung und Rezeption von Bildern bildungsfördernd in und außerhalb der Institution Schule verfahren werden kann.
Als Part 08 der Bundeskonferenz der Kunstpädagogik BuKo12  geht die Veranstaltung den drängenden Fragen nach, wie Lernchancen im Bereich des Bildlichen für alle Kinder und Jugendliche erweitert und gewahrt, ästhetisch basierte Prozesse der Identitätsentwicklung in der Einwanderungsgesellschaft initiiert und die Potenziale von Migration in der kunstpädagogischen Arbeit sowie in gesellschaftlicher Perspektive genutzt werden können.

Tagungskonzept
Der dreitägige Kongress gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Bereiche:
„Die Begriffe“: Am Freitag sollen zunächst grundlegende Konzepte und Begriffe von Kultur, Interkultur und Pädagogik auf der Basis empirischer Forschungen problematisiert werden (u.a. mit S. Keuchel, P. Mecheril. A.-M. Nohl) . Dem folgt – als Gelenk zum Konferenzgeschehen am Samstag – ein Abend mit innovativen, thematisch bezogenen Theaterkonzepten zwischen Schul- und Profitheater (Münchner Kammerspiele).
„Die Praxis“: Der Samstag sieht neben Vorträgen (u.a. B. Dorner, R. Witte, E. Rebel) vor allem Workshops vor, in denen schulische und außerschulische Settings interkultureller Bildung z.T. vor Ort beobachtet und im Kontext pädagogischer Fragen und Ziele reflektiert werden.  Abends wird eine Party nach dem Motto der Initiative „Deutschland erfindet sich neu“ stattfinden, welche sinnlich erkennbar macht, wie Menschen vieler und vielfältiger Milieus in Deutschland Kultur neu gestalten.
„Die politisch-gesellschaftliche Perspektive“: Der Sonntag steht im Zeichen einer Debatte zu den Fragen, wie sich Bildkultur und Bildmacht auch in Bezug auf nachhaltige pädagogische Settings zueinander verhalten, wie wir in der Einwanderungsgesellschaft mit „kulturellem Erbe“ umgehen können, und wie die Potenziale von Migration und Interkulturalität in Kunstpädagogik und im gesellschaftlichen Rahmen kultureller Integration genutzt werden können (u.a. mit B. Welzel, M. Fuchs, N. Kermani).

Tagungsprogramm, Anmeldung und weitere Infos


Kulturinstitutionen gegen Rechtsradikalismus

“Dresdner Theater, Museen und Orchester gegen Rechtsradikalismus”

Unter diesem Motto haben sich in Dresden in diesem Jahr zahlreiche Kulturinstitutionen zusammengetan, um ihrem Protest gegen Neonazis gemeinsam eine Stimme zu geben und in der Stadt deutlich sichtbar zu machen. Vom 9. bis 19. Februar zitieren die teilnehmenden Häuser an ihren Fassaden einen Satz von Erich Kästner: “An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.”

—Mit dieser gemeinsamen Aktion, einem symbolischen Schulterschluss, wollen wir zum bürgerschaftlichen Protest gegen Rechts aufrufen – verbunden mit der Hoffnung, dass ein breiter Protest aller Bürgerinnen und Bürger den braunen Spuk in unserer Stadt jetzt und in der Zukunft verhindert.—

Comödie Dresden
Theater Junge Generation
Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Die Herkuleskeule
Hoppes Hoftheater
Dresdner Kreuzchor
Landesbühnen Sachsen
Mimenbühne Dresden
Museen der Stadt Dresden
Projekttheater
riesa efau
Dresdner Philharmonie
Sächsische Staatskapelle Dresden
Breschke & Schuch
Heinrich Schütz Konservatorium
Semperoper Dresden
Societätstheater
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Staatsoperette Dresden
Staatsschauspiel Dresden
Theater wechselbad der Gefühle
Theaterkahn
Verkehrsmuseum
1001 Märchen in der Yenidze


Cynetart 2011

Bild: CYNETART 2011

Die 15. Ausgabe des Festivals für computergestützte Kunst CYNETART steht ganz im Zeichen des vor 100 Jahren eröffneten Festspielhauses Hellerau. Das speziell von Heinrich Tessenow für die proklamierte „Befreiung des Körpers“ entworfene Gebäude wird vom 16. bis 26. November 2011 in ein Raum-Labor verwandelt, in dem kulturelle, künstlerische und wissenschaftlich-technische Dimensionen heutiger wie künftiger Körperwahrnehmung erfahrbar werden. An der Schnittstelle zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit können Besucher innerhalb verschiedenster Versuchsanordnungen ihre Leiblichkeit neu oder anders erfahren.


BuKo12_Part01

Mehr unter http://www.buko12.de/
und http://www.buko12.de/part01-wie-viel-kunst-braucht-die-kunstpadagogik/


FLURGESPRAECHE_3 im Rückblick

Die letzten FLURGESPRÄCHE in diesem Semester fanden am 12. Juli statt, es ging um Selbstbestimmung ⎢Mitbestimmung ⎢Teilhabe im Studium. In vier Gruppen wurde über Kommunikation, Kooperation, Räume, Beteiligung, Notengebung u.a. diskutiert und Material produziert. Alle Fragen, Hinweise und Ideen wurden dokumentiert.In der Semesterpause wird das gesammelte Material geordnet und in Form eines Büchleins veröffentlicht, so dass die Diskussion im Wintersemester fortgesetzt werden und für die Arbeit Studierender und Lehrender produktiv wirken kann.
Fotos der FLURGESPRAECHE finden sich HIER.
Und hier noch einmal die Impulsfragen von neulich:

Warum bin ich hier? Was braucht dieses Institut? Was sind die Qualitäten eines voll ausgelebten Studiums? Was bedeutet Freiraum? Machen Noten einen Unterschied? Woran werde ich gehindert? Ist das Kunststudium vergleichbar mit einer Reise? „Internet? Gibt’s den Blödsinn immer noch?“ Beeinflusst Architektur das Denken? Was ist im Studium das Schwierigste? Wie feiern Kunststudenten? Braucht Bildung Schutzräume? Soll ich untertauchen oder bin ich ein Sonderling? Hat Kunst eine erzieherische Funktion? Hätte ich drei Wünsche frei…welche? Ist das Studium ein seltsames Höhlensystem? Was muss ein Kunststudent können? Wie diskutieren wir in der Zukunft? Wie sollte ein Arbeitsraum für Studenten aussehen? Wann war ich zuletzt in einer Ausstellung? Worin liegt die Chance im Scheitern? Wie können wir die Universität menschlicher machen? Kann Kunstpädagogik zur Teilhabe an einer Gesellschaft qualifizieren, die es noch gar nicht gibt? Was tun?
(Ideengeber: documenta, Paul Thek, Fischli/Weiss, fragen-zur-kunst.de, buko12, …)


Vortrag von Jeff Wall in Dresden

Foto: © hankoss

17.06.2010, 18:30: Jeff Wall spricht anlässlich der Ausstellung “Transit” über sein Werk / in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden / Veranstaltungsort: Innenhof des Residenzschlosses

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ringvorlesung “Bilder machen – Fotografie als Praxis” der Kunstgeschichte / Institut für Kunst- und Musikwssenschaft TU Dresden statt.


WHITE CUBE / BLACK BOX

Kunst im Container – Gegenwartskunst in der Schule

LUXUS
17. April – 16. Mai 2010

Freitag, 16. April 2010 um 19 Uhr
ERÖFFNUNG mit Auktion und DJ

Es sprechen:
Christiane Mennicke-Schwarz, Künstlerische Leitung, Kunsthaus Dresden und
Katja Stintz (Projektleitung WHITE CUBE / BLACK BOX): Begrüßung
Dr. Ralf Lunau, Kulturbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden: Grußwort
Cubist/innen: Einführung in die Ausstellung

ORT: Marie-Curie-Gymnasium (Außenstelle), Terrassenufer 15, 01069 Dresden (Schulhof hinter dem Schulgebäude, Zugang über die Ziegelstraße)

Mit Expertenteams aus Architektur (Roland Züger, studio tz/ Dresden), Gestaltung (Jakob Kirch & Pascal Storz/ Leipzig) und Kunst (Antje Schiffers / Berlin, Christian Sievers/ Berlin, Cosima Tribukeit / Dresden) entwickeln Jugendliche aus drei Dresdner Schulen seit Oktober 2009 einen >White Cube<, einen Ausstellungsraum für Gegenwartskunst. Durch WHITE CUBE / BLACK BOX wird ein Teil der Schule zum öffentlichen Ort für Kultur und zum Kristallisationspunkt für Wünsche und Ideen, die auch außerhalb der Schule Geltung haben. LUXUS ist das Thema der ersten gemeinsamen Ausstellung wie auch des Begleitprogramms: Was verstehen wir unter Luxus? Brauchen wir persönlich und braucht unsere Gesellschaft Luxus, oder ist Luxus nicht mehr zeitgemäß? Ist Luxus bezahlbar?
Das von Antje Schiffers geleitete Team hat im Rahmen der Ausstellung einen Laden für Luxuswaren mit dem Namen >la tempete< entworfen. Die darin ausgestellten Luxusobjekte werden am Abend der Eröffnung auktioniert. Gemeinsam haben die Schüler/innen entschieden, den Erlös der Auktion der Treberhilfe Dresden e.V. zu spenden.
WHITE CUBE / BLACK BOX ist ein Projekt von Schüler/innen, initiiert vom Kunsthaus Dresden. Es wird realisiert in Kooperation mit drei Dresdner Schulen, dem Marie-Curie-Gymnasium, der 30. Mittelschule und dem Vitzthum-Gymnasium, gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus und den Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Ideenwettbewerbs >Heraus-Forderung! Ganzheitliches Lernen im Projekt<

Öffnungszeiten:
Mi/Do: 11:25 – 11:45 (Große Pause)
Do/Fr: 16 – 19 Uhr
Sa/So: 14-19 Uhr


slow down week

https://www.adbusters.org/abtv/slow_down_week.html


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