BuKo12@Facebook

BuKo12 – die Initiative für einen Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010-2012 ist jetzt auch bei Facebook. Dort hält Sie/euch das BuKo12-Team über Aktuelles auf dem Laufenden – wie zum Beispiel den noch stattfindenden Part08 und die große Abschlussveranstaltung vom 19.-21. Oktober 2012 in Dresden.


Jetzt rede ich! — Experteninterviews


Studierende der Kunstpädagogik der TU Dresden befragen Experten
beim Festival “FREMD – Politik im freien Theater”. Was denkt eine Hartz IV Beziehende zu “Money”, was denkt ein Sozialarbeiter über “Before Your Very Eyes”? Was sagt eine Psychologin über “Ich bin nicht wirklich die Gefahr” Und eine Kunstpädagogik-Professorin über “Cinderella”?
>>> Zeichensturm
>>> Arabqueen
>>> Via Intolleranza II
>>> Made in Paradise
>>> Money – it came from outer space
>>> Verrücktes Blut
>>> Cinderella


BuKo12_Part07: ArtEduCamp

Unter www.buko12.de/part07 finden sich neue Informationen zum ArtEduCamp in Köln am 3.12.2011.
Über die Inhalte des ArtEduCamps und das konkrete Programm gibt es natürlich noch keine weiteren Infos, weil der Ablauf und die Themen durch die Teilnehmer – also euch und Sie – gestaltet wird. Interaktives Mitwirken ist ab sofort möglich auf der Community-Plattform educamp-art.mixxt.de


FLURGESPRÄCHE_8


Kunstpädagogisches Kolloquium in Loccum 2011


Kunst – Sprache – Vermittlung

Beschreibungen von kunstpädagogischen Prozessen
2.-4. September 2011
Leitung: Kerstin Asmussen, Katja Helpensteller, Gila Kolb und Evelyn May
Das achte kunstpädagogische Forschungskolloquium in Loccum steht unter dem besonderen Fokus der Sprache. Diese ist für die kunstpädagogische Forschung in doppeltem Sinne bedeutsam: Zum einen in der Begegnung mit Kunst und ästhetischen Prozessen in Situationen der Kunstvermittlung, zum anderen in der Forschung darüber und der damit verbundenen Aufgabe der Dokumentation, Auswertung und Präsentation der Ergebnisse.
Als zentrales Instrument der Verständigung dient Sprache im Kunstunterricht und in der Kunstvermittlung etwa der Reflexion von eigenen ästhetischen Arbeiten, dem Feedback seitens der Lehrenden und Lernenden und der Rezeption von Kunstwerken, indem individuelle Perspektiven und Sichtweisen verbalisiert werden. Doch lassen sich ästhetische Erfahrungen und subjektive Wahrnehmungen in ihrer Gänze verbal erfassen? Gottfried Boehm etwa lehnt eine Übersetzbarkeit von Bildern in verbale Sprache ab; Ursula Brandstätter betont die Unübersetzbarkeit der ästhetischen Erfahrung in Begriffe (vgl. Lange 2010). Doch im Forschungskontext ist Sprache ein primäres Medium, um ästhetische Prozesse zu beschreiben: Schülerinnen und Schüler oder andere Personen im Forschungsfeld reflektieren ihr Tun, die Forschende wiederum beobachten, stellen Fragen, analysieren und interpretieren. Dabei bewegen sich Forschende im weiten Feld einerseits mit der eigenen Argumentation zu überzeugen zu müssen und andererseits für die Lesenden ansprechend zu erzählen (vgl. Reichertz, Soeffner 1994, S. 310).
Im Rahmen des diesjährigen Kolloquiums soll beleuchtet werden, ob und inwiefern gerade in der kunstpädagogischen Forschung ein besonderes Potential für mehrdimensionale Übersetzungsstrategien aus der Kunst heraus besteht oder bereits praktiziert wird. Welche Strategien verfolgt der wissenschaftliche Nachwuchs, um kunstpädagogische Prozesse zu beschreiben? Ziel ist es ein Nachdenken über das Verhältnis von Sprache, Kunst, Kunstvermittlung und kunstpädagogischer Forschungspraxis anzuregen. Dr. des. Rahel Ziethen (Universität Hildesheim) wird das Kolloquium dazu mit einem impulsgebenden Beitrag bereichern. Den Rest des Beitrags lesen »


FLURGESPRÄCHE_6

FLURGESPRÄCHE_6

Podiumsdiskussion

Experten aus Schule, Referendariat und Universität diskutieren die Frage „Was muss ein Kunstlehrer können?“. Ziel ist es, Schule und Universität stärker zu vernetzen und gegenseitig Anforderungen und Wünsche zu kommunizieren.

Podium:

Heinz Ferbert
Seminarleiter Kunst

Anne Heike Hertrampf
Fachberaterin im Fach Kunst, Gymnasium Luisenstift, Radebeul

Dr. Petra Resch
Wiss. Mitarbeiterin Kunstpädagogik TU Dresden

Cindy Wünsche
Referendarin, Dreikönigsgymnasium, Dresden

Moderation:

Ralf Seifert
Referent für Kulturelle Bildung, Staatsministerium für Kultus und Sport


FLURGESPRÄCHE_5

Wir zeigen Ausschnitte aus Künstlerfilmen und sprechen bei (selbstgemachtem) Glühwein und Spekulatius über performative Grenzgänger und Subversion in der Kunst.
FLURGESPRÄCHE
Flur der August-Bebel-Straße 20, Dienstag 21.12.2010 ab 18:30


BuKo12 Part01: Wieviel Kunst braucht die Kunstpädagogik?

Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Bundeskongresses der Kunstpädagogik 2010-2012
Freitag, 26. November 2010, 15-18 Uhr
Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main

Video von der Veranstaltung: http://www.buko12.de/part01-wie-viel-kunst-braucht-die-kunstpadagogik

Fotos von der Veranstaltung: http://www.flickr.com/groups/buko12/


FLURGESPRÄCHE_4

2. November, 18.30 Uhr im Flur der August-Bebel-Straße 20

Processing2010.
Zwischen Cultural Hacking und Generation C

Die kiss-Stipendiaten Robert Hausmann und Matthias Laabs stellen ihr Unterrichtsprojekt zum Thema »Kunst und aktuelle Medienkultur« vor. Präsentation und Diskussionsforum

Moderation: Julia Wahle

Processing ist ein Begriff aus der Informatik, der die Verarbeitung von Daten bezeichnet. Genau das passierte in diesem Projekt. Schüler aus drei Dresdner Gymnasien surften in und eben auch auf den Datenwellen virtueller und physischer Räume, in der Stadt, im Netz, oben, unten und dazwischen.
In der Woche vom 23. 8. – 27. 8. 2010 arbeiteten sie in schulübergreifenden Teams intensiv an eigenen thematischen Feldern. Sie untersuchten Systemcodes, drangen in sie ein und strukturierten gezielt um.

Ein Cultural Hacker ist eine dem Computer Hacker verwandte Figur, die Verfremdungen und Umdefinitionen kultureller Codes vornimmt und darüber hinaus neue Lesarten produziert. Cultural Hacking entspricht somit einer innovativen und interaktiven Aneignung von Kultur. »Ein ›Hack‹ fügt Entferntes zusammen und macht es mit einem Mal logisch. Neue Ähnlichkeitssysteme entstehen.« (Düllo/Liebl: Cultural Hacking. 2005, S. 13) Hacken ist eine Handlungsform, bei der die Grenzen zwischen Ernst und Spiel verschwimmen. Dabei schleust sich ein Hacker in Systeme ein, erkundet und decodiert sie, mit dem Ziel einer innovativen Recodierung, der Schaffung von Anomalien. Präzise Interventionen, bewusste Desorientierungen bzw. neue Orientierungen, Verschiebungen oder Überlagerungen werden in das System eingeführt. Von daher sind Hacker immer auch Avantgardisten, die aktuelle ›Generation C‹, eine digitale Generation, die im neuen Medium aufwächst und sich daher ständig selbst upgradet und mixt.

Mehr unter www.processing2010.wordpress.com
Und auch: http://flurgespraeche.wordpress.com/

Flyer: Christin Wenk


Christoph Wachter & Mathias Jud – FEINDBILD 2.0

Ausstellung, Community- und Diskussionsplattform zu Bild- und Bedeutungsproduktionen im digitalen Zeitalter
9. Oktober 2010 bis 19. Dezember 2010
Kunsthaus Dresden
“Von Killergame und Karikaturenstreit bis zu Raubkopie und Radikaldemokratie zeichnen sich im digitalen Raum neue Fronten ab. Versuche, den Informationsfluss im Internet zu kontrollieren, verschärfen den Streit, erscheinen sie doch als Angriffe auf das Ideal der freien Kommunikationsgesellschaft.
Die offene, partizipative Ausstellung FEINDBILD 2.0 der Künstler Christoph Wachter & Mathias Jud zeichnet die Konturen des digitalen Bilderstreites nach und stellt Verbindungen zu historischen Konflikten um Freiheitsrechte, Tabus und Indizierungen her. Der Kunstraum wird durch Wachter & Jud zur Versuchsanordnung, um explizite Darstellungen von Gewalt und Körpern sowie von politischen und religiösen Zeichen verhandeln zu können. Netzcommunities und Ausstellungsbesucher/innen sind eingeladen, in die Installationen einzugreifen und mitzuwirken, die streitbaren Bilder in kunsthistorischer wie ethischer und ästhetischer Hinsicht neu zu ergründen.

FEINDBILD 2.0 ist ein Community-Projekt, ein gemeinsames Anpacken einer Archäologie und Genealogie von Bedeutungsmacht im digitalen Zeitalter.”
(Text von der Website des Kunsthauses)


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